Energieversorgung und Energiesicherheit rücken in diesen krisenhaften Zeiten besonders in den Fokus. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Energieträger noch Zukunft haben. Seit Jahrzehnten ist eigentlich klar, dass wir aus der Fossilwirtschaft austeigen und auf erneuerbare Energien umsteigen müssen, wenn wir Klimaschutz ernst nehmen und uns unabhängiger von Krisen machen wollen.
Die nächste Frage, die sich stellt, ist die nach der Art der Versorgung – zentral oder dezentral, großer Versorger oder kleine Gemeinschaft, Eigenerzeugung oder Fremderzeugung etc. Am einfachsten praktisch zu realisieren sind PV-Anlagen, die den Eigenverbrauch decken. Über Jahre war das problemlos nur mit Anlagen auf dem eigenen Dach oder an der eigenen Fassade möglich. Seit einiger Zeit sind auch die Voraussetzungen für die Trennung von Erzeugung und Verbrauch gelockert worden, so dass Energiegenossenschaften deutlich attraktiver geworden sind.
Bei den Cremlinger GRÜNEN spielte dieses Thema auf der letzten Mitgliederversammlung – neben dem großen Thema Kommunalwahl – auch eine wichtige Rolle. Die Mitglieder sprachen sich dafür aus, verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, in der Gemeinde eine Energiegenossenschaft zu gründen bzw. einer bestehenden Energiegenossenschaft als Gemeinde beizutreten. Dazu sind in nächster Zeit Informationsveranstaltungen und Workshops geplant. Nähere Informationen werden rechtzeitig über die Presse bekannt gegeben.
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