Grüne besuchten die Polizei in Cremlingen

Cremlingen. In regelmäßigen Abständen erkundigt sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen bei der Leiterin der Polizeistation Cremlingen, Sabine Bosse, über die aktuelle Lage in der Gemeinde. „Vielfach bin ich von Einwohnern auf die mit Musik fahrenden Schrottsammler angesprochen worden. Ist das legal?“ wollte Tina Jäger aus Abbenrode wissen. „Überwiegend haben sie eine Genehmigung zum Sammeln von Schrott, oftmals jedoch nicht für die Musik. Bei Verstößen werden Ordnungswidrigkeiten- oder Strafanzeigen gefertigt und an die zuständigen Behörden weitergeleitet“, so Polizeihauptkommissarin (PHKin) Bosse.

Thema des Gesprächs war auch die Verkehrssituation in der Gemeinde Cremlingen und der Wunsch der Grünen, die Kreuzung B1/Richtung Schulenrode mit einem Kreisel ...

 

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Unsere Kitas leisten vorbildliche Arbeit

Cremlingen. Zu einem intensiven Erfahrungsaustausch kamen Mitglieder der Ratsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN mit der Leiterin des Fachbereichs 4 - Tageseinrichtungen für Kinder, Frau Catrin Brenner, zusammen.
Zahlreiche Themen wurden ausführlich und konstruktiv miteinander diskutiert.
Besonderes Augenmerk wurde auf die angespannte Personalsituation gelegt...

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Gemeinde Cremlingen steht vor großen Herausforderungen!

Gruppe SPD/Grüne diskutiert über künftige Entwicklungen

Cremlingen. Die Gemeinde Cremlingen steht nicht nur kurzfristig aufgrund des Krieges in der Ukraine und den daraus resultierenden Folgen, wie beispielsweise erheblichen Kostensteigerungen bei der Energie, vor großen Herausforderungen. Auch absehbare Investitionserfordernisse in wichtige Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten, Begegnungszentrum in Cremlingen und Feuerwehren, kommen auf die Gemeinde zu. Diese und viele weitere Themen haben Mitglieder der Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Cremlingen im Rahmen einer Klausurtagung zwei Tage lang diskutiert und Anträge dazu beschlossen....

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GRÜNE Ratsfraktion: Mehr für den Klimaschutz tun!

Cremlingen. Zu ihrer jüngsten Sitzung kam die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Cremlingen zusammen. Dabei standen die Vorbereitung der kommenden Ausschusswoche sowie ein Rückblick auf das vergangene Jahr auf der Tagesordnung. Nach Ansicht von Ulrike Siemens, Vorsitzende des Ausschusses Umwelt-, Planungs-,. Energie- und Klimaschutz (UPEKA), reicht es nicht aus, sich Klimaschutz Gemeinde zu nennen ....

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GRÜNE Ratsfraktion: Mehr für die Jugend tun!

GRÜNE Ratsfraktion fordert eine zusätzliche Stelle im Haushalt für die Jugendarbeit.

Zu ihrer jüngsten Sitzung kam die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Cremlingen zusammen. Dabei standen die Vorbereitung der kommenden Ausschusswoche sowie ein Rückblick auf das vergangene Jahr auf der Tagesordnung.

Im November 2021 hatte die Gruppe SPD/GRÜNE im Jugend-, Sport-, Sozial- und Kulturausschuss (JSSK) nach den Aktivitäten in der Jugendarbeit der Gemeinde Cremlingen gefragt. Dazu wurde durch die Verwaltung mitgeteilt, dass der in der Gemeinde Cremlingen tätige Mitarbeiter für die Jugendarbeit durch andere Aufgabenbereiche derart eingedeckt ist, dass er eine „intensivere Betreuung aufgrund der verfügbaren Kapazitäten nicht leisten“ kann.

„Mit dieser Antwort können wir uns nicht zufrieden geben. Gerade unter den Corona-Zeiten haben Jugendliche besonders gelitten. Hier muss endlich mehr für sie getan werden. Deshalb werden wir eine zusätzliche Stelle im Haushalt für Jugendarbeit fordern“,..........

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Cremlinger Ratsfraktion der GRÜNEN besuchte Bürgermeister Kaatz

Zu einem intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch kamen die Mitglieder der Cremlinger Ratsfraktion der GRÜNEN mit Bürgermeister Detlef Kaatz zusammen. Bei der Bürgermeisterwahl 2021 hatten die Cremlinger GRÜNEN Detlef Kaatz erneut unterstützt und so zu seiner Wahl entscheidend mit beigetragen. Mit der SPD-Fraktion bilden die GRÜNEN im Gemeinderat Cremlingen eine Gruppe.

„Wir haben in diesem knappen ersten Jahr der Wahlperiode in den sechs Ratssitzungen schon eine Reihe von wichtigen Entscheidungen getroffen und die Lebensqualität in der Gemeinde durch zusätzliche Leistungen weiter erhöht“, fasste der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp zusammen....

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Schwimmen will gelernt sein!

Gruppe SPD/Grüne wollen Corona-Lücke schließen

Cremlingen. Während der Corona-Pandemie hat es viele Einschränkungen und Belastungen für die Schülerinnen und Schüler gegeben. So fiel beispielsweise Unterricht aus oder musste im „Homeschooling“ absolviert werden. Dies betraf auch den Schwimmunterricht, der nicht vollumfänglich erteilt werden konnte. So berichteten es die Schulleitungen in der letzten Sitzung des Schulausschusses, in der dieses Thema aufgegriffen und erörtert wurde.

„Idealerweise lernen alle Schülerinnen und Schüler in unseren Grundschulen im schulischen Schwimmunterricht das Schwimmen. Das konnte in den letzten zwei Jahren leider nicht gewährleistet werden. Hier wünschen wir uns als Gruppe SPD/Grüne ein Angebot um diese Lücke zu schließen“, so der Ausschussvorsitzende Reinhold Briel von der SPD.

„Unsere Idee ist es, dass die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit allen Beteiligten prüft, ob beispielsweise in den Sommerferien im Freibad in Hemkenrode für die betroffenen Schülerinnen und Schülern etwas auf die Beine gestellt werden kann um das Schwimmen zu lernen“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE), Mitglied im Schulausschuss. „Denn Schwimmen zu können macht nicht nur Spaß, sondern kann folgenschwere Badeunfälle verhindern“ unterstreichen beide die Notwendigkeit, hier schon im Grundschulalter die richtigen Weichen zu stellen. Ein entsprechender Antrag wird  im kommenden Schulausschuss zur Beratung vorliegen.

„Vertriebene Kinder und Jugendliche bedürfen besonderer Aufmerksamkeit“

Die Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Cremlingen begrüßt Vorstoß der Gruppe „Die Mitte“

Cremlingen. Aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine erreichen uns bisher leider keine positiven Nachrichten. Die Anzahl der Vertriebenen nimmt stetig zu und einige erreichten bereits die Gemeinde Cremlingen. „Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass es kurzfristig zu einem Ende des Krieges und einer sofortigen Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimat kommen wird. Den bei uns ankommenden Kindern und Jugendlichen als einer der schwächsten gesellschaftlichen Gruppe sollten wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken.“ erklärt Gruppensprecher Dr. Peter Abramowski (SPD). „Wir begrüßen daher den Antrag der Gruppe „Die Mitte“ „[…] auf Betreuung für Kinder aus der Ukraine geflüchteter Familien in gemeindlichen Kindertagesstätten.“ „Wir hatten diesbezüglich bereits auf den möglicherweise entstehenden Engpass der bereits strapazierten Raumsituation in Kita´s und Schulen hingewiesen und von Bürgermeister Kaatz die Zusage erhalten, dies mit in den Blick zu nehmen.“ Der stellvertretende Gruppensprecher Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE) fügt hinzu: „Auch die Jugendlichen, die dem Grundschulalter entwachsen sind, dürfen wir nicht vergessen. Dieser Aspekt sollte noch ergänzt werden. Die seitens der Gruppe SPD/Grüne initiierte Ausweitung der Schulsozialarbeit kann hier ein temporärer Baustein zur Unterstützung sein, sollte der Bedarf entstehen.“

Zukunftsweisender Haushalt für die Gemeinde Cremlingen beschlossen

Der Rat der Gemeinde Cremlingen hat mit den Stimmen der Gruppe SPD/Grüne und des Ratsherren der Linken einen zukunftsweisenden Haushalt beschlossen. Wichtige Themenkomplexe wurden dabei gestärkt.

So wurde für den Klimaschutz zunächst die bestehende Stelle der Klimaschutzmanagerin entfristet und eine auf drei Jahre befristete Stelle zum Aufbau eines Energiemanagements neu geschaffen. Zudem soll ein Förderprogramm für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf privaten Bestandsimmobilien auf den Weg gebracht werden....

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Cremlinger Ratsfraktion der Grünen besuchte Unternehmen Graßhoff Transporte

Sowohl im Ortsrat Weddel als auch im Umwelt-, Planung-, Energie- und Klimaschutzausschuss (UPEK) der Gemeinde Cremlingen stand der Bebauungsplan „Pfingstanger“ Weddel auf der Tagesordnung. Bereits 2009 wurde über das Thema schon einmal beraten, ohne dass es zu einem Abschluss kam.

Da sich Teile des Firmengeländes im Landschaftsschutzgebiet (LSG) befinden, konnte bisher eine planungsrechtliche Sicherung der Gewerbeflächen nicht durchgeführt werden. Da die Firma Graßhoff inzwischen erhebliche Anstrengungen unternommen, indem sie Flächen im Bereich der Kleingärten am Pfingstanger erworben und diese in einen...

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Schulsozialarbeit soll gestärkt werden

Auf der jüngsten Sitzung des Kommunalen Schulausschusses der Gemeinde Cremlingen berichtete die Sozialarbeiterin Annika Koch erneut über ihre Arbeit in den drei Grundschulen der Gemeinde. Seit 2010 gibt es in der Gemeinde Cremlingen für die Grundschulen eine Sozialarbeiterinnenstelle mit 23 Stunden, die aus dem Etat der Gemeinde finanziert wird.

Bereits in früheren Sitzungen des Schulausschusses war der erhebliche Bedarf an Schulsozialarbeit festgestellt worden. „Die Corona-Situation hat nun deutlich gemacht, dass es nicht ausreicht, wenn die Sozialarbeiterin jeweils nur einen Tag pro Woche an der jeweiligen Schule tätig ist“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE), Mitglied im Schulausschuss. Auch die Schulleitungen bestätigten in der Sitzung des Ausschuss die wertvolle Unterstützung durch Frau Koch und den besonders durch Corona gestiegenen Mehrbedarf.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen beschloss daher, sich für eine weitere halbe Sozialarbeiter*innenstelle einzusetzen. „Die Gruppe SPD/Grüne wird für den Stellenplan diese halbe zusätzliche Stelle befristet auf drei Jahre beantragen“, so der Ausschussvorsitzende Reinhold Briel von der SPD.

GRÜNE heißen neuen Kämmerer herzlich willkommen

Seit dem Weggang des Kämmerers Stefan Thiele (März 2021) musste das Team um Till Sölig im Fachbereich Finanzen und Liegenschaften Schwerstarbeit verrichten. Pünktlich zu den Haushaltsberatungen konnte nun Hartmut Mayer seine Tätigkeit als neuer Kämmerer der Gemeinde Cremlingen voll aufnehmen. Sowohl in den Besprechungen der Gruppen also auch in den Fachausschusssitzungen stellte er bereits den Haushalt 2022 vor.

Für die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hieß ihn der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp nun herzlich willkommen und wünschte ihm alles Gute in der Gemeinde Cremlingen.

Erweiterung der Sandbachschule und Förderprogramm Altbaumodernisierung

Gruppe SPD/GRÜNE im Cremlinger Gemeinderat wollen Perspektiven eröffnen

Zwei wichtige Themen werden in Kürze von den Fachausschüssen der Gemeinde Cremlingen beraten. So soll es zum einen um die Erweiterung der Sandbachschule in Schandelah gehen. Die Verwaltung schlägt aufgrund der schon bestehenden räumlich beengten Situation und der erwarteten Entwicklung der Schülerzahlen vor, die Sandbachschule zu erweitern. „Das unterstützen wir vollumfänglich, mehr noch: wir wünschen uns eine Überprüfung der Zukunftsfähigkeit aller drei Grundschulstandorte. Schule hat sich verändert, dem muss über die reinen Schülerzahlen hinaus Rechnung getragen werden. Dies werden wir im Schulausschuss beantragen“, erklärt Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE) in seiner Funktion als stellvertretender Gruppenvorsitzender.

Zudem soll das Altbaumodernisierungsprogramm im Sinne des Klimaschutzes erweitert werden. „Uns ist es ein Anliegen, auch die Erstellung von Photovoltaikanlagen auf privaten Bestandsimmobilien in der Gemeinde Cremlingen zu fördern. Daher werden wir die Verwaltung beauftragen zu ermitteln, welcher Weg hier am sinnvollsten eingeschlagen werden kann.“ erörtert Gruppensprecher Dr. Peter Abramowski (SPD) einen weiteren wichtigen Punkt, auf den sich beide Fraktionen in ihrer jüngsten Sitzung verständigten.

GRÜNE: Handeln und nicht nur reden!

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen hat sich auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung nicht nur mit den Themen der anstehenden Ausschusssitzungen befasst, sondern auch eine Reihe von Anträgen diskutiert. „In unserem Wahlprogramm haben wir deutlich gemacht, in welche Richtung sich die Gemeinde Cremlingen weiter entwickeln sollte. Jetzt geht es an die Umsetzung“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Nach Ansicht der GRÜNEN muss sich das Handeln der Gemeinde Cremlingen an den Pariser Klimaschutzzielen messen lassen....

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SPD und Grüne bilden auch künftig eine Gruppe im Cremlinger Gemeinderat

Erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Auch künftig werden SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Gruppe im Rat der Gemeinde Cremlingen bilden. Darauf verständigten sich beide Parteien in ihrer jüngsten Sitzung. „Wir haben in den letzten zehn Jahren sehr gut und konstruktiv zusammengearbeitet und gemeinsam viel für Cremlingen erreicht. Daran wollen wir anknüpfen und die anstehenden Herausforderungen gemeinsam angehen!“ erklärte Dr. Peter Abramowski, der von beiden Fraktionen zum Gruppensprecher gewählt wurde. „Klimaschutz und Mobilität sollen zukünftig durch die Aufnahme in die Ausschussbezeichnung mehr Berücksichtigung finden“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp (Grüne), der zum stellvertretenden Gruppensprecher gewählt wurde.

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen bedankt sich bei Jochen Fuder

Auf der jüngsten Sitzung des Cremlinger Gemeinderates wurden zahlreiche Ratsmitglieder verabschiedet, u.a. auch Jochen Fuder von Bündnis 90/Die Grünen. 30 Jahre hatte er sich im Gemeinderat für die Grünen in verschiedenen Ausschüssen engagiert, seit zehn Jahren war er Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Energieausschusses. Ökologie und Verkehrspolitik waren seine Schwerpunkte. So hat er maßgeblich die Gründung der Cremlinger Energie-Gesellschaft (CEG) vorangetrieben und an der Entwicklung des Radverkehrskonzeptes für die Gemeinde mitgearbeitet. „Wer hätte bei den Anfängen der Grünen mal gedacht, dass jemand für 30 Ratsjahre geehrt wird“, mit diesen Worte bedankte sich Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp im Namen der Fraktion bei Jochen Fuder. Als Berater wird er für die Grünen zur Seite stehen und sich auch im Ortsrat Weddel einbringen.

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen jetzt mit 5 Mandaten

Cremlingen. Bei der Kommunalwahl für den Cremlinger Gemeinderat konnten die Grünen ihr Ergebnis von 13,71% auf 17,62% steigern. Dies bedeutet für den neuen Rat fünf Mandate, bisher waren es vier. „Während CDU und SPD verloren haben, konnten wir unser Ergebnis verbessern, es hätte auch gern noch etwas mehr sein können“, so der alte und neue Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp. Auf ihrer konstituierenden Sitzung wurde außerdem Ulrike Siemens zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Mit Tina Jäger und Horst Gilarski bereichern zwei neue Mitglieder die Fraktion. „In der neuen Wahlperiode können wir nun noch stärker grüne Akzente einbringen“, so Bernhard Brockmann.

Anzeige der Fraktion im Gemeinderat

Grüne besuchten Grundschule Destedt:

Infektionsampel: Mehr Sicherheit für unsere Kinder

Destedt. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Cremlingen berichtete der Schulleiter der Grundschule Destedt, Ulli Kleinfeldt, über ein Projekt der TU Braunschweig an seiner Schule.

Die Braunschweiger StartUp Firma Fabmaker hat eine neuartige Infektionsampel für Klassenräume zusammen mit Prof. Dr. Meinhard Schilling vom Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik entwickelt, die auch in der GS Destedt in einem Modellversuch getestet wird.

Nachdem das NDR Fernsehen darüber berichtete hatte, wollten sich Mitglieder der Gemeinderatsfraktion und der Destedter Grünen genauer darüber informieren lassen.

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Ratsfraktion der Grünen:

Informative Gestaltung der Gedenkstätte KZ Schandelah weiter entwickeln

Nach einem Besuch der Gedenkstätte KZ Schandelah befasste sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen ausführlich mit dem Zustand dieser Gedenkstätte.

Maßgeblich auf Betreiben der damaligen Grünen Bürgerliste und der ehemaligen Gefangenen wurde die Gedenkstätte unter Bürgermeister Gerhard Seidenkranz 1985 angelegt. 2012 beschloss der Rat der Gemeinde Cremlingen, die Gedenkstätte neu zu gestalten und in einen würdevolleren Zustand zu versetzen.

Nach fast zehn Jahren hat die Ratsfraktion der Grünen einen Antrag zur Weiterentwicklung der Gedenkstätte erarbeitet. „Die Gemeinde Cremlingen sollte unbedingt ein kleines Informationsblatt (Flyer) zur Gedenkstätte herausgeben und auf der Homepage der Gemeinde...

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Grüne erfreut:

Cremlinger Waldkindergarten öffnet demnächst länger

Cremlingen. Seit 13 Jahren gibt es in der Gemeinde Cremlingen auch einen Waldkindergarten, damals initiiert von den Grünen. Sein Standort ist am Rand der Herzogsberge. Von 8.00 bis 13.00 Uhr erleben 15 Kinder bewusst die Natur, sie lernen, in ihr zu leben und sorgsam mit ihr umzugehen.

Beim Besuch der Grünen vor zwei Jahren unterbreitete die Leiterin Patrizia Brecht den Grünen den Wunsch nach längerer Öffnungszeit. Die Grünen versprachen, sich dafür einzusetzen und erarbeiteten einen Antrag für den Gemeinderat, der im Mai 2019 gemeinsam von allen Gruppen eingebracht und einstimmig beschlossen wurde.

Gemeinsam mit ihrer Bundestagskandidatin Dr. Claudia Bei der Wieden besuchten nun Bernhard Brockmann (Ortsbürgermeister von Abbenrode) und der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp den Waldkindergarten, um sich nach dem aktuellen Stand...

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Sandbachschule Schandelah mit besonderem Schulkonzept

„Räumliche Situation könnte besser sein“

Schandelah. Seit sieben Jahren arbeitet die Sandbachschule in Schandelah nach dem Konzept der Schuleingangsstufe. Darüber hinaus ist diese Schule schon seit acht Jahren als Umweltschule ausgezeichnet worden. Nicht genug: 2012 wurde die Schule für das Konzept „Kita und Grundschule unter einem Dach“ ausgewählt. Für drei Jahre erhielt die Schule jeweils 30.000 € für dieses Brückenjahr-Projekt.

Mit gewissem Stolz berichtete darüber die Schulleiterin Wenke Martinez Diaz ihren Gästen von den Grünen. Adeline Venekamp (Kandidatin für den Ortsrat Schandelah) und der schulpolitische Sprecher Dr. Diethelm Krause-Hotopp waren beeindruckt, was von den Lehrkräften und Mitarbeiter*innen alles geleistet wird.

Die Schulleiterin ist von dem Konzept der Schuleingangsstufe überzeugt. Die Jahrgänge 1 und 2 werden gemeinsam...

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Rat lehnt Einwohner*innenbefragung zur Straßenausbaubeitrags-satzung (Strabs) ab

Grüne: Chance für mehr Demokratie vertan

Cremlingen. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Linke, bei Enthaltung der SPD, lehnte der Rat der Gemeinde Cremlingen die Durchführung einer Einwohner*innenbefragung zur Strabs ab. Nur Bürgermeister Detlef Kaatz stimmte mit den Grünen.

Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender der Grünen, hatte mit zahlreichen Argumenten noch versucht, für die Position der Grünen zu werben. „Wir haben zwar eine repräsentative Demokratie, aber immer mehr Bürgerinnen und Bürger fordern Mitspracherechte und Einbeziehung ihrer Argumente, und das ist auch gut so. Unser Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz trägt dem auch in § 35 Rechnung. Dieser Paragraph sieht ausdrücklich die Einwohner*innenbefragung vor“, betonte er in seiner Rede.

Mit ihrem Antrag wollten die Grünen einen Beitrag dazu leisten, aus der im Cremlinger Rat festgefahrenen Situation herauskommen. Bei der Durchführung im Rahmen der Bundestagswahl wäre eine große Wahlbeteiligung gesichert gewesen, was bei Einwohnerbefragungen sonst nicht immer der Fall ist.

„Wir finden es schade, dass die anderen Ratsparteien diese einmalige Chance nicht gesehen haben. Wir hätten endlich mal erfahren können, wie die Mehrheit der Bevölkerung darüber denkt. So erleben wir immer nur die Gegner, die naturgemäß möglichst nichts für den Ausbau ihrer Straße zahlen wollen“, so Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann.

Antrag der Grünen auf Einwohner*innenbefragung zur Straßenausbaubeitragssatzung im Rat

Am kommenden Dienstag (27. April) entscheidet der Rat der Gemeinde Cremlingen über die Durchführung einer Einwohner*innen-Befragung zur Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs).

Bei einer Gegenstimme hatte sich eine Mitgliederversammlung des Gemeindeverbandes der Grünen für diesen Weg entschieden. Nun bringt die Ratsfraktion der Grünen diesen Antrag in den Rat zur Abstimmung ein. Wie in den anderen Parteien auch, gibt es innerhalb der Grünen Befürworter und Gegner der Strabs. „Wir wollen mit der Einwohner*innen-Befragung die Demokratie stärken und die Entscheidung in die Hand der Wähler*innen legen. Nun kann jeder an der Entscheidung mitwirken“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Die Strabs regelt die Beteiligung der betroffenen Grundbesitzer an der Erneuerung ihrer Straße. Der in der Regel größere Anteil der Kosten wird aus dem allgemeinen Gemeindehaushalt finanziert. Bei einer Abschaffung der Strabs müssen die gesamten Kosten aus dem Gemeindehaushalt bestritten werden. Zur Erleichterung einer Entscheidung soll die Verwaltung das Pro und Contra der Strabs in der Öffentlichkeit deutlich machen.

Um in diesem Fall weiterhin einen soliden Gemeindehaushalt aufzustellen, müssen entweder die freiwilligen Leistungen (z. B. Jugendbetreuung, Sportplätze und Freibäder) gekürzt oder die Grundsteuer erhöht werden. Mieter sollten wissen, dass die erhöhte Grundsteuer auf die Miete umgelegt werden kann. „Ich höre in meinem Ort sowohl Zustimmung, als auch Ablehnung der Strabs“, so Abbenrodes Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann, „Eine Befragung aller Bürger*innen dazu erscheint mir vernünftig“.

Erstmals wird nun ein Antrag allein von den Grünen eingebracht, die mit der SPD eine Gruppe im Cremlinger Gemeinderat bilden.

GRÜNE zu Straßenausbaubeiträge

Mehr Demokratie wagen: Einwohner*innen befragen!

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wird in die nächste Ratssitzung ihren Antrag auf Einwohner*innenbefragung zur Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs) einbringen.

„Das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz bietet in § 35 diese Möglichkeit an. Die sollten wir bei diesem wichtigen Thema nutzen“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Bundesweit gibt es bei den Parteien zur Strabs sehr unterschiedliche Positionen: Mal ist die CDU dafür, mal dagegen, genauso verhält es sich bei der SPD und den Grünen. So stimmten vor Kurzem CDU und SPD in Königslutter gemeinsam für die Beibehaltung der Strabs....   Mehr »

Luftnummer: CDU/FDP-Gruppe zieht Antrag auf Luftreiniger zurück

Im Kommunalen Schulausschuss der Gemeinde Cremlingen entwickelte sich eine intensive Diskussion über die Anschaffung von Luftreinigern für die drei Cremlinger Grundschulen. Für die CDU/FDP-Gruppe begründete Hermann Büsing den Antrag, „für alle Klassenräume der Grundschulen werden Luftreiniger angeschafft“, den die Gruppe bereits am 28.10.20 eingereicht hatte.

Cornelia Petrasch vom Fachbereich Bauen, Planen, Umwelt der Gemeinde Cremlingen wies auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse nach, dass an erster Stelle das korrekte Lüften zu stellen hat. Täglich würden Vertreter von Luftreinigerfirmen vor der Tür stehen, um ihr Geschäft zu machen. „Unsere drei Grundschulen haben die Möglichkeit, ausreichend für gute frische Luft zu sorgen. Die aktuellen Forschungsergebnisse zu den Luftreinigern rechtfertigen zurzeit nicht ihre Anschaffung“.

Dr. Krause-Hotopp von den Grünen, verwies wie Frau Petrasch, auf die aktuellen Forschungsergebnisse des RKI, des Umweltbundesamtes, der Helmholtz-Gesellschaft und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA). „Bisher“, so die Helmholtz-Gesellschaft, „ist der Einsatz von mobilen Luftreinigern unter Alltags-Bedingungen in Schulen nicht ausreichend getestet worden.“ Außerdem warnt das NLGA ausdrücklich darauf hin, „von Schnellschüssen“ in der Anschaffung dieser „Alibi-Geräte“ abzusehen.

Krause-Hotopp empfahl der CDU, den Antrag zurück zu ziehen. Nachdem sich auch die drei Schulleitungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegen die Luftreiniger ausgesprochen hatten, zog Hermann Büsing den Antrag zurück.

Lüften in Coronazeiten

Mitglieder der Cremlinger Ratsfraktion der Grünen besuchten Grundschule Destedt

Unter dem Motto „Erst gründlich informieren und dann Forderungen stellen“, informierten sich Ulrike Siemens und Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Ratsfraktion der Grünen im Cremlinger Gemeinderat, in der Grundschule Destedt über die aktuelle Coronalage. Schulleiter Ulrich Kleinfeldt stellte die gegenwärtige Situation vor. Bisher hat es in der Grundschule noch keinen Coronafall gegeben. Damit dies auch weiterhin so bleibt, hat die Schule ein Konzept entwickelt, an das sich alle Beteiligten sehr gut halten. „Regelmäßig treffen sich die Grundschulleitungen in der Gemeindeverwaltung, besprechen die Lage und stimmen sich ab. Wir werden von der Gemeindeverwaltung sehr gut unterstützt“, so Schulleiter Kleinfeldt.

In der Grundschule Destedt müssen alle Schüler*innen...   Mehr »

Gruppe SPD-GRÜNE: Die Sicherheit ist es uns wert

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde einstimmig beschlossen, dass für die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Cremlingen neue persönliche Schutzausrüstung beschafft werden soll. Dafür stellt die Gemeinde 120.000 € außerplanmäßig bereit.

Die Gemeinde Cremlingen ist für den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz verantwortlich. Dafür ist eine leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten und auszurüsten.

Bei möglichen Brandeinsätzen kann es durch z.B. Rauchgasentzündungen zu gesundheitlichen Belastungen der Einsatzkräfte kommen. 120 Personen sind in den 10 Ortswehren als Atemschutzgeräteträger tätig. Ihre Einsatzüberbekleidung stammt noch aus den Jahren 2007-2012. „Sowohl die Sicherheit der Einsatzkräfte als auch der Einwohner*innen unserer Gemeinde ist uns besonders wichtig“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.

„Aus Fürsorgegründen ist es erforderlich, die Einsatzkräfte möglichst kurzfristig mit einer persönlichen Schutzausrüstung auszustatten, die die gesteigerten Gesundheitsschutzmerkmale aufweist“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

„Es ist sinnvoll, diese Anschaffung in einem Zug durchzuführen, damit die einzelnen Personen angemessen ausgestattet sind. Für die Sicherheit aller sind wir bereit, auch außerplanmäßig Geld zur Verfügung zu stellen“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Peter Abramowski.

SPD-GRÜNE: Klimaschutz in der Gemeinde Cremlingen

Einstimmig nahm der Rat der Gemeinde Cremlingen einen Antrag der Gruppe SPD-BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Klimaschutz an.

„Ein weiteres Mal machen wir deutlich, dass wir nicht nur vom Klimaschutz sprechen, sondern in der Gemeinde Cremlingen zukünftig alle Anträge diesem obersten Ziel unterordnen“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die den Antrag initiiert hatten und der auf große Zustimmung der SPD stieß.

Zukünftig sind in der Gemeinde Cremlingen bei sämtlichen Beschlüssen deren Auswirkung auf das Klima zu kennzeichnen und zu berücksichtigen. Dabei sind Lösungen, die sich positiv auf Klima- Umwelt- und Artenschutz auswirken, zu bevorzugen.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dr. Peter Abramowski, brachte bei der Begründung des Antrages zum Ausdruck, „dass der Klimaschutz eine der wichtigsten politischen Aufgaben der nächsten Jahre sein wird, auch auf kommunaler Ebene. Deshalb sei es wichtig, diesen Aspekt bei jeder kommunalpolitischen Entscheidung im Blick zu haben und zu berücksichtigen."

Cremlinger Rathaus: „Respekt! – Kein Platz für Rassismus“

In der jüngsten Ratssitzung des Cremlinger Gemeinderates wurde über den Antrag der Gruppe SPD-BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ entschieden. Bereits 2006 wurde diese Initiative „Respekt! – Kein Platz für Rassismus“ gegründet. Inzwischen hängen an zahlreichen Gebäuden in der Bundesrepublik diese Schilder.

In den vergangenen Jahren hat sich der Rechtsruck in unserer Gesellschaft verstärkt und durch Taten zugespitzt. Auf der Straße, im Betrieb, in den Medien und in der Politik begegnen uns rassistische und demokratiefeindliche Aussagen. Ehrenamtliche Helfer, Polizei und Feuerwehr werden bei ihren Einsätzen nicht nur angepöbelt, sondern inzwischen auch tätlich angegriffen.

Nach Prüfung des Antrages schlägt die Verwaltung vor, am Rathaus in Cremlingen ein entsprechendes Schild anzubringen. Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt...   Mehr »

SPD und GRÜNE stehen für sozialen Wohnungsbau in Cremlingen

Aus Anlass des Richtfestes des 2. Bauabschnitts der von der Cremlinger Wohnungsbau Gesellschaft (CWG) in Cremlingen im Holzweg errichteten Mehrfamilienhäuser wurde bekannt gegeben, dass in dem 1. Bauabschnitt zwölf (von insgesamt 51) Wohnungen öffentlich gefördert sind. Das sind etwas mehr als 20% der bezugsfertigen Wohnungen. Dies wird von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch ausdrücklich mitgetragen. Sechs dieser Sozialwohnungen konnten bisher nicht vermietet werden, da sich für die barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen keine für den sozialen Wohnungsbau mietberechtigten Mieter gefunden haben. Nach § 49 NBauO ist die CWG verpflichtet, eine entsprechende Anzahl barrierefreier und rollstuhlgerechter Wohnungen anzubieten. In der Gemeinde Cremlingen und dem Landkreis Wolfenbüttel scheint es jedoch aktuell keinen entsprechenden Bedarf zu geben. Dies ändert jedoch nichts an der bestehenden gesetzlichen Verpflichtung. Die CWG ist nun bemüht,...   Mehr »

Klimaschutz auch in Corona-Zeiten

Durch die Corona-Pandemie scheint der Klimaschutz teilweise etwas aus dem Blickfeld und den Schlagzeilen geraten zu sein. Dies ändert aber nichts daran, dass ein effektiver Klimaschutz nach wie vor zu den vorrangigen Aufgaben der Politik - auch auf kommunaler Ebene - gehört. Die Gruppe SPD - Bündnis 90/Die Grünen hat deshalb in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Cremlingen einen Antrag eingebracht, mit dem die Ratsgremien der Gemeinde verpflichtet werden sollen, bei sämtlichen Beschlüssen deren Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen und Lösungen zu bevorzugen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken.

Der Vorsitzende der Gruppe Dr. Peter Abramowski brachte bei der Einbringung des Antrags zum Ausdruck, dass bei der Erstellung der Beschlussvorlagen zukünftig verpflichtend nicht nur die finanziellen Auswirkungen des Beschlusses, sondern auch die Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt dargestellt und bedacht werden sollen. In einem Jahr sollen im Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss des Gemeinderats Nutzen und Aufwand dieser Vorgehensweise evaluiert werden.

„Die Gemeinde sollte bei ihren Entscheidungen mit positivem Beispiel vorangehen, um so zu zeigen, dass wir uns auch weiterhin ‚Klimakommune‘ nennen können“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende der Grünen Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

„Respekt! – Kein Platz für Rassismus“

Gruppe SPD-Grüne bringt Antrag ein

Cremlingen. In der jüngsten Ratssitzung brachte die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen ihren bereits im März beschlossenen Antrag „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ ein. Bereits 2006 wurde „Respekt! – Kein Platz für Rassismus“ gegründet und wird aktiv von der IG Metall unterstützt.

Im Antrag von SPD-GRÜNE wird die Verwaltung der Gemeinde Cremlingen gebeten zu prüfen, „an welchen Gebäuden in der Gemeinde Cremlingen die Anbringung“ dieses Schildes möglich ist.
„Wir erleben gegenwärtig in unserer Gesellschaft eine Zunahme von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und sollten dagegen ein Zeichen setzen“, so der Gruppensprecher Dr. Peter Abramowski....   Mehr »

GRÜNE: Einwohner*innen sollen über Straßenausbaubeiträge entscheiden

Abbenrode. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen wurde wieder einmal über die Straßenausbaubeitragssatzung in der Gemeinde Cremlingen diskutiert. Sollen sich die Grundbesitzer mit einem gewissen Betrag beteiligen oder sollen die Kosten komplett aus dem Gemeindehaushalt finanziert werden? Bundesweit gibt es bei den Parteien dazu unterschiedliche Positionen: mal ist die CDU dafür, mal dagegen, genauso verhält es sich bei der SPD und den Grünen.

Nachdem die CDU die Beitragssatzung vor Jahren in unserer Gemeinde eingeführt hat, will sie diese nun abschaffen, ohne zu sagen, woher die fehlenden Mittel genau kommen sollen – am Anfang wollte sie noch die Grundsteuer zum Ausgleich erhöhen. Die Fraktionen von SPD und Bündnisgrünen im Rat sprachen sich bisher für eine geänderte Satzung aus (die noch erarbeitet werden muss), um Härten zu mildern und den Wünschen der Grundstückbesitzer entgegen zu kommen.

Nun schlagen die Cremlinger Grünen vor, dass im Rahmen der Kommunalwahl im nächsten Jahr die Einwohner*innen befragt werden sollen. „Dies ist die demokratischste Form und entspricht der grünen Grundüberzeugung von Basisdemokratie“, so Andreas Schlechtweg, Mitglied im Cremlinger Ortsrat. Auch der grüne Ortsbürgermeister von Abbenrode, Bernhard Brockmann, sprach sich für dieses Vorgehen aus, weil „es gute Gründe für die Beibehaltung der Satzung gibt, aber durchaus auch Argumente für die Abschaffung. Nun kann aber jeder an der Entscheidung mitwirken – demokratischer geht es nicht!“

Cremlinger Grüne: mehr für Natur und Umwelt tun

Da demnächst die Ausschüsse der Gemeinde Cremlingen wieder tagen, trafen sich die Mitglieder der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, um die weitere Arbeit zu besprechen. Trotz der Debatte über die aktuelle Situation zu Corona darf die Umwelt- und Klimaschutzpolitik nicht vergessen werden. „Wenn wir in der Klimaschutzpolitik auch so handeln würden wie in der Coronakrise, wäre mir um die Zukunft nicht bange“, so Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp.

In einem Antrag für die kommende Sitzung des Gemeinderates sprechen sich die Grünen für die naturnahe Umwandlung von Grünflächen, die in der Hand der Gemeinde liegen, aus. „Hier könnten Rasenflächen in Wildkräuterwiesen umgewandelt und insektenfreundliche Stauden und Gehölze gepflanzt werden“ so Christian Rothe-Auschra, Bürgermitglied im Umweltausschuss.

Nach Ansicht der Grünen sollen zukünftig die Inhalte aller Beschlussvorlagen auf deren Auswirkungen auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz überprüft werden. „Wenn wir die Möglichkeit haben, mehr für den Naturschutz zu tun, dann sollten wir das auch machen“, so die stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Hemkenrode, Ulrike Siemens.

Für die Herzogsberge bzw. den Wohld wollen die Grünen weitere Nisthöhlen für den Wendehals beantragen. Seit 2006 ist dieser Vogel in den Herzogsbergen nachgewiesen. Aus dem Vogelkundlichen Bericht Niedersachsens 2012 wird deutlich, welche Besonderheit wir in den Herzogsbergen damit haben. Nach dieser Untersuchung ist der Wendehals in Niedersachsen tatsächlich von ca. 2000-3000 Paaren Anfang der 80er Jahre auf ca. 100-200 heute gesunken. Als Höhlenbrüter, der sich selbst keine Höhle baut, ist er auf das Vorhandensein von natürlichen Baumhöhlen angewiesen. „Hier können wir konkret was für die Natur tun und die Kosten sind gering“, so Horst Gilarski vom Vorstand der Grünen und Bürgermitglied.

Grüne stimmen dem Haushalt 2020 zu

Gemeinde Cremlingen investiert in die Zukunft

Cremlingen. Einstimmig verabschiedete der Rat der Gemeinde Cremlingen die Haushaltssatzung 2020. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte in der Vorbereitung zahlreiche Gespräche mit dem Kämmerer der Gemeinde, Stefan Thiele, um von ihm über den aktuellen Stand der Haushaltssituation informiert zu werden.

„Wir investieren in die Zukunft“ war das Motto der Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden der Grünen. Dr. Diethelm Krause-Hotopp wies zu Beginn darauf hin, dass die Hebesätze der Gemeinde Cremlingen seit vielen Jahren konstant gehalten werden konnten und weit unter dem Landesdurchschnitt liegen.

Fake-News der CDU

Aus dieser positiven Feststellung machte die CDU nun eine klassische Fake-News á la Trump: „Während der letzten/jüngsten Gemeinderatssitzung wurde im Rahmen der Haushaltsrede einer Ratsgruppe die Idee ins Spiel gebracht, ggf. die Grund- und Gewerbesteuern zur Finanzierung des Haushaltes anzuheben, da sich die Sätze aktuell im unteren Bereich des Landesdurchschnitts bewegen.“

In keinem Wort der Rede war davon die Rede – der Kommunalwahlkampf lässt grüßen, da soll der/die Wähler/in wohl verunsichert werden.

In der Haushaltsrede wies der Sprecher auf die zukunftsweisenden Investitionen der Gemeinde hin:
    • Schulen und Kindergärten
    • Das Ferienprogramm der Gemeinde und die Finanzierung des Discobusses für unsere Jugendlichen
    • Verkehrsberuhigung in den Ortschaften
    • Weitere Photovoltaikanlagen
    • Für unsere Feuerwehren (von 2018: 390.000 E - 505.000 € zu 2020)
        ◦ Im Juni wird das neue Haus in Hemkenrode (über 1 Mio. eingeweiht, 50.000  stehen für die Planung in Schandelah im Haushalt
    • LED-Umrüstung für 200.000 €
    • Für unsere Friedhöfe sind 126.000 € vorgesehen.
Positiv hob der Redner der Grünen auch die Bürgerbeteiligung in den Ortschaften hervor. Hier konnten über den Bürgerhaushalt eigene Vorschläge realisiert werden.

Ein besonderes Anliegen war den Grünen auch ein neuer Landschaftsplan für die Gemeinde. Er ist das zentrale und umfassende Planungsinstrument zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes. Auch dafür sind Mittel im Haushalt eingeplant.

Grüne stimmen dem Haushalt 2020 zu

Viele Aufgaben werden angepackt

Cremlingen. Erneut traf sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen mit dem Kämmerer der Gemeinde, Stefan Thiele, um von ihm über den aktuellen Stand der Haushaltssituation informiert zu werden.
Dabei wurde wieder deutlich, dass gesetzliche Vorgaben des Landes die finanziellen Spielräume der Gemeinde einengen; so wird z.B. jährlich ein sechsstelliger Betrag durch die Gebührenfreiheit im letzten KiTa-Jahr nicht vom Land ausgeglichen, und immer höhere Anforderungen an den Brandschutz haben in der Summe der Jahre inzwischen Millionenbeträge erfordert.
Unverhofft drängt sich aktuell die ebenfalls millionenschwere Sanierung des Trinkwassernetzes der Grundschule und Sporthalle Weddel in den Vordergrund, so dass andere geplante Vorhaben noch einmal verschoben werden müssen.
Aus Sicht der Grünen sind aber die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und der Aufbau einer weiteren Photovoltaik-Anlage auf einem Gemeindegebäude wichtig und machbar. Auch die jahrelang aufgeschobene Sanierung mehrerer Gemeindefriedhöfe soll auf dem Programm stehen. „Wir werden dem Haushalt, der trotz allem mit einem Plus abschließt, zustimmen und damit der Verwaltung auch signalisieren, dass sie hervorragende Vorarbeit geleistet hat“, so Fraktionssprecher Jochen Fuder.
Im weiteren Verlauf ihrer Fraktionssitzung beschlossen die Grünen, dass der Rat sich in einer Resolution gegen den möglichen Ölschieferabbau durch Fracking in unserer Gemeinde aussprechen sollte. „Die Festlegung im Raumordnungsprogramms, dieses Gebiet als Vorranggebiet für Rohstoffsicherung auszuweisen, lehnen wir entschieden ab“, so Sprecher Dr. Diethelm Krause-Hotopp.
Um dem eigenen Anspruch als Klimaschutzgemeinde gerecht zu werden, sollen zudem alle zukünftigen Beschlüsse auf Klimafreundlichkeit überprüft werden.

Cremlinger GRÜNE für Beibehaltung der Straßenausbaubeitragssatzung

Die Cremlinger GRÜNEN diskutierten auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung ein weiteres Mal über die Straßenausbaubeiträge, die momentan Top-Thema in der Gemeinde sind. Zur Chronologie: Ende 2018 hatte die Gruppe CDU/FDP den Antrag in den Rat eingebracht, die Straßenausbaubeiträge komplett abzuschaffen. Der Antrag wurde bis zum Sommer zurückgestellt, da die Straßenausbaubeiträge auch Thema im Niedersächsischen Landtag sind und weitgehende Änderungen geplant sind, die abgewartet werden sollten. Nunmehr steht fest, dass Punkte, die häufig Gegenstand von berechtigter Kritik waren, geändert werden. So wird zukünftig für die Beiträge eine Ratenzahlung über 20 Jahre zu niedrigen Zinsen möglich sein; darüber hinaus wird es Erleichterungen für Eigentümer von besonders tiefen und von Eck-Grundstücken geben.

Mittlerweile hat sich in der Gemeinde Cremlingen eine Initiative zusammengefunden, die Unterschriften für die Aufhebung der Satzung gesammelt hat, leider teilweise in Unkenntnis der Rechtslage bzw. mit falschen Zahlen und Behauptungen.

So ist die Behauptung, es würden reihenweise verwitwete ältere Damen zum Verkauf ihres Eigenheims gezwungen, um die Beiträge bezahlen zu können, nicht durch Zahlen zu belegen. Die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache: die meisten Beiträge privater Anlieger liegen maximal im niedrigen bis mittleren 4-stelligen Bereich, selten sind 5-stellige Beträge zu bezahlen, eine Stundung oder Ratenzahlung wird von der Gemeinde i.A. nicht abgelehnt. In den meisten Fällen geht die grundhafte Erneuerung der Straße – denn nur diese ist beitragspflichtig – mit einer erforderlichen Erneuerung der Kanalisation einher, die ebenfalls beitragspflichtig ist.

Auch bei den GRÜNEN in Cremlingen gab es in den letzten Monaten kontroverse Diskussionen; mehrheitlich wird aber die Beibehaltung der Straßenausbaubeiträge befürwortet. Das häufig gehörte Argument, die Gemeinde würde sich auf Kosten der Anlieger um ihre Unterhaltspflicht drücken, ist nachweislich falsch. Eine grundhafte Erneuerung von Straßen erfolgt in der Gemeinde Cremlingen, gerade dank guter Instandhaltung, nur höchstens alle 50 Jahre. Die Anlieger werden im Vorfeld der Maßnahmen ausführlich informiert und beteiligt, so dass die Maßnahmen überwiegend einvernehmlich abgewickelt werden können. Über die Beiträge können nur im Nachhinein die Kosten anteilig abgerechnet werden, die wirklich entstanden sind. Gerade dieser Punkt spricht für Beiträge und gegen Steuerfinanzierung. Eine Steuer ist nicht zweckgebunden, sie wird dauerhaft erhoben, ohne dass es einen konkreten Verwendungsnachweis gibt. Gibt es keine Straßenausbaubeiträge, müsste vermutlich die Grundsteuer erhöht werden, um solche Maßnahmen zu finanzieren, wie es auch in anderen Gemeinden üblich ist. Problem dabei ist, dass die Grundsteuer auf die Mieten umgelegt werden kann, im Gegensatz zu den Beiträgen. Somit käme die Abschaffung der Beiträge einer indirekten Mieterhöhung gleich, in heutigen Zeiten stark gestiegener Wohnkosten ein sehr unsoziales Vorgehen. Noch zu erwähnen wäre die Ungerechtigkeit, die durch die Abschaffung der Beiträge entstehen würde: wer in den letzten Jahren für den Straßenausbau bezahlt hat, wird natürlich nicht von einer Erhöhung der Grundsteuer befreit; derjenige zahlt also doppelt. Erwiese sich die Abschaffung der Beiträge als Irrweg, wäre es unmöglich, diese wieder einzuführen aufgrund der Gerechtigkeitslücke und des Vorteils, den einige wenige genossen hätten.

Wozu die Abschaffung von Beiträgen führen kann, hat sich erst kürzlich bei den Kindertagesstätten gezeigt. Das Land hat die Finanzierung der Kindergartenjahre übernommen; allerdings zahlt die Gemeinde Cremlingen wegen der hohen Qualität, die hier geboten wird, drauf. Vorher hatte man die Beitragshöhe als Stellschraube, immer im Einvernehmen mit den Eltern, nun muss dieses Geld zusätzlich aus Steuern erwirtschaftet werden. Zudem wird durch die Abschaffung von Beiträgen der Gemeinde eine wichtige Möglichkeit der Eigenfinanzierung genommen, die für mehr finanziellen Spielraum sorgt.

Diskutiert wurde von den Cremlinger GRÜNEN auch ein weiteres Modell der Beiträge, die sogenannten wiederkehrenden Beiträge, die seit kurzem in Niedersachsen möglich sind. Hierbei können Beiträge über mehrere Jahre verteilt erhoben und dafür ein größeres Gebiet als bisher herangezogen werden, z.B. ein ganzer Ort oder eine ganze Gemeinde. Bisher gezahlte Beiträge würden bei diesem Modell angerechnet. Problematisch ist allein die sehr aufwändige Erfassung aller Grundstücke, die eine Menge Geld und Personalkapazitäten binden würde. Eine Neugestaltung der Grundsteuer, die bis Ende des Jahres erfolgen muss, da die bisherige Praxis rechtswidrig ist, könnte dieses Modell sehr viel attraktiver machen, wenn eine Erfassung der Grundstücke dann ohnehin erforderlich werden sollte.

Die Fraktion der GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen hat sich nach der Diskussion und aufgrund der oben dargelegten Fakten entschlossen, im Rat für eine modifizierte Beibehaltung der Straßenausbaubeiträge zu stimmen.

Benachteiligung für Cremlinger SchülerInnen endlich beenden

Datum 13.02.2019

Pressemitteilung

Auch IGS-, Realschul- und Hauptschulbesuch für Cremlinger Kinder in Braunschweig ermöglichen Cremlingen. Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Rat fordert die Beendigung der Benachteiligung von Cremlinger SchülerInnen. Für Kinder aus der Gemeinde Cremlingen besteht die Möglichkeit, Gymnasien in Braunschweig zu besuchen, Kinder, die eine Integrierte Gesamtschule (IGS), eine Realschule oder eine Hauptschule besuchen wollen, müssen den weiten Weg nach Wolfenbüttel antreten. „Diese Benachteiligung muss endlich aufhören“, so Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp. Traditionell ist der Cremlinger Raum in Richtung Braunschweig orientiert, das wesentlich näher liegt als die Stadt Wolfenbüttel. So wäre z.B. der Weg für Weddeler SchülerInnen zur IGS Volkmarode nur 3 km lang, während Wolfenbüttel über 20 km entfernt ist. Angesichts der Diskussion in Braunschweig, eine weitere IGS einzurichten, fordern die Cremlinger Grünen von den Verantwortlichen in der Politik, den Weg nach Braunschweig für die SchülerInnen aus der Gemeinde Cremlingen zu ermöglichen. „Der Bürgermeister wird in unserem Antrag für den Gemeinderat aufgefordert, mit der Stadt Braunschweig in Verhandlung zu treten, damit unsere SchülerInnen auch Braunschweiger Schulen besuchen können. Die Kleinstaaterei im Schulbereich ist endlich zu beenden“, so Ulrike Siemens von der Ratsfraktion der Grünen.

 

Ist Grau das neue Grün?

Schottergärten – der neue Trend?

Bei ihrem letzten Treffen diskutierten die Cremlinger GRÜNEN unter anderem auch über öffentliche und private Freiflächen. Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Vorgärten zunehmend mit Kies und Schotter gestaltet werden. Als Einfriedungen sieht man inzwischen mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, sogenannte Gabionen.

In der Niedersächsischen Bauordnung ist zu lesen, dass nicht überbaute Grundstücksflächen als Grünflächen zu gestalten sind. In den meisten Kommunen wird es den Grundstücks-eigentümern freigestellt, wie sie ihre Gärten gestalten, sofern es nicht Vorgaben dazu in den Bebauungsplänen gibt.

Das am häufigsten gehörte Argument für die Schottergärten ist die Pflegeleichtigkeit. Es wird angeführt, dass oftmals ältere oder berufstätige Menschen mit der Pflege der Gärten über-fordert seien und dass deswegen zu dieser pflegeleichten Gestaltung gegriffen werde. Für die Zeit unmittelbar nach der Anlage mag das zutreffen, aber danach sind diese Flächen mindestens so pflegeintensiv wie grüne Vorgärten. Um den gewünschten Eindruck herzu-stellen, müssen sämtliche zwischen den Steinen aufkeimende Pflanzen entfernt werden. Chemische Pflanzenvernichtungsmittel sind in privaten Gärten nicht erlaubt, der Einsatz der Harke ist nicht möglich, also muss alles Kraut händisch entfernt werden. Entsprechendes gilt für Laub, das aus einer solchen Steinfläche nur wesentlich schwerer zu beseitigen ist als von einer Grünfläche. Einige Zeit nach Erstanlage ist der Aufwand, einen solchen Steingarten ordentlich aussehen zu lassen, deutlich höher als bei einer Grünfläche.

„Gerade in Zeiten von Insektensterben sollte jede Möglichkeit genutzt werden Freiflächen so zu gestalten, dass sie z.B. als Bienenweide dienen können und auch anderen Insekten Nahrung bieten“, erklärt Ulrike Siemens, Sprecherin der Cremlinger GRÜNEN. Weniger Pflege und damit weniger Arbeitsaufwand kann oft ein Mehr an ökologischem Wert bedeuten. Vielleicht muss man sich von der Vorstellung verabschieden, dass Gärten so ordentlich und aufgeräumt sein müssen wie das Wohnzimmer und wieder mehr Wildnis zulassen – im Interesse der Arten-vielfalt und damit auch letztlich des Menschen, der zum Überleben auf die Arbeit der Insekten angewiesen ist. „Um für dieses Thema weiter zu sensibilisieren, planen wir demnächst einen Workshop zum Thema ‚Ökologie im Garten‘“, stellt Bernhard Brockmann, grüner Ortsbürger-meister von Abbenrode in Aussicht. Vielleicht könnten zudem in den Dörfern nachbarschaft-liche Projekte zur Hilfe bei der Gartenpflege initiiert werden, eine schöne Möglichkeit des Zusammenwirkens von Jung und Alt für ein engeres Zusammenwachsen der Dorfgemeinschaft.

Flächenverbrauch und Flächenkonkurrenz

In der klassischen Physik gibt es einen Grundsatz: „Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.“ Dieser Grundsatz gilt auch entsprechend für Flächennutzungen und damit ist  auch schon das Dilemma der Flächenkonkurrenz beschrieben.

In Deutschland werden täglich immer noch ca. 60 ha Fläche neu in Anspruch genommen, d.h. sie werden für Straßenbau, Wohnbau, Gewerbegebiete und sonstige Infrastrukturmaßnahmen der natürlichen und auch der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, das auch in Gesetze gefasst ist, besteht darin, diesen Flächenverbrauch zügig und stark zurückzufahren; erstes Ziel ist ein Verbrauch von 30 ha pro Tag, einer Fläche, die immer noch mehr als 40 Fußballfeldern entspricht.

Leider sind die Brisanz des Themas und die Dringlichkeit noch nicht überall präsent. Bauen auf „jungfräulichen“ Flächen ist immer leichter zu realisieren, mit weniger Risiken behaftet und leider häufig auch billiger als die Nutzung von Brachen für Wohn- oder Gewerbebau oder die Renovierung, Sanierung oder Umnutzung von bestehenden Gebäuden, zumindest auf den ersten Blick. Langfristig gesehen ist allerdings von hohen Folgekosten aufgrund der durch die zunehmende Flächenversiegelung entstehenden Schäden auszugehen. Solche Maßnahmen  können nicht im Sinne einer nachhaltigen  Politik sein.

Bei ihrem Septembertreffen diskutierten die Cremlinger GRÜNEN diesen Themenkomplex. Ein Baulücken- und Leerstandskataster, das es seit einiger Zeit für die Gemeinde Cremlingen gibt, soll jetzt auch landkreisweit erstellt werden. In den Augen der GRÜNEN ein guter Schritt in die richtige Richtung, ebenso wie die Förderung von Altbaumodernisierung durch das Programm „CleWFer modernisieren“ oder die Initiative „Jung kauft alt“ im Landkreis Wolfenbüttel.
Als immer noch richtungweisend wurde auch der Beschluss des Rates der Gemeinde Cremlingen gewertet, durch den vor Jahren schon festgelegt wurde, auf große Neubaugebiete weitgehend zu verzichten, um so der Zersiedelung der Landschaft entgegenzuwirken und den Charakter der Orte zu behalten. Die Cremlinger GRÜNEN sprachen sich dafür aus, verstärkt Maßnahmen zu ergreifen, um in den einzelnen Ortschaften der Einheitsgemeinde mehr Begegnungs- und Kommunikations- aber auch
Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, um das dörfliche Leben und die Dorfgemeinschaft zu stärken. Große Einigkeit herrschte in der Einschätzung der Entwicklung von Gewerbe- und Gewerbeflächen. Neue Gewerbegebiete wurden negativ gesehen, auch in Anbetracht der Entwicklung der Automobilindustrie, bei der es beim Umstieg auf Elektromobilität wahrscheinlich zu erheblichen Veränderungen auch in Bezug auf den Flächenbedarf kommen wird.

Abschließend sprachen sich die GRÜNEN dafür aus, naturnahe Flächen und landwirtschaftlich genutzte Flächen aufzuwerten und soweit wie möglich auf eine weitere Inanspruchnahme für Bau- und Infrastrukturmaßnahmen zu verzichten.

Umsetzung Radverkehrskonzept

Datum 19.07.2018

Pressemitteilung

Umsetzung Radverkehrskonzept Vor acht Jahren wurde das Radverkehrskonzept der Gemeinde Cremlingen beschlossen. In ihm wurden zahlreiche Maßnahmen empfohlen: Anlage straßenbegleitender Radwege oder Schutzstreifen, Verbreiterung vorhandener Radverkehrsanlagen, Verbesserungen der Radverkehrsführung, Beheben von Belagsmängel, Verbesserung von Querungssituationen, Abbau von Barrieren. Seit 2012 wird jedes Jahr Geld im Gemeindehaushalt bereitgestellt, um die empfohlenen Maßnahmen gemäß einer Prioritätenliste umzusetzen. Inwieweit die im Radverkehrskonzept erhobenen Mängel beseitigt und die empfohlenen Maßnahmen realisiert wurden, haben Mitglieder der Cremlinger GRÜNEN auf mehreren Radtouren untersucht. Die Ergebnisse werden im nächsten Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss vorgestellt. Der Ausschuss tagt voraussichtlich am 23. August 2018 um 19.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung in Cremlingen; die Sitzung ist öffentlich und Zuhörer sind gerne gesehen. Bild (D. Krause-Hotopp): J. Fuder, Chr. Rothe-Auscha, S. Auschra und B. Brockmann von den Cremlinger GRÜNEN auf Radwege-Inspektionstour

Cremlinger GRÜNE wünschen sich Verkehrswende mit VW

Datum 20.10.2018

Pressemitteilung

Mit Verwunderung haben die Cremlinger GRÜNEN die Aussagen von VW-Chef Herbert Diess zur Kenntnis genommen, wonach die neuen EU-Richtlinien zur Reduzierung von Stickoxiden und CO2 für den Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen innerhalb von 10 Jahren bei Volkswagen verantwortlich sein sollen. Ein Abbau von Arbeitsplätzen in Wolfsburg könnte ganz konkrete Auswirkungen auf Cremlingen haben, da hier viele Mitarbeiter von VW wohnen und Eigentum erworben haben, auch der Tatsache der guten Verbindung nach Wolfsburg über die Autobahn 39 geschuldet. Seit langem haben die GRÜNEN auf allen Ebenen schon angemahnt, dass die deutsche Automobilindustrie in der Verantwortung steht, sich den Zukunftsaufgaben zu stellen. Das ist sie den Mitarbeitern, den Aktionären, aber auch der Bevölkerung schuldig, da durch jahrelange Konzernpolitik eine starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie in der Region aufgebaut worden ist. In intensiven Diskussionen konnten die Cremlinger GRÜNEN ihre Vorstellung von einer zukunftsfähigen Mobilität entwickeln. So könnte es einen Schwerpunkt bei Carsharing geben, ein Konzept, bei dem nicht mehr um den Besitz eines Fahrzeugs, sondern stattdessen um die Nutzung geht. Auch E-Mobilität ist ein Baustein, der allerdings nur ergänzend hinzukommen kann, da nicht eine Antriebswende notwendig ist, sondern eine echte Mobilitätswende. Ein reiner Umstieg auf E-Autos würde am Schichtwechselstau auf der A 39 oder der Heinrich-Nordhoff-Straße nichts ändern, da bedarf es anderer Konzepte. Stichworte könnten hier autonomes Fahren aber auch eine Verbesserung und Aufwertung des ÖPNV, auch und gerade des schienengebundenen, sein. Herr Diess beklagt, dass es Bewegungen gibt, die den motorisierten Individualverkehr einschränken möchten und bezeichnet dies als existenzbedrohend für VW. Nach Ansicht der Cremlinger GRÜNEN wird es für VW existenzbedrohend sein, wenn der Konzern am überkommenen Geschäftsmodell festhält. „Motorisierter Individualverkehr führt zu Verkehrskollaps in den Städten, überfüllten Autobahnen und bedenklicher Luftqualität. Die Menschen sind es leid, wie viel Raum den Autos zugestanden wird. Sie fangen an, diesen Raum zurückzufordern, sei es z.B. durch Critical Mass-Fahrradcorsos wie in

Flächenverbrauch und Flächenkonkurrenz

Datum 24.09.2018

Pressemitteilung

In der klassischen Physik gibt es einen Grundsatz: „Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.“ Dieser Grundsatz gilt auch entsprechend für Flächennutzungen und damit ist auch schon das Dilemma der Flächenkonkurrenz beschrieben. In Deutschland werden täglich immer noch ca. 60 ha Fläche neu in Anspruch genommen, d.h. sie werden für Straßenbau, Wohnbau, Gewerbegebiete und sonstige Infrastrukturmaßnahmen der natürlichen und auch der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, das auch in Gesetze gefasst ist, besteht darin, diesen Flächenverbrauch zügig und stark zurückzufahren; erstes Ziel ist ein Verbrauch von 30 ha pro Tag, einer Fläche, die immer noch mehr als 40 Fußballfeldern entspricht. Leider sind die Brisanz des Themas und die Dringlichkeit noch nicht überall präsent. Bauen auf „jungfräulichen“ Flächen ist immer leichter zu realisieren, mit weniger Risiken behaftet und leider häufig auch billiger als die Nutzung von Brachen für Wohn- oder Gewerbebau oder die Renovierung, Sanierung oder Umnutzung von bestehenden Gebäuden, zumindest auf den ersten Blick. Langfristig gesehen ist allerdings von hohen Folgekosten aufgrund der durch die zunehmende Flächenversiegelung entstehenden Schäden auszugehen. Solche Maßnahmen können nicht im Sinne einer nachhaltigen Politik sein. Bei ihrem Septembertreffen diskutierten die Cremlinger GRÜNEN diesen Themenkomplex. Ein Baulücken- und Leerstandskataster, das es seit einiger Zeit für die Gemeinde Cremlingen gibt, soll jetzt auch landkreisweit erstellt werden. In den Augen der GRÜNEN ein guter Schritt in die richtige Richtung, ebenso wie die Förderung von Altbaumodernisierung durch das Programm „CleWFer modernisieren“ oder die Initiative „Jung kauft alt“ im Landkreis Wolfenbüttel. Als immer noch richtungweisend wurde auch der Beschluss des Rates der Gemeinde Cremlingen gewertet, durch den vor Jahren schon festgelegt wurde, auf große Neubaugebiete weitgehend zu verzichten, um so der Zersiedelung der Landschaft entgegenzuwirken und den Charakter der Orte zu behalten. Die Cremlinger GRÜNEN sprachen sich dafür aus, verstärkt Maßnahmen zu ergreifen, um in den einzelnen Ortschaften der Einheitsgemeinde mehr Begegnungs- und Kommunikations- aber auch

 

Tourismus als Chance

Bei ihrem monatlichen Treffen besprachen die Cremlinger GRÜNEN im August auch die Chancen, die das „Tourismuskonzept für den Kooperationsraum zwischen Braunschweig und Magdeburg“ bietet. Das Projekt basiert auf einer landkreis- und sogar bundeslandübergreifenden Zusammenarbeit der Gemeinde Cremlingen mit den Landkreisen Helmstedt und Börde. Dieser Ansatz wurde von den Anwesenden als sehr positiv gewertet, da der Bereich Tourismus, und hier besonders natürlich sanfter Tourismus, in den letzten Jahren eher am Rande behandelt worden ist. Deutlich wird das z.B. im Vergleich mit Regionen im Harz, die ihr Potential zunehmend sehr erfolgreich aktivieren und nutzen.

Die Cremlinger GRÜNEN sehen die Zukunft der Gemeinde im stärkeren Ausbau von touristischer Infrastruktur, wie z.B. einem guten Radwegenetz, Ladestationen für E-Bikes, Förderung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben, einem stärkeren Fokus auf Projekten wie Jakobsweg, Straße der Romanik oder auch Fachwerkstraße. Ein Pfund, mit dem es zu wuchern gilt, ist dabei die abwechslungsreiche und intakte Landschaft, die schon jetzt vielfach durch gute Wanderwege erlebbar wird.

Ein wichtiger Schritt ist die Vernetzung von Landschafts- und Naturschutzgebieten und auch der Schutz weiterer Gebiete. Zukunftsweisendes Gewerbe ist nach Auffassung der Cremlinger GRÜNEN häufig nicht dasjenige, das man heute in Gewerbegebieten findet. So sind z.B. Logistikbetriebe eher Teil des Problems als Teil der Lösung, da der Güterverkehr auf der Straße heute eine starke Belastung sowohl für Mensch und Umwelt aber auch für die Infrastruktur darstellt. Aus Sicht der Cremlinger GRÜNEN ist daher jede Ausweisung neuer Gewerbeflächen kritisch auf ihren gesellschaftlichen Nutzen zu hinterfragen, besonders da ein solcher Schritt nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

„Der Bereich „Tourismus“ bietet unserer Region reiche Möglichkeiten, die wir unbedingt ausbauen sollten, um noch mehr Besuchern die Vielfalt von Natur, Landschaft, Geologie und Kultur nahezubringen“, fasste Ulrike Siemens, Sprecherin der Cremlinger GRÜNEN, das Ergebnis des Mitgliedertreffens zusammen.

Ehrennadel in Gold für Jochen Fuder

Datum 15.02.2019

Im Rahmen des Cremlinger Gemeindeempfanges wurde auch Jochen Fuder aus Weddel, Mitglied der GRÜNEN, für 27-jähriges Engagement im Gemeinderat vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit der Ehrennadel in Gold durch den Kreisvorsitzenden Bruno Polzin geehrt. Der 64-jährige Mathematiker, Vater von vier Töchtern, wohnt seit 1990 in Weddel. Seitdem ist er für die GRÜNEN im Gemeinde- und Ortsrat aktiv. Ökologie und Verkehrspolitik sind seine Schwerpunkte, die er als Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Energieausschusses gut einbringen kann. So hat er maßgeblich die Gründung der Cremlinger Energie-Gesellschaft (CEG) vorangetrieben. Im Finanz-, Feuerschutz und Wirtschaftsausschuss ist er als Mathematiker sehr anerkannt und bisweilen von der Verwaltung „gefürchtet“, aber auch geschätzt, denn „er findet jeden Fehler“. Seine ruhige und sachliche Art wird auch vom politischen Gegner wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wer hätte bei den Anfängen der GRÜNEN mal gedacht, dass jemand für 27 Ratsjahre geehrt wird!

Tourismus als Chance

Datum 21.08.2018

Pressemitteilung

Tourismus als Chance Bei ihrem monatlichen Treffen besprachen die Cremlinger GRÜNEN im August auch die Chancen, die das „Tourismuskonzept für den Kooperationsraum zwischen Braunschweig und Magdeburg“ bietet. Das Projekt basiert auf einer landkreis- und sogar bundeslandübergreifenden Zusammenarbeit der Gemeinde Cremlingen mit den Landkreisen Helmstedt und Börde. Dieser Ansatz wurde von den Anwesenden als sehr positiv gewertet, da der Bereich Tourismus, und hier besonders natürlich sanfter Tourismus, in den letzten Jahren eher am Rande behandelt worden ist. Deutlich wird das z.B. im Vergleich mit Regionen im Harz, die ihr Potential zunehmend sehr erfolgreich aktivieren und nutzen. Die Cremlinger GRÜNEN sehen die Zukunft der Gemeinde im stärkeren Ausbau von touristischer Infrastruktur, wie z.B. einem guten Radwegenetz, Ladestationen für EBikes, Förderung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben, einem stärkeren Fokus auf Projekten wie Jakobsweg, Straße der Romanik oder auch Fachwerkstraße. Ein Pfund, mit dem es zu wuchern gilt, ist dabei die abwechslungsreiche und intakte Landschaft, die schon jetzt vielfach durch gute Wanderwege erlebbar wird. Ein wichtiger Schritt ist die Vernetzung von Landschafts- und Naturschutzgebieten und auch der Schutz weiterer Gebiete. Zukunftsweisendes Gewerbe ist nach Auffassung der Cremlinger GRÜNEN häufig nicht dasjenige, das man heute in Gewerbegebieten findet. So sind z.B. Logistikbetriebe eher Teil des Problems als Teil der Lösung, da der Güterverkehr auf der Straße heute eine starke Belastung sowohl für Mensch und Umwelt aber auch für die Infrastruktur darstellt. Aus Sicht der Cremlinger GRÜNEN ist daher jede Ausweisung neuer Gewerbeflächen kritisch auf ihren gesellschaftlichen Nutzen zu hinterfragen, besonders da ein solcher Schritt nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. „Der Bereich „Tourismus“ bietet unserer Region reiche Möglichkeiten, die wir unbedingt ausbauen sollten, um noch mehr Besuchern die Vielfalt von Natur, Landschaft, Geologie und Kultur nahezubringen“, fasste Ulrike Siemens, Sprecherin der Cremlinger GRÜNEN, das Ergebnis des Mitgliedertreffens zusammen.

Waldkindergärten sollen länger öffnen

Datum 12.05.2019

Pressemitteilung

 

Gemeinde soll endlich auf Ökostrom umsteigen

Abbenrode. Auf dem jüngsten Treffen der Cremlinger Grünen stand der Klimawandel im Mittelpunkt der Diskussion. Fast täglich ist zu lesen, dass die Gletscher in einem immer schnelleren Tempo schmelzen. Wenn das Eis Grönlands und das Eis der Antarktis abschmelzen sollten, könnte sich der Meeresspiegel um ca. 60 Meter erhöhen. Die Rieselfelder von Braunschweig würden mit 62 Meter Höhe kaum noch aus dem Wasser schauen.

Durch das Ansteigen der jährlichen Durchschnittstemperatur häufen sich Flutkatastrophen, Hitzewellen, Dürren, Gewitter und Wirbelstürme Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, das zur Klimaveränderung beiträgt. Atomkraft ist keine Alternative: Die Uranförderung zerstört riesige Gebiete, die Probleme der radioaktiven Strahlung im „Normalbetrieb“ und vor allem die Endlagerung des Abfalls sind immer noch ungelöst.

Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme sind umweltfreundliche Energien. Immer mehr Menschen wechseln zu Stromanbietern, die nur umweltfreundlichen Strom anbieten. Immer mehr Photovoltaikanlagen und Windräder werden installiert und erzeugen umweltfreundlichen Strom. Nach Ansicht der Cremlinger Grünen sollte die Gemeinde mit gutem Beispiel voranzugehen und für ihren eigenen Liegenschaften zu einem der vier Anbieter wechseln, die nur Ökostrom anbieten.

Bereits 2011 hatte der Gemeinderat einstimmig im Sinne der Grünen entschieden. „Nun muss aber langsam mal was passieren!“ fordert Ulrike Siemens, die Landtagskandidatin der Grünen.

Wohnraum schaffen

Fraktion der Grünen besuchte Polizeistation Cremlingen

Polizeipräsenz auf dem Lande ist wichtig

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen besuchte die neue Leiterin der Polizeistation Cremlingen. Mit einem Blumenstrauß begrüßte Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp die neue Leiterin Sabine Bosse in der Gemeinde Cremlingen und wünschte ihr alles Gute.

Die Grünen nutzten das Gespräch, an dem auch der stellvertretende Dienststellenleiter Uwe Stucki teilnahm, um über aktuelle Probleme in der Gemeinde Cremlingen zu sprechen. „Viele Einwohnerinnen und Einwohner machen sich Sorgen um ihr Wohneigentum“, berichtete der Ortsbürgermeister von Abbenrode Bernhard Brockmann. Ihn konnte Sabine Bosse etwas beruhigen: „Die Einbruchszahlen im Cremlinger Raum sind weiter rückläufig.“ Die Polizei bietet auch Informationen zur Einbruchssicherung an, so dass sich jeder gut absichern kann. Die Sorgen von Einwohnern über ständige Fahrten von ausländischen Schrottsammlern, die mit Flötenmusik langsam durch die Orte fahren, werden sehr ernst genommen. Inzwischen sind bereits Kontrollen durchgeführt worden. „Bei Verdachtsmomenten werden wir weiterhin Kontrollen durchführen“, so die Dienststellenleiterin.

Ulrike Siemens machte deutlich, dass für sie die Cremlinger Dienststelle ausreichend mit Personal besetzt sein müsste, „damit die Polizei auch in der Fläche präsent sein kann“. Aus Sicht der Grünen ist die Erreichbar- und Verfügbarkeit der Polizei im Moment unzureichend, außerdem fordern die Grünen vom Ministerium die personelle Ausdünnung so schnell wie möglich rückgängig zu machen und um personelle Unterstützung der Verwaltungstätigkeit.

Dass es mit Flüchtlingen in der Gemeinde Cremlingen keine Probleme gibt, nahmen die Grünen zufrieden zur Kenntnis. „Dazu haben mit Sicherheit die vielen Ehrenamtlichen in der Gemeinde mit beigetragen“, so Sabine Bosse und Uwe Stucki übereinstimmend. Begrüßt wurde von den Grünen auch die gute Zusammenarbeit mit den Polizeistationen in Schöppenstedt, Schladen und der Außenstelle Sickte sowie mit der Stadt Braunschweig.

Grüne unterstützen Wunsch nach neuem Feuerwehrgerätehaus

Schandelah. Die Einladung durch den Ortsbrandmeister Frank Denecke nahmen die Mitglie-der der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gern an. Im Feuerwehrgerätehaus stellten ihnen Frank Denecke, Frank Herbst und Matthis Denecke die räumliche Situation und die Entwick-lung der Stützpunktwehr Schandelah vor. Mit 56 aktiven Feuerwehrkameradinnen und Kame-raden ist die Ortswehr Schandelah sehr gut aufgestellt. Aber nur für 46 Mitglieder reicht der Platz im Gerätehaus für die Unterbringung der Kleidung und dazu gehörenden Geräten aus. Besonders erfreut nahmen die Grünen die Entwicklung der Jugendwehr zur Kenntnis. „25 Mitglieder hat unsere Jugendwehr, davon 9 Mädchen“, berichtete Matthis Denecke nicht ohne Stolz.

Die Grünen konnten sich davon überzeigen, dass die räumliche Situation der Feuerwehr Schandelah unbefriedigend ist und bald für Abhilfe gesorgt werden muss. „Nach dem Bau des Multifunktionshauses in Hemkenrode ist als nächstes Schandelah dran; die ersten Vorbe-reitungen wurden bereits einstimmig beschlossen!“ erklärte Jochen Fuder, Mitglied im Finanz-, Feuerschutz- und Wirtschaftsausschuss.

Für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Schandelah nahmen die Grünen aus dem Gespräch zahlreiche Anregungen mit. Kein Verständnis hatten die Grünen auch für die Be-hinderungen der Arbeit der Feuerwehr durch uneinsichtige Personen, die die Arbeit unserer Brandschützer erschweren. „Hier sind wir alle aufgefordert, den Kameraden der Feuerwehr beizustehen, notfalls müssen diese Personen auch mit Anzeigen rechnen“, so Bernhard Brockmann von den Grünen.

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen informierte sich über Flüchtlingsarbeit

„Geflüchtete brauchen mehr professionelle Unterstützung!“

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat hat sich vor Ort über die Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern informiert. Als Gesprächspartner standen der Sozialarbeiter für Jugend, Senioren und Flüchtlinge, Carsten Brandt, und die beiden Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) Svenja Seide und Malte Kaufmann zur Verfügung. Ihr Büro befindet sich Im Rübenkamp 19 (Cremlingen). Hier entstanden in Zusammenarbeit mit dem Landkreis in zwei Häusern insgesamt vierzehn Wohnungen unterschiedlicher Größe, zunächst für Bedürftige mit Migrationshintergrund.

„Vor Ort lassen sich die Probleme oft schneller lösen“, fasste Carsten Brandt seine Erfahrungen am neuen Arbeitsplatz zusammen. Zurzeit wohnen in den Unterkünften der Gemeinde 116 Flüchtlinge/Asylbewerber, von denen inzwischen 73 Personen ihre Anerkennung haben.

Carsten Brandt, der auch für Senioren- und Jugendarbeit zuständig ist, berichtete den Grünen über die unterschiedlichen Standorte der Unterkünfte in der Gemeinde, die Aktivitäten der einzelnen Helferkreise („Ohne sie ginge vieles nicht!“), benannte aber auch die vergangenen und gegenwärtigen Probleme. So sei die Fluktuation der Zugewiesenen teilweise erheblich gewesen und habe auch zu Frustrationen geführt. „Die große Sympathiewelle der Jahre 2015 und 2016, die zu starkem bürgerschaftlichem Engagement führte, ist leider etwas abgeebbt!“

Als sehr gutes Modell habe sich die persönliche Patenschaft zwischen Helfern und Zugewanderten erwiesen. „Hier könnten wir punktuell noch mehr Unterstützung gebrauchen!“ machte Carsten Brandt deutlich.

Eine große Hilfe bei der Arbeit seien auch die beiden Hausmeister, die „einen tollen Job“ machen. Insgesamt aber fehle in dieser Phase, in der kaum noch neue HelferInnen kämen, „mehr professionelle Unterstützung vor Ort, um gezielter fördern und fordern zu können“. In der Gemeinde Cremlingen werde im Moment die Sozialarbeit der Caritas vermisst, deren Stelle auslief und die für die zukünftige Arbeit vom Landkreis unbedingt aufgestockt werden sollte.

Zum Abschluss schauten sich die Besucher noch die Wohnungen an.

Cremlinger GRÜNE diskutieren: Wer soll bei Straßenausbau zahlen?

Abbenrode. Die Cremlinger GRÜNEN diskutierten auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung über das Thema, wer beim Straßenausbau in der Gemeinde die Kosten tragen soll. Dazu gibt es in der Gemeinde eine „Straßenausbaubeitragssatzung“ vom 1. Juli 2008

1. Modell: So ist es in Cremlingen Wird eine Straße von Grund auf erneuert und nicht nur repariert, so fordert die Gemeinde Cremlingen – laut aktueller Satzung - dafür von den Anliegern Beiträge ein. Die Höhe richtet sich nach einem angenommenen Vorteil, den der Grundbesitzer dadurch hat. Bei einer Anliegerstraße sind die anteiligen Kosten höher als bei einer Durchgangsstraße. Auch die Grundstücksgröße geht in die Berechnung mit ein. Sollten Anlieger in finanzielle Probleme geraten, sucht die Verwaltung gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen, z.B. Ratenzahlung. Ausbesserungen an den Straßen werden vom Haushalt der Gemeinde getragen, also von allen. Bei der Erneuerung von Straßen wird den Bürgern zwar ein Mitspracherecht eingeräumt, aber der Gemeinderat hat die letzte Entscheidung.

2. Modell: So ginge es auch Die Gemeinde erhebt keine Beiträge von den Anliegern, sondern finanziert den Straßenausbau aus Steuermitteln. Dazu müssten dann wohl die Hebesätze für die Grundsteuer erhöht werden; da sie auch auf Mieter umgelegt werden kann, würden sie sich auch an der Finanzierung beteiligen.

3. neues Modell: Die ganze Ortschaft ist beteiligt Durch eine Gesetzesänderung (2017) ist es nun in Niedersachsen möglich, nicht ausschließlich die direkten Anlieger zu belasten, sondern den Anliegeranteil auf eine größere Gemeinschaft, z.B. ein Quartier oder auch einen ganzen Ort, zu verteilen. Damit würden die individuellen Beiträge sinken, so dass sie die betroffenen Grundbesitzer nicht so leicht in wirtschaftliche Bedrängnis führen.

In der kontrovers geführten Diskussion meinte ein Mitglied, „dass die Erweiterung des Kreises der Beitragspflichtigen gerechter ist, da der Nutzen von Baumaßnahmen allen Benutzern zugutekommt“. Dagegen äußerte ein anderer Teilnehmer, „dass dann die Grundsteuer erhöht werden müsste und damit alle - auch Mieter - mehr zahlen müssten“. „Wenn die Gemeinde den Ausbau bezahlt, soll ständig irgendwo eine Straße erneuert werden, es kostet ja die Anlieger nichts“, entgegnete ein Mitglied.

Eine so komplexe Frage konnte natürlich in der Kürze der Zeit nicht abschließend erörtert werden, so dass die Cremlinger GRÜNEN dieses Thema weiter diskutieren werden.

Zur Gründung der Cremlinger Wohnungsbaugesellschaft

Daseinsvorsorge ist eine vorrangige kommunale Aufgabe, die vom Rat und der Verwaltung der Gemeinde Cremlingen sehr ernst genommen wird. So wurde auf der Ratssitzung im Juni 2017 der Bau einer neuen KiTa in Weddel beschlossen. Bereits 2015 wurde die Cremlinger Energie Gesellschaft (CEG) gegründet und die Gas- und Stromversorgungsnetze vom Energieversorger in Gemeindehand zurückgekauft. So konnte das Sachvermögen der Gemeinde vergrößert und die Einflussnahme auf Versorgungssicherheit und Preise gesteigert werden.

Nun hat der Rat im Juni mit der SPD/GRÜNE-Mehrheit (gegen die Stimmen der CDU und des Linken, bei Enthaltung des Piraten) beschlossen, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Vorausgegangen waren zahlreiche Sitzungen , in denen alle Möglichkeiten durchdiskutiert wurden. Die Verwaltung sollte nach geeigneten Partnern suchen. Da es nicht um Profitmaximierung ging, hatten private Investoren kein Interesse. Nur die Wohnstätten GmbH aus Braunschweig, ein Tochterunternehmen der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, die wiederum ein Unternehmen der Stadt Braunschweig ist, war bereit, 1,4 Mio € als Stammkapital zur Verfügung zu stellen und auch die Geschäftsbesorgung übernehmen. An der Cremlinger Wohnungsbaugesellschaft wird die Wohnstätten GmbH 25% halten und die Gemeinde Cremlingen 75%. Ursprünglich war eine Beteiligung der Gemeinde von 51% und der Partner von 49% vorgesehen.

Beide Gesellschaften, sowohl die Wohnstätten GmbH als auch die neue CWG, haben ein gemeinsames Ziel: die Art von Wohnraum zu schaffen, die in der Gemeinde fehlt. Das sind z.B. Sozialwohnungen, die öffentlich gefördert werden, damit der Sozialbindung unterliegen und für einkommensschwächere Mieter gedacht sind. Darüber hinaus wird es noch kleine Wohnungen geben, zu einem großen Teil barrierearm oder barrierefrei und damit für ältere Menschen geeignet, die gerne in Cremlingen wohnen bleiben möchten. Auch bei Wohnungen für junge Leute, Auszubildende oder Studierenden besteht ein großer Bedarf, der durch die Ausweisung neuer Einfamilienhausbaugebiete nicht abgedeckt wird. Die eigens gegründete Projektgruppe hatte mehrfach getagt und einvernehmlich die Verträge nach eingehender Beratung gutgeheißen. Mit Erstaunen und Befremden mussten die Mitglieder der Gruppe SPD/GRÜNE nun feststellen, dass die CDU/FDP-Gruppe es sich offenbar anders überlegt hatte. Sie lehnte nun gemeinsam mit dem Vertreter der Linken die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft ab; sie hält den Einfluss der Stadt Braunschweig für zu groß.

Der Alternativvorschlag der CDU sieht vor, das Gelände an einen Investor zu verkaufen und ihn zur Erstellung einer entsprechenden Zahl von Sozialwohnungen zu verpflichten. Dabei solle die Gemeinde mit dem Kaufpreis für das Grundstück so weit runterzugehen, bis sich ein Investor bereit findet. Dieser Vorschlag löste Kopfschütteln bei der Gruppe SPD/Grüne aus. Unverantwortlich würde somit das Sachvermögen der Gemeinde verscherbelt werden. Außerdem würde der Baubeginn weiter verzögert werden. SPD und GRÜNE haben somit eine weitere zukunftsweisende Entscheidung für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Cremlingen getroffen.

Zahl der Einbrüche geht zurück

Cremlinger Grüne erhalten Auskunft von der Polizei

Cremlingen. „Wolfenbüttel ist erneut der sicherste Kreis in Niedersachsen“ war am 25. Februar 2017 in der Presse zu lesen. Die gefühlte Besorgnis der EinwohnerInnen der Gemeinde Cremlingen, dass es mehr Einbrüche in unserer Region gäbe, haben die Grünen sehr ernst genommen und deshalb bereits Anfang März zahlreiche Fragen an die Leiterin der Polizeistation Cremlingen gestellt. Diese wurden inzwischen vom Leiter des Polizeikommissariats Wolfenbüttel, Rodger Kerst, beantwortet. Im Rahmen ihrer jüngsten Mitgliederversammlung beschäftigten sich die Cremlinger Grünen nun mit der Sicherheit in ihrer Gemeinde.

Die Zahlen zeigen, dass die Einbruchsraten in den letzten Jahren gesunken, beziehungsweise stabil geblieben sind. „Dennoch kann man bei Gesprächen erkennen, dass bei der Bevölkerung zum Thema Sicherheit eher eine Verschlechterung wahrgenommen wird", bestätigt der Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann aus Abbenrode. „Deshalb haben wir erneut den Dialog mit den entsprechenden Behörden gesucht und zunächst um Statistiken gebeten." Daraus gehe hervor, dass statistisch gesehen „unsere Region die niedrigsten Einbruchsraten des Landes Niedersachsen habe", bekräftigt Ulrike Siemens.

Trotz der positiven Statistik für unsere Region müssen die Anstrengungen, die Wachsamkeit sowie die Präsenz der Polizei weiter verbessert werden. „Wir dürfen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen, sondern müssen uns weiterhin für Verbesserungen der Sicherheit in unserer Region einsetzen. Darüber hinaus werden wir uns um die empfundenen Sorgen weiterhin kümmern und den guten Dialog mit Bürgern und Behörden aufrecht halten“, so Andreas Schlechtweg von den Cremlinger Grünen.

Fairer Handel ist machbar

Abbenrode: Schwerpunktthema bei der letzten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen war der faire Handel: was kann jeder tun, um ihn zu fördern.

Fairer Handel bietet nicht nur Vorteile für die Erzeuger von Produkten wie Kaffee, Kakao oder auch Obst, die überwiegend aus sogenannten Entwicklungsländern kommen, sondern auch für den hiesigen Verbraucher. Ein Vorteil ist das „bessere Gewissen“, weil sichergestellt ist, dass die verwendeten Produkte nicht unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt worden sind. Die geringen Mehrkosten, die wir hier im Laden bezahlen, garantieren aber auch häufig eine bessere Qualität, da dem Gesundheitsschutz der Bauern in den Erzeugerländern eine höhere Priorität eingeräumt wird. Und das schlägt sich entsprechend auch in der Schadstoffbelastung der Produkte nieder.

Darüber hinaus sind auch die Auswirkungen auf den globalen Handel und die Gesellschaften in den Erzeugerländern positiv. So wird die Demokratisierung gefördert, ebenso wie das Umweltbewusstsein, da fairer Handel häufig genossenschaftlich organisiert ist und so die einzelnen Bauern Verantwortung bekommen und übernehmen.

Ulrike Siemens (Cremlinger Grüne) stellte das Projekt „Fairtrade Gemeinde“ vor. Ursprünglich in Großbritannien entstanden, ist es mittlerweile in 24 Ländern vertreten. In Deutschland gibt es bereits 463 Fairtrade-Gemeinden und -Kreise.

5 Kriterien müssen erfüllt werden, um dieses Siegel zu erhalten. Am Anfang steht ein Ratsbeschluss, den fairen Handel zu unterstützen und bei öffentlichen Sitzungen fair gehandelte Produkte anzubieten; danach muss sich eine Steuerungsgruppe aus interessierten Bürgern gründen, die die Aktivitäten koordiniert, Handel und Gastronomie werden eingebunden, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und KiTas und ebenso die lokale Presse.

Sind alle Kriterien erfüllt, kann man sich um den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ bewerben und bekommt bei positiver Bewertung die Auszeichnung im Rahmen einer Feier für 2 Jahre verliehen. Die Cremlinger Grünen könnten sich eine Entwicklung der Gemeinde Cremlingen in Richtung Fairtrade-Gemeinde durchaus vorstellen.

Gemeinde Cremlingen steht weiterhin sehr gut da

Jahreshauptversammlung der Cremlinger Grünen

Abbenrode. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich Mitglieder und Freunde der Cremlinger Grünen in Abbenrode. Für den Vorstand legte Ulrike Siemens den Jahresbericht vor. Dabei ging sie noch einmal auf einzelne Schwerpunkte der Arbeit genauer ein. Neben zahlreichen Informationsveranstaltungen (Elm-, Vogelstimmen-, Herzogsbergs- und Kräuter -Wanderung) fanden verschiedene Besuche (u.a. Waldkindergarten, Schäfer) statt. Als besonderen Erfolg betrachten die Grünen das verabschiedete Klimaschutzkonzept für die Gemeinde und die geplante Einstellung eines Klimaschutzmanagers. Viel Zeit beanspruchte natürlich die im September stattgefundene Kommunalwahl. So konnten die Grünen ihre Mandate erhöhen und stellen mit Bernhard Brockmann den Ortsbürgermeister in Abbenrode und Diethelm Krause-Hotopp den stellvertretenden Gemeinde- und stellvertretenden Ortsbürgermeister in Destedt. Gemeinsam mit der SPD bilden die Grünen eine Gruppe in der Gemeinde und können so die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

„Auch unter rot-grün entwickelt sich die Gemeinde Cremlingen vorbildlich und ist weiterhin schuldenfrei“, so Bernhard Brockmann.

„Der jahrelange Einsatz für die Herzogsberge hat sich gelohnt, sie sollen nun endlich Naturschutzgebiet werden“, meinte Andreas Schlechtweg aus Cremlingen.

Da es nach Ansicht der Cremlinger Grünen in absehbarer Zeit keine IGS in Sickte mehr geben wird, sprach sich die Mitgliederversammlung dafür aus, dass die Cremlinger Kinder nicht nur Gymnasien - wie bereits möglich-, sondern zukünftig auch Gesamtschulen in Braunschweig besuchen können sollten. Auch die geplante Bildung einer Wohnungsbau-gesellschaft in Cremlingen wird positiv gesehen. Großen Applaus gab es für die Arbeit der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit. „Hier wird Vorbildliches für die Gesellschaft geleistet“, so Gudrun Beckner.

Sorge bereiten den Grünen zunehmende fremdenfeindliche und rassistische Aktionen auch in unserer Gemeinde. „Hier ist die Zivilgesellschaft gefordert und muss für die offene Gesellschaft streiten“, meint Murat Günak.

SPD-Grüne bringen zahlreiche Anträge ein

Weddel. Im Rahmen der jüngsten Cremlinger Gemeinderatssitzung brachte die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen drei Anträge in den Rat ein. Diese Anträge werden nun in den Ausschüssen beraten und stehen dann auf der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung. Harald Koch stellte den Antrag zur Lärmkartierung 2017 der EU vor. Die letzte Kartierung endete westlich der Ortslage Abbenrode. Nun fordern SPD und Grüne, „im Rahmen der EU Umgebungslärmrichtlinie die Autobahn A 39 und den gesamten Verlauf der B1 im Gemeindegebiet zu erfassen“. Gerade die Situation in Abbenrode, so Harald Koch, erfordere die Erfassung besonders für diese Ortschaft.

In einem weiteren Antrag wird ein Konzept einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde Cremlingen gefordert. Bernhard Brockmann wies auf die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität hin und auf die momentan noch bestehende geringe Dichte von Ladestationen für Autos und Fahrräder. „Hier muss die Gemeinde Cremlingen auch vorbildhaft vorangehen“, so Bernhard Brockmann.

Der dritte Antrag beschäftigt sich mit der Verkehrssituation auf der Hemkenroder Straße in Destedt im Bereich der Grundschule und des Kindergartens. Mit der Entscheidung der Straßenverkehrsabteilung hier keine Temporeduzierung auf 30 km/h zuzulassen, will sich die Gruppe SPD-Grüne nicht zufrieden geben. „Wir unterstützen die Forderung des Destedter Ortsrates“, so Diethelm Krause-Hotopp in der Begründung des Antrages.  

Grüne für Verhandlungen mit der SPD

Destedt. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung berieten die Cremlinger Grünen über das weitere Vorgehen nach der Kommunalwahl. Prozentual verloren die Grünen in der Gemeinde Cremlingen 1,09 Prozentpunkte, konnten aber ihre absoluten Stimmenzahl von 2.829 auf 2.947 erhöhen und kamen damit auf gute13,71 %. Damit stellen die Grünen im Gemeinderat weiterhin vier Vertreter, zusammen mit der SPD käme die Gruppe auf 15 von 30 Mitgliedern.

Da die bisherige Zusammenarbeit erfolgreich verlief und die Gemeinde Cremlingen weiterhin auf einem guten Weg ist, beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig, mit der SPD über die Fortsetzung der Zusammenarbeit zu verhandeln.

Inzwischen traf sich die neue Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung und bestätigte die bisherige Doppelspitze Jochen Fuder und Diethelm Krause-Hotopp.

Cremlinger Grüne blicken auf fünf erfolgreiche Jahre zurück

„Wir haben wieder viel bewegt und zur Stärkung unserer Gemeinde beigetragen.“

Abbenrode. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung blickten die Cremlinger Grünen auch noch einmal auf die letzten fünf Jahre der Kommunalpolitik zurück.

  • Für die Gründung der Cremlinger Energie GmbH hatten sich die Grünen immer eingesetzt. Mit der Übernahme der Strom und Gasnetze hat die Gemeinde Cremlingen diese wieder in die eigenen Hände genommen. Damit habe die Gemeinde ein Stück Autonomie zurückgewonnen bei gleichzeitigen Mehreinnahmen für die Gemeindekasse.

  • Auch für den Bau der Solar-Kombianlage auf dem Dach des Freibads Hemkenrode, die gleichzeitig Strom und Wärme für das Badewasser erzeugt, haben sich die Grünen erfolgreich engagiert. Auch hier fließen Gelder in die Gemeindekasse.

  • Auf vielen gemeindeeigenen Gebäuden wurden Solaranlagen angebracht, die nicht nur die gemeindeeigene CO2-Bilanz verbessern, sondern auch noch Geld einbringen.

  • Um die Energiewende auch vor Ort voranzubringen, haben sich die Grünen für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers eingesetzt.

  • Auf Initiative der Grünen wurde die Förderung energiesparender Bauweise für das Neubeugebiet am Holzweg in die Satzung aufgenommen.

  • Mit den Stimmen den Grünen haben unsere Grundschulen endlich eine Sozialarbeiterin bekommen.

  • Weitere Themen waren das Landschaftsschutzgebiet Herzogsberge, das generelle Verbot von Fracking, die Verhinderung der Handelsabkommen TTIP und CETA, die Problematik des Bienensterbens, die Forderung nach einer IGS in Sickte und Verkehrsberuhigung in unseren Ortschaften.

Die Grünen unterstützten auch Aktionen gegen fremdenfeindliche und rassistische Gruppierungen, die die Flüchtlingsproblematik für Propaganda missbrauchten. „Wir haben wieder viel bewegt und zur Stärkung unserer Gemeinde beigetragen“, fasste Vorstandssprecher Diethelm Krause-Hotopp zusammen.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der Cremlinger Grünen sind zu finden unter:

Homepage: gruene-cremlingen.de

Facebook: www.facebook.com/GrueneCremlingen/

GRÜNE begrüßen Bürgerprojekte

Cremlingen. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung geht die Gemeinde Cremlingen mit positivem Beispiel voran. Auf Initiative der Gruppe SPD-Grüne beschloss der Gemeinderat, Bürgerprojekte in den Orten der Gemeinde Cremlingen mit insgesamt 100.000 € zu fördern. Auf Einwohnerversammlungen, Einwohnerbefragungen o.ä. können die Einwohnerinnen und Einwohner Vorschläge für Anschaffungen in ihrem Ort machen.

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen wurde diese Initiative der Gruppe SPD-Grüne einstimmig begrüßt. „Damit wird mehr Demokratie in unsere Ortschaften getragen“, so der Abbenroder Bürgermeister Bernhard Brockmann. Nun liegt es an den Bürgern nicht nur zu meckern, sondern auch Vorschläge für ihre Ortschaften einzureichen. In einigen Ortschaften fanden inzwischen schon rege Diskussionsveranstaltungen statt, so dass demnächst die ersten Vorschläge umgesetzt werden können.

Kommunalwahl wird vorbereitet

Abbenrode. Zu ihrer monatlichen Mitgliederversammlung trafen sich die Cremlinger Grünen in Abbenrode. Auch auf dieser Sitzung konnten wieder interessierte Einwohner begrüßt werden.

Neben der Vorbereitung der Kommunalwahl standen auch geplante Aktionen gegen Schacht Konrad und das Baugebiet „Holzweg“ in Cremlingen auf der Tagesordnung.

Aus dem Cremlinger Bereich erklärten sich sieben Personen zur Kandidatur für den Kreistag bereit. „Unser Ziel ist es, dass die Gemeinde Cremlingen wieder im Kreistag vertreten wird“, so Vorstandsmitglied Christian Rothe-Auschra.

Auch für den Gemeinderat und einzelne Ortsräte gibt es inzwischen Kandidaten, die auf einer Mitgliederversammlung im Juni endgültig gewählt werden sollen. „Leider fehlen uns noch für Hordorf, Schandelah, Klein Schöppenstedt und Schulenrode Kandidaten für die Ortsräte. Es wäre schön, wenn sich aus diesen Orten noch Personen entscheiden könnten, für die Grünen zu kandidieren. Ortsratsarbeit kann auch Spaß machen“, appellierte der Fraktionsvorsitzende der Grünen und Ortsratsmitglied in Weddel Jochen Fuder.

Vom 1.-3. April werden die Grünen im Rahmen einer Klausurtagung das Wahlprogramm entwickeln, Vorschläge und Wünsche nehmen die Grünen gern entgegen.

Ausführlich diskutierten die Grünen auch über die Förderung besonders energiesparender Bauweise für das Baugebiet am Holzweg in Cremlingen. Die Grünen sprachen sich einstimmig für Effizienzhäuser mit niedrigem Energieverbrauch und CO2-Ausstoß aus. „Hier kann die Gemeinde Cremlingen zeigen, dass sie es mit dem Klimaschutz ernst meint“, so der Abbenroder Bürgermeister Bernhard Brockmann.

Weitere Infos zu den Cremlinger Grünen sind zu finden unter:

Facebook: www.facebook.com/GrueneCremlingen/

 

Grüne für Naturwald-Bestattungen in der Gemeinde Cremlingen

Destedt. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung diskutierten die Cremlinger Grünen auch über die mögliche Einrichtung eines Friedhofs für Naturwald-Bestattungen auf dem Gebiet der Gemeinde Cremlingen. Ein privater Betreiber diese Möglichkeit auch in der Gemeinde Cremlingen anbieten. Der Friedwald soll in einem Teil des Waldes an der Kreisstraße 631 zwischen Cremlingen und Schandelah eingerichtet werden. In unserer Region besteht bisher die Möglichkeit der Naturwald-Bestattung im „Friedwald“ bei Langeleben und im „RuheForst“ bei Heiningen.

2007 hatte der Gemeinderat bei 13 Nein- und 13 Ja-Stimmen einen ähnlichen Antrag noch abgelehnt. Nun wird in den Gremien der Gemeinde sowie in den Ortsräten erneut über den Antrag beraten. Die Mitgliederversammlung der Grünen sprach sich einstimmig (ohne Enthaltungen) dafür aus, Naturwald-Bestattungen auch in der Gemeinde Cremlingen zu ermöglichen.

GRÜNE bei der Polizei

„Keine Auffälligkeiten mit Flüchtlingen!“

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen besuchte die Leiterin der Cremlinger Polizeistation, Insa Reinecke-Buß, um mit ihr über die Verkehrs- und Sicherheitssituation in der Gemeinde Cremlingen zu sprechen. Dabei machte Frau Reinecke-Buß gleich zu Beginn deutlich, dass zwei Stellen bisher immer noch nicht wieder besetzt worden sind. Aus Sicht der Grünen müsste es für die Station auch Büropersonal geben, damit hier eine spürbare Entlastung herbeigeführt werden könnte. Im Verbund mit der Schöppenstedter Polizeistation arbeiten die Cremlinger gut zusammen.

Im Gespräch machten die Grünen deutlich, dass die Bevölkerung von ihren Kommunalpolitikern die Umsetzung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen fordern, diese aber nur schwer gegen die Behörden durchsetzbar seien. Da es innerhalb der Gemeinde Cremlingen nach den existierenden Kriterien keine Unfallschwerpunkte gebe, sehe der Landkreis auch keine Notwendigkeit Maßnahmen durchzuführen.

Sowohl der Landkreis als auch die Polizei führen Geschwindigkeitskontrollen durch, ohne dass Absprachen zwischen den Behörden stattfinden.

Die Grünen kritisierten einige Entscheidungen der Verkehrsschau – kein Tempo 30 in Gardessen vor dem Seniorenheim und in Destedt vor der Grundschule, Hemkenroder Straße. Bürgermeister Bernhard Brockmann bemängelte die Entscheidung für Abbenrode, sowohl eine permanente Geschwindigkeitsanzeige als auch einen Blitzer auf der B 1 abzulehnen.

Die Ratsmitglieder der Grünen und warben bei Frau Reinecke-Buß für ihre Argumente.

Auf die Flüchtlingssituation in der Gemeinde Cremlingen angesprochen, machte die Leiterin der Polizeistation deutlich, dass es in der Gemeinde Cremlingen „keine Auffälligkeiten mit Flüchtlingen gebe“.

Gruppe SPD-Grüne für Gewerbegebiete und sozialen Wohnungsbau

Cremlinger Gemeinderat fasst wichtige Beschlüsse

Schulenrode. In der jüngsten Ratssitzung wurde auch über neue Gewerbegebiet und den sozialen Wohnungsbau in der Gemeinde diskutiert. Die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen hatte dazu im Juli entsprechende Anträge in den Rat eingebracht. Nach Diskussionen im Fach- und Verwaltungsausschuss standen sie nun zur Abstimmung auf der Tagesordnung der Ratssitzung und wurden mit großer Mehrheit verabschiedet „Wir möchten für die Einwohner/innen in unseren Ortschaften weitere Verbesserungen erreichen und deutlich machen, dass wir die Gemeinde positiv weiter entwickeln“, so Gruppensprecher Harald Koch (SPD).

Die Gemeinde Cremlingen ist durch ihre zentrale Lage zwischen Braunschweig und Wolfsburg sowie ihre gute Verkehrsanbindung für Unternehmen ein interessanter Standort. Gute steuerliche Rahmenbedingungen sind ein weiterer Pluspunkt für Neuansiedlungen von Unternehmen oder die Erweiterung bestehender Betriebe.

„Wir möchten, dass es bei uns die Möglichkeit gibt, unternehmerisch aktiv zu werden Die Schaffung von Arbeitsplätzen für unsere Einwohnerinnen und Einwohner ist uns hier ein echtes Anliegen“, erläuterte Harald Koch. Jochen Fuder (Grüne) fügte hinzu, dass es nicht zwingend um eine Zentralisierung an einem Ort ginge, sondern dies in allen Orten der Gemeinde möglich sein müsse, wenn die Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.

Die Gruppe SPD / Grüne im Rat der Gemeinde Cremlingen hatte beantragt, dass die Verwaltung Vorschläge erarbeitet, wo im Gemeindegebiet dies sinnvoll möglich ist.

 

Sozialer Wohnungsbau ist wichtig

Der Antrag zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus fand ebenfalls breite Zustimmung.

In den letzten Jahren wurden in der Gemeinde fast ausschließlich Einfamilienhäuser errichtet.  Allerdings: „Durch den demographischen und sozialen Wandel mit der Alterung der Gesellschaft, viele Single-Haushalte, verringerten Einkommen vor allem im Alter, aber auch Zuwanderung, werden sich die Anforderungen verändern. Der Bedarf an kleineren und vor allem bezahlbaren Wohnungen werde zunehmen. Auch gemeinschaftliches Wohnen sowie betreutes Wohnen wird an Bedeutung gewinnen“, so Harald Koch. Hierauf soll sich die Gemeinde vorbereiten und ein entsprechendes Konzept erarbeiten, wie dieser Entwicklung Rechnung getragen werden kann. Denkbar seien auch Kooperationen mit Partnern wie beispielsweise Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften.

 

Gemeinde Cremlingen weiter stärker!

Cremlingen. Auch über den Sommer waren Mitglieder der Cremlinger Grünen politisch aktiv. Im Rahmen eines Tagesseminars wurden allgemein- und kommunalpolitische Themen diskutiert. Dr. Diethard Janßen machte deutlich, wie einfach in unserer Informationsgesellschaft jeder von uns auszuspähen und zu überwachen ist und auf welche Weise Staat und Internetfirmen wie beispielsweise Google diese Daten verwenden können und auch verwenden.

Anschließend gab es Fakten über die immer weiter steigende Ungleichverteilung des Vermögens in fast allen Gesellschaften und den Einfluss der Vermögenden auf Politik und Gesellschaft, der immer größer wird.

Inge Brockmann wies auf den Abbau unserer Standards hin, die durch das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP mit seinem Investitionsschutzabkommen entstehen können. Einstimmig lehnten die Cremlinger Grünen TTIP ab.

Herzogsberge sind ökologisch wertvoll

Unter dem Motto „Gemeinde Cremlingen weiter stärken“ werden die Grünen ihre Kommunalpolitische Arbeit fortsetzen. Dazu zählt für die Grünen auch die Verkehrspolitik. Auf Einladung besuchte Susanne Menge, Mitglied der Grünen im Niedersächsischen Landtag, neuralgische Punkte in der Gemeinde Cremlingen. So fordern die Grünen schon seit 2008 eine Querungshilfe für Radfahrer in die Herzogsberge an der L625 zwischen Schöppenstedter Turm und Sickte. Die Forderung nach einem Radweg zwischen Cremlingen und Hordorf und die Situation am Bahnübergang auf dieser Straße konnten vor Ort erläutert werden. Die Forderung nach dem Ausbau der Weddeler Schleife (zweites Bahngleis) und die Finanzierung des zweiten Teils des Radweges sprach Susanne Menge in Hannover zu unterstützen.

Vor ihrem Besuch in Cremlingen hatte Susanne Menge ein Gespräch in der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Abteilung Wolfenbüttel, an dem auch Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz teilnahm. „In der Wolfenbütteler Behörde finden die Belange der Radfahrer leider kein Gehör“, berichtete sie über das Gespräch.

Weiterhin stehen Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes auf der Tagesordnung. So wollen sich die Grünen weiterhin für die Herzogsberge als besonders schützenswerten Bereich einsetzen, damit keine weitere Verschlechterung eintritt. Die Forderung ihrer Kreistagsfraktion nach einem Naturschutzgebiet in den Herzogsbergen wird unterstützt.

Anreize für Agrarumweltmaßnahmen

Auch über die Agrarsubventionen diskutierten die Grünen. Sie werden in Direktzahlungen gemäß der Fläche als auch für Agrarumweltmaßnahmen gezahlt und sind einsehbar unter www.agrar-fischerei-zahlungen.de. Die Cremlinger Grünen unterstützen das Ziel des Grünen Landwirtschaftsministers Christian Meyer, die Agrarsubventionen stärker an besonders umweltfreundliche Bewirtschaftungsverfahren, umwelt- und tiergerechte Haltungsformen,

Maßnahmen zum Schutz des Bodens vor Wasser- und Winderosion, den Erhalt der biologischen Vielfalt durch Bewahrung der natürlichen Lebensräume, den Gewässerschutz durch Verringerung der Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinträge, den Klimaschutz durch Reduzierung der Treibhausgasemissionen und an den Tierschutz zu koppeln.

Wieder eine Frau im Vorstand

Die Grünen wählten Ulrike Siemens aus Hemkenrode in den Vorstand des Gemeindeverbandes. Durch den überraschenden Tod von Klaus Thiele war diese Wahl notwendig geworden. Ulrike Siemens sitzt für die Grünen im Ortsrat Hemkenrode und ist Bürgerinnenmitglied im Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss der Gemeinde Cremlingen. Seit Jahren ist Ulrike Siemens in der Fracking-Initiative „Kein Frack in wf“ aktiv und engagiert sich gegen TTIP und CETA.

Andreas Schlechtweg aus Cremlingen soll zukünftig als Bürgervertreter im Finanz-, Feuerschutz- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde Cremlingen für die Grünen aktiv sein. Bisher hatte diesen Sitz der verstorbene Klaus Thiele inne.

Da Bienen im Naturhaushalt eine besondere Rolle spielen wurde beschlossen, am 13. Oktober - voraussichtlich in Weddel - eine Veranstaltung zur „Bienenkiste“ durchzuführen.

Termine der Grünen: 4. Oktober 2015, 11:00 Uhr: Pilzwanderung mit dem Pilzberater H. Andersson, Information und Anmeldung unter 05306-2326 und ab 19:30 Uhr, Mitgliedertreffen  im DGH Abbenrode.

SPD und Grüne gestalten Cremlingens Zukunft

Gardessen. In der jüngsten Ratssitzung wurden seitens der Gruppe SPD und Bündnis 90/Die Grünen zahlreiche Anträge eingebracht. „Wir möchten für die Bürger weitere Verbesserungen erreichen und dies im kommenden Haushalt abgesichert sehen“, begründete Gruppensprecher Harald Koch (SPD) das Einbringen  der Anträge und Themen.

So sollen zur Stärkung der Wirtschaftskraft beispielsweise Gewerbebetriebe  die Möglichkeit zur Expansion oder Neuansiedelung bekommen. Zudem werden die Bürger künftig nach Vorstellung der Gruppe in einem vorgegebenen Rahmen über Investitionen in ihren Orten direkt mitbestimmen können. Bürgerbeteiligung ist hier das Stichwort.

Um dem demographischen und sozialen Wandel gerecht zu werden, soll die Gemeinde die Möglichkeiten des sozialen Wohnungsbaus ausloten und ein entsprechenden Konzept erarbeiten. „Die Alterung der Gesellschaft, die Tendenz zu Single-Haushalten, geringere Haushaltseinkommen im Alter aber auch Zuwanderung lauten hier die Punkte, die uns umtreiben!“, so Koch. Auch die Verkehrssicherheit und –beruhigung soll an kritischen Punkten, wie beispielsweise vor Schulen und Kindergärten, verbessert werden. Hierzu soll jährlich ein fester Betrag in den Haushalt eingestellt werden, so wie sich dies bei der Abarbeitung des Radverkehrskonzeptes bereits bewährt hat.

Die Forderung nach  Optimierung der Ampelphasen zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer wurde in einem Antrag von Christian Rothe-Auschra (Grüne)  eingebracht.

In einem weiteren Antrag sollen nach Auffassung der Gruppe SPD-Grüne die  Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten künftig im Freibad am Elm dem begünstigten Personenkreis zugerechnet werden. Zudem soll die Einführung der Niedersächsischen Ehrenamtskarte im Zusammenhang mit einer möglichen Vergünstigung des Bades geprüft werden.

Die Gefahr, dass in unserer Region auch Fracking zum Einsatz kommen könnte, ist immer noch nicht gebannt. Daher  setzt sich die Gruppe für die Verabschiedung der Korbacher Erklärung durch den Cremlinger Gemeinderat ein. In dieser Resolution wird ein generelles  Verbot des Frackings gefordert. Für die Gruppe wies Dr. Diethelm Krause-Hotopp (Grüne)  nochmal auf die Problematik des Verfahrens mit Blick auf Klimawandel und Trinkwasserschutz sowie die Betroffenheit der Region hin.

Schulausschuss für Gesamtschule in Sickte

Gruppe SPD-Grüne: Aktion „Ökologie im Garten“

Cremlingen. Auf der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde Cremlingen brachte die Gruppe SPD-Grüne wieder zahlreiche Anträge ein, die nun in den Ausschüssen weiter verhandelt werden. In einem Antrag wird von der Gruppe vorgeschlagen, im Frühjahr 2015 die Aktion „Ökologie im Garten“ durchzuführen. Ziel ist es, möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner über die Möglichkeiten für natur- und umweltfreundliches Verhalten zu gewinnen. So könnte die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und auf ihren Flächen ökologisch wertvolle Samenmischungen aufzubringen. Weitere Ideen sollen gemeinsam beraten werden.

In einem weiteren Antrag soll die Straßenbehörde Wolfenbüttel aufgefordert werden, die an der B1 entstandenen Baumlücken durch Nachpflanzungen zu schließen. Der landschaftsprägende Charakter droht durch zunehmende Lücken allmählich verloren zu gehen.

Im Radverkehrskonzept der Gemeinde wird für die Einmündung der Kreisstraße 141 (von Weddel kommend) auf die B1 bei Klein Schöppenstedt mehr Sicherheit für Radfahrer gewünscht. Die Maßnahme – eventuell eine Leitplanke – soll nun endlich umgesetzt werden.

Grüne im Heeseberg-Museum

Cremlingen. Im Rahmen ihrer Sommertour haben die Cremlinger Grünen das Heeseberg-Museum in Watenstedt besuchten. In der Gemeinde Cremlingen wird seit einiger Zeit über die Einrichtung eines Heimatmuseums im Obergeschoss des ehemaligen Müllerwohnhauses in Abbenrode diskutiert. Da in der Grundschule Schandelah 2010 ein Raumproblem bestand, wurde die Heimatstube aufgelöst. Sie sollte laut Beschluss des Rates 2011 in das zentrale Heimatmuseum in Abbenrode überführt werden. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Destedt hatte Bürgermeister Günter Eichenlaub die Gründe für die Verzögerung erläutert. In Zusammenarbeit mit den Ortsräten in Abbenrode und Schandelah sowie den Ortsheimatpflegern, dem Kulturverein Schandelah und dem Mühlenverein Abbenrode soll nun nach einer dauerhaften Lösung gesucht werden.

Die Grünen nahmen dies nun zum Anlass, sich das bekannte Heeseberg-Museum anzusehen. Es wurde auf einem denkmalgeschützten Bauernhof eingerichtet. Auf einer Fläche von 1.700 qm sind verschiedene Maschinen und  Geräte aus Landwirtschaft, Handwerk, Haushalt und Schule sowie ein „Tante Emma-Laden“ ausgestellt. Alle zwei Jahre findet hier ein vielbesuchter Handwerkertag statt. Von den vielen Sammelstücken und der Darstellung waren die Grünen begeistert. Einige fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt. „Hier können die Besucher gut sehen und nachempfinden, wie es früher einmal war“, so Gudrun Hock von den Cremlinger Grünen.

Grüne besuchten Jugendfeuerwehr

Destedt. Am 21. Juni feiert die Destedter Jugendfeuerwehr ihren 40.Geburtstag. An diesem Tag sind sie auch Ausrichter der jährlichen Jugendfeuerwehrwettkämpfe der Gemeinde Cremlingen. Den bevorstehenden Geburtstag nahm die Ortsratsfraktion der Grünen in Destedt zum Anlass, sich über die Arbeit der Jugendfeuerwehr zu informieren. Bei herrlichem Wetter nahmen Sabine Auschra und Diethelm Krause-Hotopp  am Übungsabend auf dem Destedter Sportplatz teil. Denise Wiatrowski, die Chefin der Jugendfeuerwehr, lieferte sachkundig Informationen über die Arbeit der Kinder und Jugendlichen.

Drei Mädchen und acht Jungen aus Hemkenrode, Schulenrode und Destedt werden von insgesamt neun Betreuern an die Aufgaben der Feuerwehr auf spielerische Art herangeführt. Zurzeit bereiten sie sich intensiv auf den Wettkampf am 21. Juni vor, der aus zwei Teilen besteht. Zum ersten Teil gehören Löschübungen, Knoten erstellen und Hindernisse überwinden. Im zweiten Teil werden Laufübungen und Staffelholzläufe zu absolvieren sein. „Dies sind praktische Übungen als Vorbereitung auf die Übernahme in die Erwachsenenwehr“, so Denise Wiatrowski.

Die Destedter Jugendfeuerwehr engagiert sich aber auch im dörflichen Leben. Zweimal im Jahr finden Papiersammlungen statt, am Osterfeuer und beim Lampionumzug sind sie dabei. Höhepunkt sind die jährlich stattfindenden Zeltlager, die sehr beliebt sind. Sabine Auschra lobte das Engagement der Destedter Jugendfeuerwehr und wünschte viel Erfolg beim anstehenden Wettkampf.

Cremlingen wird in hellem Licht erstrahlen

Die Bündnisgrünen in der Gemeinde Cremlingen trafen sich zu ihrer Mitgliederversammlung in Destedt. Auf der Tagesordnung standen wieder zahlreiche Themen, u.a. die Europa- und Bürgermeisterwahl, die Herzogsberge, geplante Veranstaltung und Berichte aus den Rats- und Gemeindegremien.

Aus ökologischen Gründen bevorzugen die Grünen einen Naturrasenplatz für den TuS Cremlingen. Auf Unverständnis stieß bei den Mitgliedern, dass der Bebauungsplan „Gewerbegebiet im Moorbusche II“ für McDonald's geändert werden soll. Diese Kette will nur nach Cremlingen kommen, wenn die Errichtung eines Werbepylons von 25 m Höhe am Geschäft möglich ist. Bisher waren nur Pylonen nur bis zu einer Höhe von 12 m möglich. Die Benutzung des Funkmastes wird von McDonald's abgelehnt. Zukünftig müssten dann auch alle anderen Anlagen gleicher Höhe genehmigt werden. Die MItglieder der Grünen waren sich darin einig, diese „Erpressung“ von McDonald's nicht zu akzeptieren. „Bereits jetzt gibt es im Gewerbegebiet genug Lichtverschmutzung“, so Ulrike Siemens.

Weltklimabericht: Weitermachen wie bisher geht nicht – Gemeinde Cremlingen hat das erkannt

Cremlingen. Der aktuell veröffentlichte dritte Teil des UN-Klimaberichts macht deutlich, dass in den kommenden Jahren dringend umgesteuert werden muss, wenn der Klimawandel beherrschbar bleiben soll.

Dabei zeigt der Bericht auch, dass Klimaschutz nicht nur viele Risiken entschärft, sondern auch große wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. So wird herausgestellt, dass Erneuerbare Energien immer kostengünstiger und leistungsfähiger werden. Gleichzeitig dürfen die bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe nicht mehr in dem bisherigen Maße verbrannt werden, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen.

„In Cremlingen sind wir uns unserer – wenn auch aus globaler Sicht begrenzten – Verantwortung bewusst, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Wichtig ist, dass Energie möglichst aus regenerativen Quellen kommt und der Energieverbrauch vor allem aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe insgesamt deutlich reduziert wird.“ erklärt Detlef Kaatz, Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Gemeindebürgermeisters. „Insofern werden schon seit Jahren Modernisierungen an öffentlichen Gebäuden auch unter energetischen Gesichtspunkten vorgenommen und die Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen begonnen. Im Rahmen der Rekommunalisierung der Versorgungsnetze wird das Thema ebenfalls im Fokus sein.“

Diethelm Krause-Hotopp, Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen ergänzt: „Nicht zuletzt mit der geplanten Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde werden wir hier unserer Vorbildfunktion gerecht. Hierdurch gewinnt die Gemeinde gleich dreifach: Neben der Inanspruchnahme von Zuschüssen für die Konzeptionierung und letztlich auch bei der Umsetzung, durch die Einsparung von Energiekosten nach Umsetzung sowie durch den Beitrag zum Klimaschutz selbst!“

CDU-Vorsitzender blockt Internet-Adresse von rot-grünem Bürgermeisterkandidaten

Cremlingen: Schon mehrfach haben sich die Mitglieder der SPD/Grünen-Gruppe im Cremlinger Gemeinderat über unsachliche  Presseäußerungen des Cremlinger CDU-Vorsitzenden Michael Hartig  gewundert. Jetzt fiel auf, dass seine Aktivitäten bereits im Dezember 2013 eine neue Dimension erreicht hatten, als seine Fa. „Hartig-Software“  die Internetadresse „www.detlef-kaatz.de“ für sich reservieren ließ (siehe Screenshot: denic.de-Abfrage).

Detlef Kaatz aber ist Vorsitzender der rot-grünen Gruppe und inzwischen auch rot-grüner Bürgermeister-Kandidat in Cremlingen. Was will der CDU-Vorsitzende mit dieser Internet-Adresse? fragen sich kopfschüttelnd SPD und Grüne und fragen ebenso: Wie stehen die CDU in der Gemeinde Cremlingen und die CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt Christiane Florek zu diesen dubiosen Machenschaften von Herrn Hartig?

Dazu auch Berichterstattungen und Kommentare:

Wolfenbütteler Zeitung

Braunschweig-Spiegel + Antwort von F. Oesterhelweg

WolfenbüttelHeute

Grüne unterstützen Detlef Kaatz

SPD und Grüne haben als Gruppe entschieden, Detlef Kaatz als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 25. Mai zu nominieren. Eine paritätisch besetzte Findungskommission ist einstimmig zu diesem Ergebnis gekommen, und die zuständigen Gremien beider Parteien haben diese Entscheidung übernommen.

Detlef Kaatz (50 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder) hat neben seiner beruflichen Tätigkeit das Abitur nachgeholt und ein Fernstudium in Betriebswirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Seit 1980 arbeitet er in verschiedenen Positionen bei der Stadt Braunschweig und verfügt damit über eine breite Erfahrung in der kommunalen Verwaltungsarbeit, die er bereits seit vielen Jahren auch auf allen kommunalpolitischen Ebenen nutzt.

So hat er in Hordorf als Bürgermeister einen auf breitem Konsens beruhenden Prozess in Gang gebracht, in dem die Schwächen und die Stärken der Ortschaft benannt und daraus Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Ein solches Leitbild zu entwickeln, ist auf seinen Anstoß hin auch für die Gemeinde Cremlingen in Gang gekommen.

Als Sprecher der SPD-Grünen-Mehrheitsgruppe im Gemeinderat hat Detlef Kaatz von Beginn an erfolgreich auf das Konsensprinzip gesetzt und auf diese Weise in offener Atmosphäre konstruktiv mit uns Grünen zusammengearbeitet. So sind auch "grüne" Themen wie Photovoltaik, sparsamer Umgang mit Bauland, Umsetzung des Radverkehrskonzeptes und die mögliche Rekommunalisierung von Strom- und Gasnetz deutlich vorangekommen.

Aber auch aus Lernfähigkeit gehört zu Kaatz' Eigenschaften. Ein Beispiel: Der Investitionsstau früherer Jahre im Bereich des Brandschutzes hat zu erheblichen Reibungen zwischen Feuerwehr und Politik geführt. Nach anfänglich zu zögerlichem Vorgehen der neuen Ratsmehrheit hat er in beharrlichen Gesprächen mit der Feuerwehr für Verständnis für den Spagat zwischen berechtigten Ansprüchen und den finanziellen Möglichkeiten geworben und aufgezeigt, wie die Probleme in den kommenden Jahren entschärft werden können.

Detlef Kaatz liegt nach unserer Überzeugung mit seinen politischen Zielen hinreichend nah an grünen Vorstellungen, und mit seiner offenen Herangehensweise an Menschen und Probleme wird er in der Lage sein, mit dem ganzen Rat und der Bevölkerung die Gemeinde Cremlingen weiter voranzubringen.

Darum unterstützen wir, der Gemeindeverband von Bündnis 90 / die Grünen, die Bürgermeisterkandidatur von Detlef Kaatz.

SPD/Grüne: CDU soll nicht die Wahrheit verschleiern

Cremlingen. Die Kritik der CDU, die Gruppe SPD/Grüne habe quasi im Alleingang Punkte von der Tagesordnung der letzten Cremiger Gemeinderatssitzung gestrichen (siehe WolfenbüttelHeute.de wolfenbuettelheute.de/cdu-kaatz-enttaeuscht-feuerwehren ), wollen die beiden Parteien so nicht stehen lassen.

 


SPD-Fraktionsvorsitzender Detlef Kaatz erläutert die Hintergründe. In der Finanzausschusssitzung am 3. September 2013 gab Kämmerin Bärbel Latussek bekannt, dass "es 2014 im Bereich der Personalkosten voraussichtlich zu erheblichem Mehraufwand kommen wird." Dieser sei von ihr mit 650000 Euro beziffert worden. Die Gruppe SPD/Grüne brachte daraufhin den Antrag ein, dem Gemeinderat einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt (ohne Erhöhung von Steuern) vorzulegen. Die Einführung von Budgets und Festlegung von Eckwerten wurde angeregt. Diese Verfahrensweise sei mit Stimmen der CDU so beschlossen worden. Da bei der Ratssitzung am 10. Dezember 2013 noch keine belastbaren Zahlen von der Verwaltung vorgelegt werden konnten, wurden zu Beginn der Sitzung sämtliche haushaltsrelevanten Tagesordnungspunkte von der Tagesordnung abgesetzt.
"Für die Gruppe SPD/Grüne ist es wichtig, dass ein koordinierter/nachvollziehbarer Verfahrensablauf bei Erstellung des Haushaltes ermöglicht wird. Ferner sollen haushaltsrelevante Projekte erst dann beschlossen werden, wenn die Höhe der Erträge unter Berücksichtigung des erwarteten Defizits bekannt sind. Denn welcher Einwohner bestellt schon ein Auto, ohne seine finanzielle Situation zu kennen?", so Fraktionsvorsitzender Detlef Kaatz.


Die Gruppe SPD/Grüne werde im Gegensatz zum CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Michael Hartig nicht mit Desinformation die Wahrheit vor dem Bürger verschleiern. "Darum sprechen unsere politischen Vertreter regelmäßig mit allen Verantwortlichen einerseits, sowie mit Einwohnerinnen und Einwohnern andererseits", so Kaatz.


"Wenn es der CDU mit der Beschaffung des Feuerwehrfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Hordorf im Jahr 2011 so wichtig war, warum hat sie dann nicht mit ihrer damaligen CDU/FDP-Mehrheit im Gemeinderat das Fahrzeug schon 2010 beantragt, dann hätte es bereits 2011 im Gerätehaus der Feuerwehr gestanden?", ergänzt der Finanzpolitische Sprecher Wilfried Ottersberg.
Da die CDU im Gemeindeverband Cremlingen ihre Bürgermeisterkandidatin/ihren Bürgermeisterkandidaten am 31. Januar bekannt geben will, stellt Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender der Grünen fest: "Dieser parteipolitische Vorstoß von Michael Hartig ist wieder einmal durchsichtig und plump. Die Wählerinnen und Wähler lassen sich nicht für dumm verkaufen."

SPD und Grüne bereiten Bürgermeisterwahl in Cremlingen vor

Cremlingen. Die Gremien der Parteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich darauf geeinigt, für die Bürgermeisterwahl im Mai 2014 eine Findungskommission einzusetzen, um eine gemeinsame Kandidatin / einen gemeinsamen Kandidaten ihren Mitgliedern zur Nominierung vorzuschlagen. Die paritätisch besetzte Kommission hat in mehreren Sitzungen einvernehmlich geklärt, welche Anforderungen an eine Bewerberin / einen Bewerber gestellt werden. Auf der letzten Sitzung wurde über mögliche Kandidat(inn)en ausführlich gesprochen.

Die Findungskommission ist sich darin einig, dass die gewählte Person ihr Amt überparteilich führen soll. Außerdem soll sie das Rathaus als modernes und bürgernahes Dienstleistungszentrum mit hoher wirtschaftlicher und sozialer Kompetenz effizient führen. Cremlingen soll in Sachen Umweltschutz und Energiewende Vorbildgemeinde werden. Gemeinsam mit dem Rat und den politisch engagierten Bürgern und Bürgerinnen soll sie anhand des Leitbildes die Entwicklung der Gemeinde Cremlingen zielstrebig und innovativ voranbringen.

Bis zum 7. Februar wird die Kommission eine Empfehlung aussprechen; über diese werden die entsprechenden Gremien beider Parteien am 14. Februar entscheiden und anschließend die Öffentlichkeit informieren.

Foto: Gemeinsame Findungskommission von SPD und Grünen in der Gemeinde Cremlingen; v.l. Jochen Fuder, Klaus Thiele, Diethelm Krause-Hotopp (alle Grüne), Burkhard Wittberg, Jürgen Kneuper und Susanne Ehlers (alle SPD).

Für Zurückhaltung bei der Ausweisung neuer Baugebiete in der Gemeinde Cremlingen

Cremlingen. Ausführlich befassten sich die Cremlinger Grünen auf ihrer jüngsten Sitzung  mit der weiteren wohnbaulichen Entwicklung in den Ortschaften der Gemeinde Cremlingen.

Den Beschluss des Rates von 2008, grundsätzlich auf die Ausweisung neuer Baugebiete an den Ortsrändern zu verzichten, sollte weiterhin beibehalten werden.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen muss die Gemeinde nach Ansicht der Grünen äußerst behutsam mit der Ausweisung neuer Baugebiete umgehen.

Schließlich wird in Deutschland täglich eine Fläche von 106 Fußballfeldern der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Dass diese Entwicklung so nicht weiter gehen kann, hat auch die Bundesregierung erkannt: Seit Juni des Jahres soll laut Baugesetzbuch Acker- oder Forstland nur in absoluten Ausnahmefällen in Bauland umgewandelt werden.

Dabei spielt das von SPD und Grünen beantragte Freiflächen- und Leerstandskataster eine wichtige Rolle. Es soll dazu beitragen, dass die, aufgrund der demographischen Entwicklung entstandenen  Leerstände, in den Ortschaften weiter zurückgehen. Eine Entwicklung, die, auch dank des Beschlusses von 2008, deutlich spürbar ist.

Allerdings wollen sich die Grünen den Wünschen von Bauwilligen, insbesondere aus der Gemeinde selbst, nicht völlig verschließen. Deshalb wurden die einzelnen Ortschaften, auf der Grundlage einer Verwaltungsvorlage, auf mögliche Baugebiete überprüft. „In Cremlingen am Holzweg und in Schandelah auf dem Elwe-Gelände können wir uns kleine Baugebiete vorstellen“, fasste Dr. Christian Rothe-Auschra, Mitglied im Bauausschuss, die Beratung zusammen.

Einstimmig lehnten die Grünen das von Bürgermeister Günter Eichenlaub vorgeschlagene mögliche Baugebiet in der Gemarkung „Im Hasselrode“ in Schandelah ab. „Das Baugebiet an dieser Stelle ist ökologisch nicht sinnvoll und wird es mit uns nicht geben“, so Diethelm Krause-Hotopp von den Grünen. Die Schandelaher Bürgerinitiative „Klartext“, hat sich ebenfalls gegen dieses Baugebiet ausgesprochen.

Grüne schenkten Lagosky ein Asse-A

Cremlingen. Während der jüngsten Gemeinderatssitzung gratulierten die Cremlinger Grünen Uwe Lagosky (CDU) zum Bundestagsmandat. „Damit habe der Wahlkreis zwei Vertreter im Bundestag, die sich für die Belange der Region einsetzen könnten“, machte  Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp deutlich. Für sein neues Zimmer in Berlin überreichte er Lagosky ein großes Asse-A, „damit er auch in Berlin immer an die Asse erinnert werde und sich dafür einsetzen möge, dass die Müllfässer möglichst schnell raus kommen“. Auch ein Schild der hiesigen Fracking-Initiative „Stopp Fracking - Keine Chemie in unserer Erde!“ gaben die Grünen Lagosky mit auf den Weg. „Beide Symbole stehen für den Widerstand der hiesigen Bevölkerung gegen Umweltzerstörung. Und das sollten sie in Berlin auch deutlich machen“, so Krause-Hotopp von den Cremlinger Grünen. Nun sind die Grünen gespannt, ob die Geschenke auch den entsprechenden Platz im Abgeordnetenzimmer in Berlin finden.