Benachteiligung für Cremlinger SchülerInnen endlich beenden

Datum 13.02.2019

Pressemitteilung

Auch IGS-, Realschul- und Hauptschulbesuch für Cremlinger Kinder in Braunschweig ermöglichen Cremlingen. Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Rat fordert die Beendigung der Benachteiligung von Cremlinger SchülerInnen. Für Kinder aus der Gemeinde Cremlingen besteht die Möglichkeit, Gymnasien in Braunschweig zu besuchen, Kinder, die eine Integrierte Gesamtschule (IGS), eine Realschule oder eine Hauptschule besuchen wollen, müssen den weiten Weg nach Wolfenbüttel antreten. „Diese Benachteiligung muss endlich aufhören“, so Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp. Traditionell ist der Cremlinger Raum in Richtung Braunschweig orientiert, das wesentlich näher liegt als die Stadt Wolfenbüttel. So wäre z.B. der Weg für Weddeler SchülerInnen zur IGS Volkmarode nur 3 km lang, während Wolfenbüttel über 20 km entfernt ist. Angesichts der Diskussion in Braunschweig, eine weitere IGS einzurichten, fordern die Cremlinger Grünen von den Verantwortlichen in der Politik, den Weg nach Braunschweig für die SchülerInnen aus der Gemeinde Cremlingen zu ermöglichen. „Der Bürgermeister wird in unserem Antrag für den Gemeinderat aufgefordert, mit der Stadt Braunschweig in Verhandlung zu treten, damit unsere SchülerInnen auch Braunschweiger Schulen besuchen können. Die Kleinstaaterei im Schulbereich ist endlich zu beenden“, so Ulrike Siemens von der Ratsfraktion der Grünen.

 

 

Umsetzung Radverkehrskonzept

Datum 19.07.2018

Pressemitteilung

Umsetzung Radverkehrskonzept Vor acht Jahren wurde das Radverkehrskonzept der Gemeinde Cremlingen beschlossen. In ihm wurden zahlreiche Maßnahmen empfohlen: Anlage straßenbegleitender Radwege oder Schutzstreifen, Verbreiterung vorhandener Radverkehrsanlagen, Verbesserungen der Radverkehrsführung, Beheben von Belagsmängel, Verbesserung von Querungssituationen, Abbau von Barrieren. Seit 2012 wird jedes Jahr Geld im Gemeindehaushalt bereitgestellt, um die empfohlenen Maßnahmen gemäß einer Prioritätenliste umzusetzen. Inwieweit die im Radverkehrskonzept erhobenen Mängel beseitigt und die empfohlenen Maßnahmen realisiert wurden, haben Mitglieder der Cremlinger GRÜNEN auf mehreren Radtouren untersucht. Die Ergebnisse werden im nächsten Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss vorgestellt. Der Ausschuss tagt voraussichtlich am 23. August 2018 um 19.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung in Cremlingen; die Sitzung ist öffentlich und Zuhörer sind gerne gesehen. Bild (D. Krause-Hotopp): J. Fuder, Chr. Rothe-Auscha, S. Auschra und B. Brockmann von den Cremlinger GRÜNEN auf Radwege-Inspektionstour

Cremlinger GRÜNE wünschen sich Verkehrswende mit VW

Datum 20.10.2018

Pressemitteilung

Mit Verwunderung haben die Cremlinger GRÜNEN die Aussagen von VW-Chef Herbert Diess zur Kenntnis genommen, wonach die neuen EU-Richtlinien zur Reduzierung von Stickoxiden und CO2 für den Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen innerhalb von 10 Jahren bei Volkswagen verantwortlich sein sollen. Ein Abbau von Arbeitsplätzen in Wolfsburg könnte ganz konkrete Auswirkungen auf Cremlingen haben, da hier viele Mitarbeiter von VW wohnen und Eigentum erworben haben, auch der Tatsache der guten Verbindung nach Wolfsburg über die Autobahn 39 geschuldet. Seit langem haben die GRÜNEN auf allen Ebenen schon angemahnt, dass die deutsche Automobilindustrie in der Verantwortung steht, sich den Zukunftsaufgaben zu stellen. Das ist sie den Mitarbeitern, den Aktionären, aber auch der Bevölkerung schuldig, da durch jahrelange Konzernpolitik eine starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie in der Region aufgebaut worden ist. In intensiven Diskussionen konnten die Cremlinger GRÜNEN ihre Vorstellung von einer zukunftsfähigen Mobilität entwickeln. So könnte es einen Schwerpunkt bei Carsharing geben, ein Konzept, bei dem nicht mehr um den Besitz eines Fahrzeugs, sondern stattdessen um die Nutzung geht. Auch E-Mobilität ist ein Baustein, der allerdings nur ergänzend hinzukommen kann, da nicht eine Antriebswende notwendig ist, sondern eine echte Mobilitätswende. Ein reiner Umstieg auf E-Autos würde am Schichtwechselstau auf der A 39 oder der Heinrich-Nordhoff-Straße nichts ändern, da bedarf es anderer Konzepte. Stichworte könnten hier autonomes Fahren aber auch eine Verbesserung und Aufwertung des ÖPNV, auch und gerade des schienengebundenen, sein. Herr Diess beklagt, dass es Bewegungen gibt, die den motorisierten Individualverkehr einschränken möchten und bezeichnet dies als existenzbedrohend für VW. Nach Ansicht der Cremlinger GRÜNEN wird es für VW existenzbedrohend sein, wenn der Konzern am überkommenen Geschäftsmodell festhält. „Motorisierter Individualverkehr führt zu Verkehrskollaps in den Städten, überfüllten Autobahnen und bedenklicher Luftqualität. Die Menschen sind es leid, wie viel Raum den Autos zugestanden wird. Sie fangen an, diesen Raum zurückzufordern, sei es z.B. durch Critical Mass-Fahrradcorsos wie in

Flächenverbrauch und Flächenkonkurrenz

Datum 24.09.2018

Pressemitteilung

In der klassischen Physik gibt es einen Grundsatz: „Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.“ Dieser Grundsatz gilt auch entsprechend für Flächennutzungen und damit ist auch schon das Dilemma der Flächenkonkurrenz beschrieben. In Deutschland werden täglich immer noch ca. 60 ha Fläche neu in Anspruch genommen, d.h. sie werden für Straßenbau, Wohnbau, Gewerbegebiete und sonstige Infrastrukturmaßnahmen der natürlichen und auch der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, das auch in Gesetze gefasst ist, besteht darin, diesen Flächenverbrauch zügig und stark zurückzufahren; erstes Ziel ist ein Verbrauch von 30 ha pro Tag, einer Fläche, die immer noch mehr als 40 Fußballfeldern entspricht. Leider sind die Brisanz des Themas und die Dringlichkeit noch nicht überall präsent. Bauen auf „jungfräulichen“ Flächen ist immer leichter zu realisieren, mit weniger Risiken behaftet und leider häufig auch billiger als die Nutzung von Brachen für Wohn- oder Gewerbebau oder die Renovierung, Sanierung oder Umnutzung von bestehenden Gebäuden, zumindest auf den ersten Blick. Langfristig gesehen ist allerdings von hohen Folgekosten aufgrund der durch die zunehmende Flächenversiegelung entstehenden Schäden auszugehen. Solche Maßnahmen können nicht im Sinne einer nachhaltigen Politik sein. Bei ihrem Septembertreffen diskutierten die Cremlinger GRÜNEN diesen Themenkomplex. Ein Baulücken- und Leerstandskataster, das es seit einiger Zeit für die Gemeinde Cremlingen gibt, soll jetzt auch landkreisweit erstellt werden. In den Augen der GRÜNEN ein guter Schritt in die richtige Richtung, ebenso wie die Förderung von Altbaumodernisierung durch das Programm „CleWFer modernisieren“ oder die Initiative „Jung kauft alt“ im Landkreis Wolfenbüttel. Als immer noch richtungweisend wurde auch der Beschluss des Rates der Gemeinde Cremlingen gewertet, durch den vor Jahren schon festgelegt wurde, auf große Neubaugebiete weitgehend zu verzichten, um so der Zersiedelung der Landschaft entgegenzuwirken und den Charakter der Orte zu behalten. Die Cremlinger GRÜNEN sprachen sich dafür aus, verstärkt Maßnahmen zu ergreifen, um in den einzelnen Ortschaften der Einheitsgemeinde mehr Begegnungs- und Kommunikations- aber auch

 

 

Ehrennadel in Gold für Jochen Fuder

Datum 15.02.2019

Im Rahmen des Cremlinger Gemeindeempfanges wurde auch Jochen Fuder aus Weddel, Mitglied der GRÜNEN, für 27-jähriges Engagement im Gemeinderat vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit der Ehrennadel in Gold durch den Kreisvorsitzenden Bruno Polzin geehrt. Der 64-jährige Mathematiker, Vater von vier Töchtern, wohnt seit 1990 in Weddel. Seitdem ist er für die GRÜNEN im Gemeinde- und Ortsrat aktiv. Ökologie und Verkehrspolitik sind seine Schwerpunkte, die er als Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Energieausschusses gut einbringen kann. So hat er maßgeblich die Gründung der Cremlinger Energie-Gesellschaft (CEG) vorangetrieben. Im Finanz-, Feuerschutz und Wirtschaftsausschuss ist er als Mathematiker sehr anerkannt und bisweilen von der Verwaltung „gefürchtet“, aber auch geschätzt, denn „er findet jeden Fehler“. Seine ruhige und sachliche Art wird auch vom politischen Gegner wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wer hätte bei den Anfängen der GRÜNEN mal gedacht, dass jemand für 27 Ratsjahre geehrt wird!

Tourismus als Chance

Datum 21.08.2018

Pressemitteilung

Tourismus als Chance Bei ihrem monatlichen Treffen besprachen die Cremlinger GRÜNEN im August auch die Chancen, die das „Tourismuskonzept für den Kooperationsraum zwischen Braunschweig und Magdeburg“ bietet. Das Projekt basiert auf einer landkreis- und sogar bundeslandübergreifenden Zusammenarbeit der Gemeinde Cremlingen mit den Landkreisen Helmstedt und Börde. Dieser Ansatz wurde von den Anwesenden als sehr positiv gewertet, da der Bereich Tourismus, und hier besonders natürlich sanfter Tourismus, in den letzten Jahren eher am Rande behandelt worden ist. Deutlich wird das z.B. im Vergleich mit Regionen im Harz, die ihr Potential zunehmend sehr erfolgreich aktivieren und nutzen. Die Cremlinger GRÜNEN sehen die Zukunft der Gemeinde im stärkeren Ausbau von touristischer Infrastruktur, wie z.B. einem guten Radwegenetz, Ladestationen für EBikes, Förderung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben, einem stärkeren Fokus auf Projekten wie Jakobsweg, Straße der Romanik oder auch Fachwerkstraße. Ein Pfund, mit dem es zu wuchern gilt, ist dabei die abwechslungsreiche und intakte Landschaft, die schon jetzt vielfach durch gute Wanderwege erlebbar wird. Ein wichtiger Schritt ist die Vernetzung von Landschafts- und Naturschutzgebieten und auch der Schutz weiterer Gebiete. Zukunftsweisendes Gewerbe ist nach Auffassung der Cremlinger GRÜNEN häufig nicht dasjenige, das man heute in Gewerbegebieten findet. So sind z.B. Logistikbetriebe eher Teil des Problems als Teil der Lösung, da der Güterverkehr auf der Straße heute eine starke Belastung sowohl für Mensch und Umwelt aber auch für die Infrastruktur darstellt. Aus Sicht der Cremlinger GRÜNEN ist daher jede Ausweisung neuer Gewerbeflächen kritisch auf ihren gesellschaftlichen Nutzen zu hinterfragen, besonders da ein solcher Schritt nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. „Der Bereich „Tourismus“ bietet unserer Region reiche Möglichkeiten, die wir unbedingt ausbauen sollten, um noch mehr Besuchern die Vielfalt von Natur, Landschaft, Geologie und Kultur nahezubringen“, fasste Ulrike Siemens, Sprecherin der Cremlinger GRÜNEN, das Ergebnis des Mitgliedertreffens zusammen.

Waldkindergärten sollen länger öffnen

Datum 12.05.2019

Pressemitteilung

 

19.07.2017

Gemeinde soll endlich auf Ökostrom umsteigen

Abbenrode. Auf dem jüngsten Treffen der Cremlinger Grünen stand der Klimawandel im Mittelpunkt der Diskussion. Fast täglich ist zu lesen, dass die Gletscher in einem immer schnelleren Tempo schmelzen. Wenn das Eis Grönlands und das Eis der Antarktis abschmelzen sollten, könnte sich der Meeresspiegel um ca. 60 Meter erhöhen. Die Rieselfelder von Braunschweig würden mit 62 Meter Höhe kaum noch aus dem Wasser schauen.

Durch das Ansteigen der jährlichen Durchschnittstemperatur häufen sich Flutkatastrophen, Hitzewellen, Dürren, Gewitter und Wirbelstürme Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, das zur Klimaveränderung beiträgt. Atomkraft ist keine Alternative: Die Uranförderung zerstört riesige Gebiete, die Probleme der radioaktiven Strahlung im „Normalbetrieb“ und vor allem die Endlagerung des Abfalls sind immer noch ungelöst.

Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme sind umweltfreundliche Energien. Immer mehr Menschen wechseln zu Stromanbietern, die nur umweltfreundlichen Strom anbieten. Immer mehr Photovoltaikanlagen und Windräder werden installiert und erzeugen umweltfreundlichen Strom. Nach Ansicht der Cremlinger Grünen sollte die Gemeinde mit gutem Beispiel voranzugehen und für ihren eigenen Liegenschaften zu einem der vier Anbieter wechseln, die nur Ökostrom anbieten.

Bereits 2011 hatte der Gemeinderat einstimmig im Sinne der Grünen entschieden. „Nun muss aber langsam mal was passieren!“ fordert Ulrike Siemens, die Landtagskandidatin der Grünen.

21.08.2018

Wohnraum schaffen

aus Wolfenbütteler Zeitung 11.07.2018

07.05.2018

Fraktion der Grünen besuchte Polizeistation Cremlingen

Foto (privat). Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen besucht die Polizei in Cremlingen v.l.: Diethelm Krause-Hotopp, Ulrike Siemens, Bernhard Brockmann und Jochen Fuder.

Polizeipräsenz auf dem Lande ist wichtig

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen besuchte die neue Leiterin der Polizeistation Cremlingen. Mit einem Blumenstrauß begrüßte Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp die neue Leiterin Sabine Bosse in der Gemeinde Cremlingen und wünschte ihr alles Gute.

Die Grünen nutzten das Gespräch, an dem auch der stellvertretende Dienststellenleiter Uwe Stucki teilnahm, um über aktuelle Probleme in der Gemeinde Cremlingen zu sprechen. „Viele Einwohnerinnen und Einwohner machen sich Sorgen um ihr Wohneigentum“, berichtete der Ortsbürgermeister von Abbenrode Bernhard Brockmann. Ihn konnte Sabine Bosse etwas beruhigen: „Die Einbruchszahlen im Cremlinger Raum sind weiter rückläufig.“ Die Polizei bietet auch Informationen zur Einbruchssicherung an, so dass sich jeder gut absichern kann. Die Sorgen von Einwohnern über ständige Fahrten von ausländischen Schrottsammlern, die mit Flötenmusik langsam durch die Orte fahren, werden sehr ernst genommen. Inzwischen sind bereits Kontrollen durchgeführt worden. „Bei Verdachtsmomenten werden wir weiterhin Kontrollen durchführen“, so die Dienststellenleiterin.

Ulrike Siemens machte deutlich, dass für sie die Cremlinger Dienststelle ausreichend mit Personal besetzt sein müsste, „damit die Polizei auch in der Fläche präsent sein kann“. Aus Sicht der Grünen ist die Erreichbar- und Verfügbarkeit der Polizei im Moment unzureichend, außerdem fordern die Grünen vom Ministerium die personelle Ausdünnung so schnell wie möglich rückgängig zu machen und um personelle Unterstützung der Verwaltungstätigkeit.

Dass es mit Flüchtlingen in der Gemeinde Cremlingen keine Probleme gibt, nahmen die Grünen zufrieden zur Kenntnis. „Dazu haben mit Sicherheit die vielen Ehrenamtlichen in der Gemeinde mit beigetragen“, so Sabine Bosse und Uwe Stucki übereinstimmend. Begrüßt wurde von den Grünen auch die gute Zusammenarbeit mit den Polizeistationen in Schöppenstedt, Schladen und der Außenstelle Sickte sowie mit der Stadt Braunschweig.

04.04.2018

Grüne unterstützen Wunsch nach neuem Feuerwehrgerätehaus

Foto (privat): Die Grünen zu Gast im Feuerwehrgerätehaus Schandelah: v.l.: Bernhard Brockmann, Jochen Fuder, Ortsbrandmeiste Frank Denecke, Diethelm Krause-Hotopp, Matthis Denecke und Frank Herbst.

Schandelah. Die Einladung durch den Ortsbrandmeister Frank Denecke nahmen die Mitglie-der der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gern an. Im Feuerwehrgerätehaus stellten ihnen Frank Denecke, Frank Herbst und Matthis Denecke die räumliche Situation und die Entwick-lung der Stützpunktwehr Schandelah vor. Mit 56 aktiven Feuerwehrkameradinnen und Kame-raden ist die Ortswehr Schandelah sehr gut aufgestellt. Aber nur für 46 Mitglieder reicht der Platz im Gerätehaus für die Unterbringung der Kleidung und dazu gehörenden Geräten aus. Besonders erfreut nahmen die Grünen die Entwicklung der Jugendwehr zur Kenntnis. „25 Mitglieder hat unsere Jugendwehr, davon 9 Mädchen“, berichtete Matthis Denecke nicht ohne Stolz.

Die Grünen konnten sich davon überzeigen, dass die räumliche Situation der Feuerwehr Schandelah unbefriedigend ist und bald für Abhilfe gesorgt werden muss. „Nach dem Bau des Multifunktionshauses in Hemkenrode ist als nächstes Schandelah dran; die ersten Vorbe-reitungen wurden bereits einstimmig beschlossen!“ erklärte Jochen Fuder, Mitglied im Finanz-, Feuerschutz- und Wirtschaftsausschuss.

Für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Schandelah nahmen die Grünen aus dem Gespräch zahlreiche Anregungen mit. Kein Verständnis hatten die Grünen auch für die Be-hinderungen der Arbeit der Feuerwehr durch uneinsichtige Personen, die die Arbeit unserer Brandschützer erschweren. „Hier sind wir alle aufgefordert, den Kameraden der Feuerwehr beizustehen, notfalls müssen diese Personen auch mit Anzeigen rechnen“, so Bernhard Brockmann von den Grünen.

08.02.2018

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen informierte sich über Flüchtlingsarbeit

Foto (privat): Gemeinderatsfraktion der Grünen informier sich über die Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Cremlingen, v.l. Ute Baars (SPD), Ulrike Siemens, Carsten Brandt (Gemeinde), Diethelm Krause-Hotopp, Svenja Seide (Bufdi), Malte Kaufmann (Bufdi) und Jochen Fuder.

„Geflüchtete brauchen mehr professionelle Unterstützung!“

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat hat sich vor Ort über die Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern informiert. Als Gesprächspartner standen der Sozialarbeiter für Jugend, Senioren und Flüchtlinge, Carsten Brandt, und die beiden Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) Svenja Seide und Malte Kaufmann zur Verfügung. Ihr Büro befindet sich Im Rübenkamp 19 (Cremlingen). Hier entstanden in Zusammenarbeit mit dem Landkreis in zwei Häusern insgesamt vierzehn Wohnungen unterschiedlicher Größe, zunächst für Bedürftige mit Migrationshintergrund.

„Vor Ort lassen sich die Probleme oft schneller lösen“, fasste Carsten Brandt seine Erfahrungen am neuen Arbeitsplatz zusammen. Zurzeit wohnen in den Unterkünften der Gemeinde 116 Flüchtlinge/Asylbewerber, von denen inzwischen 73 Personen ihre Anerkennung haben.

Carsten Brandt, der auch für Senioren- und Jugendarbeit zuständig ist, berichtete den Grünen über die unterschiedlichen Standorte der Unterkünfte in der Gemeinde, die Aktivitäten der einzelnen Helferkreise („Ohne sie ginge vieles nicht!“), benannte aber auch die vergangenen und gegenwärtigen Probleme. So sei die Fluktuation der Zugewiesenen teilweise erheblich gewesen und habe auch zu Frustrationen geführt. „Die große Sympathiewelle der Jahre 2015 und 2016, die zu starkem bürgerschaftlichem Engagement führte, ist leider etwas abgeebbt!“

Als sehr gutes Modell habe sich die persönliche Patenschaft zwischen Helfern und Zugewanderten erwiesen. „Hier könnten wir punktuell noch mehr Unterstützung gebrauchen!“ machte Carsten Brandt deutlich.

Eine große Hilfe bei der Arbeit seien auch die beiden Hausmeister, die „einen tollen Job“ machen. Insgesamt aber fehle in dieser Phase, in der kaum noch neue HelferInnen kämen, „mehr professionelle Unterstützung vor Ort, um gezielter fördern und fordern zu können“. In der Gemeinde Cremlingen werde im Moment die Sozialarbeit der Caritas vermisst, deren Stelle auslief und die für die zukünftige Arbeit vom Landkreis unbedingt aufgestockt werden sollte.

Zum Abschluss schauten sich die Besucher noch die Wohnungen an.

13.12.2017

Cremlinger GRÜNE diskutieren: Wer soll bei Straßenausbau zahlen?

Abbenrode. Die Cremlinger GRÜNEN diskutierten auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung über das Thema, wer beim Straßenausbau in der Gemeinde die Kosten tragen soll. Dazu gibt es in der Gemeinde eine „Opens external link in new windowStraßenausbaubeitragssatzung“ vom 1. Juli 2008

1. Modell: So ist es in Cremlingen Wird eine Straße von Grund auf erneuert und nicht nur repariert, so fordert die Gemeinde Cremlingen – laut aktueller Satzung - dafür von den Anliegern Beiträge ein. Die Höhe richtet sich nach einem angenommenen Vorteil, den der Grundbesitzer dadurch hat. Bei einer Anliegerstraße sind die anteiligen Kosten höher als bei einer Durchgangsstraße. Auch die Grundstücksgröße geht in die Berechnung mit ein. Sollten Anlieger in finanzielle Probleme geraten, sucht die Verwaltung gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen, z.B. Ratenzahlung. Ausbesserungen an den Straßen werden vom Haushalt der Gemeinde getragen, also von allen. Bei der Erneuerung von Straßen wird den Bürgern zwar ein Mitspracherecht eingeräumt, aber der Gemeinderat hat die letzte Entscheidung.

2. Modell: So ginge es auch Die Gemeinde erhebt keine Beiträge von den Anliegern, sondern finanziert den Straßenausbau aus Steuermitteln. Dazu müssten dann wohl die Hebesätze für die Grundsteuer erhöht werden; da sie auch auf Mieter umgelegt werden kann, würden sie sich auch an der Finanzierung beteiligen.

3. neues Modell: Die ganze Ortschaft ist beteiligt Durch eine Gesetzesänderung (2017) ist es nun in Niedersachsen möglich, nicht ausschließlich die direkten Anlieger zu belasten, sondern den Anliegeranteil auf eine größere Gemeinschaft, z.B. ein Quartier oder auch einen ganzen Ort, zu verteilen. Damit würden die individuellen Beiträge sinken, so dass sie die betroffenen Grundbesitzer nicht so leicht in wirtschaftliche Bedrängnis führen.

In der kontrovers geführten Diskussion meinte ein Mitglied, „dass die Erweiterung des Kreises der Beitragspflichtigen gerechter ist, da der Nutzen von Baumaßnahmen allen Benutzern zugutekommt“. Dagegen äußerte ein anderer Teilnehmer, „dass dann die Grundsteuer erhöht werden müsste und damit alle - auch Mieter - mehr zahlen müssten“. „Wenn die Gemeinde den Ausbau bezahlt, soll ständig irgendwo eine Straße erneuert werden, es kostet ja die Anlieger nichts“, entgegnete ein Mitglied.

Eine so komplexe Frage konnte natürlich in der Kürze der Zeit nicht abschließend erörtert werden, so dass die Cremlinger GRÜNEN dieses Thema weiter diskutieren werden.

14.07.2017

Zur Gründung der Cremlinger Wohnungsbaugesellschaft

Daseinsvorsorge ist eine vorrangige kommunale Aufgabe, die vom Rat und der Verwaltung der Gemeinde Cremlingen sehr ernst genommen wird. So wurde auf der Ratssitzung im Juni 2017 der Bau einer neuen KiTa in Weddel beschlossen. Bereits 2015 wurde die Cremlinger Energie Gesellschaft (CEG) gegründet und die Gas- und Stromversorgungsnetze vom Energieversorger in Gemeindehand zurückgekauft. So konnte das Sachvermögen der Gemeinde vergrößert und die Einflussnahme auf Versorgungssicherheit und Preise gesteigert werden.

Nun hat der Rat im Juni mit der SPD/GRÜNE-Mehrheit (gegen die Stimmen der CDU und des Linken, bei Enthaltung des Piraten) beschlossen, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Vorausgegangen waren zahlreiche Sitzungen , in denen alle Möglichkeiten durchdiskutiert wurden. Die Verwaltung sollte nach geeigneten Partnern suchen. Da es nicht um Profitmaximierung ging, hatten private Investoren kein Interesse. Nur die Wohnstätten GmbH aus Braunschweig, ein Tochterunternehmen der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, die wiederum ein Unternehmen der Stadt Braunschweig ist, war bereit, 1,4 Mio € als Stammkapital zur Verfügung zu stellen und auch die Geschäftsbesorgung übernehmen. An der Cremlinger Wohnungsbaugesellschaft wird die Wohnstätten GmbH 25% halten und die Gemeinde Cremlingen 75%. Ursprünglich war eine Beteiligung der Gemeinde von 51% und der Partner von 49% vorgesehen.

Beide Gesellschaften, sowohl die Wohnstätten GmbH als auch die neue CWG, haben ein gemeinsames Ziel: die Art von Wohnraum zu schaffen, die in der Gemeinde fehlt. Das sind z.B. Sozialwohnungen, die öffentlich gefördert werden, damit der Sozialbindung unterliegen und für einkommensschwächere Mieter gedacht sind. Darüber hinaus wird es noch kleine Wohnungen geben, zu einem großen Teil barrierearm oder barrierefrei und damit für ältere Menschen geeignet, die gerne in Cremlingen wohnen bleiben möchten. Auch bei Wohnungen für junge Leute, Auszubildende oder Studierenden besteht ein großer Bedarf, der durch die Ausweisung neuer Einfamilienhausbaugebiete nicht abgedeckt wird. Die eigens gegründete Projektgruppe hatte mehrfach getagt und einvernehmlich die Verträge nach eingehender Beratung gutgeheißen. Mit Erstaunen und Befremden mussten die Mitglieder der Gruppe SPD/GRÜNE nun feststellen, dass die CDU/FDP-Gruppe es sich offenbar anders überlegt hatte. Sie lehnte nun gemeinsam mit dem Vertreter der Linken die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft ab; sie hält den Einfluss der Stadt Braunschweig für zu groß.

Der Alternativvorschlag der CDU sieht vor, das Gelände an einen Investor zu verkaufen und ihn zur Erstellung einer entsprechenden Zahl von Sozialwohnungen zu verpflichten. Dabei solle die Gemeinde mit dem Kaufpreis für das Grundstück so weit runterzugehen, bis sich ein Investor bereit findet. Dieser Vorschlag löste Kopfschütteln bei der Gruppe SPD/Grüne aus. Unverantwortlich würde somit das Sachvermögen der Gemeinde verscherbelt werden. Außerdem würde der Baubeginn weiter verzögert werden. SPD und GRÜNE haben somit eine weitere zukunftsweisende Entscheidung für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Cremlingen getroffen.

10.05.2017

Zahl der Einbrüche geht zurück

Cremlinger Grüne erhalten Auskunft von der Polizei

Cremlingen. „Wolfenbüttel ist erneut der sicherste Kreis in Niedersachsen“ war am 25. Februar 2017 in der Presse zu lesen. Die gefühlte Besorgnis der EinwohnerInnen der Gemeinde Cremlingen, dass es mehr Einbrüche in unserer Region gäbe, haben die Grünen sehr ernst genommen und deshalb bereits Anfang März zahlreiche Fragen an die Leiterin der Polizeistation Cremlingen gestellt. Diese wurden inzwischen vom Leiter des Polizeikommissariats Wolfenbüttel, Rodger Kerst, beantwortet. Im Rahmen ihrer jüngsten Mitgliederversammlung beschäftigten sich die Cremlinger Grünen nun mit der Sicherheit in ihrer Gemeinde.

Die Zahlen zeigen, dass die Einbruchsraten in den letzten Jahren gesunken, beziehungsweise stabil geblieben sind. „Dennoch kann man bei Gesprächen erkennen, dass bei der Bevölkerung zum Thema Sicherheit eher eine Verschlechterung wahrgenommen wird", bestätigt der Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann aus Abbenrode. „Deshalb haben wir erneut den Dialog mit den entsprechenden Behörden gesucht und zunächst um Statistiken gebeten." Daraus gehe hervor, dass statistisch gesehen „unsere Region die niedrigsten Einbruchsraten des Landes Niedersachsen habe", bekräftigt Ulrike Siemens.

Trotz der positiven Statistik für unsere Region müssen die Anstrengungen, die Wachsamkeit sowie die Präsenz der Polizei weiter verbessert werden. „Wir dürfen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen, sondern müssen uns weiterhin für Verbesserungen der Sicherheit in unserer Region einsetzen. Darüber hinaus werden wir uns um die empfundenen Sorgen weiterhin kümmern und den guten Dialog mit Bürgern und Behörden aufrecht halten“, so Andreas Schlechtweg von den Cremlinger Grünen.

17.03.2017

Fairer Handel ist machbar

Foto (privat): Ulrike Siemens berichtete bei den Grünen über fairen Handel.

Abbenrode: Schwerpunktthema bei der letzten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen war der faire Handel: was kann jeder tun, um ihn zu fördern.

Fairer Handel bietet nicht nur Vorteile für die Erzeuger von Produkten wie Kaffee, Kakao oder auch Obst, die überwiegend aus sogenannten Entwicklungsländern kommen, sondern auch für den hiesigen Verbraucher. Ein Vorteil ist das „bessere Gewissen“, weil sichergestellt ist, dass die verwendeten Produkte nicht unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt worden sind. Die geringen Mehrkosten, die wir hier im Laden bezahlen, garantieren aber auch häufig eine bessere Qualität, da dem Gesundheitsschutz der Bauern in den Erzeugerländern eine höhere Priorität eingeräumt wird. Und das schlägt sich entsprechend auch in der Schadstoffbelastung der Produkte nieder.

Darüber hinaus sind auch die Auswirkungen auf den globalen Handel und die Gesellschaften in den Erzeugerländern positiv. So wird die Demokratisierung gefördert, ebenso wie das Umweltbewusstsein, da fairer Handel häufig genossenschaftlich organisiert ist und so die einzelnen Bauern Verantwortung bekommen und übernehmen.

Ulrike Siemens (Cremlinger Grüne) stellte das Projekt „Fairtrade Gemeinde“ vor. Ursprünglich in Großbritannien entstanden, ist es mittlerweile in 24 Ländern vertreten. In Deutschland gibt es bereits 463 Fairtrade-Gemeinden und -Kreise.

5 Kriterien müssen erfüllt werden, um dieses Siegel zu erhalten. Am Anfang steht ein Ratsbeschluss, den fairen Handel zu unterstützen und bei öffentlichen Sitzungen fair gehandelte Produkte anzubieten; danach muss sich eine Steuerungsgruppe aus interessierten Bürgern gründen, die die Aktivitäten koordiniert, Handel und Gastronomie werden eingebunden, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und KiTas und ebenso die lokale Presse.

Sind alle Kriterien erfüllt, kann man sich um den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ bewerben und bekommt bei positiver Bewertung die Auszeichnung im Rahmen einer Feier für 2 Jahre verliehen. Die Cremlinger Grünen könnten sich eine Entwicklung der Gemeinde Cremlingen in Richtung Fairtrade-Gemeinde durchaus vorstellen.

24.01.2017

Gemeinde Cremlingen steht weiterhin sehr gut da

Jahreshauptversammlung der Cremlinger Grünen

Abbenrode. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich Mitglieder und Freunde der Cremlinger Grünen in Abbenrode. Für den Vorstand legte Ulrike Siemens den Jahresbericht vor. Dabei ging sie noch einmal auf einzelne Schwerpunkte der Arbeit genauer ein. Neben zahlreichen Informationsveranstaltungen (Elm-, Vogelstimmen-, Herzogsbergs- und Kräuter -Wanderung) fanden verschiedene Besuche (u.a. Waldkindergarten, Schäfer) statt. Als besonderen Erfolg betrachten die Grünen das verabschiedete Klimaschutzkonzept für die Gemeinde und die geplante Einstellung eines Klimaschutzmanagers. Viel Zeit beanspruchte natürlich die im September stattgefundene Kommunalwahl. So konnten die Grünen ihre Mandate erhöhen und stellen mit Bernhard Brockmann den Ortsbürgermeister in Abbenrode und Diethelm Krause-Hotopp den stellvertretenden Gemeinde- und stellvertretenden Ortsbürgermeister in Destedt. Gemeinsam mit der SPD bilden die Grünen eine Gruppe in der Gemeinde und können so die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

„Auch unter rot-grün entwickelt sich die Gemeinde Cremlingen vorbildlich und ist weiterhin schuldenfrei“, so Bernhard Brockmann.

„Der jahrelange Einsatz für die Herzogsberge hat sich gelohnt, sie sollen nun endlich Naturschutzgebiet werden“, meinte Andreas Schlechtweg aus Cremlingen.

Da es nach Ansicht der Cremlinger Grünen in absehbarer Zeit keine IGS in Sickte mehr geben wird, sprach sich die Mitgliederversammlung dafür aus, dass die Cremlinger Kinder nicht nur Gymnasien - wie bereits möglich-, sondern zukünftig auch Gesamtschulen in Braunschweig besuchen können sollten. Auch die geplante Bildung einer Wohnungsbau-gesellschaft in Cremlingen wird positiv gesehen. Großen Applaus gab es für die Arbeit der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit. „Hier wird Vorbildliches für die Gesellschaft geleistet“, so Gudrun Beckner.

Sorge bereiten den Grünen zunehmende fremdenfeindliche und rassistische Aktionen auch in unserer Gemeinde. „Hier ist die Zivilgesellschaft gefordert und muss für die offene Gesellschaft streiten“, meint Murat Günak.

28.12.2016

SPD-Grüne bringen zahlreiche Anträge ein

Weddel. Im Rahmen der jüngsten Cremlinger Gemeinderatssitzung brachte die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen drei Anträge in den Rat ein. Diese Anträge werden nun in den Ausschüssen beraten und stehen dann auf der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung. Harald Koch stellte den Antrag zur Lärmkartierung 2017 der EU vor. Die letzte Kartierung endete westlich der Ortslage Abbenrode. Nun fordern SPD und Grüne, „im Rahmen der EU Umgebungslärmrichtlinie die Autobahn A 39 und den gesamten Verlauf der B1 im Gemeindegebiet zu erfassen“. Gerade die Situation in Abbenrode, so Harald Koch, erfordere die Erfassung besonders für diese Ortschaft.

In einem weiteren Antrag wird ein Konzept einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde Cremlingen gefordert. Bernhard Brockmann wies auf die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität hin und auf die momentan noch bestehende geringe Dichte von Ladestationen für Autos und Fahrräder. „Hier muss die Gemeinde Cremlingen auch vorbildhaft vorangehen“, so Bernhard Brockmann.

Der dritte Antrag beschäftigt sich mit der Verkehrssituation auf der Hemkenroder Straße in Destedt im Bereich der Grundschule und des Kindergartens. Mit der Entscheidung der Straßenverkehrsabteilung hier keine Temporeduzierung auf 30 km/h zuzulassen, will sich die Gruppe SPD-Grüne nicht zufrieden geben. „Wir unterstützen die Forderung des Destedter Ortsrates“, so Diethelm Krause-Hotopp in der Begründung des Antrages.  

29.09.2016

Grüne für Verhandlungen mit der SPD

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Die Cremlingen Grünen wollen weiterhin mit der SPD zusammen arbeiten.

Destedt. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung berieten die Cremlinger Grünen über das weitere Vorgehen nach der Kommunalwahl. Prozentual verloren die Grünen in der Gemeinde Cremlingen 1,09 Prozentpunkte, konnten aber ihre absoluten Stimmenzahl von 2.829 auf 2.947 erhöhen und kamen damit auf gute13,71 %. Damit stellen die Grünen im Gemeinderat weiterhin vier Vertreter, zusammen mit der SPD käme die Gruppe auf 15 von 30 Mitgliedern.

Da die bisherige Zusammenarbeit erfolgreich verlief und die Gemeinde Cremlingen weiterhin auf einem guten Weg ist, beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig, mit der SPD über die Fortsetzung der Zusammenarbeit zu verhandeln.

Inzwischen traf sich die neue Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung und bestätigte die bisherige Doppelspitze Jochen Fuder und Diethelm Krause-Hotopp.

05.09.2016

Cremlinger Grüne blicken auf fünf erfolgreiche Jahre zurück

Foto (Michael Ratzkowsky): Freunde und Mitglieder der Cremlinger Grünen.

„Wir haben wieder viel bewegt und zur Stärkung unserer Gemeinde beigetragen.“

Abbenrode. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung blickten die Cremlinger Grünen auch noch einmal auf die letzten fünf Jahre der Kommunalpolitik zurück.

  • Für die Gründung der Cremlinger Energie GmbH hatten sich die Grünen immer eingesetzt. Mit der Übernahme der Strom und Gasnetze hat die Gemeinde Cremlingen diese wieder in die eigenen Hände genommen. Damit habe die Gemeinde ein Stück Autonomie zurückgewonnen bei gleichzeitigen Mehreinnahmen für die Gemeindekasse.

  • Auch für den Bau der Solar-Kombianlage auf dem Dach des Freibads Hemkenrode, die gleichzeitig Strom und Wärme für das Badewasser erzeugt, haben sich die Grünen erfolgreich engagiert. Auch hier fließen Gelder in die Gemeindekasse.

  • Auf vielen gemeindeeigenen Gebäuden wurden Solaranlagen angebracht, die nicht nur die gemeindeeigene CO2-Bilanz verbessern, sondern auch noch Geld einbringen.

  • Um die Energiewende auch vor Ort voranzubringen, haben sich die Grünen für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers eingesetzt.

  • Auf Initiative der Grünen wurde die Förderung energiesparender Bauweise für das Neubeugebiet am Holzweg in die Satzung aufgenommen.

  • Mit den Stimmen den Grünen haben unsere Grundschulen endlich eine Sozialarbeiterin bekommen.

  • Weitere Themen waren das Landschaftsschutzgebiet Herzogsberge, das generelle Verbot von Fracking, die Verhinderung der Handelsabkommen TTIP und CETA, die Problematik des Bienensterbens, die Forderung nach einer IGS in Sickte und Verkehrsberuhigung in unseren Ortschaften.

Die Grünen unterstützten auch Aktionen gegen fremdenfeindliche und rassistische Gruppierungen, die die Flüchtlingsproblematik für Propaganda missbrauchten. „Wir haben wieder viel bewegt und zur Stärkung unserer Gemeinde beigetragen“, fasste Vorstandssprecher Diethelm Krause-Hotopp zusammen.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der Cremlinger Grünen sind zu finden unter:

Homepage: gruene-cremlingen.de

Facebook: www.facebook.com/GrueneCremlingen/

21.07.2016

GRÜNE begrüßen Bürgerprojekte

Foto: Cremlinger Grüne und Interessierte diskutierten über den Bürgerhaushalt.

Cremlingen. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung geht die Gemeinde Cremlingen mit positivem Beispiel voran. Auf Initiative der Gruppe SPD-Grüne beschloss der Gemeinderat, Bürgerprojekte in den Orten der Gemeinde Cremlingen mit insgesamt 100.000 € zu fördern. Auf Einwohnerversammlungen, Einwohnerbefragungen o.ä. können die Einwohnerinnen und Einwohner Vorschläge für Anschaffungen in ihrem Ort machen.

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen wurde diese Initiative der Gruppe SPD-Grüne einstimmig begrüßt. „Damit wird mehr Demokratie in unsere Ortschaften getragen“, so der Abbenroder Bürgermeister Bernhard Brockmann. Nun liegt es an den Bürgern nicht nur zu meckern, sondern auch Vorschläge für ihre Ortschaften einzureichen. In einigen Ortschaften fanden inzwischen schon rege Diskussionsveranstaltungen statt, so dass demnächst die ersten Vorschläge umgesetzt werden können.

10.03.2016

Kommunalwahl wird vorbereitet

Abbenrode. Zu ihrer monatlichen Mitgliederversammlung trafen sich die Cremlinger Grünen in Abbenrode. Auch auf dieser Sitzung konnten wieder interessierte Einwohner begrüßt werden.

Neben der Vorbereitung der Kommunalwahl standen auch geplante Aktionen gegen Schacht Konrad und das Baugebiet „Holzweg“ in Cremlingen auf der Tagesordnung.

Aus dem Cremlinger Bereich erklärten sich sieben Personen zur Kandidatur für den Kreistag bereit. „Unser Ziel ist es, dass die Gemeinde Cremlingen wieder im Kreistag vertreten wird“, so Vorstandsmitglied Christian Rothe-Auschra.

Auch für den Gemeinderat und einzelne Ortsräte gibt es inzwischen Kandidaten, die auf einer Mitgliederversammlung im Juni endgültig gewählt werden sollen. „Leider fehlen uns noch für Hordorf, Schandelah, Klein Schöppenstedt und Schulenrode Kandidaten für die Ortsräte. Es wäre schön, wenn sich aus diesen Orten noch Personen entscheiden könnten, für die Grünen zu kandidieren. Ortsratsarbeit kann auch Spaß machen“, appellierte der Fraktionsvorsitzende der Grünen und Ortsratsmitglied in Weddel Jochen Fuder.

Vom 1.-3. April werden die Grünen im Rahmen einer Klausurtagung das Wahlprogramm entwickeln, Vorschläge und Wünsche nehmen die Grünen gern entgegen.

Ausführlich diskutierten die Grünen auch über die Förderung besonders energiesparender Bauweise für das Baugebiet am Holzweg in Cremlingen. Die Grünen sprachen sich einstimmig für Effizienzhäuser mit niedrigem Energieverbrauch und CO2-Ausstoß aus. „Hier kann die Gemeinde Cremlingen zeigen, dass sie es mit dem Klimaschutz ernst meint“, so der Abbenroder Bürgermeister Bernhard Brockmann.

Weitere Infos zu den Cremlinger Grünen sind zu finden unter:

Facebook: www.facebook.com/GrueneCremlingen/

 

 

08.02.2016

Grüne für Naturwald-Bestattungen in der Gemeinde Cremlingen

Destedt. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung diskutierten die Cremlinger Grünen auch über die mögliche Einrichtung eines Friedhofs für Naturwald-Bestattungen auf dem Gebiet der Gemeinde Cremlingen. Ein privater Betreiber diese Möglichkeit auch in der Gemeinde Cremlingen anbieten. Der Friedwald soll in einem Teil des Waldes an der Kreisstraße 631 zwischen Cremlingen und Schandelah eingerichtet werden. In unserer Region besteht bisher die Möglichkeit der Naturwald-Bestattung im „Friedwald“ bei Langeleben und im „RuheForst“ bei Heiningen.

2007 hatte der Gemeinderat bei 13 Nein- und 13 Ja-Stimmen einen ähnlichen Antrag noch abgelehnt. Nun wird in den Gremien der Gemeinde sowie in den Ortsräten erneut über den Antrag beraten. Die Mitgliederversammlung der Grünen sprach sich einstimmig (ohne Enthaltungen) dafür aus, Naturwald-Bestattungen auch in der Gemeinde Cremlingen zu ermöglichen.

17.12.2015

GRÜNE bei der Polizei

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Fraktion B 90/Die Grünen bei der Cremlinger Polizei. V.l.: Jochen Fuder, Christian Rothe-Auschra und Bernhard Brockmann.

„Keine Auffälligkeiten mit Flüchtlingen!“

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen besuchte die Leiterin der Cremlinger Polizeistation, Insa Reinecke-Buß, um mit ihr über die Verkehrs- und Sicherheitssituation in der Gemeinde Cremlingen zu sprechen. Dabei machte Frau Reinecke-Buß gleich zu Beginn deutlich, dass zwei Stellen bisher immer noch nicht wieder besetzt worden sind. Aus Sicht der Grünen müsste es für die Station auch Büropersonal geben, damit hier eine spürbare Entlastung herbeigeführt werden könnte. Im Verbund mit der Schöppenstedter Polizeistation arbeiten die Cremlinger gut zusammen.

Im Gespräch machten die Grünen deutlich, dass die Bevölkerung von ihren Kommunalpolitikern die Umsetzung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen fordern, diese aber nur schwer gegen die Behörden durchsetzbar seien. Da es innerhalb der Gemeinde Cremlingen nach den existierenden Kriterien keine Unfallschwerpunkte gebe, sehe der Landkreis auch keine Notwendigkeit Maßnahmen durchzuführen.

Sowohl der Landkreis als auch die Polizei führen Geschwindigkeitskontrollen durch, ohne dass Absprachen zwischen den Behörden stattfinden.

Die Grünen kritisierten einige Entscheidungen der Verkehrsschau – kein Tempo 30 in Gardessen vor dem Seniorenheim und in Destedt vor der Grundschule, Hemkenroder Straße. Bürgermeister Bernhard Brockmann bemängelte die Entscheidung für Abbenrode, sowohl eine permanente Geschwindigkeitsanzeige als auch einen Blitzer auf der B 1 abzulehnen.

Die Ratsmitglieder der Grünen und warben bei Frau Reinecke-Buß für ihre Argumente.

Auf die Flüchtlingssituation in der Gemeinde Cremlingen angesprochen, machte die Leiterin der Polizeistation deutlich, dass es in der Gemeinde Cremlingen „keine Auffälligkeiten mit Flüchtlingen gebe“.

15.10.2015

Gruppe SPD-Grüne für Gewerbegebiete und sozialen Wohnungsbau

Rohbau eines in ökologischer Bauweise errichteten Passivhauses © Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Cremlinger Gemeinderat fasst wichtige Beschlüsse

Schulenrode. In der jüngsten Ratssitzung wurde auch über neue Gewerbegebiet und den sozialen Wohnungsbau in der Gemeinde diskutiert. Die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen hatte dazu im Juli entsprechende Anträge in den Rat eingebracht. Nach Diskussionen im Fach- und Verwaltungsausschuss standen sie nun zur Abstimmung auf der Tagesordnung der Ratssitzung und wurden mit großer Mehrheit verabschiedet „Wir möchten für die Einwohner/innen in unseren Ortschaften weitere Verbesserungen erreichen und deutlich machen, dass wir die Gemeinde positiv weiter entwickeln“, so Gruppensprecher Harald Koch (SPD).

Die Gemeinde Cremlingen ist durch ihre zentrale Lage zwischen Braunschweig und Wolfsburg sowie ihre gute Verkehrsanbindung für Unternehmen ein interessanter Standort. Gute steuerliche Rahmenbedingungen sind ein weiterer Pluspunkt für Neuansiedlungen von Unternehmen oder die Erweiterung bestehender Betriebe.

„Wir möchten, dass es bei uns die Möglichkeit gibt, unternehmerisch aktiv zu werden Die Schaffung von Arbeitsplätzen für unsere Einwohnerinnen und Einwohner ist uns hier ein echtes Anliegen“, erläuterte Harald Koch. Jochen Fuder (Grüne) fügte hinzu, dass es nicht zwingend um eine Zentralisierung an einem Ort ginge, sondern dies in allen Orten der Gemeinde möglich sein müsse, wenn die Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.

Die Gruppe SPD / Grüne im Rat der Gemeinde Cremlingen hatte beantragt, dass die Verwaltung Vorschläge erarbeitet, wo im Gemeindegebiet dies sinnvoll möglich ist.

 

Sozialer Wohnungsbau ist wichtig

Der Antrag zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus fand ebenfalls breite Zustimmung.

In den letzten Jahren wurden in der Gemeinde fast ausschließlich Einfamilienhäuser errichtet.  Allerdings: „Durch den demographischen und sozialen Wandel mit der Alterung der Gesellschaft, viele Single-Haushalte, verringerten Einkommen vor allem im Alter, aber auch Zuwanderung, werden sich die Anforderungen verändern. Der Bedarf an kleineren und vor allem bezahlbaren Wohnungen werde zunehmen. Auch gemeinschaftliches Wohnen sowie betreutes Wohnen wird an Bedeutung gewinnen“, so Harald Koch. Hierauf soll sich die Gemeinde vorbereiten und ein entsprechendes Konzept erarbeiten, wie dieser Entwicklung Rechnung getragen werden kann. Denkbar seien auch Kooperationen mit Partnern wie beispielsweise Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften.

 

27.08.2015

Gemeinde Cremlingen weiter stärker!

Foto (Ulli Schwarze): MdL Susanne Menge lässt sich von (v.l.) Diethelm Krause-Hotopp, Jochen Fuder und Christian Rothe-Auschra die Problematik des Radweges Cremlingen-Hordorf am Bahnübergang erklären.

Cremlingen. Auch über den Sommer waren Mitglieder der Cremlinger Grünen politisch aktiv. Im Rahmen eines Tagesseminars wurden allgemein- und kommunalpolitische Themen diskutiert. Dr. Diethard Janßen machte deutlich, wie einfach in unserer Informationsgesellschaft jeder von uns auszuspähen und zu überwachen ist und auf welche Weise Staat und Internetfirmen wie beispielsweise Google diese Daten verwenden können und auch verwenden.

Anschließend gab es Fakten über die immer weiter steigende Ungleichverteilung des Vermögens in fast allen Gesellschaften und den Einfluss der Vermögenden auf Politik und Gesellschaft, der immer größer wird.

Inge Brockmann wies auf den Abbau unserer Standards hin, die durch das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP mit seinem Investitionsschutzabkommen entstehen können. Einstimmig lehnten die Cremlinger Grünen TTIP ab.

Herzogsberge sind ökologisch wertvoll

Unter dem Motto „Gemeinde Cremlingen weiter stärken“ werden die Grünen ihre Kommunalpolitische Arbeit fortsetzen. Dazu zählt für die Grünen auch die Verkehrspolitik. Auf Einladung besuchte Susanne Menge, Mitglied der Grünen im Niedersächsischen Landtag, neuralgische Punkte in der Gemeinde Cremlingen. So fordern die Grünen schon seit 2008 eine Querungshilfe für Radfahrer in die Herzogsberge an der L625 zwischen Schöppenstedter Turm und Sickte. Die Forderung nach einem Radweg zwischen Cremlingen und Hordorf und die Situation am Bahnübergang auf dieser Straße konnten vor Ort erläutert werden. Die Forderung nach dem Ausbau der Weddeler Schleife (zweites Bahngleis) und die Finanzierung des zweiten Teils des Radweges sprach Susanne Menge in Hannover zu unterstützen.

Vor ihrem Besuch in Cremlingen hatte Susanne Menge ein Gespräch in der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Abteilung Wolfenbüttel, an dem auch Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz teilnahm. „In der Wolfenbütteler Behörde finden die Belange der Radfahrer leider kein Gehör“, berichtete sie über das Gespräch.

Weiterhin stehen Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes auf der Tagesordnung. So wollen sich die Grünen weiterhin für die Herzogsberge als besonders schützenswerten Bereich einsetzen, damit keine weitere Verschlechterung eintritt. Die Forderung ihrer Kreistagsfraktion nach einem Naturschutzgebiet in den Herzogsbergen wird unterstützt.

Anreize für Agrarumweltmaßnahmen

Auch über die Agrarsubventionen diskutierten die Grünen. Sie werden in Direktzahlungen gemäß der Fläche als auch für Agrarumweltmaßnahmen gezahlt und sind einsehbar unter www.agrar-fischerei-zahlungen.de. Die Cremlinger Grünen unterstützen das Ziel des Grünen Landwirtschaftsministers Christian Meyer, die Agrarsubventionen stärker an besonders umweltfreundliche Bewirtschaftungsverfahren, umwelt- und tiergerechte Haltungsformen,

Maßnahmen zum Schutz des Bodens vor Wasser- und Winderosion, den Erhalt der biologischen Vielfalt durch Bewahrung der natürlichen Lebensräume, den Gewässerschutz durch Verringerung der Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinträge, den Klimaschutz durch Reduzierung der Treibhausgasemissionen und an den Tierschutz zu koppeln.

Wieder eine Frau im Vorstand

Die Grünen wählten Ulrike Siemens aus Hemkenrode in den Vorstand des Gemeindeverbandes. Durch den überraschenden Tod von Klaus Thiele war diese Wahl notwendig geworden. Ulrike Siemens sitzt für die Grünen im Ortsrat Hemkenrode und ist Bürgerinnenmitglied im Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss der Gemeinde Cremlingen. Seit Jahren ist Ulrike Siemens in der Fracking-Initiative „Kein Frack in wf“ aktiv und engagiert sich gegen TTIP und CETA.

Andreas Schlechtweg aus Cremlingen soll zukünftig als Bürgervertreter im Finanz-, Feuerschutz- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde Cremlingen für die Grünen aktiv sein. Bisher hatte diesen Sitz der verstorbene Klaus Thiele inne.

Da Bienen im Naturhaushalt eine besondere Rolle spielen wurde beschlossen, am 13. Oktober - voraussichtlich in Weddel - eine Veranstaltung zur „Bienenkiste“ durchzuführen.

Termine der Grünen: 4. Oktober 2015, 11:00 Uhr: Pilzwanderung mit dem Pilzberater H. Andersson, Information und Anmeldung unter 05306-2326 und ab 19:30 Uhr, Mitgliedertreffen  im DGH Abbenrode.

12.07.2015

SPD und Grüne gestalten Cremlingens Zukunft

Gardessen. In der jüngsten Ratssitzung wurden seitens der Gruppe SPD und Bündnis 90/Die Grünen zahlreiche Anträge eingebracht. „Wir möchten für die Bürger weitere Verbesserungen erreichen und dies im kommenden Haushalt abgesichert sehen“, begründete Gruppensprecher Harald Koch (SPD) das Einbringen  der Anträge und Themen.

So sollen zur Stärkung der Wirtschaftskraft beispielsweise Gewerbebetriebe  die Möglichkeit zur Expansion oder Neuansiedelung bekommen. Zudem werden die Bürger künftig nach Vorstellung der Gruppe in einem vorgegebenen Rahmen über Investitionen in ihren Orten direkt mitbestimmen können. Bürgerbeteiligung ist hier das Stichwort.

Um dem demographischen und sozialen Wandel gerecht zu werden, soll die Gemeinde die Möglichkeiten des sozialen Wohnungsbaus ausloten und ein entsprechenden Konzept erarbeiten. „Die Alterung der Gesellschaft, die Tendenz zu Single-Haushalten, geringere Haushaltseinkommen im Alter aber auch Zuwanderung lauten hier die Punkte, die uns umtreiben!“, so Koch. Auch die Verkehrssicherheit und –beruhigung soll an kritischen Punkten, wie beispielsweise vor Schulen und Kindergärten, verbessert werden. Hierzu soll jährlich ein fester Betrag in den Haushalt eingestellt werden, so wie sich dies bei der Abarbeitung des Radverkehrskonzeptes bereits bewährt hat.

Die Forderung nach  Optimierung der Ampelphasen zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer wurde in einem Antrag von Christian Rothe-Auschra (Grüne)  eingebracht.

In einem weiteren Antrag sollen nach Auffassung der Gruppe SPD-Grüne die  Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten künftig im Freibad am Elm dem begünstigten Personenkreis zugerechnet werden. Zudem soll die Einführung der Niedersächsischen Ehrenamtskarte im Zusammenhang mit einer möglichen Vergünstigung des Bades geprüft werden.

Die Gefahr, dass in unserer Region auch Fracking zum Einsatz kommen könnte, ist immer noch nicht gebannt. Daher  setzt sich die Gruppe für die Verabschiedung der Korbacher Erklärung durch den Cremlinger Gemeinderat ein. In dieser Resolution wird ein generelles  Verbot des Frackings gefordert. Für die Gruppe wies Dr. Diethelm Krause-Hotopp (Grüne)  nochmal auf die Problematik des Verfahrens mit Blick auf Klimawandel und Trinkwasserschutz sowie die Betroffenheit der Region hin.

25.06.2015

Schulausschuss für Gesamtschule in Sickte

15.12.2014

Gruppe SPD-Grüne: Aktion „Ökologie im Garten“

Oft mit einfachen Maßnahmen zu erreichen: Artenvielfalt im Garten

Cremlingen. Auf der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde Cremlingen brachte die Gruppe SPD-Grüne wieder zahlreiche Anträge ein, die nun in den Ausschüssen weiter verhandelt werden. In einem Antrag wird von der Gruppe vorgeschlagen, im Frühjahr 2015 die Aktion „Ökologie im Garten“ durchzuführen. Ziel ist es, möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner über die Möglichkeiten für natur- und umweltfreundliches Verhalten zu gewinnen. So könnte die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und auf ihren Flächen ökologisch wertvolle Samenmischungen aufzubringen. Weitere Ideen sollen gemeinsam beraten werden.

In einem weiteren Antrag soll die Straßenbehörde Wolfenbüttel aufgefordert werden, die an der B1 entstandenen Baumlücken durch Nachpflanzungen zu schließen. Der landschaftsprägende Charakter droht durch zunehmende Lücken allmählich verloren zu gehen.

Im Radverkehrskonzept der Gemeinde wird für die Einmündung der Kreisstraße 141 (von Weddel kommend) auf die B1 bei Klein Schöppenstedt mehr Sicherheit für Radfahrer gewünscht. Die Maßnahme – eventuell eine Leitplanke – soll nun endlich umgesetzt werden.

22.08.2014

Grüne im Heeseberg-Museum

Foto: Die Cremlinger Grünen zu Besuch im Heeseberg-Museum in Watenstedt.

Cremlingen. Im Rahmen ihrer Sommertour haben die Cremlinger Grünen das Heeseberg-Museum in Watenstedt besuchten. In der Gemeinde Cremlingen wird seit einiger Zeit über die Einrichtung eines Heimatmuseums im Obergeschoss des ehemaligen Müllerwohnhauses in Abbenrode diskutiert. Da in der Grundschule Schandelah 2010 ein Raumproblem bestand, wurde die Heimatstube aufgelöst. Sie sollte laut Beschluss des Rates 2011 in das zentrale Heimatmuseum in Abbenrode überführt werden. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Destedt hatte Bürgermeister Günter Eichenlaub die Gründe für die Verzögerung erläutert. In Zusammenarbeit mit den Ortsräten in Abbenrode und Schandelah sowie den Ortsheimatpflegern, dem Kulturverein Schandelah und dem Mühlenverein Abbenrode soll nun nach einer dauerhaften Lösung gesucht werden.

Die Grünen nahmen dies nun zum Anlass, sich das bekannte Heeseberg-Museum anzusehen. Es wurde auf einem denkmalgeschützten Bauernhof eingerichtet. Auf einer Fläche von 1.700 qm sind verschiedene Maschinen und  Geräte aus Landwirtschaft, Handwerk, Haushalt und Schule sowie ein „Tante Emma-Laden“ ausgestellt. Alle zwei Jahre findet hier ein vielbesuchter Handwerkertag statt. Von den vielen Sammelstücken und der Darstellung waren die Grünen begeistert. Einige fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt. „Hier können die Besucher gut sehen und nachempfinden, wie es früher einmal war“, so Gudrun Hock von den Cremlinger Grünen.

30.05.2014

Grüne besuchten Jugendfeuerwehr

Die Destedter Jugendfeuerwehr bereitet sich auf den Wettkampf am 21. Juni vor.

Destedt. Am 21. Juni feiert die Destedter Jugendfeuerwehr ihren 40.Geburtstag. An diesem Tag sind sie auch Ausrichter der jährlichen Jugendfeuerwehrwettkämpfe der Gemeinde Cremlingen. Den bevorstehenden Geburtstag nahm die Ortsratsfraktion der Grünen in Destedt zum Anlass, sich über die Arbeit der Jugendfeuerwehr zu informieren. Bei herrlichem Wetter nahmen Sabine Auschra und Diethelm Krause-Hotopp  am Übungsabend auf dem Destedter Sportplatz teil. Denise Wiatrowski, die Chefin der Jugendfeuerwehr, lieferte sachkundig Informationen über die Arbeit der Kinder und Jugendlichen.

Drei Mädchen und acht Jungen aus Hemkenrode, Schulenrode und Destedt werden von insgesamt neun Betreuern an die Aufgaben der Feuerwehr auf spielerische Art herangeführt. Zurzeit bereiten sie sich intensiv auf den Wettkampf am 21. Juni vor, der aus zwei Teilen besteht. Zum ersten Teil gehören Löschübungen, Knoten erstellen und Hindernisse überwinden. Im zweiten Teil werden Laufübungen und Staffelholzläufe zu absolvieren sein. „Dies sind praktische Übungen als Vorbereitung auf die Übernahme in die Erwachsenenwehr“, so Denise Wiatrowski.

Die Destedter Jugendfeuerwehr engagiert sich aber auch im dörflichen Leben. Zweimal im Jahr finden Papiersammlungen statt, am Osterfeuer und beim Lampionumzug sind sie dabei. Höhepunkt sind die jährlich stattfindenden Zeltlager, die sehr beliebt sind. Sabine Auschra lobte das Engagement der Destedter Jugendfeuerwehr und wünschte viel Erfolg beim anstehenden Wettkampf.

08.05.2014

Cremlingen wird in hellem Licht erstrahlen

Cremlingens neues Wahrzeichen?

Die Bündnisgrünen in der Gemeinde Cremlingen trafen sich zu ihrer Mitgliederversammlung in Destedt. Auf der Tagesordnung standen wieder zahlreiche Themen, u.a. die Europa- und Bürgermeisterwahl, die Herzogsberge, geplante Veranstaltung und Berichte aus den Rats- und Gemeindegremien.

Aus ökologischen Gründen bevorzugen die Grünen einen Naturrasenplatz für den TuS Cremlingen. Auf Unverständnis stieß bei den Mitgliedern, dass der Bebauungsplan „Gewerbegebiet im Moorbusche II“ für McDonald's geändert werden soll. Diese Kette will nur nach Cremlingen kommen, wenn die Errichtung eines Werbepylons von 25 m Höhe am Geschäft möglich ist. Bisher waren nur Pylonen nur bis zu einer Höhe von 12 m möglich. Die Benutzung des Funkmastes wird von McDonald's abgelehnt. Zukünftig müssten dann auch alle anderen Anlagen gleicher Höhe genehmigt werden. Die MItglieder der Grünen waren sich darin einig, diese „Erpressung“ von McDonald's nicht zu akzeptieren. „Bereits jetzt gibt es im Gewerbegebiet genug Lichtverschmutzung“, so Ulrike Siemens.

19.04.2014

Weltklimabericht: Weitermachen wie bisher geht nicht – Gemeinde Cremlingen hat das erkannt

Wilfried Ottersberg, Bürgermeisterkandidat Detlef Kaatz, Jens Drake und Jochen Fuder besichtigen die Photovoltaikanlage auf der Sporthalle Weddel

Cremlingen. Der aktuell veröffentlichte dritte Teil des UN-Klimaberichts macht deutlich, dass in den kommenden Jahren dringend umgesteuert werden muss, wenn der Klimawandel beherrschbar bleiben soll.

Dabei zeigt der Bericht auch, dass Klimaschutz nicht nur viele Risiken entschärft, sondern auch große wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. So wird herausgestellt, dass Erneuerbare Energien immer kostengünstiger und leistungsfähiger werden. Gleichzeitig dürfen die bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe nicht mehr in dem bisherigen Maße verbrannt werden, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen.

„In Cremlingen sind wir uns unserer – wenn auch aus globaler Sicht begrenzten – Verantwortung bewusst, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Wichtig ist, dass Energie möglichst aus regenerativen Quellen kommt und der Energieverbrauch vor allem aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe insgesamt deutlich reduziert wird.“ erklärt Detlef Kaatz, Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Gemeindebürgermeisters. „Insofern werden schon seit Jahren Modernisierungen an öffentlichen Gebäuden auch unter energetischen Gesichtspunkten vorgenommen und die Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen begonnen. Im Rahmen der Rekommunalisierung der Versorgungsnetze wird das Thema ebenfalls im Fokus sein.“

Diethelm Krause-Hotopp, Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen ergänzt: „Nicht zuletzt mit der geplanten Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde werden wir hier unserer Vorbildfunktion gerecht. Hierdurch gewinnt die Gemeinde gleich dreifach: Neben der Inanspruchnahme von Zuschüssen für die Konzeptionierung und letztlich auch bei der Umsetzung, durch die Einsparung von Energiekosten nach Umsetzung sowie durch den Beitrag zum Klimaschutz selbst!“

11.03.2014

CDU-Vorsitzender blockt Internet-Adresse von rot-grünem Bürgermeisterkandidaten

Cremlingen: Schon mehrfach haben sich die Mitglieder der SPD/Grünen-Gruppe im Cremlinger Gemeinderat über unsachliche  Presseäußerungen des Cremlinger CDU-Vorsitzenden Michael Hartig  gewundert. Jetzt fiel auf, dass seine Aktivitäten bereits im Dezember 2013 eine neue Dimension erreicht hatten, als seine Fa. „Hartig-Software“  die Internetadresse „www.detlef-kaatz.de“ für sich reservieren ließ (siehe Screenshot: denic.de-Abfrage).

Detlef Kaatz aber ist Vorsitzender der rot-grünen Gruppe und inzwischen auch rot-grüner Bürgermeister-Kandidat in Cremlingen. Was will der CDU-Vorsitzende mit dieser Internet-Adresse? fragen sich kopfschüttelnd SPD und Grüne und fragen ebenso: Wie stehen die CDU in der Gemeinde Cremlingen und die CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt Christiane Florek zu diesen dubiosen Machenschaften von Herrn Hartig?

Dazu auch Berichterstattungen und Kommentare:

Wolfenbütteler Zeitung

Braunschweig-Spiegel + Antwort von F. Oesterhelweg

WolfenbüttelHeute

21.02.2014

Grüne unterstützen Detlef Kaatz

Cremlinger Grüne unterstützen Detlef Kaatz; v.l. Jochebn Fuder, Bürgermeisterkandidat Detlef Kaatz, Klaus Thiele und Diethelm Krause-Hotopp

SPD und Grüne haben als Gruppe entschieden, Detlef Kaatz als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 25. Mai zu nominieren. Eine paritätisch besetzte Findungskommission ist einstimmig zu diesem Ergebnis gekommen, und die zuständigen Gremien beider Parteien haben diese Entscheidung übernommen.

Detlef Kaatz (50 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder) hat neben seiner beruflichen Tätigkeit das Abitur nachgeholt und ein Fernstudium in Betriebswirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Seit 1980 arbeitet er in verschiedenen Positionen bei der Stadt Braunschweig und verfügt damit über eine breite Erfahrung in der kommunalen Verwaltungsarbeit, die er bereits seit vielen Jahren auch auf allen kommunalpolitischen Ebenen nutzt.

So hat er in Hordorf als Bürgermeister einen auf breitem Konsens beruhenden Prozess in Gang gebracht, in dem die Schwächen und die Stärken der Ortschaft benannt und daraus Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Ein solches Leitbild zu entwickeln, ist auf seinen Anstoß hin auch für die Gemeinde Cremlingen in Gang gekommen.

Als Sprecher der SPD-Grünen-Mehrheitsgruppe im Gemeinderat hat Detlef Kaatz von Beginn an erfolgreich auf das Konsensprinzip gesetzt und auf diese Weise in offener Atmosphäre konstruktiv mit uns Grünen zusammengearbeitet. So sind auch "grüne" Themen wie Photovoltaik, sparsamer Umgang mit Bauland, Umsetzung des Radverkehrskonzeptes und die mögliche Rekommunalisierung von Strom- und Gasnetz deutlich vorangekommen.

Aber auch aus Lernfähigkeit gehört zu Kaatz' Eigenschaften. Ein Beispiel: Der Investitionsstau früherer Jahre im Bereich des Brandschutzes hat zu erheblichen Reibungen zwischen Feuerwehr und Politik geführt. Nach anfänglich zu zögerlichem Vorgehen der neuen Ratsmehrheit hat er in beharrlichen Gesprächen mit der Feuerwehr für Verständnis für den Spagat zwischen berechtigten Ansprüchen und den finanziellen Möglichkeiten geworben und aufgezeigt, wie die Probleme in den kommenden Jahren entschärft werden können.

Detlef Kaatz liegt nach unserer Überzeugung mit seinen politischen Zielen hinreichend nah an grünen Vorstellungen, und mit seiner offenen Herangehensweise an Menschen und Probleme wird er in der Lage sein, mit dem ganzen Rat und der Bevölkerung die Gemeinde Cremlingen weiter voranzubringen.

Darum unterstützen wir, der Gemeindeverband von Bündnis 90 / die Grünen, die Bürgermeisterkandidatur von Detlef Kaatz.

31.01.2014

SPD/Grüne: CDU soll nicht die Wahrheit verschleiern

Cremlingen. Die Kritik der CDU, die Gruppe SPD/Grüne habe quasi im Alleingang Punkte von der Tagesordnung der letzten Cremiger Gemeinderatssitzung gestrichen (siehe WolfenbüttelHeute.de wolfenbuettelheute.de/cdu-kaatz-enttaeuscht-feuerwehren ), wollen die beiden Parteien so nicht stehen lassen.


SPD-Fraktionsvorsitzender Detlef Kaatz erläutert die Hintergründe. In der Finanzausschusssitzung am 3. September 2013 gab Kämmerin Bärbel Latussek bekannt, dass "es 2014 im Bereich der Personalkosten voraussichtlich zu erheblichem Mehraufwand kommen wird." Dieser sei von ihr mit 650000 Euro beziffert worden. Die Gruppe SPD/Grüne brachte daraufhin den Antrag ein, dem Gemeinderat einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt (ohne Erhöhung von Steuern) vorzulegen. Die Einführung von Budgets und Festlegung von Eckwerten wurde angeregt. Diese Verfahrensweise sei mit Stimmen der CDU so beschlossen worden. Da bei der Ratssitzung am 10. Dezember 2013 noch keine belastbaren Zahlen von der Verwaltung vorgelegt werden konnten, wurden zu Beginn der Sitzung sämtliche haushaltsrelevanten Tagesordnungspunkte von der Tagesordnung abgesetzt.
"Für die Gruppe SPD/Grüne ist es wichtig, dass ein koordinierter/nachvollziehbarer Verfahrensablauf bei Erstellung des Haushaltes ermöglicht wird. Ferner sollen haushaltsrelevante Projekte erst dann beschlossen werden, wenn die Höhe der Erträge unter Berücksichtigung des erwarteten Defizits bekannt sind. Denn welcher Einwohner bestellt schon ein Auto, ohne seine finanzielle Situation zu kennen?", so Fraktionsvorsitzender Detlef Kaatz.


Die Gruppe SPD/Grüne werde im Gegensatz zum CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Michael Hartig nicht mit Desinformation die Wahrheit vor dem Bürger verschleiern. "Darum sprechen unsere politischen Vertreter regelmäßig mit allen Verantwortlichen einerseits, sowie mit Einwohnerinnen und Einwohnern andererseits", so Kaatz.


"Wenn es der CDU mit der Beschaffung des Feuerwehrfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Hordorf im Jahr 2011 so wichtig war, warum hat sie dann nicht mit ihrer damaligen CDU/FDP-Mehrheit im Gemeinderat das Fahrzeug schon 2010 beantragt, dann hätte es bereits 2011 im Gerätehaus der Feuerwehr gestanden?", ergänzt der Finanzpolitische Sprecher Wilfried Ottersberg.
Da die CDU im Gemeindeverband Cremlingen ihre Bürgermeisterkandidatin/ihren Bürgermeisterkandidaten am 31. Januar bekannt geben will, stellt Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender der Grünen fest: "Dieser parteipolitische Vorstoß von Michael Hartig ist wieder einmal durchsichtig und plump. Die Wählerinnen und Wähler lassen sich nicht für dumm verkaufen."

20.01.2014

SPD und Grüne bereiten Bürgermeisterwahl in Cremlingen vor

Gemeinsame Findungskommission von SPD und Grünen in der Gemeinde Cremlingen

Cremlingen. Die Gremien der Parteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich darauf geeinigt, für die Bürgermeisterwahl im Mai 2014 eine Findungskommission einzusetzen, um eine gemeinsame Kandidatin / einen gemeinsamen Kandidaten ihren Mitgliedern zur Nominierung vorzuschlagen. Die paritätisch besetzte Kommission hat in mehreren Sitzungen einvernehmlich geklärt, welche Anforderungen an eine Bewerberin / einen Bewerber gestellt werden. Auf der letzten Sitzung wurde über mögliche Kandidat(inn)en ausführlich gesprochen.

Die Findungskommission ist sich darin einig, dass die gewählte Person ihr Amt überparteilich führen soll. Außerdem soll sie das Rathaus als modernes und bürgernahes Dienstleistungszentrum mit hoher wirtschaftlicher und sozialer Kompetenz effizient führen. Cremlingen soll in Sachen Umweltschutz und Energiewende Vorbildgemeinde werden. Gemeinsam mit dem Rat und den politisch engagierten Bürgern und Bürgerinnen soll sie anhand des Leitbildes die Entwicklung der Gemeinde Cremlingen zielstrebig und innovativ voranbringen.

Bis zum 7. Februar wird die Kommission eine Empfehlung aussprechen; über diese werden die entsprechenden Gremien beider Parteien am 14. Februar entscheiden und anschließend die Öffentlichkeit informieren.

Foto: Gemeinsame Findungskommission von SPD und Grünen in der Gemeinde Cremlingen; v.l. Jochen Fuder, Klaus Thiele, Diethelm Krause-Hotopp (alle Grüne), Burkhard Wittberg, Jürgen Kneuper und Susanne Ehlers (alle SPD).

12.12.2013

Für Zurückhaltung bei der Ausweisung neuer Baugebiete in der Gemeinde Cremlingen

Foto (Klaus Thiele): Ein Baugebiet an dieser Stelle in Schandelah wird von der Gruppe SPD/Grüne abgelehnt.

Cremlingen. Ausführlich befassten sich die Cremlinger Grünen auf ihrer jüngsten Sitzung  mit der weiteren wohnbaulichen Entwicklung in den Ortschaften der Gemeinde Cremlingen.

Den Beschluss des Rates von 2008, grundsätzlich auf die Ausweisung neuer Baugebiete an den Ortsrändern zu verzichten, sollte weiterhin beibehalten werden.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen muss die Gemeinde nach Ansicht der Grünen äußerst behutsam mit der Ausweisung neuer Baugebiete umgehen.

Schließlich wird in Deutschland täglich eine Fläche von 106 Fußballfeldern der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Dass diese Entwicklung so nicht weiter gehen kann, hat auch die Bundesregierung erkannt: Seit Juni des Jahres soll laut Baugesetzbuch Acker- oder Forstland nur in absoluten Ausnahmefällen in Bauland umgewandelt werden.

Dabei spielt das von SPD und Grünen beantragte Freiflächen- und Leerstandskataster eine wichtige Rolle. Es soll dazu beitragen, dass die, aufgrund der demographischen Entwicklung entstandenen  Leerstände, in den Ortschaften weiter zurückgehen. Eine Entwicklung, die, auch dank des Beschlusses von 2008, deutlich spürbar ist.

Allerdings wollen sich die Grünen den Wünschen von Bauwilligen, insbesondere aus der Gemeinde selbst, nicht völlig verschließen. Deshalb wurden die einzelnen Ortschaften, auf der Grundlage einer Verwaltungsvorlage, auf mögliche Baugebiete überprüft. „In Cremlingen am Holzweg und in Schandelah auf dem Elwe-Gelände können wir uns kleine Baugebiete vorstellen“, fasste Dr. Christian Rothe-Auschra, Mitglied im Bauausschuss, die Beratung zusammen.

Einstimmig lehnten die Grünen das von Bürgermeister Günter Eichenlaub vorgeschlagene mögliche Baugebiet in der Gemarkung „Im Hasselrode“ in Schandelah ab. „Das Baugebiet an dieser Stelle ist ökologisch nicht sinnvoll und wird es mit uns nicht geben“, so Diethelm Krause-Hotopp von den Grünen. Die Schandelaher Bürgerinitiative „Klartext“, hat sich ebenfalls gegen dieses Baugebiet ausgesprochen.

16.10.2013

Grüne schenkten Lagosky ein Asse-A

Cremlingen. Während der jüngsten Gemeinderatssitzung gratulierten die Cremlinger Grünen Uwe Lagosky (CDU) zum Bundestagsmandat. „Damit habe der Wahlkreis zwei Vertreter im Bundestag, die sich für die Belange der Region einsetzen könnten“, machte  Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp deutlich. Für sein neues Zimmer in Berlin überreichte er Lagosky ein großes Asse-A, „damit er auch in Berlin immer an die Asse erinnert werde und sich dafür einsetzen möge, dass die Müllfässer möglichst schnell raus kommen“. Auch ein Schild der hiesigen Fracking-Initiative „Stopp Fracking - Keine Chemie in unserer Erde!“ gaben die Grünen Lagosky mit auf den Weg. „Beide Symbole stehen für den Widerstand der hiesigen Bevölkerung gegen Umweltzerstörung. Und das sollten sie in Berlin auch deutlich machen“, so Krause-Hotopp von den Cremlinger Grünen. Nun sind die Grünen gespannt, ob die Geschenke auch den entsprechenden Platz im Abgeordnetenzimmer in Berlin finden.

URL:http://gruene-cremlingen.de/themen/gemeindepolitik/