16.06.2017

Cremlinger Grüne im Landtag

Foto (privat). Cremlinger Grünen trafen im Landtag mit Dr. Gabriele Heinen-Kljajic (4.v.links), Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Gerald Heere (2.v.links), Abgeordneter aus Braunschweig, zusammen.

Cremlingen. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, auch Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Gerald Heere besuchten Mitglieder der Cremlinger Grünen den Niedersächsischen Landtag. Gegenwärtig wird der Niedersächsische Landtag umgebaut, sodass die Plenarsitzungen in einem Erweiterungsgebäude des Landtages durchgeführt werden. Zu Beginn des nächsten Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Nach einer interessanten Einführung in die Arbeit des Landtages konnte die Sitzung in einem Livestream verfolgt werden. Dabei ging es um einen Antrag der FDP, die ein „Ende des Tempo-30-Irrsinns auf Hauptverkehrsstraßen“ einbrachte und „das niedersächsische Modellprojekt Tempo 30 unverzüglich zu beenden“ forderte. Die Ablehnung dieses Antrages durch SPD und Grüne fand die volle Unterstützung der Cremlinger. So forderten sowohl der Cremlinger Gemeinderat als auch der Destedter Ortsrat Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße in Destedt. Vor kurzem war im Kreuzungsbereich wieder ein Unfall passiert.

In der anschließenden Diskussion mit den beiden grünen Abgeordneten, an der für die CDU auch Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens teilnahm, ging es neben kommunalen Problemen, z.B. Verkehrsberuhigung, Situation in Kitas und Schule, auch um die Arbeitsweise und Zusammenarbeit im Landtag. Unsere Abgeordneten leisten wirklich eine enorme und wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft, war sich die Gruppe einig.

19.02.2017

Gruppe SPD-Grüne fordert E-Mobilitätskonzept für Gemeinde Cremlingen

Foto: v.l. Diethelm Krause-Hotopp, Bernhard Brockmann und Burkhard Wittberg, (Ratsherren der Gemeinde Cremlingen) suchen vergeblich eine Ladestation für Elektroautos.

Cremlingen. Der Rat der Gemeinde Cremlingen wird in seiner nächsten Sitzung über die Erstellung eines Konzeptes zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde Cremlingen entscheiden. Die Gruppe SPD-Grüne hatte diesen Antrag auf der Sitzung am 19. Dezember eingebracht. Inzwischen ist er in Ausschüssen beraten und mehrheitlich für die Ratssitzung empfohlen worden.

Die Elektromobilität wird ein zunehmend wichtiges Thema. Begrenzend wirkt sich momentan die geringe Dichte an Elektroladestationen aus. Ein Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist dringend notwendig.

Bisher gibt es in der Gemeinde Cremlingen weder für Elektroautos noch für Elektrofahrräder Ladestationen. Wenn die Region auf die Förderung des Tourismus setze, müsse unbedingt ein Konzept entwickelt werden, in das auch andere Träger (z.B. der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) oder die Integrierte Ländlich Entwicklung (ILE) einbezogen werden sollten.

15.02.2017

Grüne: E-Mobilität – ein Hoffnungsträger für die Zukunft

Foto: Murat Günak hielt bei den Grünen einen Vortrag über E-Mobilität.

Abbenrode. In einer gut besuchten Veranstaltung beschäftigten sich die Cremlinger Grünen mit E-Mobilität. Der Designer Murat Günak stellte in einem Vortrag seine Vorstellungen dazu vor.

Die heutige Diskussion um Elektroautos sei nicht neu; das erste Auto, das schneller als 100km/h fuhr, war 1899 der Jamais Contente, ein Elektroauto. Ein Jahr später präsentierte Ferdinand Porsche das erste Hybridfahrzeug. 1910 gab es bereits 40.000 E-Autos von Baker-Electric in den USA, sogar Prototypen mit Solarzellen.

Um 1900 setzte der Öl-Boom ein und damit das Ende der E-Entwicklung. Bereits 1886 hatte Carl Benz das Auto mit Verbrennungsmotor erfunden, und dieses sollte der größte Markt für Erdöl werden.

„Wir müssen vom Öl wegkommen und dürfen unsere Erde nicht weiter zerstören“, so Murat Günak. Wir müssen die Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzen und die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2040 um 80 Prozent unter das Niveau von 1990 reduzieren. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, benötigen wir neben der Energiewende in der Stromproduktion und der Einsparung im Wärmebereich endlich auch die Verkehrswende. So setzt Murat Günak für die Stadt der Zukunft nicht nur auf einen abgestimmten, grünen Verkehrsverbund und auf die abgasfreie individuelle Mobilität, sondern besonders auf das E-Bike.

Das E-Bike der Zukunft habe vier Räder, einen Wetterschutz und könne zwei Personen befördern. Deswegen sei es absolut alltagstauglich. Erste Testfahrten auf Radwegen in Berlin seien erfolgreich gewesen. „In der Mobilität wird sich in Zukunft viel ändern. Leider ist Deutschland dabei nicht der Vorreiter“, so Murat Günak.

In der lebhaften Diskussion wurde kostenloser ÖPNV gefordert, der Bau von Radschnellwegen und Carsharing. Auch der Bau von Ladestationen müsse zügig voranschreiten – dazu hat die Gruppe SPD/Grüne bereits einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht. Murat Günak meinte aber auch, dass das Auto weiterhin seinen Platz haben werde. Vielleicht wie die Veränderung der Rolle des Pferdes: vom Nutztier zum Liebhaberobjekt. "Denn die Leidenschaft für das Auto ist immer noch tief verankert“.

28.12.2016

SPD-Grüne bringen zahlreiche Anträge ein

Weddel. Im Rahmen der jüngsten Cremlinger Gemeinderatssitzung brachte die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen drei Anträge in den Rat ein. Diese Anträge werden nun in den Ausschüssen beraten und stehen dann auf der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung. Harald Koch stellte den Antrag zur Lärmkartierung 2017 der EU vor. Die letzte Kartierung endete westlich der Ortslage Abbenrode. Nun fordern SPD und Grüne, „im Rahmen der EU Umgebungslärmrichtlinie die Autobahn A 39 und den gesamten Verlauf der B1 im Gemeindegebiet zu erfassen“. Gerade die Situation in Abbenrode, so Harald Koch, erfordere die Erfassung besonders für diese Ortschaft.

In einem weiteren Antrag wird ein Konzept einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde Cremlingen gefordert. Bernhard Brockmann wies auf die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität hin und auf die momentan noch bestehende geringe Dichte von Ladestationen für Autos und Fahrräder. „Hier muss die Gemeinde Cremlingen auch vorbildhaft vorangehen“, so Bernhard Brockmann.

Der dritte Antrag beschäftigt sich mit der Verkehrssituation auf der Hemkenroder Straße in Destedt im Bereich der Grundschule und des Kindergartens. Mit der Entscheidung der Straßenverkehrsabteilung hier keine Temporeduzierung auf 30 km/h zuzulassen, will sich die Gruppe SPD-Grüne nicht zufrieden geben. „Wir unterstützen die Forderung des Destedter Ortsrates“, so Diethelm Krause-Hotopp in der Begründung des Antrages.  

19.12.2016

Straßenbegleitgrün

aus Wolfenbütteler Zeitung vom 26.11.2016

19.12.2016

SPD und Grüne bleiben hartnäckig

Foto (Ulli Schwarze): Eberhard Kalus, Anke Pätsch, Jochen Fuder, Susanne Menge (MdL), Diethelm Krause-Hotopp, Tanja Lemke, Christian Rothe-Auschra und Schulleiter Ulli Kleinfeldt diskutieren über die Verkehrssituation in Destedt.

Cremlingen. Auf Initiative der Grünen hatte der Ortsrat Destedt mit großer Mehrheit Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße im Bereich der Grundschule gefordert. Auch von Eltern und der Schulleitung wurde diese Forderung unterstützt. Bei der folgenden Verkehrsschau des Landkreises wurde die Reduzierung der Geschwindigkeit u.a. mit der Begründung, dass „eine Unfallhäufigkeit im Zuge der Ortsdurchfahrt … nicht besteht“ abgelehnt. Damit will sich die Gruppe SPD-Grüne im Cremlinger Gemeinderat nicht zufrieden geben. Sie beschlossen nun, den Destedter Antrag in den Gemeinderat einzubringen. Ziel ist es, dass sich auch der Gemeinderat hinter diese Forderung stellen soll, um so die Straßenbehörde zum Umdenken zu bewegen.

Die Situation auf der Hemkenroder Straße ist durch die Kreuzung (im Juni 2012 und Mai 2015 sind hier Verkehrsunfälle passiert), den Schulweg der Grundschulkinder aus dem Landgraben und der Schulenroder Straße, der Hort- und Kindergartenkinder sowie den beiden Bushaltestellen geprägt. Zwar geleiten morgens Elternlotsen die Kinder über die Straße, nach Schulschluss und am Nachmittag müssen die Kinder die Überquerung aber selbst bewältigen. Auch für die Elternlotsen würden sich die Gefahren durch Temporeduzierung verringern. In einer Pressemitteilung der BZ vom 14.04.2015 fordert der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies generelles Tempo-Limit vor Schulen. Aus Sicht von SPD- und Grünen liegt hier eine konkrete Gefahrenlage vor, die die Tempobegrenzung zulassen sollte.

15.12.2016

Verkehrssituation in Abbenrode

Wolfenbütteler Zeitung vom 29.11.2016.
Wolfenbütteler Zeitung vom 30.11.2016.
Wolfenbütteler Zeitung vom 08.12.2016.

08.12.2016

Gemeinde für E-Mobilität fit machen

Weddel. Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung diskutierten die Cremlinger Grünen über die weitere Arbeit in der Gemeinde Cremlingen. So planen die Grünen wieder einige Informationsveranstaltungen und Wanderungen in der Gemeinde. Zur aktuellen Situation in der Asse und zum Rechtsradikalismus werden namhafte Referenten berichten. Vielleicht gelingt es sogar, den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, nach Cremlingen zu holen.

Nach Ansicht der Grünen sollte die Gemeinde Cremlingen ein Konzept zur E-Mobilität in der Gemeinde entwickeln. Immer mehr Menschen werden E-Bikes und Elektroautos nutzen. So führt auch der Städtepartnerschaftsradweg Braunschweig – Magdeburg durch die Gemeinde Cremlingen.

18.08.2016

Behörde reagiert! Grüne sagen Danke!

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Nach den neuen Schildern können Radfahrer selbst entscheiden: Fußweg oder Straße.

Radwegebenutzung in Cremlingen

Cremlingen. In einer Pressemitteilung vom Juli fragten die Cremlingen Grünen, ob die Verkehrsbehörde schlafe oder etwas gegen Radfahrer habe. Seit 2011 versuchten die Grünen ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2010 auch in Cremlingen umzusetzen. Danach müssen Radfahrer innerorts Radwege nur dann benutzen, wenn eine besondere Gefahrenlage vorliegt. Bei der Verkehrsschau 2013 wurde empfohlen, zwischen Emil-Berg-Straße und Steiferlingen in der Ortschaft Cremlingen die Benutzungspflicht aufzuheben. Radfahrer können also selbst entscheiden, ob sie den Fußweg benutzen oder lieber auf der Straße fahren wollen.

Nach der Kritik an der Behörde in der Presse reagierte diese umgehend und brachte neue Schilder an. Die Grünen sagen: Danke!

 

 

05.08.2016

Cremlinger Grüne fordern: Verkehre in Gewerbegebiete müssen besser geplant werden!

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Verkehrssituation im Cremlinger Gewerbegebiet.

Cremlingen. Die Vermarktung neuer Gewerbegebiete muss in der Hand der Gemeinde liegen, um gestalterisch Einfluss nehmen zu können. Bei dem Gewerbegebiet Im Moorbusche war dies nicht der Fall. Die Verkehrssituation ist nicht übersichtlich geraten: Für Autofahrer unübersichtliche Ausfahrten, schmale Fußwege, auf denen sich auch Radfahrer herumdrücken sollen, miserable Erreichbarkeit des Ärztehauses für Fußgänger.

Dabei hatte z.B. schon in der Planungsphase des Ärztehauses Christian Rothe-Auschra von den Cremlinger Grünen mehrfach in Ausschüssen eine sichere Querungsmöglichkeit der Straße angemahnt. Vergebens: es „sollte abgewartet werden“, so damals die Verwaltung unter dem damaligen Bürgermeister Eichenlaub.

Die Gesamtsituation mit den unterschiedlichen Ein- und Ausfahrten ist so unbefriedigend, dass die Gemeinde kürzlich beschlossen hat, sie grundlegend zu überarbeiten.

Dazu schlägt nun die Verwaltung vor, einen Planer mit der Entwicklung eines Verkehrskonzeptes zu beauftragen, das Klarheit für alle Verkehrsteilnehmer bringt und die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt und z.B. parken auf Fuß- und Radwegen verhindert.

Für die Grünen sind die Nachteile, die ein Gewerbegebiet zwangsläufig mit sich bringt, nur dann in Kauf zu nehmen, wenn keine unzumutbaren Belästigungen für die Menschen entstehen.

 

 

07.07.2016

Grüne fragen: schläft die Behörde oder hat sie etwas gegen Radfahrer?

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Hier werden Radfahrer immer noch gezwungen, den Fußweg zu benutzen.

Cremlingen. Im November 2010 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass innerörtlich nur dann eine Pflicht besteht Radwege zu benutzen, wenn eine besondere Gefahrenlage vorliegt. Eine solche Gefährdung liegt auf der Cremlinger Hauptstraße nicht vor. Doch das Straßenverkehrsamt des Landkreises Wolfenbüttel wird zum Wohl der Radfahrenden nicht von sich aus tätig. Also stellten die Cremlinger Grünen 2011 und 2012 entsprechende Anträge, die bei der Verkehrsschau 2013 besprochen und beurteilt wurde. Beschluss: Die Benutzungspflicht wird aufgehoben.

Doch zwischen Emil-Berg-Straße und Steiferlingen geschah nichts, trotz wiederholter Nachfragen. Also kam das Thema bei der Verkehrsschau 2015 wieder zur Sprache. Beschluss: Die Benutzungspflicht wird aufgehoben. Doch seit einem Jahr ist wieder nichts passiert.

„Schläft die Behörde oder ist sie unwillig, den Beschluss umzusetzen?“ fragt nun Ratsherr Dr. Christian Rothe-Auschra von den Grünen. Weiterhin sind Radfahrende rechtlich gezwungen, den nach den aktuellen Bestimmungen zu schmalen Rad-/Fußweg gemeinsam z.B. mit Schulkindern und Menschen mit Rollatoren zu benutzen. Wesentlich sinnvoller wäre es, die Radfahrer erst hinter der Einmündung Steiferlingen auf den Radweg zu führen.

08.02.2016

Weiterhin Tempo 30 in Destedt gefordert

Foto (Ulli Schwarze): Eberhard Kalus, Anke Pätsch, Jochen Fuder, Susanne Menge (MdL der Grünen), Diethelm Krause-Hotopp, Tanja Lemke, Christian Rothe-Auschra und Schulleiter Ulli Kleinfeldt diskutieren über die Verkehrssituation an den Hemkenroder Straße in Destedt.

„Bei der Forderung nach Verkehrsberuhigung hartnäckig bleiben.“

Destedt. Mit einem erneuten Antrag im Ortsrat wollen die Destedter Grünen ihre Forderung nach Tempo 30 auf Teilen der Hemkenroder Straße (im Bereich der Schule) verwirklichen. Bereits im Juni 2015 hatte der Ortsrat mit großer Mehrheit die Forderung nach Tempo 30 beschlossen. Da keine konkrete Gefahrenlage vorliege, hatte die Verkehrsschau dies abgelehnt. Mit dieser Argumentation und dem Hinweis, dass es sich um keinen Unfallschwerpunkt handele, werden vom Wolfenbütteler Straßenverkehrsamt regelmäßig die Forderungen aus den Gemeinden abgelehnt; jüngst erst wieder in Eitzum (BZ vom 03.02.2016). Müssen denn erst Unfälle passieren, damit dieses Amt, das doch für die Menschen da sein soll, aktiv wird?!

Mit ihrem erneuten Antrag wollen die Grünen erreichen, dass sich anschließend auch der Gemeinderat Cremlingen mit dem Anliegen befassen soll, um dann den Kreistag in die Beratung mit einzubeziehen.

Die Situation auf der Hemkenroder Straße ist durch die Kreuzung (hier sind am 30. Juni 2012 und am 17. Mai 2015 Verkehrsunfälle passiert), den Schulweg der Grundschulkinder aus dem Landgraben, der Weg zur Kita der Wühlmäuse sowie den beiden Bushaltestellen geprägt. Zwar geleiten morgens Elternlotsen die Kinder über die Straße, nach Schulschluss müssen sie das aber selbst bewältigen. Auch für die Elternlotsen würden sich die Gefahren durch Temporeduzierung verringern. In einer Pressemitteilung der BZ vom 14.04.2015 fordert der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies generelles Tempo-Limit vor Schulen. „Aus unserer Sicht liegt hier eine konkrete Gefahrenlage vor, die die Tempobegrenzung zulassen sollte. Bei der Forderung nach Verkehrsberuhigung wollen die Grünen hartnäckig bleiben“, so die Fraktionsvorsitzende Sabine Auschra.

 

 

17.12.2015

GRÜNE bei der Polizei

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Fraktion B 90/Die Grünen bei der Cremlinger Polizei. V.l.: Jochen Fuder, Christian Rothe-Auschra und Bernhard Brockmann.

„Keine Auffälligkeiten mit Flüchtlingen!“

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen besuchte die Leiterin der Cremlinger Polizeistation, Insa Reinecke-Buß, um mit ihr über die Verkehrs- und Sicherheitssituation in der Gemeinde Cremlingen zu sprechen. Dabei machte Frau Reinecke-Buß gleich zu Beginn deutlich, dass zwei Stellen bisher immer noch nicht wieder besetzt worden sind. Aus Sicht der Grünen müsste es für die Station auch Büropersonal geben, damit hier eine spürbare Entlastung herbeigeführt werden könnte. Im Verbund mit der Schöppenstedter Polizeistation arbeiten die Cremlinger gut zusammen.

Im Gespräch machten die Grünen deutlich, dass die Bevölkerung von ihren Kommunalpolitikern die Umsetzung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen fordern, diese aber nur schwer gegen die Behörden durchsetzbar seien. Da es innerhalb der Gemeinde Cremlingen nach den existierenden Kriterien keine Unfallschwerpunkte gebe, sehe der Landkreis auch keine Notwendigkeit Maßnahmen durchzuführen.

Sowohl der Landkreis als auch die Polizei führen Geschwindigkeitskontrollen durch, ohne dass Absprachen zwischen den Behörden stattfinden.

Die Grünen kritisierten einige Entscheidungen der Verkehrsschau – kein Tempo 30 in Gardessen vor dem Seniorenheim und in Destedt vor der Grundschule, Hemkenroder Straße. Bürgermeister Bernhard Brockmann bemängelte die Entscheidung für Abbenrode, sowohl eine permanente Geschwindigkeitsanzeige als auch einen Blitzer auf der B 1 abzulehnen.

Die Ratsmitglieder der Grünen und warben bei Frau Reinecke-Buß für ihre Argumente.

Auf die Flüchtlingssituation in der Gemeinde Cremlingen angesprochen, machte die Leiterin der Polizeistation deutlich, dass es in der Gemeinde Cremlingen „keine Auffälligkeiten mit Flüchtlingen gebe“.

02.09.2015

Radweg wird saniert

Der Radweg von Destedt nach Hemkenrode wird gegenwärtig saniert.

Destedt. Der Radweg von Destedt nach Hemkenrode befindet sich in einem schlechten Zustand. Zahlreiche Absenkungen am Rand, viele Löcher und Risse machen das Radfahren beschwerlich. Vor gut einem Jahr nahmen dies die Destedter Grünen zum Anlass, sich beim Landkreis zu erkundigen, wann dieser Weg saniert werden soll. Dabei erfuhren die Grünen, dass die Sanierung voraussichtlich im Frühjahr 2015 durchgeführt werden soll. Rückfrage im August 2015 ergab nun einen genauen Termin. Dank an den Landkreis! Jetzt wird es wieder Spaß machen, den Radweg zu benutzen.

12.08.2015

RadfahrerInnen besser schützen

Foto (Ulli Schwarze): Vertreter der Cremlinger Grünen (v.l.) Jochen Fuder, Christian Rothe-Auschra und Diethelm Krause-Hotopp zeigen Susanne Menge MdL die Situation in Klein Schöppenstedt.

Klein Schöppenstedt. Auf ihrer Rundtour durch die Gemeinde Cremlingen machte Susanne Menge, Mitglied der Grünen im Niedersächsischen Landtag, auch an der Einmündung der von Weddel kommenden Kreisstraße 141 auf die B 1 bei Klein Schöppenstedt Station. Auf der Gemeinderatssitzung im Dezember 2014 hatte die Gruppe SPD-Grüne einen Antrag eingebracht, in diesem Kreuzungsbereich die Sicherheit für RadfahrerInnen zu erhöhen. Sowohl der Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss als auch der Verwaltungsausschuss haben sich einstimmig hinter die Forderung gestellt.

Der aus Weddel kommende Radweg endet kurz vor der B 1. Radfahrende können sich nun überlegen, zwei knapp bemessene Querungshilfen zu nutzen, wobei man auf der ersten von aus Braunschweig nach Weddel Kfz-Fahrenden leicht übersehen wird. Oder sich in den von Weddel kommenden Autoverkehr einzufädeln, was nicht von allen Autofahrenden gern gesehen wird, und wofür man ein ordentliches Maß an Selbst- und Verkehrssicherheit benötigt. Im Radverkehrskonzept der Gemeinde wurde die Änderung dieser gefährlichen Situation mit höchster Priorität versehen. Susanne Menge, Sprecherin der grünen Landtagsfraktion für Verkehr, Häfen und Schifffahrt, sah hier ebenfalls dringenden Handlungsbedarf.

Auch der Radweg entlang der B 1 ist in diesem Einmündungsbereich nicht ganz ungefährlich, da die Fahrbahn erhebliche Mulden und Verwerfungen aufweist. Insbesondere bei Glatteis oder regennasser Fahrbahn besteht die Gefahr, dass die bergab auf die B 1 abbiegenden Fahrzeuge aus der Spur geraten und RadfahrerInnen oder FußgängerInnen gefährden. Eine Leitplanke im Einmündungsbereich, wie vom Gemeinderat gefordert, würde die Sicherheit spürbar verbessern. Man darf gespannt sein, wann die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Abteilung Wolfenbüttel – aktiv wird.

06.08.2015

Tempo 30 wird in Destedt gefordert

Foto (Ulli Schwarze): Eberhard Kalus, Anke Pätsch, Jochen Fuder, Susanne Menge (MdL), Diethelm Krause-Hotopp, Tanja Lemke, Christian Rothe-Auschra und Schulleiter Ulli Kleinfeldt diskutieren über die Verkehrssituation in Destedt.

Destedt. Auf ihrer Rundtour durch die Niedersächsischen Landesbehörden für Straßenbau und Verkehr machte Susanne Menge, Mitglied der Grünen im Niedersächsischen Landtag, auch in Destedt Station. Der Destedter Ortsrat hatte auf seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit einem Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Richtung Hemkenrode zugestimmt.

Besonders viele Kinder müssen diese Straße auf dem Weg zur Schule, zum Sportverein oder zu Freunden überqueren. Schulleiter Ulli Kleinfeldt, Elternratsvorsitzende Anke Pätsch und Tanja Lemke, die viele Jahre beim Elternschülerlotsen mitgearbeitete, wiesen auf die Gefahren an dieser Straße hin. Die Grundschule liegt nur wenige Meter von der Straße entfernt.

Als Anwohner berichtete Eberhard Kalus über zahlreiche gefährliche Situationen, die er beobachten konnte. Vor Jahren sei schon einmal eine Bedarfsampel gefordert worden, die aber von der Straßenbehörde abgelehnt worden sei. Zum Glück ist noch kein Kind verletzt worden.

Da es sich um eine Kreisstraße handelt, empfahl Susanne Menge, die für Verkehr zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen, sich direkt an den Kreistag und die Landrätin zu wenden. „Es ist offenkundig, dass hier etwas getan werden muss und nicht erst, wenn ein Unfall passiert ist. Der Druck auf das Straßenverkehrsamt des Landkreises sollte erhöht werden. Offensichtlich denkt man auch hier wenig an Fußgänger und Kinder“, so Susanne Menge.

Die Cremlinger Grünen versprachen, sich weiterhin hartnäckig für Verkehrsberuhigung in Ortschaften einzusetzen.

31.07.2015

Wolfenbütteler Straßenbehörde sagt „Nein“ zur Querungshilfe

Foto (Ulli Schwarze): Die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Susanne Menge lässt sich von den grünen Ratsmitgliedern (v.l.) Diethelm Krause-Hotopp, Jochen Fuder und Christian Rothe Auschra die Situation an der L 625 erklären.

Cremlingen. Auf ihrer Rundtour durch die Niedersächsischen Landesbehörden für Straßenbau und Verkehr machte Susanne Menge, Mitglied der Grünen im Niedersächsischen Landtag, auch in Wolfenbüttel und Cremlingen Station. Nach einem Gespräch mit der Leitung des Geschäftsbereiches Wolfenbüttel, Bernd Mühlnickel und Michael Peuke, zeigten ihr die Cremlinger Grünen neuralgische Punkte in der Gemeinde.

In anderen Teilen Niedersachsens sind durchschnittlich über 70 % der Bundes- und Landesstraßen mit Radwegen versehen – im Kreis Wolfenbüttel nur 45 %. Dies liegt nur zum Teil an den Landesregierungen der letzten Jahrzehnte. Schuld am Fehlen von Radwegen an vielbefahrenen, für Radfahrende gefährlichen Straßen hat auch „unsere“ Straßenverkehrsbehörde in Wolfenbüttel. „In der Wolfenbütteler Behörde finden die Belange der Radfahrer kein Gehör“,

fasst Susanne Menge, Sprecherin der grünen Landtagsfraktion für Verkehr, Häfen und Schifffahrt, ihr Gespräch mit der Behörde zusammen.

Dies trifft auch für die Stelle an der L625 zwischen Schöppenstedter Turm und Sickte zu, wo es zwar einen Radweg gibt, jedoch eine sichere Querung in die Herzogsberge fehlt. Seit 2008 setzt sich Ratsmitglied Christian Rothe-Auschra für eine Querungshilfe ein, deren Umsetzung auch im Radverkehrskonzept der Gemeinde Cremlingen enthalten ist." Auf Initiative der Grünen fasste der Cremlinger Rat 2011 und 2014 einstimmig entsprechende Beschlüsse – vergeblich, die Straßenverkehrsbehörde sieht allein das „Wohl“ der Autofahrenden und möchte hier keine Geschwindigkeitsbeschränkung, die bei einer Querung notwendig wäre.

„Die hartnäckige Weigerung der Behördenleitung erinnert an vordemokratische Zeiten und passt nicht in unsere Gesellschaft“, meint Christian Rothe-Auschra von den Cremlinger Grünen. Auch das Radverkehrskonzept des Landkreises zielt auf die Förderung des Radverkehrs.

Die Cremlinger Grünen fordern ein Umdenken in dieser Landesbehörde.

02.06.2015

Tempo 30 auf Hemkenroder Straße gefordert

Destedter Kreuzung

Grüne bleiben bei Verkehrsberuhigung am Ball

Destedt. Verkehrsberuhigung ist für die Grünen ein Thema, bei dem sie nicht so schnell aufgeben. Nachdem vor Kurzem wieder ein Verkehrsunfall auf der Destedter Kreuzung passiert ist, fordert die Fraktion der Grünen im Destedter Ortsrat nun die Einführung von Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße, beginnend an der Bushaltestelle Ortseingang (von der B1 kommend) bis zur Bushaltestelle Ortsausgang. Ein entsprechender Antrag ist in den Ortsrat eingebracht worden.

Die Situation auf der Hemkenroder Straße ist durch die Kreuzung (hier sind am 30. Juni 2012 und am 17. Mai 2015 Verkehrsunfälle passiert), den Schulweg der Grundschulkinder aus dem Landgraben sowie den beiden Bushaltestellen geprägt. Zwar geleiten morgens Elternlotsen die Kinder sicher über die Straße, nach Schulschluss müssen sie das aber selbst bewältigen. Auch für die Elternlotsen würden sich die Gefahren durch Temporeduzierung verringern. In einer Pressemitteilung der BZ vom 14.04.2015 fordert der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies generelles Tempo-Limit vor Schulen. „Aus unserer Sicht liegt hier eine konkrete Gefahrenlage vor, die die Tempobegrenzung zulassen sollte“, so die Fraktionsvorsitzende Sabine Auschra.

15.05.2015

Querungshilfe Herzogsberge

Grüne fragen: „Muss erst ein Unfall passieren, bevor die Behörde aktiv wird?!

Cremlingen. Die Cremlinger Grünen haben keinerlei Verständnis für die Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde, eine Querungshilfe in die Herzogsberge über die vielbefahrene Landstraße 625 vom Schöppenstedter Turm nach Sickte abzulehnen. Der Rat der Gemeinde hatte eine entsprechende Forderung im (Dezember) einstimmig beschlossen.

Die fehlende Querungshilfe war bereits im 2010 beschlossenen Radverkehrskonzept der Gemeinde mit höchster Priorität versehen worden. Ein entsprechender Antrag wurde vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Bei einer Verkehrsschau im folgenden Jahr wurde diese Maßnahme als unnötig abgelehnt und von einer maßgeblichen Person empfohlen, man könne doch die markierte Fläche an der Abbiegespur in Richtung Herzogsberge zum Queren nutzen. Ein unverantwortlicher Vorschlag, wird doch diese Spur in rechtswidriger Weise gern zum Überholen benutzt.

„Ich habe beobachtet, wie eine Mutter mit zwei Kleinkindern an den Händen im fast lückenlosen Feierabendverkehr auf der markierten Fläche stand und auf eine Gelegenheit wartete, über die Straße gehen zu können. Und Rentner, die im Laufschritt die Straße querten“, berichtet Christian Rothe-Auschra.

Seit letztem Jahr befindet sich an dieser Stelle ein Wegweiser für Radfahrer in Richtung Cremlingen und Sickte. Angesichts dieser neuen Situation hatte der Gemeinderat erneut die Straßenverkehrsbehörde aufgefordert, eine Querungshilfe zu schaffen. „Muss erst ein Unfall passieren, bevor die Behörde aktiv wird?!“ fragt Klaus Thiele von den Grünen.

12.02.2015

Bäume sollen nachgepflanzt werden

Foto (Christian Rothe-Auschra). Die Lücken in den Baumreihen an der B1 sind deutlich zu sehen.

Cremlingen. Der landschaftsprägende Charakter der Baumreihen entlang der Bundesstraße 1 in der Gemeinde Cremlingen droht durch zunehmende Lücken in der Bepflanzung verloren zu gehen. Diese Entwicklung will die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat stoppen. Sie brachten daher einen Antrag auf den Weg, in dem die Verwaltung der Gemeinde aufgefordert wird, „die Straßenbaubehörde Wolfenbüttel mit Nachdruck aufzufordern, die Lücken in den Baumreihen entlang der B1 durch Nachpflanzungen zu schließen“.

04.12.2014

Grüne: Verkehrsberuhigung in Ortschaften bleibt auf der Tagesordnung

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Manfred Kracht vom VCD Wolfenbüttel erläutert den Cremlinger Grünen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

Destedt. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat hatte sich Manfred Kracht vom VCD (Verkehrsclub Deutschland) Wolfenbüttel zu einem Fachgespräch nach Destedt eingeladen. Aus zahlreichen Ortschaften ist bekannt, dass sich Bürger Hilfe gegen Raser wünschen. Dabei, so machte Manfred Kracht deutlich, ist jede Ortschaft getrennt zu betrachten. Lärmverminderung und mehr Sicherheit stehen im Vordergrund der Forderungen. Tempo 30, Kreisel, rechts vor links, Rückbau von Busbuchten, Fahrradstreifen, Blitzer waren einige der Möglichkeiten über die an diesem Abend diskutiert wurden.

Deutlich wurde auch, dass die Straßenverkehrsbehörde im Landkreis Wolfenbüttel diesen Maßnahmen sehr skeptisch gegenüber steht.

18.11.2014

Destedter Grüne: Mehr Verkehrsberuhigung in den Ortschaften!

Bei höherer Geschwindigkeit gefährlich: Destedter Kreuzung

Destedt: Verkehrsberuhigung ist in den meisten Orten der Gemeinde Cremlingen ein immer wiederkehrendes Thema. Viele Ideen, die in anderen Bundesländern, aber auch anderen Teilen Niedersachsens umgesetzt wurden, scheitern bei uns oft am Straßenverkehrsamt in Wolfenbüttel.

Auch die Arbeitsgruppe „Verkehrsberuhigung in Destedt“, vom Ortsrat eingesetzt, hat viele Vorschläge entwickelt, stößt aber bei der Umsetzung an Grenzen. Deshalb hat der Ortsrat Destedt den Antrag der Destedter Grünen, einen Verkehrsplaner zu dieser Thematik einzuladen, einstimmig befürwortet.

Das Thema soll nun auf Gemeindeebene weiter behandelt werden, da auch andere Ortschaften von dieser Thematik betroffen sind. So ist es bisher nicht möglich gewesen, vor dem Seniorenwohnheim in Gardessen die Sicherheit beim Überqueren der Straße zu garantieren.

08.10.2014

SPD/Grüne fordern sichere Querung

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): An der Zufahrt zu den Herzogsbergen fordern SPD und Grüne eine Querungshilfe und eine Temporeduzierung.

Destedt. Zu ihrer Mitgliederversammlung trafen sich die Cremlinger Grünen im Landgasthof Krökel in Destedt. „Wir freuen uns, endlich wieder einen Gasthof im Ort zu haben, der von möglichst vielen Menschen besucht werden sollte, damit er dauerhaft existieren kann“, sagte Sabine Auschra, Mitglied im Ortsrat Destedt, zur Begrüßung.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Themen Herzogsberge, die Schulentwicklungsplanung, Verkehrsberuhigung in den Ortschaften und eine Resolution zum Fracking. Die Herzogsberge haben eine wichtige Bedeutung für Naturschutz und Naherholung. Dazu haben die Grünen schon zahlreiche Begehungen mit Experten durchgeführt. Ziel der Cremlinger Grünen ist eine Verbesserung des Schutzes der Herzogsberge. Dazu sind zahlreiche Aktivitäten geplant.

Von der Schulentwicklung im Landkreis Wolfenbüttel ist auch der Cremlinger Raum betroffen. Klaus Thiele stellte dazu die im Schulausschuss des Landkreises diskutierten Varianten vor. Die Cremlinger Grünen können sich durchaus eine Integrierte Gesamtschule in Sickte vorstellen.

Nach wie vor ist für die Grünen die Verkehrssituation in einigen Ortschaften der Gemeinde (z.B. Destedt, Abbenrode und Gardessen) unbefriedigend. Auf Initiative der Grünen wird die Gruppe SPD/Grüne im nächsten Umweltausschuss der Gemeinde Cremlingen beantragen, dass die Zufahrt zum ehemaligen Truppenübungsplatz an der L 625 durch eine Querungshilfe und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Km/h sicher gemacht werden soll.

14.08.2014

Radweg wird saniert

Der Radweg von Destedt nach Hemkenrode hat zahlreiche Schlaglöcher und wird 2015 saniert.

Destedt. Der Radweg von Destedt nach Hemkenrode befindet sich in einem unzumutbaren Zustand. Zahlreiche Absenkungen am Rand, viele Löcher und Risse machen das Radfahren beschwerlich. Dies nahmen die Destedter Grünen zum Anlass, sich beim Landkreis zu erkundigen, wann dieser Weg saniert werden soll. Dabei erfuhren die Grünen, dass der Radweg voraussichtlich im Frühjahr 2015 saniert werden soll. Dann wird es wieder Spaß machen, den Radweg zu benutzen.

22.02.2014

Mehr Sicherheit für Radfahrende innerhalb der Ortschaften

Das Foto zeigt die Situation auf der Sickter Straße in Cremlingen (Klaus Thiele)

Immer wieder werden Radfahrende schwer verletzt, weil sie auf vermeintlich sicheren Radwegen von Autofahrenden übersehen werden. „Seit langem ist erwiesen, dass innerhalb von Ortschaften das Radfahren auf Straßen sicherer als auf parallel zur Straße verlaufenden Radwegen ist“, so Jochen Fuder. Deshalb haben die Grünen in der Gemeinde Cremlinger bereits vor Jahren erstmals beantragt, dass innerorts die Pflicht, kombinierte Rad-Fußwege zu benutzen, für Radfahrende aufgehoben wird, was auch den Fußgängern zugute käme. Das Straßenverkehrsamt hätte rechtlich die Möglichkeit dazu gehabt. Auch ein entsprechender Vorstoß der Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts für Cremlingen, die das Radfahrkonzept für die Gemeinde Cremlingen entwickelt hat, verlief  im Sande; nur in Weddel war ein erneuter Vorstoß des Ortsrates auf Initiative der Grünen für die Schapener Straße erfolgreich. Freie Fahrt für Autos schien dem Straßenverkehrsamt im allgemeinen wichtiger zu sein.

Erst ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Jahr 2010 bewog die Behörde zu einem Umdenken. Auf erneute Initiative der Grünen hin gab es im letzten Sommer eine Verkehrsschau mit dem Ergebnis, dass Ende letzten Jahres endlich die Radwegbenutzungspflicht auf Gehwegen in Destedt und Schulenrode abgeschafft wurde. Das war eigentlich auch für die Sickter Straße in Cremlingen vorgesehen. „Wir hoffen, dass auch das in diesem Jahr umgesetzt wird“, so Christian Rothe-Auschra.

18.11.2013

Destedt: Verkehrsberuhigung bleibt auf der Tagesordnung

Die Kreuzung in Destedt – nicht ganz ungefährlich

Destedt. Die Destedter Grünen trafen sich jüngst zur Fraktionssitzung, um die weitere Arbeit im Ort zu besprechen. "Zahlreiche Anliegen der Grünen sind inzwischen auf den Weg gebracht worden", fasste Fraktionsvorsitzende Sabine Auschra die bisherige Arbeit zusammen.
Noch nicht zufrieden sind die Grünen mit dem Stand der Verkehrsberuhigung im Ort. Inzwischen sei der niederflurgerechte Umbau der Bushaltestellen in der Abbenroder Straße erfolgt, so wie es sich zahlreiche EinwohnerInnen gewünscht hätten. "Wir Grünen werden uns für weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ort einsetzen", versprach Ortsratsmitglied Diethelm Krause-Hotopp. Einstimmig hatte der Ortsrat die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept zur Verkehrsberuhigung in der Ortschaft Destedt entwickeln zu lassen.
Auch die Jugendarbeit sei den Destedter Grünen wichtig. Dazu will der Ortsrat demnächst, gemeinsam mit der auf Initiative von SPD und Grünen eingestellten Sozialarbeiterin Barbara Schmidtke, ins Gespräch mit den Jugendlichen kommen.

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