Verlaufen im Elm

Destedt: Das kann Ortsunkundigen ohne Karte oder Navi  tatsächlich passieren, wie die Destedter Grünen auf ihrer letzten Sitzung am 13.10. feststellten. Es gibt nur rätselhafte mit Nummern versehene Schilder wie „Rundweg“ oder „Zielweg“ ohne weitere Angabe. Nur an wenigen Punkten werden Ziele mit Kilometerzahlen benannt. Auch der Zustand der Wanderwege ist nicht immer gut. Schon seit Jahren haben die Grünen auf diesen Missstand immer wieder hingewiesen, jetzt soll über die Gemeinde nochmal geklärt werden, wer für die Instandhaltung und Beschilderung der Wege eigentlich zuständig ist. In der Gemeinde gibt es eine Arbeitsgruppe zu dem Thema – was tut die eigentlich?
Neben Berichten über die letzte Ortsratssitzung, die AGs und den erfolgreichen „Tag für Destedt“ war auch das Radverkehrskonzept Thema bei den Grünen. So begrüßen sie den angedachten Radweg nach Schulenrode, der durch die Felder führen soll. Auf die fehlenden Fahrradständer an der Kirche soll hingewiesen werden.
 
 Sorgen bereitet den Grünen auch das Problem des zunehmenden Vandalismus im Dorf – Brandstiftung, Schmierereien mit teils politischen Inhalten, Zerstörung von Tafeln des Naturlehrpfades. Es fehlt eine Fachkraft für Jugendsozialarbeit, die auch wirklich Zeit hat, auf die vermutlich hinter den Aktionen steckenden Jugendlichen zuzugehen und ihnen entsprechende Angebote zu machen. Der Sozialarbeiter der Gemeinde Carsten Brandt war zwar für die Jugendarbeit eingestellt worden, ist aber seit 2015 überwiegend mit den Geflüchteten beschäftigt. Die Grünen des Ortsrates werden eine entsprechende Anfrage an die Gemeinde stellen. Zwar ist schon die Polizei eingeschaltet worden, aber das allein wird dem Problem nicht gerecht werden.
 



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