Umweltbildung, angeregte Gespräche und guter Geschmack: so lässt sich die Braunkohlwanderung der Cremlinger GRÜNEN kurz zusammenfassen. Mit der Geologin und Waldpädagogin Susanne Schroth startete die Wanderung am Parkplatz im Reitlingstal und führte zur Waldgaststätte Tetzelstein.
Angesichts der Klimakrise stand die Wanderung unter dem Motto „Wald im Klimawandel“. Frau Schroth führte die Gruppe sehr sachkundig durch den Elm und erläuterte anhand der Schadensbilder die Risiken, denen der Elm als überwiegender Laubwald durch den Klimawandel ausgesetzt ist. Besonders problematisch ist die Geschwindigkeit des Klimawandels, mit dem die Anpassung der Flora nicht mithalten kann. Die Gruppe sah Eschen, deren Bemoosung auf eine Beeinträchtigung schließen lässt, Buchen, deren aufgeplatzte Rinde auf den Hitzestress hinweist, den sie in den heißen Sommern erdulden mussten, und auch eine Reihe von umgestürzten Bäumen, deren Wurzeln massive Schäden aufwiesen – verursacht durch die zunehmende Trockenheit.
Hier wurde dann auch das Thema „Waldumbau“ angesprochen. Diese Aufgabe spielt sich im Spannungsfeld zwischen forstlicher Tätigkeit und Naturverjüngung ab. Vor Ort war man sich einig, dass der wirtschaftliche Aspekt des Waldes zugunsten des ökologischen zurückzustehen hat, damit der Wald, vor allem der alte Wald, als CO2-Speicher wirken kann.
Kurz vor Erreichen der Gaststätte gab es dann noch einen kurzen Abstecher in einen ehemaligen Steinbruch, in dem die Geologie des Elms sichtbar wird – Muschelkalk in unterschiedlichen Schichten und Stärken, Werksteinbänke, eine Lössschicht und die bedeckende Humusschicht. Dieser Einblick unterstreicht nochmal, wie komplex und verletzlich das System ist.
Versöhnlicher Abschluss der Wanderung war dann die Einkehr in die neu gestaltete Gaststätte Tetzelstein, die die Gruppe mit freundlichem und gutem Service sowie sehr leckerem Grünkohl, in einer klassischen und einer veganen Variante, überzeugte. Schön, dass dieses beliebte Ausflugslokal nun wieder als Wanderziel im Elm genutzt werden kann.
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