So erfreulich die Rückkehr der Wölfe für das gesamte Ökosystem ist, so erschreckend sind aber auch die Auswirkungen in einzelnen Bereichen.
Im Gebiet der Gemeinde Cremlingen und der Stadt Königslutter gab es in den letzten Tagen mehrere Risse, bei denen Wolfsrudel ca. 50 Schafe gerissen haben. Die Schafherden waren dabei im erforderlichen Maße durch Zäune geschützt.
„Beweidung durch Schafherden ist für den Umweltschutz unabdingbar“, erklärt Ulrike Siemens, Sprecherin des Kreisverbands Wolfenbüttel von B90/DIE GRÜNEN und ergänzt „Wir müssen sicherstellen, dass auch zukünftig die Wanderschäferei möglich sein wird“. Bernd Stolte, Sprecher des Ortsverbands Cremlingen bezieht klar Stellung: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass noch besserer Schutz gegen Wölfe gefördert und unterstützt wird, um möglichst wenig in die Wolfsbestände eingreifen zu müssen. Ziel sollte sein, eine gute Zukunft für die Schäferei sicherzustellen und ein konfliktarmes Zusammenleben mit dem Wolf zu erreichen.“
Die GRÜNEN im Kreis- und auch im Ortsverband werden dazu das Gespräch mit allen Beteiligten suchen.
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