Mitglieder der Fraktion der GRÜNEN im Cremlinger Gemeinderat besuchten Anfang September den Gemeinschaftsgarten im Kleingartenverein in Cremlingen. Sie informierten sich vor Ort über das Projekt, das seit Sommer 2024 Geflüchteten und deutschsprachigen Interessierten in der Gemeinde Cremlingen einen Treffpunkt bieten soll.
Solche Gemeinschaftsgärten finden sich bundesweit. In unserer Nachbarschaft gibt es z.B. den Garten von „Bunt e.V.“ in Riddagshausen oder den „Garten ohne Grenzen“ der AWO im Westen Braunschweigs. In Cremlingen fehlten bisher solche Treffpunkte.
Das sah auch Ute Klinge, ehemalige Leiterin der Ev. Familienbildungsstätte Wolfenbüttel. Sie hat nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben gemeinsam mit Nathalya Arndt vom Landkreis Wolfenbüttel den Gemeinschaftsgarten gegründet. Die Integrationsstelle im Landkreis Wolfenbüttel und die Gemeinde Cremlingen unterstützen die Arbeit finanziell, z.B. bei der dauerhaften Anmietung des Gartens oder bei Auslagen der Ehrenamtlichen für den Garten. Er soll eine Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Gemeinde Cremlingen sein, die bisher nach Sickte in den „Bunten Laden“ von „Miteinander bunt e.V.“ ausweichen mussten. Im Garten gibt es einen kleinen Stamm von Geflüchteten, die dort regelmäßig tätig sind. Andere können nur unregelmäßig teilnehmen, da sie einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten haben. Ab Herbst 2025 wird es für die in der Gemeinde Cremlingen lebenden Geflüchteten zusätzlich auch einen Treffpunkt im Bildungs- und Begegnungszentrum geben.
Frau Klinge führte durch den Garten und zeigte die durch Spender zusammengetragenen Gartengeräte und Gartenmöbel. Noch mehr würde Frau Klinge sich über deutsch sprechende ehrenamtliche HelferInnen freuen, die Lust hätten, Sonnabend nachmittags im Garten mitzuarbeiten und dabei die Geflüchteten zu unterstützen, die deutsche Sprache zu lernen oder zu vertiefen. InteressentInnen melden sich sehr gerne bei Frau Klinge unter 05306-1872.
Davon berichtete Frau Klinge am gedeckten Kaffeetisch im Garten. Dabei waren auch Halyna Kharchenko und deren Sohn Viktor Melnikov aus der Ukraine. Frau Kharchenko arbeitet fast täglich im Gemeinschaftsgarten, während ihr Sohn den B1-und demnächst den B2-Sprachkurs in Braunschweig absolviert. Sie zeigte stolz den unter ihren Händen entstandenen Gemüsegarten und beschenkte die Teilnehmenden zum Abschied mit Tomaten und Tagetes.
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