Verlaufen im Elm

Destedt: Das kann Ortsunkundigen ohne Karte oder Navi  tatsächlich passieren, wie die Destedter Grünen auf ihrer letzten Sitzung am 13.10. feststellten. Es gibt nur rätselhafte mit Nummern versehene Schilder wie „Rundweg“ oder „Zielweg“ ohne weitere Angabe. Nur an wenigen Punkten werden Ziele mit Kilometerzahlen benannt...
 

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Ein Bahnhof für Destedt

Das erfuhren wir u.a. auf der 11. von den Grünen organisierten, „historischen Wanderung“ am 14.8.22 mit dem Destedter Ortsheimatpfleger J.-E. Pogan: 1870 gab es schon mal den Plan, die Bahnlinie über Destedt in Höhe der Bundesstrasse 1 verlaufen zu lassen. Leider scheiterte das daran, dass die Familie v.Veltheim hierfür kein Land, sondern nur Wald verkaufen wollte...nicht auszudenken, was das für die Dorfentwicklung bedeutet hätte! Außerdem lernten die trotz der Hitze gut gelaunten 9 WanderInnen neue Wege um die Destedter Feldmark, das Cremlinger Horn und Gardessen kennen und machten eine Picknickpause am Hügelgrab. Herr Pogan konnte auch Neues aus alten Kirchenbüchern zur vermutlich letzten Hinrichtung in Destedt am 24. Mai 1740 berichten. Und wir erfuhren, wie die historisch korrekte Aussprache für unseren Dorfnamen ist: Nicht „Deh–schtett“, sondern „Dess-tett“.

11. historische Wanderung in Destedt

Am 14. August 2022 wird in Destedt auf Einladung der Grünen wieder eine "historische Wanderung" mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan stattfinden. Dies ist seit 2012 schon die 11. Wanderung und inzwischen zu einer schönen Tradition geworden

Diesmal werden wir auf eher nicht so häufig genutzten Wegen durch die Feldmark Destedt in Richtung Cremlinger Horn, dann durch das Hegholz, wo wir ein Hügelgrab suchen werden, weiter zum Bahnübergang Richtung Schandelah gehen. Dort wird es Gelegenheit zu einer Picknick-Pause geben. Weiter werden wir über Alt-Schandelah und Gardessen über den Richtplatz an der Mühlenbreite nach Destedt wandern.

Wie immer werden wir sicher viel Interessantes zur Geschichte unseres Dorfes erfahren - so war es z. B. einmal geplant, dass Destedt einen eigenen Bahnhof bekommen sollte!

Etwa gegen 15.30 wird die 12 km lange Wanderung beendet sein. Wegen Zeckengefahr bitte lange Hosen tragen, feste Schuhe sind auch zu empfehlen. Außerdem bitte Proviant für das Picknick mitbringen! Treffpunkt: 9.30 Uhr am Lindenplatz in Destedt, weitere Informationen bei Sabine Auschra, Tel. 05306/2326

Vogelstimmenwanderung am Destedter Elmrand

„Klimawandel macht auch der Vogelwelt zu schaffen!“

Destedt. Auch die 21. Vogelstimmenwanderung der Grünen war wieder so begehrt, dass nicht alle teilnehmen konnten. In diesem Jahr führte Rudolf Jackmann vom NABU aus Braunschweig die Gruppe in das Hören von Vogelstimmen ein. Er vermittelte nicht nur den Gesang der heimischen Vogelwelt, sondern erzählte auch Wissenswertes über ihren Lebensraum. „Leider ist die Vielfalt unserer Vogelwelt durch intensive Landwirtschaft, zunehmende Flächenversiegelung,...

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Gemeinsamkeit sieht leider anders aus

Fraktionen der Grünen und der CDU enttäuscht über das Vorpreschen der SPD im Ortsrat Destedt

Verwirrt zeigen sich die Mitglieder der Grünen- und CDU-Fraktion im Ortsrat Destedt. Der hat für verschiedene Aufgaben bzw. Projekte Arbeitsgruppen (AG) eingesetzt, die in Zusammenarbeit mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Anregungen und Vorschläge für die Realisierung erarbeiten sollen. So auch für das geplante Neubaugebiet Lehmkuhlenbreite am nördlichen Ortseingang von Destedt.

Obwohl es Vorabsprachen zwischen den Fraktionen von SPD, CDU und Grünen gab, im Rahmen der Arbeitsgruppe...

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Cremlinger Grüne laden zur Vogelstimmenwanderung ein

Bündnis 90/Die Grünen in Destedt laden zu einer Vogelstimmenwanderung in Destedt am Elmrand ein. Am 08. Mai 2022 (Sonntag), um 7:00 Uhr gibt Rudolf Jackmann aus Braunschweig eine Einführung in die Rufe der heimischen Vogelwelt. Ferngläser sollten mitgebracht werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitte vorherige Anmeldung bei Diethelm Krause-Hotopp, Tel. 05306-3693.

Die Vogelstimmenwanderung ist ausgebucht. Bitte nicht mehr anrufen!

Veränderung beginnt hier

Destedter GRÜNE legen erste Eckpunkte fest

Nach der sehr erfolgreichen Ortsratswahl werden auf der ersten Sitzung der Destedter GRÜNEN einige Eckpunkte für die Zukunft von Destedt festgelegt. „Für ein generationsübergreifendes Wohnen soll im Ortsrat eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die durch Bürgergespräche und Informationsveranstaltungen bestärkt wird“, sagt Stefanie Barz....

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Neu: Drei Grüne im Destedter Ortsrat

Das Ergebnis der Kommunalwahl ergab für den Destedter Ortsrat interessante Ergebnisse. Die meisten Stimmen erhielt die CDU: 904 Stimmen= 34,46 %, die SPD = 872 Stimmen = 33,24 % und die Grünen 847 Stimmen = 32,29 %. Aufschlussreich ist der Vergleich zu den Ergebnissen von 2016: die SPD verlor 2,09 %, die CDU gewann 3,38 % und die Grünen als großer Gewinner 15,14 %, sie verdoppelten ihren Anteil.

Bei den Personen erhielt der amtierende Ortsbürgermeister Matthias Böhnig/SPD mit 267 Stimmen (er verlor 139 Stimmen) die meisten Stimmen, während sein Stellvertreter Dr. Diethelm Krause-Hotopp/GRÜNE sein Ergebnis von 148 auf 246 Stimmen verbesserte und damit die zweitmeisten Stimmen erhielt, gefolgt von Uwe Feder/CDU mit 189 Stimmen, ein Minus von 115 Stimmen.

Im Ortsrat sind nun alle Parteien mit jeweils 3 Personen vertreten. Für die Grünen sind neben Diethelm Krause-Hotopp, Petra Köhler und Michael Marsel in den Rat gewählt worden. Zehn Jahre vertrat Dr. Sabine Auschra die Grünen im Ortsrat, sie kandidierte nicht wieder. Die Bürgermeisterwahl in Destedt am 9. November im Haus der Vereine (19 Uhr) verspricht spannend zu werden.

Grüne Destedt laden zum Kaffeeklatsch ein

Am kommenden Freitag den 10.09., ab 15.30 Uhr laden die Destedter Grünen zum Kaffeeklatsch im einLaden (Destedter Hauptstraße) ein. Auch der Landratskandidat Leo Pröttel hat seine Teilnahme zugesagt. Vor den Kommunalwahl am 12. September ist dies die letzte Möglichkeit, mit den Destedter Grünen ins Grünen zu kommen. Man kann die Kandidat*innen kennenlernen, sich unterhalten und über kommunalpolitische Anliegen diskutieren.

Grüne Destedt informierten vor Bäckerei Langner

Vor der Bäckerei Langner informierten die Destedter Grünen zur Kommunal- und Bundestagswahl. Das gute Wetter sorgte dafür, dass die Mitglieder der Grünen mit vielen Menschen ins Gespräch kamen. Neben dem Wunsch nach verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Elmstraße und mehr insektenfreundliche Bepflanzung im Ort wurde vielfach Unmut über die geringen Fortschritte der Großen Koalitionen im Bund und Land beim Klimaschutz geäußert. „Da muss unbedingt mehr passieren, ich hoffe auf die Grünen“, äußerte sich eine ältere Einwohnerin.

Die nächste Möglichkeit mit den Grünen ins Gespräch zu kommen ist am Freitag, 10.9., ab 15.30 Uhr vor dem einLaden (Destedter Hauptstraße). Dort findet der "Grüne Kaffeeklatsch", statt, wo jede*r die Kandidat*innen kennenlernen, sich unterhalten und über kommunalpolitische Anliegen diskutieren kann.

Mitglieder der Destedter Grüne unterstützen Bau der Leichtathletikanlage des TSV

Den Aufruf des TSV Destedt nach finanzieller Unterstützung beim Bau der neuen Leichtathletikanlage für Kinder nahmen Mitglieder der Destedter Grünen zum Anlass, den TSV persönlich zu unterstützen. „Die Förderung und Unterstützung von Kindern im Sport hat bei den Grünen einen gewichtigen Stellenwert“, so Diethelm Krause-Hotopp von den Destedter Grünen. Die neu gegründete Abteilung „Leichtathletik-Kids“ leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Ihren Betrag übergaben Mitglieder der Grünen beim Besuch der „DEK“ (Dienstags Einsatz Kommando). Dabei ließen sie sich vom Vorsitzenden des TSV, Dieter Kalus, über aktuelle Projekte informieren. Im Gespräch wurde deutlich, dass Ehrenamtliche sich mehr Unterstützung durch die Gemeinde bei der Antragstellung auf Fördermitteln wünschen. Die Grünen versprachen, dieses Anliegen in ihre Ratsarbeit einfließen zu lassen.

GRÜNE Destedt informierten vor dem "einLaden"

Die Stimmung und das Wetter waren am Stand der Grünen vor dem einLaden gut. Trotz des geringen Andrangs wegen der Sommerferien wurden mit den KundInnen interessante Gespräche geführt. Zentrales Thema war natürlich die aktuelle Klimasituation, aber auch die Landwirtschaft und die örtliche Verkehrssituation kamen zur Sprache.

Zu Besuch kam auch Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz, den die Grünen im Wahlkampf unterstützen.

Der nächste Grüne Stand wird am 21.08. von 07 bis 10 Uhr vor der Bäckerei Langner (Abbenroder Straße), sein.

Am Freitag, 10.09., ab 15.30 Uhr, gibt es einen "Grünen Kaffeeklatsch" vor dem "einLaden" (Destedter Hauptstraße), wo jede*r die Kandidat*innen kennenlernen, sich unterhalten und über kommunalpolitische Anliegen diskutieren kann.

Grüne fordern Fuß-Radweg Schulenrode – Destedt

Seit Jahren fordern Bürger*innen in Destedt und Schulenrode einen Fuß-Radweg zwischen den beiden Orten. Von Destedt wie von Schulenrode aus wird die Straße gerne zum Hundeausführen, jeweils bis zum nächsten Feldweg, genutzt. Dafür muss man am Rande der Landstraße gehen. Auch gibt es einige Menschen, die gerne zu Fuß oder mit dem Rad jemanden im Nachbardorf besuchen.

Darüber hinaus gibt Petra Köhler, Kandidatin der Grünen für den Destedter Ortsrat, zu bedenken: „Wir möchten nicht, dass es für Kinder völlig normal ist, auf solch kurzen Strecken mit dem Auto transportiert zu werden, um Freund*innen im Nachbarort zu treffen oder zum Freibad zu kommen. Vielmehr sollten wir eine sichere Verbindung schaffen, auf der Eltern ihre Kinder ohne Bedenken radfahren oder gehen lassen können.“

Für Michael Marsel, Grüner Kandidat für Ortsrat Destedt und Gemeinderat Cremlingen, steht fest: „Wir werden uns in der kommenden Ratsperiode für den Bau dieses Radwegs einsetzen“.

Historische Wanderung in Destedt

Fast 20 Interessierte nahmen jüngst an der diesjährigen historischen Wanderung der Cremlinger Grünen mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan teil. Dieses Mal war es eher ein längerer Spaziergang, denn Ziele waren die bisher aufgestellten sechs historischen Infotafeln zu Themen aus der Destedter Geschichte.

Los ging es am Lindenplatz, wo demnächst die siebente Tafel aufgestellt wird. Herr Pogan schilderte die geschichtliche Entwicklung des um 1700 angelegten Platzes, der seit der Ansiedlung des Gasthofs Krökel 1835 zum kleinen Mittelpunkt des Ortes wurde...

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Destedter Grüne: Mehr Platz für den Losebach

Man glaubt es kaum, doch der Graben auf dem Bild hat einen Namen: Losebach. Sein Wasser kommt vom Teich an der Destedter Unterburg und er fließt durch das landwirtschaftlich genutzte Gebiet in Richtung Cremlingen, durch den Veltheimer Forst und schließlich über die Ohe in die Wabe.

In Destedt wird südlich des Grabens das neue Baugebiet „Lehmkuhlenbreite“ (Trift) entstehen.
„Bei der Anlage von Grünflächen im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sollte der Losebach einbezogen werden“, wünscht sich Michael Marsel.

Der Bach könnte einen mäandernden Verlauf bekommen, begleitet von einem Spazierweg. Dies würde nicht nur dem Tier- und Pflanzenschutz nützen: „Ein natürlicheres Bachbett würde auch dem Hochwasserschutz dienen", ergänzt Stefanie Bartz.

Destedter Grünen fordern mehr Verkehrsberuhigung

Verkehrsberuhigungen sind in allen Ortschaften der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Thema. Andreas Schlechtweg sowie Karin und Patrick Scheller, die in Cremlingen als Grüne für den Ortsrat kandidieren, sprachen mit den Destedter Grünen über eine Straßenaufpflasterung am Rübenkamp. „Sie könnte Vorbild für weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen in Destedt sein, so z. B. in der Elmstraße!“ hofft Diethelm Krause-Hotopp. Zwar gibt es auf einigen Straßen aufgemalte Tempo 30 Hinweise, die aber von manchen Autofahrer:innen übersehen werden. Im Herbst sollen, laut Auskunft der Verwaltung, noch drei Aufpflasterungen in der Destedter Ohestraße gebaut werden.

Wanderung der Destedter Grünen mit Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan

Am Jödebrunnen besprachen die Destedter Grünen die geplante „historische Wanderung“ mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan. „Wir freuen uns schon auf diese Wanderung, die uns zu allen bisher vorhandenen Punkten des Destedter Geschichtspfades führen wird“, so Michael Marsel. Außerdem sind eine Einkehr im Mühlencafe, der Besuch des Talteiches und des Steinbruchs geplant.
Termin 07.08., Treffpunkt 9.30 am Lindenplatz, Dauer etwa bis 15.30

Grüne besuchten Grundschule Destedt:

Infektionsampel: Mehr Sicherheit für unsere Kinder

Destedt. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Cremlingen berichtete der Schulleiter der Grundschule Destedt, Ulli Kleinfeldt, über ein Projekt der TU Braunschweig an seiner Schule.

Die Braunschweiger StartUp Firma Fabmaker hat eine neuartige Infektionsampel für Klassenräume zusammen mit Prof. Dr. Meinhard Schilling vom Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik entwickelt, die auch in der GS Destedt in einem Modellversuch getestet wird.

Nachdem das NDR Fernsehen darüber berichtete hatte, wollten sich Mitglieder der Gemeinderatsfraktion und der Destedter Grünen genauer darüber informieren lassen.

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Bank am Waldrand

Für DestedterInnen, die gern auch etwas weiter spazieren gehen, wollen die Grünen eine Bank am Elmrand aufstellen lassen. Wenn man die Verlängerung der "Wasserfurche" hinaufgeht und sich am Ende nach rechts wendet, gibt es am Waldrand eine schöne Aussichtsstelle. Eine Destedterin, die hier öfters haltmacht, wies die Grünen darauf hin, dass genau hier eine Bank zum Ausruhen und Genießen des schönen Blicks über Destedt richtig wäre. Diesem Wunsch kamen die Grünen gerne nach und brachten ihn in der jüngsten Besprechung in den Ortsrat eine. Die Mitglieder des Ortsrates stimmten dieser Idee einstimmig zu. Über den Bürgerhaushalt wird das Geld zur Anschaffung bereitgestellt. Nun muss der Ortsbürgermeister nur noch die Zustimmung des Grundbesitzers einholen.

Destedter Grüne arbeiten am Wahlprogramm

Destedt. Per Video-Konferenz trafen sich die Destedter Grünen, um am Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September zu beraten. Gerade durch die neuen Mitglieder wurden auch zahlreiche interessante Ideen eingebracht. Dabei hatte die Gruppe viel Spaß und Phantasie bei der Suche nach einer Überschrift für das Programm: „Grün! Das Original wählen!“ war der Vorschlag von Michael Marsel. „Neues Grün für Destedt!“ könnte sich Petra Köhler vorstellen.

Die Mitglieder der Destedter Grünen fühlen sich in ihrem Dorf sehr wohl und haben ein großes Interesse daran, dass sich ihr Ort in Zukunft nach stärker in Richtung Klimafreundlichkeit entwickeln soll. Die Umgebung von Destedt am Elmrand bietet vielfältige Möglichkeiten zur Erholung. „Umso bedauerlicher ist es, dass der Landkreis Wolfenbüttel den Elm immer noch nicht zum Naturschutzgebiet erklärt hat“, so Stefanie Barz von den Destedter Grünen.

Destedter Grüne kandidieren wieder für den Ortsrat

Per Video-Konferenz trafen sich die Destedter Grünen, um über die kommende Kommunalwahl zu beraten. Aufgrund zahlreicher Neueintritte werden die Grünen wieder für den Ortsrat kandidieren. Auch über die mögliche Gründung eines Ortsvereins wurde gesprochen.

In der Gruppe wurden schon erste Ideen für ein Wahlprogramm ausgetauscht. Sabine Auschra, Fraktionsvorsitzende im jetzigen Ortsrat, zog eine positive Bilanz der letzten fünf Jahre. „Nicht nur vor Wahlen, sondern über die letzten fünf Jahre haben wir regelmäßig über unsere Arbeit und Erfolge berichtet – die können sich sehen lassen“. „Es war schon toll, wie viele Menschen sich aus dem Ort mit Ideen, Problemen und Anregung an uns gewandt haben“, ergänzte Diethelm Krause-Hotopp, stellvertretender Ortsbürgermeister. Diese erfolgreiche Arbeit wollen die Grünen im kommenden Ortsrat fortsetzen. Wenn die aufgestellte Ortsratsliste vom Gemeindeverband bestätigt wird, soll sie auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Grüne besichtigten Artenschutzhaus in Hordorf

In Hordorf ist es gelungen, ein altes Trafohaus, das für die Nutzung seit 2009 von der Avacon nicht mehr benötigt wird, in ein Artenschutzhaus umzugestalten. 2010 wurde von der Gemeinde, auf Anregung des Ortsrates, der Beschluss zur kostenlosen Übernahme des Turms zu Artenschutzzwecken gefasst. Im Dezember 2016 kam es dann zu einem Gespräch zwischen Vertretern des Ortsrates, des NABU Kreisverbandes Wolfenbüttel und der Gemeindeverwaltung. Der NABU erklärte seine Bereitschaft zur Betreuung des Turmes, vorausgesetzt, dass Mitglieder vor Ort dies übernehmen. Im Dezember 2017 beschloss der Rat der Gemeinde Cremlingen den Umbau des Trafohauses zu einem Artenschutzhaus. Durch Fördermittel der EU und der Curt Mast Jägermeister Stiftung konnten über 80% der Finanzierung gedeckt werden. 2020 wurde der sanierte Turm seiner Bestimmung übergeben.

Stolz präsentierten Elke Bartels und Hans-Henning Gerberding aus Hordorf ihren Gästen aus Destedt das Bauwerk. Ihr langer Atem zur Verwirklichung des Projektes hat sich gelohnt. So konnte nicht nur der Turm erhalten werden, sondern durch die Umwidmung wurde ein wichtiger Beitrag für die Natur geleistet. Inzwischen hat der Turmfalke hier sein Zuhause gefunden, ebenso wie zahlreiche Vögel, für die es Nisthilfen am und im Gebäude gibt. „Den Hordorfern ist mit der Umgestaltung ein hervorragender Beitrag für den Artenschutz gelungen“, so Michael Marsel, der für die Grünen in Destedt kandidieren wird.

Destedter GRÜNE geben bei Verkehrsberuhigung nicht auf

Seit vielen Jahren wird auch in der Ortschaft Destedt darüber diskutiert, wie der Verkehr für Fußgänger und Radfahrer aller Altersgruppen gefahrloser gestaltet werden kann. Bereits bei einer Einwohnerversammlung 2012 wurden Klagen über zu schnelles Fahren auf der Hemkenroder Straße geäußert. Hier liegen kurz vor dem Ortsausgang zwei Kindergärten und die Grundschule Destedt in unmittelbarer Nähe zur Kreisstraße.

Auf Antrag der Grünen unterstützte der Ortsrat im Mai 2015 die Forderung nach Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße. Auch die damals für Verkehr zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen, Susanne Menges, überzeugte sich im August 2015 von dieser Forderung in einem Gespräch vor Ort mit Anwohnern, dem Schulleiter und der Elternratsvorsitzenden....

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„einLaden“ – Bereicherung für Destedt

Seit einiger Zeit gibt es in Destedt in dem ehemaligen Öko-Backhaus wieder einen kleinen Laden, den „einladen“. Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz und der stellvertretende Destedter Ortsbürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp besuchten kürzlich diese neue Errungenschaft in Destedt. Hier sind seit dem letzten Oktober Backwaren, Biolebensmittel, unverpackte Waren, Wein, Gewürze, Kosmetika und vieles mehr zu kaufen. Die InhaberInnen Petra Nowitzki und Kai Hillebrecht haben den Laden mit Hilfe von Freunden und Bekannten liebevoll renoviert (u.a. auch mit Mitteln der EU) und sehr gemütlich eingerichtet. Sie betreiben ihn neben ihrer Hauptberufstätigkeit am Freitag 9.00-13.00 und 15.00 - 19.00 sowie samstags von 8.00-12.30. Unterstützt werden sie dabei von Sandra Lenuweit und Ben Flohr. „Wir legen auf Nachhaltigkeit, Vermeidung unnötiger Verpackungen, Bio-Erzeugnisse und regionale Anbieter großen Wert, ohne daraus ein Dogma zu machen“, so Kai Hillebrecht im Gespräch.

Das Angebot wird inzwischen von vielen Menschen aus Destedt und den umliegenden Dörfern gern wahrgenommen.

Besonders seit es den Landgasthof Krökel nicht mehr gibt, wurde die frühere Biobäckerei gern als Treffpunkt und Infobörse genutzt. An den wenigen Tagen ohne Coronabeschränkungen konnte auch schon im einLaden ein gemütliches kleines Café genutzt werden. „Wir freuen uns schon auf die Zeiten, in denen das wieder möglich ist - und vielleicht auch Lesungen, kleine Konzerte oder Gruppentreffen in den schön eingerichteten Räumen des einladens stattfinden können“, so Sabine Auschra von den Destedter Grünen. Auf jeden Fall eine Bereicherung für Destedt! Auf einladen-destedt.de können alle Infos abgerufen und Bestellungen aufgegeben.

Landesbehörde für Straßenbau stellt sich stur

Viel Aufregung hat es um den Anbau der Leitplanken an der B 1 innerhalb der Gemarkung Cremlingen gegeben. Die Maßnahme der Landesbehörde wurde schlecht kommuniziert und ist bis heute für viele Einwohner*innen immer noch nicht nachvollziehbar.

Laut Behörde soll durch die Leitplanken „die Verkehrssicherheit erhöht“ werden. Leider wurde an einigen Stellen aber nicht bedacht, dass auch Fußgänger und Radfahrer die Straße an Feldwegen überqueren wollen.

Spaziergänger*innen und Radfahrende aus Destedt konnten vor dem Leitplankenbau die B1 westlich der Destedter Ampel nach Norden Richtung Cremlinger Horn und Bestattungswald gelangen. Leider müssen sie nun die an der B1 installierten Leitplanken überklettern, um auf den Feldweg zu gelangen. In umgekehrter Richtung werden Radfahrende, die auf dem Radweg weiter nach Destedt wollen, durch die Leitplanken an der Weiterfahrt gehindert; der entsprechende Radwegweiser wurde entfernt. Sie sind gezwungen, auf der B1 zu fahren.

„Die Landesstraßenbaubehörde in Wolfenbüttel lehnt eine zusätzliche Öffnung der Schutzeinrichtung in diesem Bereich ab, weil zusätzlich Bäume gefällt werden müssten. Das Foto spricht aber gegen diese Behauptung“, so Dr. Sabine Auschra von den Destedter Grünen. Die Grünen fordern die Landesbehörde auf, hier im Interesse der Fußgänger und Radfahrer tätig zu werden.

Talteich in Destedt wurde renaturiert

Für viele ältere Einwohner*innen in Destedt hat der Talteich eine besondere Bedeutung. Aus ihrer Kindheit und Jugendzeit haben sie nachdrückliche Erinnerungen an diesen Teich, in dem einige sogar das Schwimmen gelernt haben.

Nachweislich gab es schon im 18. Jahrhundert in dieser Senke zwei Teiche. In den 20er Jahren fiel der Teich häufig trocken. Da dies im Sommer und Winter 1929/30 besonders schlimm ausfiel, ließ Fritz von Veltheim 1930 einen Wall und einen Überlauf bauen.

Da der Teich in den letzten Jahren mehrfach zum Ende des Sommers kein Wasser mehr enthielt, wurde auch im Ortsrat seit 2013 überlegt, wie der Talteich zu renaturieren sei. In zahlreichen Gesprächen und Begehungen mit dem Grundbesitzer Herrn von Veltheim, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, dem Landschaftspflegeverband, der Gemeinde Cremlingen und dem Ortsrat Destedt wurde eine einvernehmliche Lösung erarbeitet....   Mehr »

Lüften in Coronazeiten

Mitglieder der Cremlinger Ratsfraktion der Grünen besuchten Grundschule Destedt

Unter dem Motto „Erst gründlich informieren und dann Forderungen stellen“, informierten sich Ulrike Siemens und Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Ratsfraktion der Grünen im Cremlinger Gemeinderat, in der Grundschule Destedt über die aktuelle Coronalage. Schulleiter Ulrich Kleinfeldt stellte die gegenwärtige Situation vor. Bisher hat es in der Grundschule noch keinen Coronafall gegeben. Damit dies auch weiterhin so bleibt, hat die Schule ein Konzept entwickelt, an das sich alle Beteiligten sehr gut halten. „Regelmäßig treffen sich die Grundschulleitungen in der Gemeindeverwaltung, besprechen die Lage und stimmen sich ab. Wir werden von der Gemeindeverwaltung sehr gut unterstützt“, so Schulleiter Kleinfeldt.

In der Grundschule Destedt müssen alle Schüler*innen...   Mehr »

Zukunft des Talteiches in der Diskussion

Auf der jüngsten Ortsratssitzung wurde auch über den aktuellen Stand zur Zukunft des Destedter Talteiches berichtet.

Viele ältere EinwohnerInnen verbinden mit dem Talteich zahlreiche Erinnerungen. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt, war das abfließende Wasser eine Quelle des Sandbaches. Ganz früher gingen die Destedter auch hier zum Baden bzw. befuhren ihn mit kleinen Booten. Aus dem „Kinderbrunnen“ fließt nun immer weniger Wasser und die letzten trockenen Jahre haben dazu geführt, dass der Teich ausgetrocknet ist.

Ende des letzten Jahres fand unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbürgermeisters, Dr. Krause-Hotopp, eine Ortsbegehung mit anschließender Besprechung statt, an der Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde, der Gemeinde Cremlingen, Vertreter des Ortsrats und der Eigentümer teilnahmen.

Man ist sich darüber einig, dass der Ortsrat die Wiederherstellung des Talteichs in seiner ursprünglichen Form nicht anstrebt. Dies wäre schon wegen des Wassermangels nicht möglich. Die Quelle am Kinderbrunnen reicht ganz offensichtlich nicht aus, um den Talteich dauerhaft mit Wasser versorgen zu können. Daher ist eine Sanierung des Teichs nicht sinnvoll.

Alternativ wird über die Anlage eines Amphibiengewässers in der Nähe des „Kinderbrunnens“ nachgedacht. Als Standort käme die Talwiese südlich des „Kinderbrunnens“ in Betracht.

Friedhofstor erstrahlt in neuem Glanz

Destedt. Da staunten die Besucher des Destedter Friedhofs am Totensonntag. „Das ging aber nun schnell!“ war die einhellige Meinung. Am Tag zuvor war das sanierte Tor mit vereinten Kräften wieder angebracht worden. Ortsbürgermeister Matthias Böhnig bedankte sich bei Aleksander Makula (Firma Keramik & Design aus Destedt) und Bernhard Brückner für die Ausführung und bei seinem Stellvertreter Diethelm Krause-Hotopp, der alles koordiniert hat.

Gemeinderat gibt grünes Licht für Verkehrsberuhigung auf der Ohestraße

Destedt. Lange hat man in Destedt auf diesen Beschluss gewartet. Auf seiner jüngsten Sitzung stimmte der Cremlinger Gemeinderat einstimmig dafür, die Verkehrsteilnehmer auf der Destedter Ohestraße durch bauliche Maßnahmen zum langsameren Fahren zu bewegen.

Bereits 2013 hatte der Ortsrat einstimmig den Antrag der CDU-Fraktion auf Verkehrsberuhigung unterstützt. 2017 hatte der Ortsrat diesen Antrag erneuert. In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung war nun eine Vorlage erstellt worden, die wohlwollend von den Ausschüssen beschlossen wurde.
Nach Vorstellung des Destedter Ortsrates sollen auf der Fahrbahn der Ohestraße drei erhöhte Pflasterungen geschaffen werden, Vorbild ist die Hindenburgstraße in Schandelah.

Die genaue Lage ist im Einvernehmen mit Ortsrat und Anliegern im neuen Jahr (2020) festzulegen. Die Gesamtkosten werden auf ca. 18.000,- €. geschätzt. Straßenausbaubeitragspflicht entsteht nicht, da es sich um eine punktuelle Maßnahme handelt.

Zukunft des Talteiches in der Diskussion

 

Destedt. Viele ältere EinwohnerInnen Destedt verbinden mit dem Talteich zahlreiche Erinnerungen. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt, war das abfließende Wasser eine Quelle des Sandbaches. Ganz früher gingen die Destedter auch hier zum Baden bzw. befuhren ihn mit kleinen Booten. Aus dem „Kinderbrunnen“ fließt nun immer weniger Wasser und die letzten trockenen Jahre haben dazu geführt, dass der Teich ausgetrocknet ist.

Bei Ortsratssitzungen wird immer wieder danach gefragt, was aus dem Teich, der dem Destedter Gut gehört, geschehen soll. Ausbaggern und hoffen, dass wieder ein Teich entsteht oder verlanden lassen? Dazu wird sich der Ortsrat demnächst mit Fachleuten treffen, um darüber zu beraten. Auf der nächsten Ortsratssitzung wird dann darüber berichtet.

Friedhofstor wird saniert

Destedt. Das einst von Günter Marsel hergestellte Friedhofstor in der Straße „Zum Vorlingen“ ist in die Jahre gekommen. Es soll nicht durch ein neues Tor ersetzt werden, sondern wird in den nächsten Tagen fachmännisch saniert. Eine Fachfirma ist inzwischen dazu beauftragt worden. Die Holzarbeiten führt ein Destedter Bürger kostenlos durch, es entstehen nur die Materialkosten. Das ist bürgerschaftliches Engagement in Destedt.

Straßenbehörde lehnt Tempo 30 in der Nähe von Schule und Kita ab!

Dem Inhalt der WZ-Artikel „Bürger beklagen Raserei in den Ortsteilen“ vom 13.07. und „Auf Ortsdurchfahrt wird Tempo gemacht“ vom 17.7. können wir Destedter Grüne nur beipflichten. Auch bei uns im Ort wird viel gerast. Wir haben schon seit Jahren eine Begrenzung auf Tempo-30 für die Durchgangsstraße auf der B1 nach Hemkenrode gefordert. Ein entsprechender Ortsratsbeschluss erfolgte 2015. Trotzdem hat die Wolfenbütteler Straßenbehörde nach einer Verkehrsschau eine Tempo-30-Begrenzung abgelehnt, obwohl aus unserer Sicht die Schul- und Kindergartenkinder, die die Straße täglich überqueren, stark gefährdet sind.

An der zentralen Kreuzung im Ort, am Haus der Vereine, ist es in den letzten Jahren mehrfach zu Unfällen gekommen. Ähnlich wie der Atzumer Bürgermeister wünschen wir uns hier einen Kreisel – der aber bisher aus Kostengründen abgelehnt wurde.

Auch die Verschwenkung der Ortsdurchfahrt in Destedt sorgt nur für eine geringe Verlangsamung des Verkehrs, viele Autofahrer geben danach wieder Gas.

Es gibt noch mehr Argumente für eine Einführung des „Tempo 30“: So hat sich in Graz dadurch der Stickoxidausstoß um ein Viertel reduziert, und nach einer schwedischen Studie sank durch ein entsprechendes Tempolimit das Verletzungsrisiko um 65, das Todesfallrisiko um 85 Prozent!

Sabine Auschra und Diethelm Krause-Hotopp, Destedt

Ortsrat fasste zahlreiche Beschlüsse

Zur 14. Ortsratssitzung konnte der stellvertretende Ortsbürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp 14 ZuhörerInnen begrüßen. Sie konnten eine interessante Sitzung verfolgen und in der Bürgerfragestunde auch ihre Themen und Wünsche vorbringen. „In Destedt haben wir wieder viele Themen abgearbeitet und gemeinsam mit der Verwaltung einiges auf den Weg gebracht“, gab Krause-Hotopp einen Bericht über wichtige Angelegenheiten. So hatten gut 50 Personen am „Tag für Destedt“ teilgenommen. Mit dem Vorstand des TSV Destedt hatte ein Treffen stattgefunden, um die Planung des 100-jährigen Bestehens (2021) zu unterstützen. Mehrere Straßenschilder sind erneuert und einige Stolperfallen in Bürgersteigen ausgebessert worden. Nach einer Besichtigung der Friedhofskapelle wurden mit der Verwaltung für 2020 Renovierungsarbeiten abgestimmt. Im nächsten Jahr sollen auch die Arbeiten zur Verbesserung der Akustik im „Haus der Vereine“   Mehr »

Ortsrat bedankt sich bei den vielen Freiwilligen

Zum 18. Mal fand in Destedt die Frühjahrsputzaktion statt. „Destedt räumt auf – ein Tag für Destedt! Statt“ lautet inzwischen das Motto, zu dem der Ortsrat einlädt. Das herrliche Wetter lockte gut 50 Freiwillige, darunter wieder zahlreiche Kinder, zum Haus der Vereine, wo sie vom stellvertretenden Ortsbürgermeister, Diethelm Krause-Hotopp, herzlich begrüßt wurden.

In kleinen Gruppen wurden die Einfahrtsstraßen nach Destedt, die Kinderspielplätze, Bushaltestellen, der Platz vor dem Haus der Vereine und der Lindenplatz gereinigt und in neuen Glanz versetzt.
Die Ortsratsmitglieder Uwe Feder und Diethard Winter sorgten zum Abschluss für Stärkung vom Grill. Über 15 Säcke voll Müll kamen zusammen.

Bunte Wiese erfreut die Menschen und die Bienen

Auch in diesem Jahr blüht es wieder wunderschön auf der Wiese vor dem Haus der Vereine in Destedt. Der Ortsrat hatte 2017 beschlossen, dass diese Fläche bunter werden soll. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Destedt wurden die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Knollen und Zwiebeln in die Erde gesteckt. Für Bienen, Hummeln etc. sind diese Frühblüher nun eine erste wichtige Nahrungsquelle.

Ortsrat beschließt mit großer Mehrheit Aufstellungsbeschluss für Hotel und Seniorenresidenz in Destedt

Destedt. Zu seiner 13. Sitzung kam der Destedter Ortsrat unter der Leitung des stellv. Ortsbürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp zusammen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand ein Aufstellungsbeschluss für den Flächennutzungs- und Bebauungsplan. Das Thema wird in der Ortschaft sehr kontrovers diskutiert, so dass ca. 80 EinwohnerInnen mit großem Interesse der Beratung folgten. Im Namen der Bürgerinitiative „pro-Destedt“ übergab Iris Wiersdorff 248 Unterschriften (wahlberechtigt sind in Destedt ca. 1100 Menschen). Die Unterzeichneten forderten, dass die Ortsratsmitglieder der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens nicht zustimmen sollten.

Dies sah die große Mehrheit der Ortsratsmitglieder aber anders. Für sieben Ratsmitglieder brachte Dr. Diethelm Krause-Hotopp einen Änderungsantrag ein, der auch vom Ortsbürgermeister Matthias Böhnig unterstützt wird. Darin befürworteten die Ratsmitglieder die Aufstellung des Planes, um überhaupt erst in Beratungen eintreten zu können. Darüber hinaus formulierten sie aber ihre Wünsche an das weitere Verfahren: Verschiebung des Komplexes nach Nordosten, Erhalt der Fohlenweide, Höhenbegrenzung auf drei Geschosse und einem dem Ortsbild angepassten Baukörper. Sämtliche Planungs- und Erschließungskosten sind vom Investor zu tragen. Bei einer Gegenstimme wurden diese Änderungen angenommen. Dieser Beschlussvorschlag wird nun in den Ratsgremien der Gemeinde Cremlingen weiter diskutiert. Ende April wird der Gemeinderat voraussichtlich abschließend beraten und beschließen.

Diethelm Krause-Hotopp

Jugendraum Destedt geht ins Rennen

Bau einer Seifenkiste geplant

Destedt. Die vom Ortsrat Destedt eingesetzte Arbeitsgruppe Jugendraum (Sabine Auschra, Nils Lippelt, Diethelm Krause-Hotopp) traf sich mit dem Jugendpfleger des Ortes, Markus Diedrich, und dem Sozialarbeiter der Gemeinde Cremlingen, Carsten Brandt, um über den Jugendraum und das zukünftige Angebot zu beraten.

Nach einer anfänglichen Euphorie im August 2017, der Beteiligung von 17 Teilnehmenden bei der Neugestaltung des Angebots, der Neueinrichtung des Raumes durch die Jugendlichen, war die Beteiligung zum Winter 2018 stark gesunken.

Nun ist der Bau einer Seifenkiste geplant, um neuen Schwung in die Arbeit zu bringen. Ziel ist die Teilnahme am Kettcar- und Seifenkistenrennen, das im Rahmen des Ferienprogram der Gemeinde Cremlingen (CRISS) von der Freiwilligen Feuerwehr Abbenrode am Ende der Sommerferien ausgerichtet wird.

Als Projektauftakt findet ein erstes Treffen am 10. März (Sonntag), um 14 Uhr im Jugendraum Destedt, in der Schulstraße statt, zu dem alle Interessenten im Alter von 10 bis 15 Jahren eingeladen sind.
Für die Arbeitsgruppe Jugendraum
Diethelm Krause-Hotopp

Historische Wanderung 2018

Die Cremlinger GRÜNEN hatten zum 9. Mal zu einer „Historischen Wanderung“ mit dem Destedter Ortsheimatpfleger Jörg Eckehardt Pogan eingeladen. Obwohl es ein heißer Sommertag war, wanderte die Gruppe insgesamt über 14 km durch die Feldmark nach Gardessen, über den Roten Berg nach Bornum und Abbenrode. An zahlreichen Stationen - u.a. neue Geschichtstafel in Destedt, alter Hinrichtungsplatz an der B1, Renaturierung in Gardessen - erzählte J.-E. Pogan interessante Geschichten aus der Vergangenheit.

In Abbenrode nahmen die Gruppe die Gelegenheit wahr, die gut erhaltene alte Schmiede von Otto Arnemann zu besichtigen und danach im Mühlencafé einzukehren. Die Wanderung endete am Destedter Talteich mit Überlegungen zu einer möglichen Renaturierung.

„Durch die vielen Hintergrundinformationen und Gespräche war es wieder ein sehr interessanter Tag“, so Sabine Auschra, die die Wanderung organisiert hatte.

Destedt erhält weitere historische Tafel

Nicht nur ein Naturlehrpfad, auch ein historischer Pfand befindet sich in der Ortschaft Destedt. Nun konnte im Rahmen einer kleinen Feier eine fünfte Tafel präsentiert werden. Die Initiative dazu hatten 2012 die Destedter Grünen gegeben, wie Ortsbürgermeister Matthias Böhnig (SPD) in seiner Begrüßung hinwies. Auch im Mittelalter habe es ein Rechtssystem gegeben, an das sich die Menschen zu halten hatten. Allerdings seien die damaligen Strafen am Destedter Galgen weit drastischer als heute ausgefallen. Der Gerichtsbezirk umfasste die Orte Cremlingen, Destedt, Erkerode, Hemkenrode, Schulenrode und das Teichwärterhaus in Weddel. Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan, der gemeinsam mit Dr. Diethelm Krause-Hotopp den Text für die Tafel entworfen hat, erzählte den Anwesenden einige Fälle aus dieser Zeit. Sie endeten mit dem Strang, dem Rädern oder dem Entfernen des Kopfes. Auch auf eine Hexenverbrennung wies er hin.

Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz freute sich über das Engagement des Ortsrates, denn so werde auch der Tourismus in der Gemeinde gefördert. Speziell sprach er auch den Destedter Schlosspark und den Besitzer Friedrich v. Veltheim an, der an der Einweihung teilnahm. Auch Grundschulleiter Ulrich Kleinfeldt nahm von der Veranstaltung Anregungen für den Sachkundeunterricht seiner Schülerinnen und Schüler mit.

Der besondere Dank ging an die Braunschweigische Sparkassenstiftung, deren stellvertretendes Vorstandsmitglied Meik Rahmsdorf symbolisch einen Scheck übergab.

Vogelstimmenwanderung am Destedter Elmrand

„Immer weniger Vögel!“

Destedt. Zur 19. Vogelstimmenwanderung in Destedt konnten die Destedter Grünen wieder Reinhold Huke, Ornithologe bei der avifaunistischen Arbeitsgemeinschaft Süd-Ost Niedersachsen (AviSON) als sachkundigen Experten gewinnen. Sowohl durch die Dorfrandlage als auch am Elmrand und zurück entlang des Talteiches führte die über zweistündige Wanderung.

Zilpzalp, Amsel, Kohlmeise, Feldlerche, Zaunkönig, Girlitz und Goldammer konnten anhand ihres Gesanges gut erkannt werden. Schwieriger war es da schon, Dorn-, Garten- und Mönchsgrasmücke zu unterscheiden, sowie den Gesang der Heckenbraunelle und des Buchfinks zu erkennen. Ein diesjähriger Höhepunkt war der Gesang der Nachtigall, die wie auf Bestellung ihr Lied ertönen ließ. Ganz feine Ohren erkannten auch den Gesang des Sommergoldhähnchens.

In diesem Jahr konnten nur 26 Vogelarten gesehen bzw. gehört werden, so wenig wie noch nie, im Vergleich zu den Vorjahren. „Leider gibt es immer weniger Vögel und wir können von einem regelrechten Vogelsterben sprechen“, machte Reinhold Huke deutlich. Davon sei auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, betroffen. Mit fast 2,6 Millionen weniger Brutpaaren ist seine Art besonders reduziert worden. Unter der industriellen Landwirtschaft, weniger Wiesen und Weiden, der zunehmenden Betonierung von Grundstücken und dem fehlenden Nisthöhlenangebot leide die Vogelwelt in besonderem Maße.

Durch bewusst unaufgeräumte Ecken, Laubholz und Hecken können Gartenbesitzer Lebensräume für Vögel verbessern. Außerdem sollten sie auf chemische Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten; „Lasst wilde Ecken in den Gärten!“ empfahl der Experte auch in diesem Jahr.

 

Destedt: Bunte Wiese vor dem Haus der Verein

Destedt. Der Destedter Ortsrat hatte 2017 beschlossen, dass die Fläche vor dem Haus der Vereine bunter werden soll. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Destedt wurden im Oktober die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Knollen und Zwiebeln in die Erde gesteckt. Inzwischen haben auch die Kinder der Grundschule die einzelnen Arten bestimmt und sich über die bunte Wiese gefreut.

Für Bienen, Hummeln etc. sind diese Frühblüher eine erste wichtige Nahrungsquelle.

Die ersten Krokusse sind da

Destedter Talteich im Winter

Destedt. Immer wieder wird im Destedter Ortsrat über den Talteich, der zwischen Destedt und Abbenrode liegt, gesprochen. Im Winter und Frühjahr fließt aus der Quelle genügend Wasser, um den Teich zu füllen. Im Sommer trocknet der Teich meistens aus.

Die Stürme der letzten Zeit haben nun dafür gesorgt, dass der Teich kaum noch zu erkennen ist. Was soll aus dem Talteich werden? Vielleicht lassen sich Förderprogramme finden, die zu einer Wiederbelebung dieses Teiches führen können.

Kreisjugendpfleger in Destedt

Jugendraum Destedt

Frühblüher Destedt

Unsere Gegend war früher mehrfach überflutet

Destedt. Das vielfältige Kartenmaterial, das der Kartograph Manfred Hopf aus Brauschweig präsentierte, war beeindruckend. Eingeladen hatten ihn die Cremlinger Grünen zu dem Thema: „Der Elm: Geographie, Geomorphologie und Geologie“. Spannend führte Manfred Hopf anhand seiner zahlreichen selbst gestalteten Karten in die Thematik ein. Als Gebirge ist der Elm 21 km lang und 10 km breit, als Wald kommt er auf eine Länge von 18 km und 7,5 km Breite.

Keiner der Anwesenden wusste, dass das Wort „Elm“ von dem althochdeutschen Wort für Ulme abgeleitet ist, die früher den Höhenzug Elm prägte.

Wie Perlen an einer Schnur haben sich die Orte um den Elmrand gebildet. Warum gibt es keine Orte im Elm? Obwohl die Niederschläge auf den Elm höher sind als in den umgebenden Niederungen, versickert das Wasser durch das poröse Kalkgestein bis zum Quellhorizont, dem Buntsandstein. Das Wasser tritt als Quellen erst am Elmrand wieder hervor. Zahlreiche Trockentäler und Erdfälle bezeugen das.

Der geologische Elmaufbau führte in die Erdgeschichte durch viele Millionen Jahre vor der heutigen Zeit. Erst die inneren Erdkräfte der alpiden Gebirgsbildung, sorgten dafür, dass die Sedimentschichten aufgefaltet wurden. In Schwächezonen führte der Salzauftrieb zu Sattel- und Muldenbildung, die das braunschweigische Land prägen.

Auf den Untergrund der Gesteine des Erdaltertums (Paläozoikum) lagerten sich in vielen wechselnden Prozessen von Land und Meer Sedimentschichten ab. Das Gebiet des Elms war mehrfach überflutet.

Auf 900 Meter mächtige Salzlager der Zechsteinzeit (Assesalzstock) kommen die Schichten der Muschelkalkzeit, die die Masse der Elmgesteine ausmachen. Darauf folgen die Ablagerungen im Keuper, der Jura und der Kreide.

Sofort begannen die äußeren Kräfte der Verwitterung, die Erosion, auf die Ablagerungen zu wirken. Die klimatischen Bedingungen der Eiszeiten bewirkten jetzt stärkste Abtragungen. Ursprünglich war der Elm ca. 200 Meter höher.

Drei Kalkwerke entstanden im Laufe der Zeit am Elmrand, die sich aus der Unteren Muschelkalkschicht bedienten; ein Kalkwerk davon in Hemkenrode. Es bezog sein Material aus dem Destedter Steinbruch. Bereits 1785 wurde ein Destedter Steinbruch erwähnt. Ab 1946 wurde im Destedter Forst der neue Steinbruch erschlossen, der 1971 aufgegeben wurde. Vor Ort im Destedter Steinbruch konnten die TeilnehmerInnen anschließend ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen. Erkannt wurden die Absätze zwischen den unterschiedlichen Kalksteinlagen. Zudem gab es im Bruchgestein Versteinerungen und Wellenkalk zu sehen.

Jugendraum für Destedt

Vogelstimmenwanderung am Destedter Elmrand

„Wilde Ecken im Garten lassen!“

Destedt. Zur 18. Vogelstimmenwanderung in Destedt konnten die Destedter Grünen wieder Reinhold Huke, Ornithologe bei der avifaunistischen Arbeitsgemeinschaft Süd-Ost Niedersachsen (AviSON) als sachkundigen Experten gewinnen. Sowohl durch die Dorfrandlage als auch am Elmrand entlang führte die über zwei-stündige Wanderung. Für Einsteiger ließ sich die Amsel, der Zilpzilp, die Kohlmeise und die Klappergrasmücke gut erkennen. Fortgeschrittene übten u.a. an den Mückenarten: Dorn-, Mönchs- und Gartengrasmücke.

In diesem Jahr konnten 28 Vogelarten gesehen bzw. gehört werden, fünf weniger als im letzten Jahr. Insgesamt ist der Bestand der Vögel in Europa in den letzten 30 Jahren aber stark zurückgegangen. In der Presse war am 5. Mai zu lesen, dass es „ein Minus von 57 Prozent“ gäbe.

Durch bewusst unaufgeräumte Ecken, Laubholz und Hecken können Gartenbesitzer Lebensräume für Vögel verbessern. Außerdem sollten sie auf chemische Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten; „lasst wilde Ecken in den Gärten!“ empfahl der Experte.

Wie auf Bestellung tauchte gegen Ende der Führung wieder der Rotmilan am Himmel auf. Auch der Ruf des Kolkrabens, der durch menschliche Verfolgung in weiten Teilen Europas bis 1940 nahezu ausgestorben war, ließ sich erhören. Nach gut zwei Stunden hatten die Teilnehmer nicht nur viel dazu gelernt, sondern sich auch ein leckeres Frühstück verdient.

Historische Wanderung mit den Grünen

Früher gab es viele Mühlen an der Wabe

Destedt. Zur 7. historischen Elmwanderung mit dem Destedter Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan konnte Dr. Sabine Auschra von den Destedter Grünen 24 Personen begrüßen. Diese Wanderungen gehören inzwischen zur Tradition der Destedter Grünen. In diesem Jahr meinte es sogar das Wetter gut mit der Wandergruppe.

Vom Lindenplatz ging es Richtung Elm, über Wietigsbusch nach Hemkenrode. Vorbei an den geschützten Hemkenröder Steinbrüchen, dem Fuchslöcher- und Hahneberg zur Erkeröder Elmwarte. Über den Pilgerweg wanderte die Gruppe zum Rittergut Lucklum, um sich im CaféGut zu stärken. Über den Lucklumer Friedhof, das Veltheimer Gut, den Veronikasee führte der Weg zurück nach Destedt.

Nicht nur über die super ausgesuchte Strecke, sondern auch über das Detailwissen des Ortsheimatspflegers waren die Teilnehmer wieder beeindruckt und begeistert. So berichtete er von 14 Mühlen an der Wabe, zwischen Erkerode und Niedersickte. Auch kleine Anekdoten über das Ausflugslokal an der Elmwarte (1902-1956), das Striptease-Lokal in Erkerode und den Veronikasee erfreuten die Wanderer, die nach gute sechs Stunden ihre Füße wieder pflegen konnten.

Fläche vor dem Haus der Vereine soll bunter werden

Destedt. Wenn es nach den Destedter Grünen geht, soll die Grünfläche vor dem Haus der Vereine im Frühjahr erblühen. Dies sieht ein Antrag der Fraktion vor, über den auf der nächsten Ortsratssitzung am 14 März, 19 Uhr, im Sportheim, diskutiert werden soll. „Wir würden gern im Herbst eine bunte Frühblühermischung stecken“, so Sabine Auschra von den Destedter Grünen.

Die Fläche vor dem Haus der Vereine ist bisher mit Rasen ausgestattet. Für Bienen, Hummeln etc. sind Frühblüher eine erste wichtige Nahrungsquelle. Außerdem sieht die Fläche vor dem Haus der Vereine durch die Frühblüher schöner gestaltet aus als es momentan der Fall ist.

Anträge auf der Sitzung des Ortsrates Destedt am 24. Januar 2017

Antrag1:

Der Ortsrat möge beschließen:

Der Destedter Ortsrat gibt im Jahr 1-2 Informationsflyer über die aktuellen Themen, die im Ortsrat behandelt worden sind, heraus. Der Ortsrat benennt drei Personen als Redaktionsteam. Die Verteilung könnte über die Mitglieder des Ortsrates erfolgen und so keine Kosten verursachen.

Begründung:

Ziel des Flyers sollte es sein, alle EinwohnerInnen über die Entscheidungen und Diskussionen des Ortsrates zu informieren.


Antrag2:

Der Ortsrat möge beschließen:

Der Destedter Ortsrat spricht sich dafür aus, im Haus der Vereine (Vorraum) eine Wunschbox (eventuell in Form eines Briefkastens) anzubringen. Eine weitere könnte eventuell in der Destedter Backstube oder in der Gärtnerei Wesche oder in Langner`s Backparadies angebracht werden (natürlich nur mit Zustimmung des Inhabers).

Begründung:

Die EinwohnerInnen sollen eine weitere Möglichkeit erhalten, ihre Wünsche, Ideen, Kritiken etc. mit Namen oder anonym dem Ortsrat mitzuteilen.


Antrag3:

Der Ortsrat möge beschließen:

Der Destedter Ortsrat spricht sich dafür aus, dass auch der Aushangkasten am Lindenplatz zum Gemeindeaushangkasten erklärt wird. Werbung für Parteien sollte in diese Kästen nicht ausgehängt werden, Veranstaltungen von Parteien und Vereinen des Ortes können ausgehängt werden.

Begründung:

Neben den bisherigen Gemeindeaushangkästen am Haus der Vereine und an der Elmstraße soll auch der Aushangkasten am zentralen Lindenplatz zum Gemeindeaushangkasten erklärt werden.

 

SPD-Grüne bringen zahlreiche Anträge ein

Weddel. Im Rahmen der jüngsten Cremlinger Gemeinderatssitzung brachte die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen drei Anträge in den Rat ein. Diese Anträge werden nun in den Ausschüssen beraten und stehen dann auf der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung. Harald Koch stellte den Antrag zur Lärmkartierung 2017 der EU vor. Die letzte Kartierung endete westlich der Ortslage Abbenrode. Nun fordern SPD und Grüne, „im Rahmen der EU Umgebungslärmrichtlinie die Autobahn A 39 und den gesamten Verlauf der B1 im Gemeindegebiet zu erfassen“. Gerade die Situation in Abbenrode, so Harald Koch, erfordere die Erfassung besonders für diese Ortschaft.

In einem weiteren Antrag wird ein Konzept einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde Cremlingen gefordert. Bernhard Brockmann wies auf die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität hin und auf die momentan noch bestehende geringe Dichte von Ladestationen für Autos und Fahrräder. „Hier muss die Gemeinde Cremlingen auch vorbildhaft vorangehen“, so Bernhard Brockmann.

Der dritte Antrag beschäftigt sich mit der Verkehrssituation auf der Hemkenroder Straße in Destedt im Bereich der Grundschule und des Kindergartens. Mit der Entscheidung der Straßenverkehrsabteilung hier keine Temporeduzierung auf 30 km/h zuzulassen, will sich die Gruppe SPD-Grüne nicht zufrieden geben. „Wir unterstützen die Forderung des Destedter Ortsrates“, so Diethelm Krause-Hotopp in der Begründung des Antrages.  

SPD und Grüne bleiben hartnäckig

Cremlingen. Auf Initiative der Grünen hatte der Ortsrat Destedt mit großer Mehrheit Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße im Bereich der Grundschule gefordert. Auch von Eltern und der Schulleitung wurde diese Forderung unterstützt. Bei der folgenden Verkehrsschau des Landkreises wurde die Reduzierung der Geschwindigkeit u.a. mit der Begründung, dass „eine Unfallhäufigkeit im Zuge der Ortsdurchfahrt … nicht besteht“ abgelehnt. Damit will sich die Gruppe SPD-Grüne im Cremlinger Gemeinderat nicht zufrieden geben. Sie beschlossen nun, den Destedter Antrag in den Gemeinderat einzubringen. Ziel ist es, dass sich auch der Gemeinderat hinter diese Forderung stellen soll, um so die Straßenbehörde zum Umdenken zu bewegen.

Die Situation auf der Hemkenroder Straße ist durch die Kreuzung (im Juni 2012 und Mai 2015 sind hier Verkehrsunfälle passiert), den Schulweg der Grundschulkinder aus dem Landgraben und der Schulenroder Straße, der Hort- und Kindergartenkinder sowie den beiden Bushaltestellen geprägt. Zwar geleiten morgens Elternlotsen die Kinder über die Straße, nach Schulschluss und am Nachmittag müssen die Kinder die Überquerung aber selbst bewältigen. Auch für die Elternlotsen würden sich die Gefahren durch Temporeduzierung verringern. In einer Pressemitteilung der BZ vom 14.04.2015 fordert der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies generelles Tempo-Limit vor Schulen. Aus Sicht von SPD- und Grünen liegt hier eine konkrete Gefahrenlage vor, die die Tempobegrenzung zulassen sollte.

FDP-Zahl zur Unterrichtsversorgung stimmt nicht

Destedter Grundschule ist gut versorgt

Destedt. Vor Kurzem war in der Presse zu lesen, dass sich die FDP in Niedersachsen über den Ausfall von Schulstunden beklagt. Auf ihrer Homepage (vom 21.10.2016) wird für die Grundschule in Destedt nur eine Unterrichtsversorgung von 94,5% angezeigt, 13 Stunden würden der Schule danach fehlen.

Dies nahmen die Destedter Grünen zum Anlass, um sich beim Schulleiter Ulrich Kleinfeldt und beim Dezernenten der Niedersächsischen Landeschulbehörde Lutz Adam genau zu informieren. Dabei erfuhren sie, dass die Grundschule Destedt unmittelbar nach Schuljahresbeginn eine zusätzliche Lehrkraft erhalten habe. Dadurch habe sich die Unterrichtsversorgung erheblich verbessert und die Schule stehe nun sehr gut da. „Mit dieser falschen Zahl betreibt die FDP Stimmungsmache gegen die rot-grüne Landesregierung und erwecke bei den Eltern falsche Vorstellungen von der Realität“, so Sabine Auschra von den Destedter Grünen. Die Zahlen der FDP sind offensichtlich nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Seriöse Bildungspolitik sei dies nicht.

Wieder eine Fraktion der Grünen im Destedter Ortsrat

Destedt. Bei der diesjährigen Kommunalwahl errangen die Grünen in Destedt wieder zwei der neun Mandate. So konnten die Grünen ihre Stimmen von 372 auf 441 steigern, das entsprach 17,15%. Für die Wahl zum Gemeinderat gab es 18,96% und für den Kreistag sogar 21,2%. „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden und freuen uns über die Unterstützung aus dem Dorf“, bewertet Sabine Auschra das Ergebnis. Gemeinsam mit Diethelm Krause-Hotopp vertritt sie die Grünen im Ortsrat, beide bilden wieder eine Fraktion. „Unser Ziel ist es, den sympathischen Charakter unseres Dorfes für Jung und Alt zu erhalten und weiter zu entwickeln“, umriss Diethelm Krause-Hotopp die weitere Arbeit. Über Anregungen aus der Bevölkerung freuen sich die Grünen schon. Auch 2017 wird es wieder die Vogelstimmen- und die historische Wanderung geben.

Ortsratswahlen Gemeinde Cremlingen

Mandatsgewinne für die Grünen

Cremlingen. Bei den Ortsratswahlen in der Gemeinde Cremlingen konnten die Grünen die Anzahl ihrer Mandate von 6 auf 8 erhöhen. Bisher gab es in Destedt eine grüne Fraktion, Sabine Auschra und Diethelm Krause-Hotopp, diese wurde bei der Wahl bestätigt.

Der bisherige Ortsbürgermeister von Abbenrode, Bernhard Brockmann, wird nun durch Murat Günak unterstützt, so dass auch sie eine Fraktion im Fünferortsrat bilden können.

Neu im Weddeler Ortsrat sitzt zukünftig für die Grünen Tanja Kleinschmidt, die nun zusammen mit Jochen Fuder eine Fraktion bilden kann. Ulrike Siemens in Hemkenrode und Andreas Schlechtweg in Cremlingen werden weiterhin die Grünen in ihren Ortsräten vertreten. Im Gemeinderat sind die Grünen weiterhin mit vier Personen vertreten. Die Grünen bedanken sich bei ihren Wählerinnen und Wähler-für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

Sommerfest der Grünen in Destedt

„Na, hier ist ja ganz schön was los!“

 

Destedt. Überwiegend Glück hatten die Cremlinger Grünen mit ihrem Sommerfest im Haus der Vereine. Erst kurz vor Schluss wurden die Griller von einem Regenschauer überrascht. Im Haus aber herrschte reges Treiben. Bei Musik von Bernd Dallmann und Henny Baldt und Ohrofyll (Günter Kampen und Jan-Christoph Friedrich), Informationsständen verschiedener Gruppen und leckeren Speisen und Getränken war für jeden etwas dabei.

Natürlich wurde auch über die Kommunalwahl gesprochen. „Da, wo Grüne aktiv und bekannt sind, haben wir auch gute Wahlergebnisse“, brachte es Dr. Diethelm Krause-Hotopp vom Vorstand der Cremlinger Grünen in seiner Begrüßung auf den Punkt.

Gabriele Heinen-Kljajić MdL Bündnis 90/Die GRÜNEN (Ministerin für Wissenschaft und Kultur) sprach in ihrer Begrüßung das tolle Engagement der Flüchtlingshilfegruppen in der Gemeinde Cremlingen an und lobte den vorbildlichen Einsatz. Auch den Einsatz der Grünen für verkehrsberuhigende Maßnahmen, die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs, den Einsatz für eine menschenwürdige Natur und Umwelt hob sie hervor: „Das Engagement der Cremlinger Grünen für eine IGS in Sickte sei über die Grenzen inzwischen bekannt.“ Sie wünschte der Initiative viel Erfolg.

Zum Gelingen des Nachmittags trugen nicht nur die Musiker bei, sondern auch die zahlreichen Infostände: Am Fracking-Stand informierte Ulrike Siemens über die nächsten Aktionen, bei Norbert Haiduk von Athene-Bio konnte heimisches Gemüse gekauft werden. Heiner Schrobsdorffs, schon durch seine Kräuterwanderungen in der Gemeinde bekannt, informierte über Honigsorten und Kräuter. Lutz Bormann, der Bienenkistenbauer, gab seine Erfahrungen zum Bau von Bienenkisten gern weiter. Uwe Meier und sein Team vom Verein „Fair in Braunschweig“ warben für Schokolade und Kaffee, der auch probiert werden konnte, aus fairem Handel. „Die Gemeinde sollte einmal darüber nachdenken, ob sie auf ihren Veranstaltungen zukünftig auf Produkte aus fairem Handel umsteigt,“, so Andreas Schlechtweg, Kandidat aus Cremlingen.

Ein Hingucker war der Stand der IGS-Initiative Sickte-Cremlingen. Stefanie Weitkamp, Anke Renken und Carolina Voss hatten nicht nur interessante Informationen bereit, sondern zeigten anschaulich wie es in einer IGS zugeht. „Schon seit vielen Jahren fordern wir Cremlinger Grünen eine IGS für Sickte, da der ländliche Raum nicht länger benachteiligt werden darf“, so Sabine Auschra von den Cremlinger Grünen.

Eine ältere Dame aus Destedt brachte es auf den Punkt: „Na, bei euch ist ja ganz schön was los!“

Ministerin vom Schlosspark Destedt begeistert

Destedt. „Meine erste Tour ins Umland, als ich nach Braunschweig zog, war der Destedter Schlosspark und das Freibad am Elm“, mit dieser Aussage überraschte die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic (Bündnis 90/Die Grünen) bei ihrem Besuch in Destedt. Klaus Becker (Ortsheimatpfleger in Hemkenrode) und Friedrich von Veltheim (Eigentümer des Parks) führten die Ministerin, die in Begleitung des Destedter Ortsbürgermeisters Matthias Böhnig, des Ortsbürgermeisters von Abbenrode Bernhard Brockmann, des stellvertretenden Gemeindebürgermeisters Diethelm Krause-Hotopp und des Hemkenroder Ortsratsmitglieds Ulrike Siemens war, durch den wunderschönen Park.

1765 wurde dieser Landschaftspark nach englischem Vorbild angelegt. Damit ist der Destedter Schlosspark einer der ältesten Landschaftsgärten in Deutschland. Auf einer Fläche von ca. 6 ha können nicht nur viele alte Baumarten bewundert werden, auch die Merkmale der englischen Landschaftsgärten z.B. die Sichtachsen und die Kontraste der Bäume sind erkennbar.

Neuanpflanzungen, so berichtete Friedrich von Veltheim, werden nach dem alten Pflanzplan, angelegt. Auch die chinesische Bogenbrücke wurde im Original nachgebaut. Die Ministerin war am Ende des Rundgangs vom Park hellauf begeistert.

Grüne Fraktion im Ortsrat Destedt

Destedt. Seit der letzten Kommunalwahl 2011 gibt es erstmals eine grüne Fraktion im Destedter Ortsrat. 17,3 % der Stimmen fielen auf Dr. Sabine Auschra und Dr. Diethelm Krause-Hotopp. Beide unterstützen Matthias Böhnig von der SPD bei der Wahl zum Ortsbürgermeister.

Sabine Auschra übernahm den Fraktionsvorsitz. Sie stammt aus dem Wendland, war schon früh in der Anti-AKW-Bewegung aktiv und arbeitet seit 1997 bei den Cremlinger Grünen mit. Sabine Auschra ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter, sie arbeitet als Ärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie in Braunschweig.
An Destedt gefällt ihr die schöne Lage am Elmrand, der Schlosspark, die freundlichen Menschen Sie wandert gern und singt im Heartchor Hemkenrode. Im Ortsrat hat sie sich besonders für die Einrichtung einer Mitfahrzentrale, Jugendpolitik und Verkehrsberuhigung engagiert. Sie wird auch bei der Kommunalwahl am 11. September wieder für den Ortsrat kandidieren.

Seit seiner Schulzeit ist der ehemalige stellvertretende Landrat und jetzige stellvertretende Gemeindebürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp politisch aktiv. Bereits als Student trat er der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW) bei. 1979 zog er nach Veltheim/Ohe und engagierte sich ab 1981 in der Bürgerinitiative zur Erhaltung von Dorf und Umwelt. Über die Anti-Atomkraftbewegung kam er 1983 zu den Grünen, für die er im Samtgemeinderat Sickte (1986-1991) und im Kreistag Wolfenbüttel (1991-1998) ein Mandat innehatte.

Seit 1991 wohnt er im schönen Destedt, ist verheiratet (mit einer IGS-Lehrerin) und Vater von zwei inzwischen erwachsenen Söhnen.

Seit über 30 Jahren ist er in der Veltheimer Amphibienschutzgruppe aktiv.

In der Gemeinde Cremlingen liegen ihm das Freibad am Elm, die Herzogsberge und die Gedenkstätte KZ Schandelah-Wohld besonders am Herzen. Die Bergung des Mülls aus der Asse, die Verhinderung von Fracking auch in unserer Nähe und des TTIP-Vorhabens stehen ebenfalls ganz oben auf seiner Agenda. Beruflich ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Braunschweig (Akademischer Direktor) in der Erziehungswissenschaft und setzt er sich schon seit Jahren für eine IGS in Sickte ein.

 

Sommerfest der Cremlinger Grünen – Ministerin kommt nach Destedt

Destedt. Für Sonntag, den 21. August, planen die Cremlinger Grünen ein Sommerfest im Haus der Vereine in Destedt. Um 11 Uhr geht es mit Jazz von Bernd Dallmann und Co. los, von 13.30-14.30 Uhr spielt Ohrofyll.

Zahlreiche Infostände geben Auskunft über Bienenkisten, Kräuter, den Elm, Fracking, die Herzogsberge, die geplante Elternbefragung zur IGS in Sickte etc. Auch der Verein „Fair in Braunschweig“ hat seine Teilnahme zugesagt und wird über Produkte des fairen Handels informieren. Höhepunkt wird der Besuch der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, die auch Mitglied des Niedersächsischen Landtags ist, sein. Die Grünen freuen sich auf zahlreiche Gäste und Gespräche nicht nur über die Kommunalwahl. Natürlich gibt es bei den Grünen auch Leckeres zu essen, nicht nur vom Grill.

Grüne hatten zur historischen Wanderung eingeladen

„In Destedt stand mal ein Galgen!“

Destedt. Historische Wanderungen mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan gehören inzwischen zum festen Programm der Destedter Grünen. In diesem Jahr fanden auf Nachfrage sogar zwei Wanderungen statt. Durch den Ort Destedt ging es Richtung Schandelah, durch das Cremlinger Horn nach Cremlingen zur Gaststätte „Stiller Winkel“. Nach einer Stärkung ging es durch die Herzogsberge, den Veltheimer Forst zum Veronikasee, von dort durch die Ohe nach Destedt zurück.

Besonders interessant waren die Informationen zum Destedter Galgen. Auf einer Karte des Landes Braunschweig aus dem 18. Jahrhundert ist sein Standort im Kleinen Felde auf dem höchsten Punkt Richtung B1 eingezeichnet. Jörg-Eckehardt Pogan wusste zu berichten, dass der Herzog von Braunschweig 1391 Heinrich von Veltheim die Gerichtsbarkeit verlieh, später sogar die höhere Hals-Gerichtsbarkeit. Somit konnte er auch Todesurteile aussprechen. Neben Destedt gehörten Schulenrode, Hemkenrode, Erkerode und Cremlingen zu seinem Bereich.

In der jüngsten Ausgabe des „Tetzelsteins“ berichtet Ekkehard Thon von einigen Urteilen, u.a. auch einer Räderung. Ebenfalls in einem Buch über Hexenverfolgung wird von einer Verbrennung in Destedt berichtet.

Nach Ansicht der Destedter Grünen sollte auf einer historischen Hinweistafel über die ehemalige Hinrichtungsstätte informiert werden. Ein entsprechender Antrag werde demnächst in den Ortsrat eingebracht, so Diethelm Krause-Hotopp von den Destedter Grünen.

Wanderung zu den Hügelgräbern im Elm

Destedt. Historische Wanderungen gehören inzwischen zur Tradition der Destedter Grünen. Zur 6. Wanderung mit dem Destedter Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan trafen sich 13 Personen und begannen bei kaltem, aber trockenem Märzwetter die Wanderung am Lindenplatz in Destedt. Am Wietigsbusch und der kleinsten der sieben Streuobstwiesen in der Gemarkung von Destedt vorbei führte der Weg in den Elm. Der früher (vor dem Zweiten Weltkrieg) benutzte "Kollektenweg" (auf ihm brachten die Hemkenroder ihre Kollekte vom sonntäglichen Kirchenbesuch zur Probstei in Königslutter) führte die Wandergruppe auf den Kleinen Tafelberg, der mit einer Höhe von 302 m der höchste Punkt im Destedter Elm ist. Hier erklärte der Ortsheimatpfleger, dass sich im Wald bergab in Richtung Hemkenrode 39 Hügelgräber befinden, die aber wegen des aktuellen Bewuchses nur schwer aufzufinden sind. Er zeigte dann ein in der Nähe liegendes Hügelgrab, das etwa 17 m lang und 24 m breit ist und eine Höhe von 1,70 m hat.

Die Gruppe besuchte den Rand des alten Steinbruches, der schon vor über 200 Jahren aufgegeben wurde und wanderte weiter in Richtung Destedter Grund. Hier sahen sich die Wanderer den Destedter Steinbruch an, der von 1947 bis 1971 ausgebeutet wurde und das Kalkgestein für das Hemkenroder Kalkwerk lieferte. Er hat ein Ausmaß von ca. 300 mal 400 m und ist ca. 30 m tief.

Ein Besuch im Abbenroder Mühlencafe rundete die gelungene Wanderung ab. Dort wurden bereits Ideen für weitere historische Wanderungen mit dem Ortsheimatpfleger geplant.

Historische Wanderung mit dem Ortsheimatpfleger

Destedt. Auch in diesem Jahr führten die Grünen wieder eine historische Wanderung mit dem Destedter Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan durch. Über Hemkenrode, den Veronikasee, Klein Veltheim, ging es durch die Ohe in die Herzogsberge. In der Gaststätte "Stiller Winkel", die einigen noch gar nicht bekannt war, wurde Rast gemacht.

Der Rückweg führte über Cremlingen und das „Cremlinger Horn“. Von Jörg- Eckehardt Pogan erfuhren die Teilnehmer, dass dies einmal die Ziegelei des Gutes Destedt war. Wahrscheinlich wurden hier die vielen alten Dachziegel auf der Unter- und Oberburg gebrannt. 1931 wurden die Ziegeleianlagen abgerissen. Die Tongrube ist heute ein kleiner Teich. Wohnungen waren für zwei Ziegeleiarbeiter und den Brennmeister im großen Wohnhaus vorhanden. Nach Ende der Produktion bot das Haus Unterkunft für den Förster und zwei Waldarbeiterfamilien.

Diese Familien erhielten erst 1954 Strom, weil das Kalkwerk in Hemkenrode dort Ton abbauen wollte. Bis dahin mussten im Winterhalbjahr die Mütter morgens ihre kleinen schulpflichtigen Kinder, die die Schule in Cremlingen besuchten, mit der "Stalllaterne" bis zur Bundesstraße 1 bringen.

Weiter ging es zur Mühlenbreite und auf diesem Feldweg am ehemaligen Richtplatz des adeligen Gerichtes Destedt vorbei zum Lindenplatz. Nach gut 20 km und vielen interessanten Geschichten waren alle wieder froh, in Destedt zu sein.

Elmrand vor weiterer Bebauung schützen

Destedt. Auch im Ortsrat Destedt wurde auf der jüngsten Sitzung über die Vorlage der Verwaltung zur künftigen Entwicklung in den Ortschaften der Gemeinde (DS IX/541) diskutiert. Der Rat der Gemeinde hatte auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2015 die Verwaltung beauftragt, eine Vorlage zu erstellen. Für jede Ortschaft lagen bereits Lagepläne für mögliche Baugebiete vor, die nun in den Ortsräten erneut beraten werden sollten.

Für die Ortschaft Destedt waren im Lageplan 3 zwei potentielle Baugebiete verzeichnet: An der Trift Ortsausgang Richtung B 1 und zwischen An der Wasserfurche und Mittelweg vor dem Elm.

Da für die Grünen eine weitere Bebauung Richtung Elm nicht infrage kommt, weil dadurch die Pufferzone zum Elmrand weiter reduziert werden würde, stellte Ortsratsmitglied Dr. Diethelm Krause-Hotopp den Antrag, dieses Gebiet grundsätzlich aus einer möglichen Bebauung heraus zu nehmen. Mit 5 Ja- und 2 Nein-Stimmen schloss sich der Ortsrat dieser Auffassung an. Als mögliches Baugebiet käme die Fläche an der Trift infrage. Die weitere Beratung findet demnächst im Gemeinderat statt.

Grüne kandidieren in Destedt

Destedt. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen wurden auch die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im September aus der Ortschaft Destedt gewählt. Mit Gudrun Beckner, Dr. Christian Rothe-Auschra und Dr. Diethelm Krause-Hotopp kommen drei Bewerber für den Cremlinger Gemeinderat aus Destedt.

Auf Platz eins für den Ortsrat kandidiert wieder Dr. Sabine Auschra, die bisherige Fraktionsvorsitzende. Weiter kandidieren Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Gudrun Beckner und Giovanni Guareascio. „So viele Kandididaten hatten wir für den Ortsrat noch nie“, so Sabine Auschra.

Die inhaltlichen Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre sollen aus Sicht der Grünen die Themen Verkehrsberuhigung, Öffentlicher Personennahverkehr, Jugend, Förderung der Vereine, Natur und Umwelt sein.

Bei einer Ortsbegehung im Schmiedebusch sahen sich die Grünen die von der Gemeinde durchgeführte Absenkung der Bordsteine an. „Es ist gut, dass die Gemeinde hier dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nachkommt und die Bürgersteige besser begehbar macht“, brachte Diethelm Krause-Hotopp zum Ausdruck. An zwei weiteren Stellen in Destedt sollen die Bordsteine abgesenkt werden.

„Mehr Wildnis wagen!“

Vogelstimmenwanderung am  Destedter Elmrand

Destedt. Auch die 17. Vogelstimmenwanderung der Destedter Grünen war wieder total ausgebucht. In diesem Jahr ging es durch die Wasserfurche Richtung Elm. So konnten Vögel in  Dorflage, an und im Wald gehört werden. Reinhold Huke, Ornithologe bei der avifaunistischen Arbeitsgemeinschaft Süd-Ost Niedersachsen (AviSON) erwies sich erneut als Kenner der verschiedenen Vogelstimmen. Darüber hinaus gab er Informationen über die Lebensräume und -bedingungen der einzelnen Arten.

Es konnten zwar 33 verschiedene Vogelarten gesehen bzw. gehört werden, dennoch ist der Bestand der Vögel in Europa in den letzten 30 Jahren stark zurückgegangen. Im Zuge der landwirtschaftlichen Intensivierung kam es zu Verlusten und Verschlechterungen der Brutlebensräume und zu einer Verringerung des Nahrungsangebotes.

Durch bewusst unaufgeräumte Ecken, Laubholz und Hecken können Gartenbesitzer Lebensräume für Vögel verbessern. Außerdem sollten sie auf chemische Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten. „Mehr Wildnis wagen“, empfahl der Vogelexperte.

Für Neueinsteiger war der Zilpzalp, der ja seinen Namen ruft, und der kleine Zaunkönig gut zu erhören. Erfreuen konnte sich die Gruppe auch wieder am Rotmilan, der am Himmel seine Bahnen zog. Einen besonderen Höhepunkt lieferte die Nachtigall mit ihrem Gesang.

Nach gut zwei Stunden hatten die Teilnehmer nicht nur viel dazu gelernt, sondern sich auch ein leckeres Frühstück verdient.

Radweg wird saniert

Destedt. Der Radweg von Destedt nach Hemkenrode befindet sich in einem schlechten Zustand. Zahlreiche Absenkungen am Rand, viele Löcher und Risse machen das Radfahren beschwerlich. Vor gut einem Jahr nahmen dies die Destedter Grünen zum Anlass, sich beim Landkreis zu erkundigen, wann dieser Weg saniert werden soll. Dabei erfuhren die Grünen, dass die Sanierung voraussichtlich im Frühjahr 2015 durchgeführt werden soll. Rückfrage im August 2015 ergab nun einen genauen Termin. Dank an den Landkreis! Jetzt wird es wieder Spaß machen, den Radweg zu benutzen.

Tempo 30 wird in Destedt gefordert

Destedt. Auf ihrer Rundtour durch die Niedersächsischen Landesbehörden für Straßenbau und Verkehr machte Susanne Menge, Mitglied der Grünen im Niedersächsischen Landtag, auch in Destedt Station. Der Destedter Ortsrat hatte auf seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit einem Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Richtung Hemkenrode zugestimmt.

Besonders viele Kinder müssen diese Straße auf dem Weg zur Schule, zum Sportverein oder zu Freunden überqueren. Schulleiter Ulli Kleinfeldt, Elternratsvorsitzende Anke Pätsch und Tanja Lemke, die viele Jahre beim Elternschülerlotsen mitgearbeitete, wiesen auf die Gefahren an dieser Straße hin. Die Grundschule liegt nur wenige Meter von der Straße entfernt.

Als Anwohner berichtete Eberhard Kalus über zahlreiche gefährliche Situationen, die er beobachten konnte. Vor Jahren sei schon einmal eine Bedarfsampel gefordert worden, die aber von der Straßenbehörde abgelehnt worden sei. Zum Glück ist noch kein Kind verletzt worden.

Da es sich um eine Kreisstraße handelt, empfahl Susanne Menge, die für Verkehr zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen, sich direkt an den Kreistag und die Landrätin zu wenden. „Es ist offenkundig, dass hier etwas getan werden muss und nicht erst, wenn ein Unfall passiert ist. Der Druck auf das Straßenverkehrsamt des Landkreises sollte erhöht werden. Offensichtlich denkt man auch hier wenig an Fußgänger und Kinder“, so Susanne Menge.

Die Cremlinger Grünen versprachen, sich weiterhin hartnäckig für Verkehrsberuhigung in Ortschaften einzusetzen.

Ortsrat Destedt für Tempo 30 auf Kreisstraße

Destedt. Zur jüngsten Ortsratssitzung hatte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag auf Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Richtung Hemkenrode eingebracht.

Nachdem im Mai ein Verkehrsunfall auf der Destedter Kreuzung passiert ist, forderten die Grünen die Ausweisung von Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße, beginnend an der Bushaltestelle Ortseingang (von der B1 kommend) bis zur Bushaltestelle Ortsausgang.

Besonders Grundschulkinder müssen diese Straße auf dem Weg zur Schule und wieder zurück überqueren. Zum Glück ist noch kein Kind verletzt worden. Auch gibt es zahlreiche Klagen von Anwohnern über zu schnelles Fahren auf diesem Abschnitt. Nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden Sabine Auschra liege hier eine konkrete Gefahrenlage vor, die die Tempobegrenzung rechtfertige“.

Auch Ortsbürgermeister Matthias Böhnig (SPD) sprach sich für eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt aus. „Die Sicherheit geht hier vor Schnelligkeit“, so argumentierte Böhnig.

Mit 6 Ja, einer Enthaltung und einer Nein Stimme wurde der Antrag der Grünen angekommen. Über die Gemeinde soll er an das Straßenverkehrsamt weiter geleitet werden. Über ihre Landtagsabgeordnete Susanne Menge soll dies auch in einem Gespräch mit der Straßenbaubehörde erörtert werden.

Tempo 30 auf Hemkenroder Straße gefordert

Grüne bleiben bei Verkehrsberuhigung am Ball

Destedt. Verkehrsberuhigung ist für die Grünen ein Thema, bei dem sie nicht so schnell aufgeben. Nachdem vor Kurzem wieder ein Verkehrsunfall auf der Destedter Kreuzung passiert ist, fordert die Fraktion der Grünen im Destedter Ortsrat nun die Einführung von Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße, beginnend an der Bushaltestelle Ortseingang (von der B1 kommend) bis zur Bushaltestelle Ortsausgang. Ein entsprechender Antrag ist in den Ortsrat eingebracht worden.

Die Situation auf der Hemkenroder Straße ist durch die Kreuzung (hier sind am 30. Juni 2012 und am 17. Mai 2015 Verkehrsunfälle passiert), den Schulweg der Grundschulkinder aus dem Landgraben sowie den beiden Bushaltestellen geprägt. Zwar geleiten morgens Elternlotsen die Kinder sicher über die Straße, nach Schulschluss müssen sie das aber selbst bewältigen. Auch für die Elternlotsen würden sich die Gefahren durch Temporeduzierung verringern. In einer Pressemitteilung der BZ vom 14.04.2015 fordert der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies generelles Tempo-Limit vor Schulen. „Aus unserer Sicht liegt hier eine konkrete Gefahrenlage vor, die die Tempobegrenzung zulassen sollte“, so die Fraktionsvorsitzende Sabine Auschra.

Vogelstimmenwanderung im Destedter Gutspark

Destedt. Auch die 16. Vogelstimmenwanderung der Cremlinger Grünen war wieder ausgebucht. In diesem Jahr ging es durch den Destedter Gutspark. Reinhold Huke vom NABU Schöppenstedt erwies sich wieder als Kenner der verschiedenen Vogelstimmen. Darüber hinaus gab er Informationen über die Lebensräume und -bedingungen der einzelnen Arten.

27 verschiedene Vogelarten konnten gesehen bzw. gehört werden. Für Neueinsteiger war der Zilpzalp, der ja seinen Namen ruft, und der kleine Zaunkönig gut zu erhören. Die „Profis“ machten sich an die Unterscheidung der „Mücken“: Mönchsgras- (mit der schwarzen Kappe), Dorngras-, Klapper- und Gartengrasmücke mussten unterschieden werden.

Auch in diesem Jahr erfreute sich die Gruppe wieder am Rotmilan, der dicht über die Gruppe hinweg flog. Er ist ein echter „Europäer“, 50 % seines Bestandes befinden sich in Deutschland.

Durch bewusst unaufgeräumte Ecken, Laubholz und Hecken können Gartenbesitzer Lebensräume für Vögel verbessern. Der Vogelexperte Peter Berthold rät sogar zur Sommerfütterung, weil es, besonders durch die vielen Maisfelder, zu wenig Wildkräuter in der Natur gäbe.

Nach gut zwei Stunden hatten die Teilnehmer nicht nur viel dazu gelernt, sondern sich auch ein leckeres Frühstück verdient.

Bäume sollen nachgepflanzt werden

Cremlingen. Der landschaftsprägende Charakter der Baumreihen entlang der Bundesstraße 1 in der Gemeinde Cremlingen droht durch zunehmende Lücken in der Bepflanzung verloren zu gehen. Diese Entwicklung will die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat stoppen. Sie brachten daher einen Antrag auf den Weg, in dem die Verwaltung der Gemeinde aufgefordert wird, „die Straßenbaubehörde Wolfenbüttel mit Nachdruck aufzufordern, die Lücken in den Baumreihen entlang der B1 durch Nachpflanzungen zu schließen“.

Destedter Grüne: Mehr Verkehrsberuhigung in den Ortschaften!

Destedt: Verkehrsberuhigung ist in den meisten Orten der Gemeinde Cremlingen ein immer wiederkehrendes Thema. Viele Ideen, die in anderen Bundesländern, aber auch anderen Teilen Niedersachsens umgesetzt wurden, scheitern bei uns oft am Straßenverkehrsamt in Wolfenbüttel.

Auch die Arbeitsgruppe „Verkehrsberuhigung in Destedt“, vom Ortsrat eingesetzt, hat viele Vorschläge entwickelt, stößt aber bei der Umsetzung an Grenzen. Deshalb hat der Ortsrat Destedt den Antrag der Destedter Grünen, einen Verkehrsplaner zu dieser Thematik einzuladen, einstimmig befürwortet.

Das Thema soll nun auf Gemeindeebene weiter behandelt werden, da auch andere Ortschaften von dieser Thematik betroffen sind. So ist es bisher nicht möglich gewesen, vor dem Seniorenwohnheim in Gardessen die Sicherheit beim Überqueren der Straße zu garantieren.

Radweg wird saniert

Destedt. Der Radweg von Destedt nach Hemkenrode befindet sich in einem unzumutbaren Zustand. Zahlreiche Absenkungen am Rand, viele Löcher und Risse machen das Radfahren beschwerlich. Dies nahmen die Destedter Grünen zum Anlass, sich beim Landkreis zu erkundigen, wann dieser Weg saniert werden soll. Dabei erfuhren die Grünen, dass der Radweg voraussichtlich im Frühjahr 2015 saniert werden soll. Dann wird es wieder Spaß machen, den Radweg zu benutzen.

Grüne besuchten Jugendfeuerwehr

Destedt. Am 21. Juni feiert die Destedter Jugendfeuerwehr ihren 40.Geburtstag. An diesem Tag sind sie auch Ausrichter der jährlichen Jugendfeuerwehrwettkämpfe der Gemeinde Cremlingen. Den bevorstehenden Geburtstag nahm die Ortsratsfraktion der Grünen in Destedt zum Anlass, sich über die Arbeit der Jugendfeuerwehr zu informieren. Bei herrlichem Wetter nahmen Sabine Auschra und Diethelm Krause-Hotopp  am Übungsabend auf dem Destedter Sportplatz teil. Denise Wiatrowski, die Chefin der Jugendfeuerwehr, lieferte sachkundig Informationen über die Arbeit der Kinder und Jugendlichen.

Drei Mädchen und acht Jungen aus Hemkenrode, Schulenrode und Destedt werden von insgesamt neun Betreuern an die Aufgaben der Feuerwehr auf spielerische Art herangeführt. Zurzeit bereiten sie sich intensiv auf den Wettkampf am 21. Juni vor, der aus zwei Teilen besteht. Zum ersten Teil gehören Löschübungen, Knoten erstellen und Hindernisse überwinden. Im zweiten Teil werden Laufübungen und Staffelholzläufe zu absolvieren sein. „Dies sind praktische Übungen als Vorbereitung auf die Übernahme in die Erwachsenenwehr“, so Denise Wiatrowski.

Die Destedter Jugendfeuerwehr engagiert sich aber auch im dörflichen Leben. Zweimal im Jahr finden Papiersammlungen statt, am Osterfeuer und beim Lampionumzug sind sie dabei. Höhepunkt sind die jährlich stattfindenden Zeltlager, die sehr beliebt sind. Sabine Auschra lobte das Engagement der Destedter Jugendfeuerwehr und wünschte viel Erfolg beim anstehenden Wettkampf.

Bürgermeisterkandidat Kaatz spendete für „frühlingshaftes Destedt“

Destedt. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren dem Ruf des Ortsrates gefolgt und beseitigten in und um Destedt achtlos weggeworfenen Müll. Zusätzlich wurden rund um das Haus der Vereine und der Schule Beete gepflegt und frühlingshaft geschmückt. Ortsbürgermeister Matthias Böhnig konnte über 70 Personen begrüßen, die sich voller Eifer an die Arbeit machten. Vom Destedter Backhaus und dem Getränkemarkt wurde die Aktion gesponsert.

Dem Ruf war auch Bürgermeisterkandidat Detlef Kaatz gefolgt, der sich über die große Resonanz freute und spontan für die Gemeinschaft einen Obolus spendete. „Destedt ist ein sehr aktives Dorf mit einem gut funktionierenden Gemeinwesen“, stellte Kaatz fest, „es macht immer wieder Spaß in Destedt zu sein und an den Aktivitäten teilzunehmen.“

Dorfkern in Destedt erhalten

Destedt. Auf seiner Sitzung im Juni 2013 hatte der Destedter Ortsrat einstimmig beschlossen, eine Gestaltungssatzung für den Ortskern zu erarbeiten. Anlass war eine Bauanfrage für sieben Wohneinheiten an der Destedter Hauptstraße. Inzwischen liegt den Mitgliedern des Ortsrates ein vom Planungsbüro Warnecke entwickelter Entwurf vor.

Dies nahmen die Destedter Grünen zum Anlass, sich im Rahmen einer Ortsbegehung den Geltungsbereich der Satzung genauer anzusehen. Die Grünen begrüßen, dass die im alten Ortskern bestehenden Grünflächen erhalten bleiben sollen.

Demnächst sollen die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Foto (Philipp Lüer): Die Destedter Grünen auf ihrem Dorfrundgang, v.l. Diethelm Krause-Hotopp, Sabine Auschra, Gudrun Hock und Christian Rothe.

Destedt: Verkehrsberuhigung bleibt auf der Tagesordnung

Destedt. Die Destedter Grünen trafen sich jüngst zur Fraktionssitzung, um die weitere Arbeit im Ort zu besprechen. "Zahlreiche Anliegen der Grünen sind inzwischen auf den Weg gebracht worden", fasste Fraktionsvorsitzende Sabine Auschra die bisherige Arbeit zusammen.
Noch nicht zufrieden sind die Grünen mit dem Stand der Verkehrsberuhigung im Ort. Inzwischen sei der niederflurgerechte Umbau der Bushaltestellen in der Abbenroder Straße erfolgt, so wie es sich zahlreiche EinwohnerInnen gewünscht hätten. "Wir Grünen werden uns für weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ort einsetzen", versprach Ortsratsmitglied Diethelm Krause-Hotopp. Einstimmig hatte der Ortsrat die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept zur Verkehrsberuhigung in der Ortschaft Destedt entwickeln zu lassen.
Auch die Jugendarbeit sei den Destedter Grünen wichtig. Dazu will der Ortsrat demnächst, gemeinsam mit der auf Initiative von SPD und Grünen eingestellten Sozialarbeiterin Barbara Schmidtke, ins Gespräch mit den Jugendlichen kommen.