Grüne besuchten die Polizei in Cremlingen

Cremlingen. In regelmäßigen Abständen erkundigt sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen bei der Leiterin der Polizeistation Cremlingen, Sabine Bosse, über die aktuelle Lage in der Gemeinde. „Vielfach bin ich von Einwohnern auf die mit Musik fahrenden Schrottsammler angesprochen worden. Ist das legal?“ wollte Tina Jäger aus Abbenrode wissen. „Überwiegend haben sie eine Genehmigung zum Sammeln von Schrott, oftmals jedoch nicht für die Musik. Bei Verstößen werden Ordnungswidrigkeiten- oder Strafanzeigen gefertigt und an die zuständigen Behörden weitergeleitet“, so Polizeihauptkommissarin (PHKin) Bosse.

Thema des Gesprächs war auch die Verkehrssituation in der Gemeinde Cremlingen und der Wunsch der Grünen, die Kreuzung B1/Richtung Schulenrode mit einem Kreisel ...

 

   Mehr »

GRÜNER Tag in Abbenrode

Die GRÜNEN des Ortsverbands Cremlingen gingen für einen Tag im DGH in Abbenrode in Klausur. In großer konstruktiver Runde nahm man sich die Zeit, über Herausforderungen und Chancen der Kommunalpolitik zu reden . „Ziel war unter anderem auszuloten, wie wir den Ortsverband zukunftsfähig aufstellen und attraktiv auch für junge Menschen gestalten können“, erläutert Vorstandsmitglied Stefanie Barz. Darüber hinaus ging es um die Beantwortung der Fragen: Wo stehen wir bei der Umsetzung unserer politischen Vorstellungen für die Gemeinde Cremlingen, was haben wir bisher erreicht, wo ist nach Handlungsbedarf? ...

   Mehr »

Unsere Kitas leisten vorbildliche Arbeit

Cremlingen. Zu einem intensiven Erfahrungsaustausch kamen Mitglieder der Ratsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN mit der Leiterin des Fachbereichs 4 - Tageseinrichtungen für Kinder, Frau Catrin Brenner, zusammen.
Zahlreiche Themen wurden ausführlich und konstruktiv miteinander diskutiert.
Besonderes Augenmerk wurde auf die angespannte Personalsituation gelegt...

   Mehr »

Gemeinde Cremlingen steht vor großen Herausforderungen!

Gruppe SPD/Grüne diskutiert über künftige Entwicklungen

Cremlingen. Die Gemeinde Cremlingen steht nicht nur kurzfristig aufgrund des Krieges in der Ukraine und den daraus resultierenden Folgen, wie beispielsweise erheblichen Kostensteigerungen bei der Energie, vor großen Herausforderungen. Auch absehbare Investitionserfordernisse in wichtige Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten, Begegnungszentrum in Cremlingen und Feuerwehren, kommen auf die Gemeinde zu. Diese und viele weitere Themen haben Mitglieder der Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Cremlingen im Rahmen einer Klausurtagung zwei Tage lang diskutiert und Anträge dazu beschlossen....

   Mehr »

Cremlinger GRÜNE: Weiterbau der Weddeler Schleife!

Der Klimakatastrophe kann nur mit einer konsequenten Verkehrswende begegnet werden.
Deshalb setzen sich die Cremlinger Grünen schon seit Jahren für den Ausbau der „Weddeler Schleife" ein.
Die Verbindung Braunschweig - Wolfsburg ist für viele Pendler*innen von großer Bedeutung.
Ebenso wichtig ist sie für den Güter- und Fernverkehr (ICE Frankfurt-Berlin)....

   Mehr »

Verlaufen im Elm

Destedt: Das kann Ortsunkundigen ohne Karte oder Navi  tatsächlich passieren, wie die Destedter Grünen auf ihrer letzten Sitzung am 13.10. feststellten. Es gibt nur rätselhafte mit Nummern versehene Schilder wie „Rundweg“ oder „Zielweg“ ohne weitere Angabe. Nur an wenigen Punkten werden Ziele mit Kilometerzahlen benannt...
 

   Mehr »

Neue Konzepte zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum

Der Ortsverein BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Cremlingen hatte unterstützt vom Ortsverband Samtgemeinde Sickte zum Thema „Neue Konzepte zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum“ zu einer Fahrradtour eingeladen. Sowohl in der Samtgemeinde Sickte als auch in der Gemeinde Cremlingen gibt es vielversprechende innovative Konzepte um die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern.....

   Mehr »

Atommüll in der Asse sicher bergen und lagern

Zu einer Fahrradtour in die Infostelle Asse hatten hatte der Ortsverband Samtgemeinde Sickte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingeladen. Bei kritischen Wetterverhältnissen machte sich eine Gruppe vom Café Burschenhof in Sickte aus auf zur Schachtanlage Asse 2.....

   Mehr »

Exkursion der Cremlinger GRÜNEN

Die Cremlinger GRÜNEN wählten für ihre monatliche Mitgliederversammlung ausnahmsweise ein anderes Format. Anstatt sich nur theoretisch mit den Fragen der Gemeinde zu befassen, sahen sich die Teilnehmer*innen vor Ort um. Schwerpunkt war dabei der Elm in den Gemarkungen Destedt und Abbenrode und hier besondere Punkte wie der Steinbruch in Destedt und der Talteich.....

   Mehr »

GRÜNE Ratsfraktion: Mehr für den Klimaschutz tun!

Cremlingen. Zu ihrer jüngsten Sitzung kam die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Cremlingen zusammen. Dabei standen die Vorbereitung der kommenden Ausschusswoche sowie ein Rückblick auf das vergangene Jahr auf der Tagesordnung. Nach Ansicht von Ulrike Siemens, Vorsitzende des Ausschusses Umwelt-, Planungs-,. Energie- und Klimaschutz (UPEKA), reicht es nicht aus, sich Klimaschutz Gemeinde zu nennen ....

   Mehr »

GRÜNE Ratsfraktion: Mehr für die Jugend tun!

GRÜNE Ratsfraktion fordert eine zusätzliche Stelle im Haushalt für die Jugendarbeit.

Zu ihrer jüngsten Sitzung kam die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Cremlingen zusammen. Dabei standen die Vorbereitung der kommenden Ausschusswoche sowie ein Rückblick auf das vergangene Jahr auf der Tagesordnung.

Im November 2021 hatte die Gruppe SPD/GRÜNE im Jugend-, Sport-, Sozial- und Kulturausschuss (JSSK) nach den Aktivitäten in der Jugendarbeit der Gemeinde Cremlingen gefragt. Dazu wurde durch die Verwaltung mitgeteilt, dass der in der Gemeinde Cremlingen tätige Mitarbeiter für die Jugendarbeit durch andere Aufgabenbereiche derart eingedeckt ist, dass er eine „intensivere Betreuung aufgrund der verfügbaren Kapazitäten nicht leisten“ kann.

„Mit dieser Antwort können wir uns nicht zufrieden geben. Gerade unter den Corona-Zeiten haben Jugendliche besonders gelitten. Hier muss endlich mehr für sie getan werden. Deshalb werden wir eine zusätzliche Stelle im Haushalt für Jugendarbeit fordern“,..........

   Mehr »

GRÜNEN-Kandidat Nico Söhnel zu Besuch im Zeltlager der Jugendfeuerwehren

Der Tag der offenen Tür war für Nico Söhnel, Landtagskandidat der GRÜNEN für den Wahlkreis 9 – Wolfenbüttel-Nord, willkommener Anlass das Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Cremlingen am Freibad in Hemkenrode zu besuchen.

Gemeindebrandmeister Marcus Peters, Gemeindejugendfeuerwehrwart Reiner Lemm und auch Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz nahmen sich ausführlich Zeit, um das Zeltlager vorzustellen und Fragen zur...

   Mehr »

Cremlinger Ratsfraktion der GRÜNEN besuchte Bürgermeister Kaatz

Zu einem intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch kamen die Mitglieder der Cremlinger Ratsfraktion der GRÜNEN mit Bürgermeister Detlef Kaatz zusammen. Bei der Bürgermeisterwahl 2021 hatten die Cremlinger GRÜNEN Detlef Kaatz erneut unterstützt und so zu seiner Wahl entscheidend mit beigetragen. Mit der SPD-Fraktion bilden die GRÜNEN im Gemeinderat Cremlingen eine Gruppe.

„Wir haben in diesem knappen ersten Jahr der Wahlperiode in den sechs Ratssitzungen schon eine Reihe von wichtigen Entscheidungen getroffen und die Lebensqualität in der Gemeinde durch zusätzliche Leistungen weiter erhöht“, fasste der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp zusammen....

   Mehr »

Wieder eine "historische Wanderung" der GRÜNEN in Destedt

Am 14. August 2022 wird in Destedt auf Einladung der Grünen wieder eine "historische Wanderung" mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan stattfinden. Dies ist seit 2012 schon die 11. Wanderung und inzwischen zu einer schönen Tradition geworden.
    Diesmal werden wir auf eher nicht so häufig genutzten Wegen durch die Feldmark Destedt in Richtung Cremlinger Horn, dann durch das Hegholz, wo wir ein Hügelgrab suchen werden, weiter zum Bahnübergang Richtung Schandelah gehen. Dort wird es Gelegenheit zu einer Picknick-Pause geben. Weiter werden wir über Alt-Schandelah und Gardessen über den Richtplatz an der Mühlenbreite nach Destedt wandern.
    Wie immer werden wir sicher viel Interessantes zur Geschichte unseres Dorfes erfahren - so war es z. B. einmal geplant, dass Destedt einen eigenen Bahnhof bekommen sollte!

Etwa gegen 15.30 wird die 12 km lange Wanderung beendet sein. Wegen Zeckengefahr bitte lange Hosen tragen, feste Schuhe sind auch zu empfehlen. Außerdem bitte Proviant für das Picknick mitbringen!

Treffpunkt: 9.30 am Lindenplatz Destedt
Weitere Informationen bei Sabine Auschra, Tel 2326
Download als PDF-Datei

Wallbox? Defekt

Die GRÜNEN in der Gemeinde Cremlingen trafen sich zu ihrem monatlichen Austausch im Juni in Hordorf. In den nächsten Monaten werden die Treffen reihum in allen Ortschaften der Gemeinde stattfinden, um sich ein besseres Bild der Fragen und Probleme, aber auch der Chancen und Initiativen machen zu können. Für die grünen Hordorfer*innen stellte Elke Bartels ihren Ort vor. Sie berichtete aus dem Ortsrat und erzählte ausführlich von ihrem Herzensprojekt, dem Artenschutzturm, der in einem ehemaligen Trafoturm untergebracht ist. Für Destedt ist ein ähnliches Projekt am ehemaligen Steinbruch geplant, so dass es zu einem lebhaften Erfahrungsaustausch kam. Eines Problems in der Ortschaft wurden die GRÜNEN schon bei der Ankunft am DGH gewahr. An der Wallbox, an der Besucher*innen des DGHs ihre E-Autos laden können sollten, prangte das Schild „DEFEKT“. Auf Nachfrage ergab sich, dass es Probleme mit der ursprünglich kostenlosen Lademöglichkeit gegeben hatte, so dass auf ein Bezahlsystem umgestellt werden soll. Leider verzögert sich diese Umstellung bzw. Neuinstallation nun schon seit Monaten und die Hordorfer*innen dringen auf zügige Umsetzung.

Das nächste Treffen wird am ersten Sonntag im Juli vermutlich in Weddel stattfinden. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich gerne unter ov-cremlingen@remove-this.gruene-wf.de anmelden. Die GRÜNEN freuen sich immer über Interessierte, die sich informieren oder gerne auch mitarbeiten möchten.

Neuwahl des Vorstands im Ortsverband Cremlingen von B90/DIE GRÜNEN

Bei den Cremlinger GRÜNEN standen turnusmäßig Vorstandswahlen an. Der Rechenschafts- und der Kassenbericht stießen auf große Zustimmung, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Die Mitglieder und der scheidende Vorstand bedankten sich bei Horst-W. Gilarski, der nicht wieder antrat, für sein Vorstandsengagement. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder, Kassierer Christian Rothe Auschra und Ulrike Siemens, stellten sich wieder zur Wahl und wurden bestätigt; neu hinzugekommen sind Stefanie Barz und Bernd Stolte, alle einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt....

   Mehr »

Vogelstimmenwanderung am Destedter Elmrand

„Klimawandel macht auch der Vogelwelt zu schaffen!“

Destedt. Auch die 21. Vogelstimmenwanderung der Grünen war wieder so begehrt, dass nicht alle teilnehmen konnten. In diesem Jahr führte Rudolf Jackmann vom NABU aus Braunschweig die Gruppe in das Hören von Vogelstimmen ein. Er vermittelte nicht nur den Gesang der heimischen Vogelwelt, sondern erzählte auch Wissenswertes über ihren Lebensraum. „Leider ist die Vielfalt unserer Vogelwelt durch intensive Landwirtschaft, zunehmende Flächenversiegelung,...

   Mehr »

Schwimmen will gelernt sein!

Gruppe SPD/Grüne wollen Corona-Lücke schließen

Cremlingen. Während der Corona-Pandemie hat es viele Einschränkungen und Belastungen für die Schülerinnen und Schüler gegeben. So fiel beispielsweise Unterricht aus oder musste im „Homeschooling“ absolviert werden. Dies betraf auch den Schwimmunterricht, der nicht vollumfänglich erteilt werden konnte. So berichteten es die Schulleitungen in der letzten Sitzung des Schulausschusses, in der dieses Thema aufgegriffen und erörtert wurde.

„Idealerweise lernen alle Schülerinnen und Schüler in unseren Grundschulen im schulischen Schwimmunterricht das Schwimmen...

   Mehr »

„Vertriebene Kinder und Jugendliche bedürfen besonderer Aufmerksamkeit“

Die Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Cremlingen begrüßt Vorstoß der Gruppe „Die Mitte“

Cremlingen. Aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine erreichen uns bisher leider keine positiven Nachrichten. Die Anzahl der Vertriebenen nimmt stetig zu und einige erreichten bereits die Gemeinde Cremlingen. „Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass es kurzfristig zu einem Ende des Krieges und einer sofortigen Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimat kommen wird. Den bei uns ankommenden Kindern und Jugendlichen als einer der schwächsten gesellschaftlichen Gruppe sollten wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken.“ erklärt Gruppensprecher Dr. Peter Abramowski (SPD). „Wir begrüßen daher den Antrag der Gruppe „Die Mitte“ „[…] auf Betreuung für Kinder aus der Ukraine geflüchteter Familien in gemeindlichen Kindertagesstätten.“ „Wir hatten diesbezüglich bereits auf den möglicherweise entstehenden Engpass der bereits strapazierten Raumsituation in Kita´s und Schulen hingewiesen und von Bürgermeister Kaatz die Zusage erhalten, dies mit in den Blick zu nehmen.“ Der stellvertretende Gruppensprecher Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE) fügt hinzu: „Auch die Jugendlichen, die dem Grundschulalter entwachsen sind, dürfen wir nicht vergessen. Dieser Aspekt sollte noch ergänzt werden. Die seitens der Gruppe SPD/Grüne initiierte Ausweitung der Schulsozialarbeit kann hier ein temporärer Baustein zur Unterstützung sein, sollte der Bedarf entstehen.“

Planung ist gut, Realisierung ist besser

Die Gemeinde Cremlingen lud zur Vorstellung des Radverkehrskonzepts in das Cremlingen Eventcenter ein. Ca. 50 Interessierte kamen am 02. Mai, um die Ausführungen des Planungsbüros SHP Ingenieure zu hören und sich dazu zu äußern.

Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz eröffnete die Veranstaltung mit der Information, dass die Gemeinde Cremlingen schon 2010 als eine der ersten Gemeinden überhaupt ein Radverkehrskonzept vorgelegt habe. Dr.-Ing. Bischoff vom Planungsbüro relativierte diese Feststellung allerdings. Denn von den 64 damals identifizierten Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur seien nur 16 bisher umgesetzt worden. Und die durchgeführten Maßnahmen betrafen zum großen Teil Verbesserungen des Belags....

   Mehr »

Cremlinger Grüne laden zur Vogelstimmenwanderung ein

Bündnis 90/Die Grünen in Destedt laden zu einer Vogelstimmenwanderung in Destedt am Elmrand ein. Am 08. Mai 2022 (Sonntag), um 7:00 Uhr gibt Rudolf Jackmann aus Braunschweig eine Einführung in die Rufe der heimischen Vogelwelt. Ferngläser sollten mitgebracht werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitte vorherige Anmeldung bei Diethelm Krause-Hotopp, Tel. 05306-3693.

Die Vogelstimmenwanderung ist ausgebucht. Bitte nicht mehr anrufen!

Regionale Vermarktung ist Trumpf - Besuch bei Familie Glindemann

Das Thema „Ernährung“ erlebte mit der Corona-Pandemie einen Aufschwung. Die Pandemie rückte auch die Gefahren einer übermäßigen Internationalisierung ins Bewusstsein. Und der Ukrainekrieg mit dem Wegfall eines der wichtigsten Lieferanten z.B. für Sonnenblumenkerne und Rapsöl schärfte noch einmal die öffentliche Wahrnehmung, wie verletzlich viele internationale Lieferketten sind. Neben der Versorgungssicherheit sind auch aus ökologischer Sicht die Vermeidung langer Transportwege und die regionale Versorgung mit Lebensmitteln wichtige Themen. In diesem Zusammenhang besuchten Hans-Henning-Gerberding und Bernd Stolte vom Ortsverband Cremlingen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN den Hof der Familie Glindemann, um sich aus erster Hand über das Thema „Regionale Versorgung“ zu informieren.

   Mehr »

Alternative Wohnformen

Wie will ich (im Alter) wohnen? Diese Frage stellen sich natürlich auch die Menschen in der Gemeinde Cremlingen. Ein Haus, das man in der Familienphase gebaut oder gekauft hat, kann im Alter zu groß oder zu unpraktisch werden, der Garten macht dann vielleicht mehr beschwerliche Arbeit als Freude. Aber es fällt natürlich schwer, die gewohnte Umgebung oder Nachbarschaft zu verlassen, um anderswo in eine kleinere Wohnung zu ziehen.

Genau an diesen Fragestellungen setzt das Netzwerk „Gemeinsam Wohnen Braunschweig“ an. Dieses Netzwerk hat schon mehrere Projekte im Bereich des Mehrgenerationen-Wohnens realisiert. Die Cremlinger GRÜNEN hatten Dipl.-Ing. Wolfgang Wiechers zu einem Online-Vortrag mit anschließender Diskussion eingeladen, um sich von ihm Möglichkeiten aufzeigen zu lassen, Wohnen anders als in den üblichen Kategorien zu denken.

Wiechers ist Architekt und Stadtplaner und hat das Netzwerk mit aufgebaut. In seinem Vortrag stellte er Beispiele von verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Stadien der Realisierung vor. Er zeigte, dass gemeinschaftliches Wohnen mit jeweils eigenen Bereichen und Gemeinschaftsräumen sich sehr gut in größeren Bestandsimmobilien realisieren lässt. Aber auch normale Einfamilienhäuser, wie sie häufig im ländlichen Bereich vorkommen, lassen sich zu Mehrgenerationenhäusern umbauen und umnutzen. Manchmal ist da ein wenig Kreativität gefragt, aber auch unkonventionelle Wohngemeinschaften z.B. von älteren Menschen im Erdgeschoss und jungen – z.B. Student*innen, Auszubildenden oder jungen Paaren – im Obergeschoss können zu beiderseitigem Nutzen sein.

Doch auch im Neubaubereich gibt es Möglichkeiten, alternative Wohnformen zu realisieren. Voraussetzung ist dabei, dass bereits bei der Planung des Baugebietes diese Alternativen mitgedacht werden, z.B. bei den Vorgaben zu Größe und Zuschnitt der Grundstücke. Die Vergabe eines solchen Grundstücks sollte dann als Konzeptvergabe erfolgen, um das bestmögliche Resultat zu erreichen.

Wiechers wies darauf hin, dass sich bei Neubauprojekten zuerst eine Gruppe Interessierter zusammenfinden sollte, um die Planung gemeinsam realisieren zu können.
Für die Cremlinger GRÜNEN sind Alternativen zum herkömmlichen Einfamilienhaus seit langem Thema. Konkret könnte es nun mit den geplanten Baugebieten in Destedt und Schulenrode werden. Hier würden die GRÜNEN gerne neue Wege gehen. „Bauen und Wohnen sollte nicht nur die momentanen Bedürfnisse der Käufer*innen/Bauherr*innen berücksichtigen, sondern auch die Zukunft und damit die flexible Nutzung von Gebäuden im Blick haben“, erläutert Ulrike Siemens. „Dazu kommt der Fokus auf den Klimaschutz durch flächensparendes Bauen und eine möglichst fossilfreie Wärmeversorgung“, ergänzt Bernhard Brockmann. Diethelm Krause-Hotopp, Ortsbürgermeister von Destedt, wünscht sich für sein Dorf, dass das neue Baugebiet modellhaft für die ganze Gemeinde sein wird.

Das Netzwerk „Gemeinsam Wohnen Braunschweig“ trifft sich jeweils am letzten Dienstag im Monat um 18 Uhr im MehrGenerationenHaus in der der Hugo-Luther-Str. 60A in Braunschweig. Alle Termine und Projekte kann man sich unter www.gemeinsam-wohnen-braunschweig.de ansehen.

Neuwahl des Vorstands im Ortsverband Cremlingen von B90/DIE GRÜNEN

Bei den Cremlinger GRÜNEN standen auf der letzten Mitgliederversammlung turnusmäßig Vorstandswahlen an. Der Rechenschafts- und der Kassenbericht stießen auf große Zustimmung, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Die Mitglieder und der scheidende Vorstand bedankten sich bei Horst-W. Gilarski, der nicht wieder antrat, für sein Vorstandsengagement. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder, Kassierer Christian Rothe Auschra und Ulrike Siemens, stellten sich wieder zur Wahl und wurden bestätigt; neu hinzugekommen sind Stefanie Barz und Bernd Stolte, alle einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt.

Das Quartett freut sich drauf, zügig die Arbeit aufzunehmen und in diesen politisch schwierigen Zeiten GRÜNE Positionen sichtbar zu machen und für deren Umsetzung einzustehen.

„Auch auf lokaler Ebene holt uns die Weltpolitik ein“, so Bernd Stolte. „Darüber den Klimawandel und die notwendige sozial-ökologische Transformation nicht zu vergessen, ist die große Herausforderung“, ergänzt Christian Rothe-Auschra. „Wir sind froh, dass wir mit einem Team aus erfahrenen und „neuen“ Leuten an diese anspruchsvolle Aufgabe herangehen können“, sind sich Stefanie Barz und Ulrike Siemens einig. Wie bisher wird der Vorstand eng mit der Gemeinderatsfraktion zusammenarbeiten, um die Gemeinde Cremlingen noch GRÜNER, ökologischer und sozial gerechter zu gestalten.

Zukunftsweisender Haushalt für die Gemeinde Cremlingen beschlossen

Der Rat der Gemeinde Cremlingen hat mit den Stimmen der Gruppe SPD/Grüne und des Ratsherren der Linken einen zukunftsweisenden Haushalt beschlossen. Wichtige Themenkomplexe wurden dabei gestärkt.

So wurde für den Klimaschutz zunächst die bestehende Stelle der Klimaschutzmanagerin entfristet und eine auf drei Jahre befristete Stelle zum Aufbau eines Energiemanagements neu geschaffen. Zudem soll ein Förderprogramm für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf privaten Bestandsimmobilien auf den Weg gebracht werden....

   Mehr »

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen besuchte Unternehmen Graßhoff Transporte

Sowohl im Ortsrat Weddel als auch im Umwelt-, Planung-, Energie- und Klimaschutzausschuss (UPEK) der Gemeinde Cremlingen stand der Bebauungsplan „Pfingstanger“ Weddel auf der Tagesordnung. Bereits 2009 wurde über das Thema schon einmal beraten, ohne dass es zu einem Abschluss kam.

Da sich Teile des Firmengeländes im Landschaftsschutzgebiet (LSG) befinden, konnte bisher eine planungsrechtliche Sicherung der Gewerbeflächen nicht durchgeführt werden. Da die Firma Graßhoff inzwischen erhebliche Anstrengungen unternommen, indem sie Flächen im Bereich der Kleingärten am Pfingstanger erworben und diese in einen...

   Mehr »

Schulsozialarbeit soll gestärkt werden

Auf der jüngsten Sitzung des Kommunalen Schulausschusses der Gemeinde Cremlingen berichtete die Sozialarbeiterin Annika Koch erneut über ihre Arbeit in den drei Grundschulen der Gemeinde. Seit 2010 gibt es in der Gemeinde Cremlingen für die Grundschulen eine Sozialarbeiterinnenstelle mit 23 Stunden, die aus dem Etat der Gemeinde finanziert wird.

Bereits in früheren Sitzungen des Schulausschusses war der erhebliche Bedarf an Schulsozialarbeit festgestellt worden. „Die Corona-Situation hat nun deutlich gemacht, dass es nicht ausreicht, wenn die Sozialarbeiterin jeweils nur einen Tag pro Woche an der jeweiligen Schule tätig ist“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE), Mitglied im Schulausschuss. Auch die Schulleitungen bestätigten in der Sitzung des Ausschuss die wertvolle Unterstützung durch Frau Koch und den besonders durch Corona gestiegenen Mehrbedarf.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen beschloss daher, sich für eine weitere halbe Sozialarbeiter*innenstelle einzusetzen. „Die Gruppe SPD/Grüne wird für den Stellenplan diese halbe zusätzliche Stelle befristet auf drei Jahre beantragen“, so der Ausschussvorsitzende Reinhold Briel von der SPD.

GRÜNE heißen neuen Kämmerer herzlich willkommen

Seit dem Weggang des Kämmerers Stefan Thiele (März 2021) musste das Team um Till Sölig im Fachbereich Finanzen und Liegenschaften Schwerstarbeit verrichten. Pünktlich zu den Haushaltsberatungen konnte nun Hartmut Mayer seine Tätigkeit als neuer Kämmerer der Gemeinde Cremlingen voll aufnehmen. Sowohl in den Besprechungen der Gruppen also auch in den Fachausschusssitzungen stellte er bereits den Haushalt 2022 vor.

Für die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hieß ihn der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp nun herzlich willkommen und wünschte ihm alles Gute in der Gemeinde Cremlingen.

Ende einer überholten Förderung

Im November hatte die neue Bundesregierung ein Ende der Förderung EH 55, früher bekannt als KfW 55 zum 31. Januar 2022 beschlossen. Es geht hier um die Förderung von Neubauten mit einem bestimmten Energieeffizienzstandard. War diese Förderung vor einigen Jahren noch sinnvoll, so hat sie sich mittlerweile überlebt, da der Neubaustandard heutzutage – auch ohne Förderung – im Allgemeinen EH 55 ist. Entsprechend den wichtigen und völkerrechtlich verbindlichen Klimazielen hat die Regierung hier nachgeschärft; zeitnah soll eine reformierte Förderung wiederaufgenommen werden, allerdings nur für einen deutlich besseren Standard als EH 55. Vollkommen unberührt davon ist die Förderung von Sanierung und Modernisierung durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Die Einsparung von CO2 durch Modernisierungsmaßnahmen ist im Bestand deutlich größer als beim Neubau, so dass zukünftig der Fokus auf diesem Bereich liegen wird und muss.

Die Cremlinger GRÜNEN begrüßen alle Maßnahmen, die das Ziel erreichbarer machen, die Klimaerwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Gerade im Gebäudebereich ist das Potential riesig; zudem wird durch Sanierung des Bestands die graue Energie, die im Gebäude „gespeichert“ ist, erhalten. Hierbei geht es um die Energie, die für die Herstellung der Baustoffe, den Transport und den Bau eingesetzt worden ist. „Die Sanierung von Bestandsgebäuden ist aus energetischer und klimapolitischer Sicht fast immer einem Neubau vorzuziehen“, erklärt Ulrike Siemens, Sprecherin der Cremlinger GRÜNEN. „Gemeinde und Landkreis haben deswegen auch eigene Förderprogramme aufgelegt“, ergänzt Diethelm Krause-Hotopp, Mitglied im Gemeinderat und im Kreistag.

Bedauerlicherweise gab es einen derartigen Run auf die nun auslaufende Förderung EH 55, dass der Fördertopf der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) schon eine Woche vor dem angesetzten Ende des Programms ausgeschöpft war. Einige wenige können deshalb nun diese Förderung nicht mehr in Anspruch nehmen und müssen für ihren Neubau auf einen verbesserten Standard aufstocken, um weiterhin in den Genuss von Fördergeldern zu kommen, wenn die neuen Programme aufgelegt sein werden.

Erweiterung der Sandbachschule und Förderprogramm Altbaumodernisierung

Gruppe SPD/GRÜNE im Cremlinger Gemeinderat wollen Perspektiven eröffnen

Zwei wichtige Themen werden in Kürze von den Fachausschüssen der Gemeinde Cremlingen beraten. So soll es zum einen um die Erweiterung der Sandbachschule in Schandelah gehen. Die Verwaltung schlägt aufgrund der schon bestehenden räumlich beengten Situation und der erwarteten Entwicklung der Schülerzahlen vor, die Sandbachschule zu erweitern. „Das unterstützen wir vollumfänglich, mehr noch: wir wünschen uns eine Überprüfung der Zukunftsfähigkeit aller drei Grundschulstandorte. Schule hat sich verändert, dem muss über die reinen Schülerzahlen hinaus Rechnung getragen werden. Dies werden wir im Schulausschuss beantragen“, erklärt Dr. Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE) in seiner Funktion als stellvertretender Gruppenvorsitzender.

Zudem soll das Altbaumodernisierungsprogramm im Sinne des Klimaschutzes erweitert werden. „Uns ist es ein Anliegen, auch die Erstellung von Photovoltaikanlagen auf privaten Bestandsimmobilien in der Gemeinde Cremlingen zu fördern. Daher werden wir die Verwaltung beauftragen zu ermitteln, welcher Weg hier am sinnvollsten eingeschlagen werden kann.“ erörtert Gruppensprecher Dr. Peter Abramowski (SPD) einen weiteren wichtigen Punkt, auf den sich beide Fraktionen in ihrer jüngsten Sitzung verständigten.

Veränderung beginnt hier

Destedter GRÜNE legen erste Eckpunkte fest

Nach der sehr erfolgreichen Ortsratswahl werden auf der ersten Sitzung der Destedter GRÜNEN einige Eckpunkte für die Zukunft von Destedt festgelegt. „Für ein generationsübergreifendes Wohnen soll im Ortsrat eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die durch Bürgergespräche und Informationsveranstaltungen bestärkt wird“, sagt Stefanie Barz....

   Mehr »

Cremlinger Grüne wollen „kalte“ Nahwärmenetze

Das Prinzip von Wärmepumpen ist vom Kühlschrank bekannt: Dem Innenraum wird Wärme entzogen und nach außen abgegeben. Man kann das Ganze aber auch umkehren: Der Außenluft wird Wärme entzogen und nach innen abgegeben. Mit diesen Wärmepumpen können ganze Gebäude beheizt und mit warmem Wasser versorgt worden.

Wärmepumpen können aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme erzeugen. Eine zusätzliche Heizung mit fossilen Brennstoffen ist nicht erforderlich, wenn das Wohngebäude energieeffizient gebaut ist. Wird die Wärmepumpe mit Strom von der eigenen Photovoltaikanlage oder mit Ökostrom versorgt, produziert man seine Raumwärme und sein Warmwasser klimafreundlich und wirtschaftlich.

Für einzelne Wohngebäude werden hauptsächlich Luft-Wärme-Pumpen eingesetzt, die der Außenluft Wärme entziehen. Effizienter arbeiten Wärmepumpen, wenn sie statt der Luft Erdwärme nutzen, speziell in der kalten Jahreszeit. Daher bietet sich für ein neues Baugebiet ein sogenanntes kaltes Nahwärmenetz an.

Ein kaltes Nahwärmenetz bezieht seine „Wärme“ von ca. 8 – 10 Grad aus einem oberflächennahen Erdkollektor. Über ein Rohrleitungsnetz, das wegen der geringen Temperaturunterschiede nicht gedämmt sein muss, gelangt die Erdwärme zu den Wohngebäuden. In den einzelnen Häusern heben Wärmepumpen die Temperatur auf ca. 35 Grad für die Heizung und auf ca. 60 Grad für das Brauchwasser an.

An warmen Sommertagen kann das System auch zur Kühlung der Gebäude genutzt werden.

Um den Bauwilligen die Entscheidung für Wärmepumpen zu erleichtern, können staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden (z. B. KfW, BAFA, BEG, …).

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen spricht sich dafür aus, in neuen Baugebieten kalte Nahwärmenetze als Standard anzubieten. Dazu die Vorsitzende des Umwelt-, Planungs-, Energie und Klimaschutzausschusses Ulrike Siemens: „Mit kalten Nahwärmenetzen bietet sich die Möglichkeit, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, eine Technik, die wirklich nachhaltig, umweltfreundlich und zukunftsfähig ist.“ Und ihr Fraktionskollege Bernhard Brockmann ergänzt: „Die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser in Privathaushalten hat einen großen Anteil an den Treibhausgasen. In diesem Bereich liegt ein wesentliches Potential zur Emissionsreduzierung“.

Verkehrssituation B1

Die Cremlinger GRÜNEN trafen sich, wie an jedem 1. Sonntag im Monat, zu ihrer regulären Mitgliederversammlung. Nachdem die Ortsräte und der Gemeinderat sich im November konstituiert hatten, kann nun nach der Kommunalwahl die politische Arbeit mit neuem Schwung beginnen. Als ein für die Zukunft relevanter Themenbereich wurde auf Gemeindeebene der Komplex identifiziert, der sich mit Bauen, Wohnen, Planen, Siedlungs- und damit auch Verkehrsentwicklung befasst.

Exemplarisch sei dazu die Entwicklung in Schulenrode genannt. Geplant ist dort die Erschließung einer größeren Wohnbaufläche. Damit einhergehen wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auch an der Kreuzung der K 156 mit der B1. Seit Jahren fordeern die GRÜNEN und der Ortsrat Schulenrode mehr Verkehrssicherheit.

In einem ersten Schritt wurde nach einem tödlichen Unfall im Kreuzungsbereich auf der B1 endlich die Geschwindigkeit auf 70 km/h reduziert. Dadurch ist die Gefahr etwas verringert, die Gefahrenstelle aber noch nicht entschärft.

Bei einem Anstieg des Verkehrs – Autos, aber auch Fahrräder und Nutzer*innen des ÖPNV, die die Straße queren müssen – werden weitergehende Maßnahmen benötigt. Eine Möglichkeit wäre ein Kreisel, der für mehr Sicherheit sorgen könnte, wobei besonderes Augenmerk auch auf die Fußgänger*innen zu richten ist, denen auch eine sichere Querung zum Bestattungswald ermöglicht werden muss.

Die Cremlinger GRÜNEN waren sich einig, dass bei der Entwicklung der Gemeinde ein integrierter Ansatz notwendig ist, sodass auch immer die Infrastruktur, sei es in Bezug auf Verkehr oder auch Nahversorger, Kitas und Schulen, mitgedacht werden muss.

Cremlinger GRÜNE besuchen landwirtschaftlichen Betrieb

Die Cremlinger GRÜNEN besuchten den landwirtschaftlichen Familienbetrieb Weber-Schönian mit Sitz in Cremlingen. Die Familie hat ihren Betrieb 2019 auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt und ist dem Naturland-Verband beigetreten. Neben dem Anbau von Getreide und Kartoffeln ist ein weiteres Standbein des Betriebes die Produktion von Saatgut, wie Grassaat, Rotklee und Lupine für ein Züchterhaus.

Familie Weber-Schönian, Eltern Antje und Bernd sowie Sohn Richard, berichteten von den heutigen Herausforderungen, die die Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes mit sich bringen....

   Mehr »

GRÜNE: Handeln und nicht nur reden!

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen hat sich auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung nicht nur mit den Themen der anstehenden Ausschusssitzungen befasst, sondern auch eine Reihe von Anträgen diskutiert. „In unserem Wahlprogramm haben wir deutlich gemacht, in welche Richtung sich die Gemeinde Cremlingen weiter entwickeln sollte. Jetzt geht es an die Umsetzung“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Nach Ansicht der GRÜNEN muss sich das Handeln der Gemeinde Cremlingen an den Pariser Klimaschutzzielen messen lassen....

   Mehr »

SPD und Grüne bilden auch künftig eine Gruppe im Cremlinger Gemeinderat

Erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Auch künftig werden SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Gruppe im Rat der Gemeinde Cremlingen bilden. Darauf verständigten sich beide Parteien in ihrer jüngsten Sitzung. „Wir haben in den letzten zehn Jahren sehr gut und konstruktiv zusammengearbeitet und gemeinsam viel für Cremlingen erreicht. Daran wollen wir anknüpfen und die anstehenden Herausforderungen gemeinsam angehen!“ erklärte Dr. Peter Abramowski, der von beiden Fraktionen zum Gruppensprecher gewählt wurde. „Klimaschutz und Mobilität sollen zukünftig durch die Aufnahme in die Ausschussbezeichnung mehr Berücksichtigung finden“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp (Grüne), der zum stellvertretenden Gruppensprecher gewählt wurde.

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen bedankt sich bei Jochen Fuder

Auf der jüngsten Sitzung des Cremlinger Gemeinderates wurden zahlreiche Ratsmitglieder verabschiedet, u.a. auch Jochen Fuder von Bündnis 90/Die Grünen. 30 Jahre hatte er sich im Gemeinderat für die Grünen in verschiedenen Ausschüssen engagiert, seit zehn Jahren war er Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Energieausschusses. Ökologie und Verkehrspolitik waren seine Schwerpunkte. So hat er maßgeblich die Gründung der Cremlinger Energie-Gesellschaft (CEG) vorangetrieben und an der Entwicklung des Radverkehrskonzeptes für die Gemeinde mitgearbeitet. „Wer hätte bei den Anfängen der Grünen mal gedacht, dass jemand für 30 Ratsjahre geehrt wird“, mit diesen Worte bedankte sich Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp im Namen der Fraktion bei Jochen Fuder. Als Berater wird er für die Grünen zur Seite stehen und sich auch im Ortsrat Weddel einbringen.

Neu: Drei Grüne im Destedter Ortsrat

Das Ergebnis der Kommunalwahl ergab für den Destedter Ortsrat interessante Ergebnisse. Die meisten Stimmen erhielt die CDU: 904 Stimmen= 34,46 %, die SPD = 872 Stimmen = 33,24 % und die Grünen 847 Stimmen = 32,29 %. Aufschlussreich ist der Vergleich zu den Ergebnissen von 2016: die SPD verlor 2,09 %, die CDU gewann 3,38 % und die Grünen als großer Gewinner 15,14 %, sie verdoppelten ihren Anteil.

Bei den Personen erhielt der amtierende Ortsbürgermeister Matthias Böhnig/SPD mit 267 Stimmen (er verlor 139 Stimmen) die meisten Stimmen, während sein Stellvertreter Dr. Diethelm Krause-Hotopp/GRÜNE sein Ergebnis von 148 auf 246 Stimmen verbesserte und damit die zweitmeisten Stimmen erhielt, gefolgt von Uwe Feder/CDU mit 189 Stimmen, ein Minus von 115 Stimmen.

Im Ortsrat sind nun alle Parteien mit jeweils 3 Personen vertreten. Für die Grünen sind neben Diethelm Krause-Hotopp, Petra Köhler und Michael Marsel in den Rat gewählt worden. Zehn Jahre vertrat Dr. Sabine Auschra die Grünen im Ortsrat, sie kandidierte nicht wieder. Die Bürgermeisterwahl in Destedt am 9. November im Haus der Vereine (19 Uhr) verspricht spannend zu werden.

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen jetzt mit 5 Mandaten

Cremlingen. Bei der Kommunalwahl für den Cremlinger Gemeinderat konnten die Grünen ihr Ergebnis von 13,71% auf 17,62% steigern. Dies bedeutet für den neuen Rat fünf Mandate, bisher waren es vier. „Während CDU und SPD verloren haben, konnten wir unser Ergebnis verbessern, es hätte auch gern noch etwas mehr sein können“, so der alte und neue Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp. Auf ihrer konstituierenden Sitzung wurde außerdem Ulrike Siemens zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Mit Tina Jäger und Horst Gilarski bereichern zwei neue Mitglieder die Fraktion. „In der neuen Wahlperiode können wir nun noch stärker grüne Akzente einbringen“, so Bernhard Brockmann.

GRÜNE gratulieren Detlef Kaatz zur Wiederwahl

Im Namen der Cremlinger GRÜNEN gratulierte Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister, Detlef Kaatz, dem amtierenden Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen, zur Wiederwahl.

Kaatz, der als gemeinsamer Kandidat von SPD und GRÜNEN angetreten war, hatte sich bei der Kommunalwahl am Sonntag mit knapp 60 % gegen den Mitbewerber Tobias Breske durchgesetzt. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unserem Bürgermeister, die wir in den vergangenen Jahren als sehr fruchtbar empfunden haben“, bekräftigt Krause-Hotopp und fügt hinzu: „Wir sind sicher, dass die Weichen gut gestellt sind, um die Gemeinde Cremlingen zukunftssicher aufzustellen. Die rot-grüne Zusammenarbeit hat schon jetzt viel in Bezug auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz erreicht“. Das Kommunalwahlergebnis insgesamt zeigt, dass die Einwohner*innen die rot-grüne Zusammenarbeit positiv sehen, den grünen Anteil aber gerne noch stärken wollen.

Grüne Destedt informierten vor Bäckerei Langner

Vor der Bäckerei Langner informierten die Destedter Grünen zur Kommunal- und Bundestagswahl. Das gute Wetter sorgte dafür, dass die Mitglieder der Grünen mit vielen Menschen ins Gespräch kamen. Neben dem Wunsch nach verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Elmstraße und mehr insektenfreundliche Bepflanzung im Ort wurde vielfach Unmut über die geringen Fortschritte der Großen Koalitionen im Bund und Land beim Klimaschutz geäußert. „Da muss unbedingt mehr passieren, ich hoffe auf die Grünen“, äußerte sich eine ältere Einwohnerin.

Die nächste Möglichkeit mit den Grünen ins Gespräch zu kommen ist am Freitag, 10.9., ab 15.30 Uhr vor dem einLaden (Destedter Hauptstraße). Dort findet der "Grüne Kaffeeklatsch", statt, wo jede*r die Kandidat*innen kennenlernen, sich unterhalten und über kommunalpolitische Anliegen diskutieren kann.

Mitglieder der Destedter Grüne unterstützen Bau der Leichtathletikanlage des TSV

Den Aufruf des TSV Destedt nach finanzieller Unterstützung beim Bau der neuen Leichtathletikanlage für Kinder nahmen Mitglieder der Destedter Grünen zum Anlass, den TSV persönlich zu unterstützen. „Die Förderung und Unterstützung von Kindern im Sport hat bei den Grünen einen gewichtigen Stellenwert“, so Diethelm Krause-Hotopp von den Destedter Grünen. Die neu gegründete Abteilung „Leichtathletik-Kids“ leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Ihren Betrag übergaben Mitglieder der Grünen beim Besuch der „DEK“ (Dienstags Einsatz Kommando). Dabei ließen sie sich vom Vorsitzenden des TSV, Dieter Kalus, über aktuelle Projekte informieren. Im Gespräch wurde deutlich, dass Ehrenamtliche sich mehr Unterstützung durch die Gemeinde bei der Antragstellung auf Fördermitteln wünschen. Die Grünen versprachen, dieses Anliegen in ihre Ratsarbeit einfließen zu lassen.

GRÜNE Destedt informierten vor dem "einLaden"

Die Stimmung und das Wetter waren am Stand der Grünen vor dem einLaden gut. Trotz des geringen Andrangs wegen der Sommerferien wurden mit den KundInnen interessante Gespräche geführt. Zentrales Thema war natürlich die aktuelle Klimasituation, aber auch die Landwirtschaft und die örtliche Verkehrssituation kamen zur Sprache.

Zu Besuch kam auch Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz, den die Grünen im Wahlkampf unterstützen.

Der nächste Grüne Stand wird am 21.08. von 07 bis 10 Uhr vor der Bäckerei Langner (Abbenroder Straße), sein.

Am Freitag, 10.09., ab 15.30 Uhr, gibt es einen "Grünen Kaffeeklatsch" vor dem "einLaden" (Destedter Hauptstraße), wo jede*r die Kandidat*innen kennenlernen, sich unterhalten und über kommunalpolitische Anliegen diskutieren kann.

Grüne fordern Fuß-Radweg Schulenrode – Destedt

Seit Jahren fordern Bürger*innen in Destedt und Schulenrode einen Fuß-Radweg zwischen den beiden Orten. Von Destedt wie von Schulenrode aus wird die Straße gerne zum Hundeausführen, jeweils bis zum nächsten Feldweg, genutzt. Dafür muss man am Rande der Landstraße gehen. Auch gibt es einige Menschen, die gerne zu Fuß oder mit dem Rad jemanden im Nachbardorf besuchen.

Darüber hinaus gibt Petra Köhler, Kandidatin der Grünen für den Destedter Ortsrat, zu bedenken: „Wir möchten nicht, dass es für Kinder völlig normal ist, auf solch kurzen Strecken mit dem Auto transportiert zu werden, um Freund*innen im Nachbarort zu treffen oder zum Freibad zu kommen. Vielmehr sollten wir eine sichere Verbindung schaffen, auf der Eltern ihre Kinder ohne Bedenken radfahren oder gehen lassen können.“

Für Michael Marsel, Grüner Kandidat für Ortsrat Destedt und Gemeinderat Cremlingen, steht fest: „Wir werden uns in der kommenden Ratsperiode für den Bau dieses Radwegs einsetzen“.

Historische Wanderung in Destedt

Fast 20 Interessierte nahmen jüngst an der diesjährigen historischen Wanderung der Cremlinger Grünen mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan teil. Dieses Mal war es eher ein längerer Spaziergang, denn Ziele waren die bisher aufgestellten sechs historischen Infotafeln zu Themen aus der Destedter Geschichte.

Los ging es am Lindenplatz, wo demnächst die siebente Tafel aufgestellt wird. Herr Pogan schilderte die geschichtliche Entwicklung des um 1700 angelegten Platzes, der seit der Ansiedlung des Gasthofs Krökel 1835 zum kleinen Mittelpunkt des Ortes wurde...

   Mehr »

Gewerbeansiedlung in Schandelah

In der jüngsten Sitzung der Cremlinger GRÜNEN wurde intensiv über die aktuelle Situation zur Gewerbeansiedlung in Schandelah diskutiert. Dabei vertreten die GRÜNEN den Standpunkt, dass Gewerbe nur dort angesiedelt oder erweitert werden soll, wo es mit den Anforderungen der Bürger*innen vor Ort und der Natur vereinbar ist.

Um bereits sehr frühe aktive Bürgerbeteiligung in die Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen, schlagen die Cremlinger GRÜNEN für das Gewerbegebiet in Schandelah sowie zukünftige Gewerbeflächen einen Kriterienkatalog vor. Dieser soll transparente, objektive Kriterien zur Auswahl und Umsetzung solcher Projekte schaffen. Möglich wären Kriterienblöcke wie Wasser und Boden, Dorfklima, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Biodiversität, Mobilität, Anzahl und Qualität der Arbeitsplätze sowie Bürgerbeteiligung. Über die Blöcke Mobilität und Bürgerbeteiligung könnten u.a. Lärmbelastung, Umweltverträglichkeit und die Infrastruktur bewertet sowie die frühzeitige Einbindung betroffener Bürger*innen ermöglicht werden.

Die GRÜNEN möchten nachhaltige und umweltverträgliche Gewerbeentwicklung fördern und lehnen daher den derzeit diskutierten Standort einer Spedition in Schandelah ab. Über den Kriterienkatalog ließen sich für alle Beteiligte bessere Ergebnisse erzielen.

GRÜNE Ideen für Hemkenrode

Die drei Kandidat*innen der Grünen für den Ortsrat Hemkenrode beraten über das Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 12. September. Wie kann das Dorfgemeinschaftshaus noch mehr zu einer Begegnungsstätte für die Einwohner*innen werden und könnte hier auch ein Treffpunkt für die Jugendlichen entstehen, waren dabei einige der diskutierten Fragen.

Auch das Thema einer möglichen Entleihstation für (Lasten-) E-Bikes oder sogar ein E-Auto zur gemeinsamen Nutzung durch die Dorfbewohner*innen waren weitere Themen der Zusammenkunft. Denn die meisten Autos werden nur einen Bruchteil der Zeit genutzt und stehen ansonsten ungenutzt herum. Deshalb gibt es in viele Städten Carsharing-Angebote. Ob so etwas auch auf dem Lande möglich ist, wird sicher weiterhin diskutiert. Dabei sind auch die Dörfer-übergreifende Vernetzung sowie Zusammenschlüsse entscheidende Elemente.

Ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen wird auf allen politischen Ebenen, auch auf der kommunalen Ebene immer wichtiger. Alle können in ihrem Umfeld zum notwendigen klimafreundlichen Umbau der Gesellschaft beitragen.

Destedter Grüne: Mehr Platz für den Losebach

Man glaubt es kaum, doch der Graben auf dem Bild hat einen Namen: Losebach. Sein Wasser kommt vom Teich an der Destedter Unterburg und er fließt durch das landwirtschaftlich genutzte Gebiet in Richtung Cremlingen, durch den Veltheimer Forst und schließlich über die Ohe in die Wabe.

In Destedt wird südlich des Grabens das neue Baugebiet „Lehmkuhlenbreite“ (Trift) entstehen.
„Bei der Anlage von Grünflächen im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sollte der Losebach einbezogen werden“, wünscht sich Michael Marsel.

Der Bach könnte einen mäandernden Verlauf bekommen, begleitet von einem Spazierweg. Dies würde nicht nur dem Tier- und Pflanzenschutz nützen: „Ein natürlicheres Bachbett würde auch dem Hochwasserschutz dienen", ergänzt Stefanie Bartz.

Besuch bei Kickflip in Cremlingen

Leonhard Pröttel, Landratskandidat der GRÜNEN, besuchte im Rahmen seiner „Vereinstour“ gemeinsam mit Cremlinger GRÜNEN den Verein Kickflip e.V. in Cremlingen. Die neuen Vereinsvorsitzenden David Windisch und Jan Lürken, einer der ersten offiziellen Skateboard-Trainer, vertraten den Verein und erzählten über die Geschichte des Vereins und über ihre Motivation.

Aus dem Wunsch eines Jungen selbstständig seinem Hobby Skateboardfahren nachzugehen und den Hürden, die er dabei vorgefunden hat, ist ein immer größerer Kreis an Engagierten entstanden. Sie setzen sich seit über zehn Jahren für den Bau einer Skaterbahn ein, wie es sie in Wolfenbüttel oder Braunschweig gibt. Die Skateboarder der Gemeinde müssen in diese Städte ausweichen und sollten ein Angebot vor Ort bekommen,...

   Mehr »

Destedter Grünen fordern mehr Verkehrsberuhigung

Verkehrsberuhigungen sind in allen Ortschaften der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Thema. Andreas Schlechtweg sowie Karin und Patrick Scheller, die in Cremlingen als Grüne für den Ortsrat kandidieren, sprachen mit den Destedter Grünen über eine Straßenaufpflasterung am Rübenkamp. „Sie könnte Vorbild für weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen in Destedt sein, so z. B. in der Elmstraße!“ hofft Diethelm Krause-Hotopp. Zwar gibt es auf einigen Straßen aufgemalte Tempo 30 Hinweise, die aber von manchen Autofahrer:innen übersehen werden. Im Herbst sollen, laut Auskunft der Verwaltung, noch drei Aufpflasterungen in der Destedter Ohestraße gebaut werden.

Wanderung der Destedter Grünen mit Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan

Am Jödebrunnen besprachen die Destedter Grünen die geplante „historische Wanderung“ mit dem Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan. „Wir freuen uns schon auf diese Wanderung, die uns zu allen bisher vorhandenen Punkten des Destedter Geschichtspfades führen wird“, so Michael Marsel. Außerdem sind eine Einkehr im Mühlencafe, der Besuch des Talteiches und des Steinbruchs geplant.
Termin 07.08., Treffpunkt 9.30 am Lindenplatz, Dauer etwa bis 15.30

Grüne besuchten Grundschule Destedt:

Infektionsampel: Mehr Sicherheit für unsere Kinder

Destedt. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Cremlingen berichtete der Schulleiter der Grundschule Destedt, Ulli Kleinfeldt, über ein Projekt der TU Braunschweig an seiner Schule.

Die Braunschweiger StartUp Firma Fabmaker hat eine neuartige Infektionsampel für Klassenräume zusammen mit Prof. Dr. Meinhard Schilling vom Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik entwickelt, die auch in der GS Destedt in einem Modellversuch getestet wird.

Nachdem das NDR Fernsehen darüber berichtete hatte, wollten sich Mitglieder der Gemeinderatsfraktion und der Destedter Grünen genauer darüber informieren lassen.

   Mehr »

Interkommunaler Protest gegen interkommunales Gewerbegebiet

Mitglieder der vier grünen Kreisverbände Braunschweig, Helmstedt, Wolfenbüttel und Wolfsburg trafen sich zu einer Informationsveranstaltung mit Kundgebung in Scheppau im Landkreis Helmstedt, an der Grenze zum Landkreis Wolfenbüttel. Im Frühjahr war in den Stadträten bzw. Kreistagen der vier Städte bzw. Kreise gegen die Stimmen der GRÜNEN eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden, die die Eignung des Gebiets zwischen Scheppau und Schandelah für ein Großgewerbe- bzw. sogar Industriegebiet untersuchen soll. Das Treffen fand in Scheppau, in der Feldmark am Windmühlenberg statt, von wo aus man einen hervorragenden Blick über die gesamte Fläche hat, die von der Planung betroffen ist.

Die GRÜNEN hatten als Gäste Karl-Friedrich Weber von BUND Helmstedt und Reinhard Wagner vom Nabu eingeladen, ebenso wie die BI Gegenwind Scheppau, die sich sehr aktiv und mit großem persönlichen Engagement gegen das Gewerbegebiet einsetzt.

Unter strengen Coronaauflagen und unter den Augen der Polizei nutzten die GRÜNEN die Gelegenheit, sich vor Ort zu informieren und auch zu vernetzen, was im persönlichen Kontakt sehr viel einfacher ist als digital. Neben Frank Bsirske, Bundestagskandidat der GRÜNEN für Wolfsburg und Helmstedt und Leo Pröttel, Landratskandidat der GRÜNEN für den Landkreis Wolfenbüttel, nahmen viele Kreistagsabgeordnete aus Helmstedt und Wolfenbüttel sowie Ratsmitglieder aus Cremlingen und Königslutter, deren Kommunen das Planungsrecht und die damit endgültige Entscheidung haben, an der Veranstaltung teil.

Eindrucksvoll erläuterte Karl-Friedrich Weber die besonderen Qualitäten des Gebietes für Natur und Umwelt aber auch Naherholung und Landwirtschaft. Von der leicht erhöhten Warte des Windmühlenbergs lenkte er den Blick auf die besonders geschützten und wertvollen FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat) z. B. am Rieseberg und im Elm und stellte den Zusammenhang zwischen ihnen her. Das einzig störende Element in der Kulisse sei die Autobahn, die nun als Aufhänger für die Ausweisung eines Gewerbegebietes dienen solle. „Die Anstrengungen sollten eigentlich in die andere Richtung gehen, nämlich die Beeinträchtigungen durch die Autobahn auszugleichen“, so Weber in seiner Beurteilung. „Diese Einschätzung hat mir noch mal in besonderem Maße die Augen für die Bedeutung dieser wundervollen Landschaft für den Naturhaushalt geöffnet. Mein großer Dank geht an Karl-Friedrich Weber für seine Klarheit und seine Übersicht über die Zusammenhänge,“ so das Fazit von Leo Pröttel am Ende der Veranstaltung.

Ratsfraktion der Grünen:

Informative Gestaltung der Gedenkstätte KZ Schandelah weiter entwickeln

Nach einem Besuch der Gedenkstätte KZ Schandelah befasste sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen ausführlich mit dem Zustand dieser Gedenkstätte.

Maßgeblich auf Betreiben der damaligen Grünen Bürgerliste und der ehemaligen Gefangenen wurde die Gedenkstätte unter Bürgermeister Gerhard Seidenkranz 1985 angelegt. 2012 beschloss der Rat der Gemeinde Cremlingen, die Gedenkstätte neu zu gestalten und in einen würdevolleren Zustand zu versetzen.

Nach fast zehn Jahren hat die Ratsfraktion der Grünen einen Antrag zur Weiterentwicklung der Gedenkstätte erarbeitet. „Die Gemeinde Cremlingen sollte unbedingt ein kleines Informationsblatt (Flyer) zur Gedenkstätte herausgeben und auf der Homepage der Gemeinde...

   Mehr »

Grüne erfreut:

Cremlinger Waldkindergarten öffnet demnächst länger

Cremlingen. Seit 13 Jahren gibt es in der Gemeinde Cremlingen auch einen Waldkindergarten, damals initiiert von den Grünen. Sein Standort ist am Rand der Herzogsberge. Von 8.00 bis 13.00 Uhr erleben 15 Kinder bewusst die Natur, sie lernen, in ihr zu leben und sorgsam mit ihr umzugehen.

Beim Besuch der Grünen vor zwei Jahren unterbreitete die Leiterin Patrizia Brecht den Grünen den Wunsch nach längerer Öffnungszeit. Die Grünen versprachen, sich dafür einzusetzen und erarbeiteten einen Antrag für den Gemeinderat, der im Mai 2019 gemeinsam von allen Gruppen eingebracht und einstimmig beschlossen wurde.

Gemeinsam mit ihrer Bundestagskandidatin Dr. Claudia Bei der Wieden besuchten nun Bernhard Brockmann (Ortsbürgermeister von Abbenrode) und der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp den Waldkindergarten, um sich nach dem aktuellen Stand...

   Mehr »

Sandbachschule Schandelah mit besonderem Schulkonzept

„Räumliche Situation könnte besser sein“

Schandelah. Seit sieben Jahren arbeitet die Sandbachschule in Schandelah nach dem Konzept der Schuleingangsstufe. Darüber hinaus ist diese Schule schon seit acht Jahren als Umweltschule ausgezeichnet worden. Nicht genug: 2012 wurde die Schule für das Konzept „Kita und Grundschule unter einem Dach“ ausgewählt. Für drei Jahre erhielt die Schule jeweils 30.000 € für dieses Brückenjahr-Projekt.

Mit gewissem Stolz berichtete darüber die Schulleiterin Wenke Martinez Diaz ihren Gästen von den Grünen. Adeline Venekamp (Kandidatin für den Ortsrat Schandelah) und der schulpolitische Sprecher Dr. Diethelm Krause-Hotopp waren beeindruckt, was von den Lehrkräften und Mitarbeiter*innen alles geleistet wird.

Die Schulleiterin ist von dem Konzept der Schuleingangsstufe überzeugt. Die Jahrgänge 1 und 2 werden gemeinsam...

   Mehr »

Bank am Waldrand

Für DestedterInnen, die gern auch etwas weiter spazieren gehen, wollen die Grünen eine Bank am Elmrand aufstellen lassen. Wenn man die Verlängerung der "Wasserfurche" hinaufgeht und sich am Ende nach rechts wendet, gibt es am Waldrand eine schöne Aussichtsstelle. Eine Destedterin, die hier öfters haltmacht, wies die Grünen darauf hin, dass genau hier eine Bank zum Ausruhen und Genießen des schönen Blicks über Destedt richtig wäre. Diesem Wunsch kamen die Grünen gerne nach und brachten ihn in der jüngsten Besprechung in den Ortsrat eine. Die Mitglieder des Ortsrates stimmten dieser Idee einstimmig zu. Über den Bürgerhaushalt wird das Geld zur Anschaffung bereitgestellt. Nun muss der Ortsbürgermeister nur noch die Zustimmung des Grundbesitzers einholen.

Rat lehnt Einwohner*innenbefragung zur Straßenausbaubeitrags-satzung (Strabs) ab

Grüne: Chance für mehr Demokratie vertan

Cremlingen. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Linke, bei Enthaltung der SPD, lehnte der Rat der Gemeinde Cremlingen die Durchführung einer Einwohner*innenbefragung zur Strabs ab. Nur Bürgermeister Detlef Kaatz stimmte mit den Grünen.

Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender der Grünen, hatte mit zahlreichen Argumenten noch versucht, für die Position der Grünen zu werben. „Wir haben zwar eine repräsentative Demokratie, aber immer mehr Bürgerinnen und Bürger fordern Mitspracherechte und Einbeziehung ihrer Argumente, und das ist auch gut so. Unser Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz trägt dem auch in § 35 Rechnung. Dieser Paragraph sieht ausdrücklich die Einwohner*innenbefragung vor“, betonte er in seiner Rede.

Mit ihrem Antrag wollten die Grünen einen Beitrag dazu leisten, aus der im Cremlinger Rat festgefahrenen Situation herauskommen. Bei der Durchführung im Rahmen der Bundestagswahl wäre eine große Wahlbeteiligung gesichert gewesen, was bei Einwohnerbefragungen sonst nicht immer der Fall ist.

„Wir finden es schade, dass die anderen Ratsparteien diese einmalige Chance nicht gesehen haben. Wir hätten endlich mal erfahren können, wie die Mehrheit der Bevölkerung darüber denkt. So erleben wir immer nur die Gegner, die naturgemäß möglichst nichts für den Ausbau ihrer Straße zahlen wollen“, so Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann.

Destedter Grüne arbeiten am Wahlprogramm

Destedt. Per Video-Konferenz trafen sich die Destedter Grünen, um am Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September zu beraten. Gerade durch die neuen Mitglieder wurden auch zahlreiche interessante Ideen eingebracht. Dabei hatte die Gruppe viel Spaß und Phantasie bei der Suche nach einer Überschrift für das Programm: „Grün! Das Original wählen!“ war der Vorschlag von Michael Marsel. „Neues Grün für Destedt!“ könnte sich Petra Köhler vorstellen.

Die Mitglieder der Destedter Grünen fühlen sich in ihrem Dorf sehr wohl und haben ein großes Interesse daran, dass sich ihr Ort in Zukunft nach stärker in Richtung Klimafreundlichkeit entwickeln soll. Die Umgebung von Destedt am Elmrand bietet vielfältige Möglichkeiten zur Erholung. „Umso bedauerlicher ist es, dass der Landkreis Wolfenbüttel den Elm immer noch nicht zum Naturschutzgebiet erklärt hat“, so Stefanie Barz von den Destedter Grünen.

15. Mai – Die AfD in die (Menschen)Kette legen!

Kein Parteitag der AfD in Braunschweig !

Der Ortsverein Cremlingen von Bündnis 90/Die Grünen ruft auf zur Teilnahme an den Protesten gegen den Landesparteitag der AfD am 15. Mai 2021 in Braunschweig!
Das Braunschweiger Bündnis gegen Rechts hat als erklärtes Ziel ausgegeben:“Die AfD in die Kette legen!“

Ab 7.30 Uhr beginnen die Proteste an drei verschiedenen Sammelpunkten.
Ab 8.30 Uhr soll eine Menschenkette um die Millenium-Halle gebildet werden.
Um 10.00 Uhr startet dann die Hauptkundgebung am Madamenweg.

Durch eine große Beteiligung setzen wir ein deutliches Zeichen gegen die AfD!

„Wir lernen nur, wenn wir nicht vergessen“

Die GRÜNEN Kandidat*innen Leo Pröttel, Landratskandidat, und Claudia Bei der Wieden, Direktkandidatin für die Bundestagswahl, kamen am Wochenende nach Schandelah, um der Opfer des KZ Schandelah zu gedenken und sich über dessen Geschichte zu informieren. Diethelm Krause-Hotopp von den Cremlinger GRÜNEN übernahm die Einführung in dieses schwierige Kapitel der örtlichen Geschichte und leitete die beiden Kandidat*innen sachkundig über das Gelände. Seit vielen Jahren setzt sich Krause-Hotopp wissenschaftlich mit dem KZ auseinander, hat seine Geschichte dokumentiert und maßgeblich an der Gestaltung der Gedenkstätte mitgewirkt.

Pröttel reagierte besonders betroffen, als es um die unwürdigen Lebensbedingungen der KZ-Häftlinge ging. “Es ist unvorstellbar, welches Leid über die Menschen und ihre Familien gebracht worden ist.“ Er gab zu bedenken, dass die Häftlinge des KZ Schandelah schuften und viele von ihnen auch sterben mussten, um Treibstoff herzustellen und so den grauenvollen und menschenverachtenden Krieg noch zu verlängern.

Mit Verweis auf die Inschrift des Gedenksteins „Wir lernen nur, wenn wir nicht vergessen“ ergänzte Bei der Wieden: „In der heutigen Zeit sollte allen die Barbarei der Nazizeit vor Augen geführt werden, damit sich so etwas niemals wiederholt.“

Da in diesem Jahr coronabedingt die alljährliche Gedenkfeier ausfallen musste, legten Pröttel und Bei der Wieden mit einer Schweigeminute einen Blumengruß für die Ermordeten des KZ Schandelah, die Überlebenden und die Angehörigen nieder.

Destedter Grüne kandidieren wieder für den Ortsrat

Per Video-Konferenz trafen sich die Destedter Grünen, um über die kommende Kommunalwahl zu beraten. Aufgrund zahlreicher Neueintritte werden die Grünen wieder für den Ortsrat kandidieren. Auch über die mögliche Gründung eines Ortsvereins wurde gesprochen.

In der Gruppe wurden schon erste Ideen für ein Wahlprogramm ausgetauscht. Sabine Auschra, Fraktionsvorsitzende im jetzigen Ortsrat, zog eine positive Bilanz der letzten fünf Jahre. „Nicht nur vor Wahlen, sondern über die letzten fünf Jahre haben wir regelmäßig über unsere Arbeit und Erfolge berichtet – die können sich sehen lassen“. „Es war schon toll, wie viele Menschen sich aus dem Ort mit Ideen, Problemen und Anregung an uns gewandt haben“, ergänzte Diethelm Krause-Hotopp, stellvertretender Ortsbürgermeister. Diese erfolgreiche Arbeit wollen die Grünen im kommenden Ortsrat fortsetzen. Wenn die aufgestellte Ortsratsliste vom Gemeindeverband bestätigt wird, soll sie auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Antrag der Grünen auf Einwohner*innenbefragung zur Straßenausbaubeitragssatzung im Rat

Am kommenden Dienstag (27. April) entscheidet der Rat der Gemeinde Cremlingen über die Durchführung einer Einwohner*innen-Befragung zur Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs).

Bei einer Gegenstimme hatte sich eine Mitgliederversammlung des Gemeindeverbandes der Grünen für diesen Weg entschieden. Nun bringt die Ratsfraktion der Grünen diesen Antrag in den Rat zur Abstimmung ein. Wie in den anderen Parteien auch, gibt es innerhalb der Grünen Befürworter und Gegner der Strabs. „Wir wollen mit der Einwohner*innen-Befragung die Demokratie stärken und die Entscheidung in die Hand der Wähler*innen legen. Nun kann jeder an der Entscheidung mitwirken“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Die Strabs regelt die Beteiligung der betroffenen Grundbesitzer an der Erneuerung ihrer Straße. Der in der Regel größere Anteil der Kosten wird aus dem allgemeinen Gemeindehaushalt finanziert. Bei einer Abschaffung der Strabs müssen die gesamten Kosten aus dem Gemeindehaushalt bestritten werden. Zur Erleichterung einer Entscheidung soll die Verwaltung das Pro und Contra der Strabs in der Öffentlichkeit deutlich machen.

Um in diesem Fall weiterhin einen soliden Gemeindehaushalt aufzustellen, müssen entweder die freiwilligen Leistungen (z. B. Jugendbetreuung, Sportplätze und Freibäder) gekürzt oder die Grundsteuer erhöht werden. Mieter sollten wissen, dass die erhöhte Grundsteuer auf die Miete umgelegt werden kann. „Ich höre in meinem Ort sowohl Zustimmung, als auch Ablehnung der Strabs“, so Abbenrodes Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann, „Eine Befragung aller Bürger*innen dazu erscheint mir vernünftig“.

Erstmals wird nun ein Antrag allein von den Grünen eingebracht, die mit der SPD eine Gruppe im Cremlinger Gemeinderat bilden.

Grüne besichtigten Artenschutzhaus in Hordorf

In Hordorf ist es gelungen, ein altes Trafohaus, das für die Nutzung seit 2009 von der Avacon nicht mehr benötigt wird, in ein Artenschutzhaus umzugestalten. 2010 wurde von der Gemeinde, auf Anregung des Ortsrates, der Beschluss zur kostenlosen Übernahme des Turms zu Artenschutzzwecken gefasst. Im Dezember 2016 kam es dann zu einem Gespräch zwischen Vertretern des Ortsrates, des NABU Kreisverbandes Wolfenbüttel und der Gemeindeverwaltung. Der NABU erklärte seine Bereitschaft zur Betreuung des Turmes, vorausgesetzt, dass Mitglieder vor Ort dies übernehmen. Im Dezember 2017 beschloss der Rat der Gemeinde Cremlingen den Umbau des Trafohauses zu einem Artenschutzhaus. Durch Fördermittel der EU und der Curt Mast Jägermeister Stiftung konnten über 80% der Finanzierung gedeckt werden. 2020 wurde der sanierte Turm seiner Bestimmung übergeben.

Stolz präsentierten Elke Bartels und Hans-Henning Gerberding aus Hordorf ihren Gästen aus Destedt das Bauwerk. Ihr langer Atem zur Verwirklichung des Projektes hat sich gelohnt. So konnte nicht nur der Turm erhalten werden, sondern durch die Umwidmung wurde ein wichtiger Beitrag für die Natur geleistet. Inzwischen hat der Turmfalke hier sein Zuhause gefunden, ebenso wie zahlreiche Vögel, für die es Nisthilfen am und im Gebäude gibt. „Den Hordorfern ist mit der Umgestaltung ein hervorragender Beitrag für den Artenschutz gelungen“, so Michael Marsel, der für die Grünen in Destedt kandidieren wird.

Destedter GRÜNE geben bei Verkehrsberuhigung nicht auf

Seit vielen Jahren wird auch in der Ortschaft Destedt darüber diskutiert, wie der Verkehr für Fußgänger und Radfahrer aller Altersgruppen gefahrloser gestaltet werden kann. Bereits bei einer Einwohnerversammlung 2012 wurden Klagen über zu schnelles Fahren auf der Hemkenroder Straße geäußert. Hier liegen kurz vor dem Ortsausgang zwei Kindergärten und die Grundschule Destedt in unmittelbarer Nähe zur Kreisstraße.

Auf Antrag der Grünen unterstützte der Ortsrat im Mai 2015 die Forderung nach Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße. Auch die damals für Verkehr zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen, Susanne Menges, überzeugte sich im August 2015 von dieser Forderung in einem Gespräch vor Ort mit Anwohnern, dem Schulleiter und der Elternratsvorsitzenden....

   Mehr »

Resolution von B90/DIE GRÜNEN bezüglich des Gewerbegebiets Scheppau

B90/DIE GRÜNEN in Cremlingen und Königslutter mit ihren Ratsfraktionen und die Kreisverbände von B90/DIE GRÜNEN Wolfenbüttel und Helmstedt sowie die zugehörigen Kreistagsfraktionen fordern die Städte Braunschweig und Wolfsburg und die Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt auf, die Umsetzung der Machbarkeitsstudie sowie alle weiteren Planungen für ein Großgewerbegebiet Scheppau an der A2/A39 umgehend einzustellen. Ein Gewerbegebiet an vorgenannter Stelle verbietet sich u.a. aus folgenden Gründen:

    • Natur und Umwelt: Das Großgewerbegebiet soll 186 ha umfassen und in einem Bereich liegen, der derzeit von offenem Grünland geprägt und umgeben von 10 überwiegend europaweit bedeutsamen Landschaftsschutz-, Naturschutz- und FFH-Gebieten ist. Ein Biotopverbund dieser Bereiche kann mit einem Gewerbegebiet im Herzen des Bereichs nicht mehr gewährleistet werden. Das Gebiet ist ausgewiesen als Brutvogelbereich und liegt zum Teil im Naturpark Elm-Lappwald. Abgesehen vom Lärm, den ein rund um die Uhr betriebenes Gewerbe- oder Industriegebiet erzeugt, wirken sich auch die zu erwartenden Lichtemissionen negativ auf die gesamte Fauna aus.

    • Boden: Das Gebiet liegt im Geopark Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen, einem geologischen Hotspot in Deutschland, mit Geopfaden in direkter Nachbarschaft und niedersachsenweit seltenen und deshalb schutzwürdigen Böden. 

   • Flächen: Der Verbrauch an überwiegend landwirtschaftlich genutzter Fläche für Bau- und Infrastrukturprojekte soll entsprechend gesetzlicher Grundlagen so stark wie möglich reduziert werden; es gibt im Bereich des Regionalverbandes, der die Gewerbegebietsflächen als entwickelbar identifiziert hat, ausreichend Gewerbe- und Industriebrachen, die reaktiviert werden könnten. In direkter Nachbarschaft zum Plangebiet gibt es mehrere Gewerbegebiete, die noch längst nicht ausgelastet sind.

    • Klima: Grünland und Wälder sind CO2-Senken; jede Bebauung zerstört diese Funktion und generiert über die Baustoffe, das Baugeschehen, die Lebenszeit und die erzeugten Verkehre zusätzliche CO2-Emissionen. Zudem wird der Wasserhaushalt beeinträchtigt. 

   • Infrastruktur: Das Gebiet ist nur in Bezug auf die Autobahnanbindung günstig gelegen, ansonsten fehlt sämtliche Verkehrsinfrastruktur. Es gibt weder eine Schienen- noch eine ÖPNV-Anbindung oder eine funktionierende Fahrradinfrastruktur. Bereits jetzt ist die A2 ein Unfallhotspot, so dass es mindestens einmal im Monat auf den Strecken, die als Umleitungsstrecken durch die Dörfer benutzt werden, zu Chaos und gefährlichen Situationen kommt, weil die dörflichen Straßen nicht für den ausufernden LKW-Verkehr geeignet sind. Eine Steigerung des Verkehrsaufkommens durch ein Gewerbegebiet, das besonders für Logistiker interessant ist und entsprechend beworben wird, ist unzumutbar für die Wohnbevölkerung.

Darüber hinaus ist das Gebiet nicht an die Versorgungsinfrastruktur (Wasser,     Strom, Glasfaser) angeschlossen.

    • Kulturlandschaft: Die Gegend ist seit vielen hundert Jahren durchgehend besiedelt, ausweislich der Dörfer, die z.T. auf das frühe Mittelalter zurückgehen. Es haben sich Strukturen erhalten, die diese Geschichte in der Gestalt der Dörfer, der Landnutzung und auch der Wegeverbindungen wiederspiegeln und die durch die Implementierung eines Gewerbegebietes empfindlich gestört würden.

    • Naherholung: Der Naturpark Elm-Lappwald mit seinen Höhenzügen, Wäldern, Offenbereichen, geologischen Besonderheiten, alten und kulturell bedeutsamen Orten und Städten ist ein beliebtes Naherholungsziel und Ziel für sanften Tourismus. In den letzten Jahren hat es viele Anstrengungen in dem Bereich gegeben, die durch ein Gewerbegebiet zunichte gemacht würden.

    • Wirtschaft: Die Region ist im besonderen Maße vom wirtschaftlichen Strukturwandel betroffen, der sich speziell auf die Automobilindustrie und das gesamte Transportgewerbe auswirken wird, wenn die Klimaziele des Pariser Vertrags eingehalten werden sollen. Ein Gewerbegebiet vorsichtshalber zu entwickeln und vorzuhalten, verbietet sich unter diesen Vorzeichen.

„einLaden“ – Bereicherung für Destedt

Seit einiger Zeit gibt es in Destedt in dem ehemaligen Öko-Backhaus wieder einen kleinen Laden, den „einladen“. Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz und der stellvertretende Destedter Ortsbürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp besuchten kürzlich diese neue Errungenschaft in Destedt. Hier sind seit dem letzten Oktober Backwaren, Biolebensmittel, unverpackte Waren, Wein, Gewürze, Kosmetika und vieles mehr zu kaufen. Die InhaberInnen Petra Nowitzki und Kai Hillebrecht haben den Laden mit Hilfe von Freunden und Bekannten liebevoll renoviert (u.a. auch mit Mitteln der EU) und sehr gemütlich eingerichtet. Sie betreiben ihn neben ihrer Hauptberufstätigkeit am Freitag 9.00-13.00 und 15.00 - 19.00 sowie samstags von 8.00-12.30. Unterstützt werden sie dabei von Sandra Lenuweit und Ben Flohr. „Wir legen auf Nachhaltigkeit, Vermeidung unnötiger Verpackungen, Bio-Erzeugnisse und regionale Anbieter großen Wert, ohne daraus ein Dogma zu machen“, so Kai Hillebrecht im Gespräch.

Das Angebot wird inzwischen von vielen Menschen aus Destedt und den umliegenden Dörfern gern wahrgenommen.

Besonders seit es den Landgasthof Krökel nicht mehr gibt, wurde die frühere Biobäckerei gern als Treffpunkt und Infobörse genutzt. An den wenigen Tagen ohne Coronabeschränkungen konnte auch schon im einLaden ein gemütliches kleines Café genutzt werden. „Wir freuen uns schon auf die Zeiten, in denen das wieder möglich ist - und vielleicht auch Lesungen, kleine Konzerte oder Gruppentreffen in den schön eingerichteten Räumen des einladens stattfinden können“, so Sabine Auschra von den Destedter Grünen. Auf jeden Fall eine Bereicherung für Destedt! Auf einladen-destedt.de können alle Infos abgerufen und Bestellungen aufgegeben.

GRÜNE zu Straßenausbaubeiträge

Mehr Demokratie wagen: Einwohner*innen befragen!

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wird in die nächste Ratssitzung ihren Antrag auf Einwohner*innenbefragung zur Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs) einbringen.

„Das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz bietet in § 35 diese Möglichkeit an. Die sollten wir bei diesem wichtigen Thema nutzen“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Bundesweit gibt es bei den Parteien zur Strabs sehr unterschiedliche Positionen: Mal ist die CDU dafür, mal dagegen, genauso verhält es sich bei der SPD und den Grünen. So stimmten vor Kurzem CDU und SPD in Königslutter gemeinsam für die Beibehaltung der Strabs....   Mehr »

Landesbehörde für Straßenbau stellt sich stur

Viel Aufregung hat es um den Anbau der Leitplanken an der B 1 innerhalb der Gemarkung Cremlingen gegeben. Die Maßnahme der Landesbehörde wurde schlecht kommuniziert und ist bis heute für viele Einwohner*innen immer noch nicht nachvollziehbar.

Laut Behörde soll durch die Leitplanken „die Verkehrssicherheit erhöht“ werden. Leider wurde an einigen Stellen aber nicht bedacht, dass auch Fußgänger und Radfahrer die Straße an Feldwegen überqueren wollen.

Spaziergänger*innen und Radfahrende aus Destedt konnten vor dem Leitplankenbau die B1 westlich der Destedter Ampel nach Norden Richtung Cremlinger Horn und Bestattungswald gelangen. Leider müssen sie nun die an der B1 installierten Leitplanken überklettern, um auf den Feldweg zu gelangen. In umgekehrter Richtung werden Radfahrende, die auf dem Radweg weiter nach Destedt wollen, durch die Leitplanken an der Weiterfahrt gehindert; der entsprechende Radwegweiser wurde entfernt. Sie sind gezwungen, auf der B1 zu fahren.

„Die Landesstraßenbaubehörde in Wolfenbüttel lehnt eine zusätzliche Öffnung der Schutzeinrichtung in diesem Bereich ab, weil zusätzlich Bäume gefällt werden müssten. Das Foto spricht aber gegen diese Behauptung“, so Dr. Sabine Auschra von den Destedter Grünen. Die Grünen fordern die Landesbehörde auf, hier im Interesse der Fußgänger und Radfahrer tätig zu werden.

Luftnummer: CDU/FDP-Gruppe zieht Antrag auf Luftreiniger zurück

Im Kommunalen Schulausschuss der Gemeinde Cremlingen entwickelte sich eine intensive Diskussion über die Anschaffung von Luftreinigern für die drei Cremlinger Grundschulen. Für die CDU/FDP-Gruppe begründete Hermann Büsing den Antrag, „für alle Klassenräume der Grundschulen werden Luftreiniger angeschafft“, den die Gruppe bereits am 28.10.20 eingereicht hatte.

Cornelia Petrasch vom Fachbereich Bauen, Planen, Umwelt der Gemeinde Cremlingen wies auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse nach, dass an erster Stelle das korrekte Lüften zu stellen hat. Täglich würden Vertreter von Luftreinigerfirmen vor der Tür stehen, um ihr Geschäft zu machen. „Unsere drei Grundschulen haben die Möglichkeit, ausreichend für gute frische Luft zu sorgen. Die aktuellen Forschungsergebnisse zu den Luftreinigern rechtfertigen zurzeit nicht ihre Anschaffung“.

Dr. Krause-Hotopp von den Grünen, verwies wie Frau Petrasch, auf die aktuellen Forschungsergebnisse des RKI, des Umweltbundesamtes, der Helmholtz-Gesellschaft und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA). „Bisher“, so die Helmholtz-Gesellschaft, „ist der Einsatz von mobilen Luftreinigern unter Alltags-Bedingungen in Schulen nicht ausreichend getestet worden.“ Außerdem warnt das NLGA ausdrücklich darauf hin, „von Schnellschüssen“ in der Anschaffung dieser „Alibi-Geräte“ abzusehen.

Krause-Hotopp empfahl der CDU, den Antrag zurück zu ziehen. Nachdem sich auch die drei Schulleitungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegen die Luftreiniger ausgesprochen hatten, zog Hermann Büsing den Antrag zurück.

Klima und Ökologie stärken

Gegenwärtig wird in den Gremien der Gemeinde Cremlingen der Haushaltsentwurf 2021 diskutiert, so auch auf der jüngsten Fraktionssitzung von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen. Die Mitarbeiter*innen der Verwaltung, an ihrer Spitze der Kämmerer Stefan Thiele, haben in den letzten Wochen viel Zeit und Kraft in die Beratungen gesteckt, so dass sie der Politik nun einen sehr gut ausgearbeiteten Entwurf vorlegen können. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage stehen einige Minuszeichen in der vorgeschlagenen Haushaltssatzung. „Wir haben seit 2012 sehr gut gewirtschaftet, so dass in allen Jahren nach der Endabrechnung ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte. Wir können weiterhin für die Zukunft Klimaschutz und Ökologie stärken“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Erfolgreich hat sich auch die von Rot-Grün auf den Weg gebrachte Cremlinger Energie GmbH entwickelt. „Seit 2015 hat sie der Gemeinde 840.000 € in die Kassen gespült“, so Abbenrodes Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann.   Mehr »

Doch noch ein Sieg der Vernunft?

Die Cremlinger GRÜNEN begrüßen die Ankündigung, dass CDU-Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast anscheinend bereit ist, auf die Ausweisung der Ölschiefergebiete bei Schandelah und Hondelage als Vorbehaltsgebiete bzw. die Hochstufung zu Vorranggebieten für Energierohstoffe zu verzichten.

Bekanntlich ist das Thema den Cremlinger GRÜNEN seit vielen Jahren ein Herzensanliegen und sie haben es über die Kreisebene bis in den grünen Landesvorstand und die Landtagsfraktion getragen. Im Gegensatz zur Landes-CDU haben die Niedersächsischen GRÜNEN bereits Anfang Juni 2020 gefordert, „das Ölschiefergebiet vollständig aus dem LROP zu entfernen, da diese Art der Energiegewinnung aus fossilen Rohstoffen völlig aus der Zeit gefallen ist.“

Erst am 6. Januar hat die grüne Landtagsfraktion den Antrag 18/8267 mit dem Titel „Ölschiefer ist keine Zukunftsoption: Lagerstätten aus dem Raumordnungsprogramm nehmen, Abbau dauerhaft verhindern“ eingebracht mit den Forderungen: „1. die Festlegung der Ölschiefer-Lagerstätten als Vorrang- oder Vorbehaltsgebiet aus dem Landesraumordnungsprogramm zu entfernen und 2. im Landesraumordnungsprogramm festzuhalten, dass die Ölschiefer-Lagerstätten aus Gründen des Klimaschutzes als CO2-Speicher dauerhaft in der Erde bleiben müssen und einen Abbau auch zukünftig klar auszuschließen“.

Wie ernst es Frau Otte-Kinast und der CDU-Fraktion mit ihrer Ankündigung ist, wird sich daran festmachen lassen, wie die Abstimmung über den Antrag der GRÜNEN im Landtag ausgeht.

Großgewerbegebiet Scheppau als Antwort auf den Klimawandel?

Was sind die drängendsten Probleme der Zeit – neben der Corona-Pandemie? Aus grüner Sicht gehen die größten Bedrohungen aus von einem immer rasanter fortschreitenden Klimawandel, oder genauer der immer näher kommenden Klimakatastrophe und vom Artenschwund, von vielen auch das „sechste Massenaussterben“ genannt. Darüber hinaus spielen die Flächenversiegelung, die Auslaugung der Böden oder die Gefahren für das Grundwasser auch noch eine wichtige Rolle.

Was kann man nun tun, um diesen Herausforderungen zu begegnen? Die GRÜNEN auf allen Ebenen schlagen z.B. Aufforstungen und Wiedervernässung von Mooren zur CO2-Speicherung vor, Entsiegelung von Flächen, Steigerung des Grünlandanteils, Vernetzung und Schaffung von Biotopen, Ausweisung von Schutzgebieten, Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrs, um nur einige Maßnahmen zu nennen....   Mehr »

Vorwärts in die Vergangenheit

Stellungnahme der Cremlinger GRÜNEN zum geplanten Großgewerbegebiet:

Man konnte es der Presse entnehmen und es gibt auch schon Verwaltungsvorlagen in Wolfsburg oder auch im Landkreis Wolfenbüttel. Es ist mal wieder ein neues interkommunales Gewerbegebiet geplant, diesmal auf dem Gebiet der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel, in der Nähe des Autobahnkreuzes Wolfsburg/Königslutter von A2 und A39.

Im Jahr 2020 empfindet es der Regionalverband (RVB) als zukunftsweisend, ein Gewerbegebiet von 186 ha Fläche zu empfehlen. Gewerbegebiet bedeutet Lärm, Gestank, Emissionen, in diesem Fall sogar rund um die Uhr. Die Störung des ländlichen Gebietes, das derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird, durch die Autobahnen A2 und A39 ist schon gravierend genug. In unmittelbarer Nähe zu Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten soll ein Gewerbegebiet entstehen – für Braunschweig und für Wolfsburg – weil Helmstedt nun mal „Flächen“ hat und Geld braucht....   Mehr »

Lüften in Coronazeiten

Mitglieder der Cremlinger Ratsfraktion der Grünen besuchten Grundschule Destedt

Unter dem Motto „Erst gründlich informieren und dann Forderungen stellen“, informierten sich Ulrike Siemens und Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Ratsfraktion der Grünen im Cremlinger Gemeinderat, in der Grundschule Destedt über die aktuelle Coronalage. Schulleiter Ulrich Kleinfeldt stellte die gegenwärtige Situation vor. Bisher hat es in der Grundschule noch keinen Coronafall gegeben. Damit dies auch weiterhin so bleibt, hat die Schule ein Konzept entwickelt, an das sich alle Beteiligten sehr gut halten. „Regelmäßig treffen sich die Grundschulleitungen in der Gemeindeverwaltung, besprechen die Lage und stimmen sich ab. Wir werden von der Gemeindeverwaltung sehr gut unterstützt“, so Schulleiter Kleinfeldt.

In der Grundschule Destedt müssen alle Schüler*innen...   Mehr »

Gruppe SPD-GRÜNE: Die Sicherheit ist es uns wert

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde einstimmig beschlossen, dass für die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Cremlingen neue persönliche Schutzausrüstung beschafft werden soll. Dafür stellt die Gemeinde 120.000 € außerplanmäßig bereit.

Die Gemeinde Cremlingen ist für den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz verantwortlich. Dafür ist eine leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten und auszurüsten.

Bei möglichen Brandeinsätzen kann es durch z.B. Rauchgasentzündungen zu gesundheitlichen Belastungen der Einsatzkräfte kommen. 120 Personen sind in den 10 Ortswehren als Atemschutzgeräteträger tätig. Ihre Einsatzüberbekleidung stammt noch aus den Jahren 2007-2012. „Sowohl die Sicherheit der Einsatzkräfte als auch der Einwohner*innen unserer Gemeinde ist uns besonders wichtig“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.

„Aus Fürsorgegründen ist es erforderlich, die Einsatzkräfte möglichst kurzfristig mit einer persönlichen Schutzausrüstung auszustatten, die die gesteigerten Gesundheitsschutzmerkmale aufweist“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

„Es ist sinnvoll, diese Anschaffung in einem Zug durchzuführen, damit die einzelnen Personen angemessen ausgestattet sind. Für die Sicherheit aller sind wir bereit, auch außerplanmäßig Geld zur Verfügung zu stellen“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Peter Abramowski.

SPD-GRÜNE: Klimaschutz in der Gemeinde Cremlingen

Einstimmig nahm der Rat der Gemeinde Cremlingen einen Antrag der Gruppe SPD-BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Klimaschutz an.

„Ein weiteres Mal machen wir deutlich, dass wir nicht nur vom Klimaschutz sprechen, sondern in der Gemeinde Cremlingen zukünftig alle Anträge diesem obersten Ziel unterordnen“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die den Antrag initiiert hatten und der auf große Zustimmung der SPD stieß.

Zukünftig sind in der Gemeinde Cremlingen bei sämtlichen Beschlüssen deren Auswirkung auf das Klima zu kennzeichnen und zu berücksichtigen. Dabei sind Lösungen, die sich positiv auf Klima- Umwelt- und Artenschutz auswirken, zu bevorzugen.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dr. Peter Abramowski, brachte bei der Begründung des Antrages zum Ausdruck, „dass der Klimaschutz eine der wichtigsten politischen Aufgaben der nächsten Jahre sein wird, auch auf kommunaler Ebene. Deshalb sei es wichtig, diesen Aspekt bei jeder kommunalpolitischen Entscheidung im Blick zu haben und zu berücksichtigen."

Cremlinger Rathaus: „Respekt! – Kein Platz für Rassismus“

In der jüngsten Ratssitzung des Cremlinger Gemeinderates wurde über den Antrag der Gruppe SPD-BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ entschieden. Bereits 2006 wurde diese Initiative „Respekt! – Kein Platz für Rassismus“ gegründet. Inzwischen hängen an zahlreichen Gebäuden in der Bundesrepublik diese Schilder.

In den vergangenen Jahren hat sich der Rechtsruck in unserer Gesellschaft verstärkt und durch Taten zugespitzt. Auf der Straße, im Betrieb, in den Medien und in der Politik begegnen uns rassistische und demokratiefeindliche Aussagen. Ehrenamtliche Helfer, Polizei und Feuerwehr werden bei ihren Einsätzen nicht nur angepöbelt, sondern inzwischen auch tätlich angegriffen.

Nach Prüfung des Antrages schlägt die Verwaltung vor, am Rathaus in Cremlingen ein entsprechendes Schild anzubringen. Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt...   Mehr »

SPD und GRÜNE stehen für sozialen Wohnungsbau in Cremlingen

Aus Anlass des Richtfestes des 2. Bauabschnitts der von der Cremlinger Wohnungsbau Gesellschaft (CWG) in Cremlingen im Holzweg errichteten Mehrfamilienhäuser wurde bekannt gegeben, dass in dem 1. Bauabschnitt zwölf (von insgesamt 51) Wohnungen öffentlich gefördert sind. Das sind etwas mehr als 20% der bezugsfertigen Wohnungen. Dies wird von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch ausdrücklich mitgetragen. Sechs dieser Sozialwohnungen konnten bisher nicht vermietet werden, da sich für die barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen keine für den sozialen Wohnungsbau mietberechtigten Mieter gefunden haben. Nach § 49 NBauO ist die CWG verpflichtet, eine entsprechende Anzahl barrierefreier und rollstuhlgerechter Wohnungen anzubieten. In der Gemeinde Cremlingen und dem Landkreis Wolfenbüttel scheint es jedoch aktuell keinen entsprechenden Bedarf zu geben. Dies ändert jedoch nichts an der bestehenden gesetzlichen Verpflichtung. Die CWG ist nun bemüht,...   Mehr »

40 Jahre – und immer noch unbequem

Jubiläum der GRÜNEN im Kreisverband Wolfenbüttel

Der Kreisverband Wolfenbüttel der GRÜNEN wird in diesem Jahr 40. Vorgesehen war ein rauschendes Fest, angemessen feierlich und doch etwas wild, wie es sich gehört, wenn man ein etwas gesetzteres Alter erreicht, aber doch noch nicht zu saturiert ist. Sollte aus bekannten Gründen nicht sein! Also mussten sich die GRÜNEN auf eine Ausstellung beschränken, draußen und mit Corona-Abstand.

Schön und spannend war’s trotzdem. Der grüne Landesverband hatte eine „Pop-up“-Ausstellung zur ebenfalls 40jährigen Geschichte der Landesgrünen beigesteuert, die zum Glück regenfest vor dem GRÜNEN Büro aufgebaut werden konnte. Ulrike Siemens, Co-Sprecherin des Kreisverbandes, und Angelika Uminski als Geschäftsführerin hatten.

In tagelanger Arbeit alte Unterlagen gesichtet und mit alten Dokumenten und Bildern eine Wolfenbütteler „Geschichtssäule“ gestaltet. Besonders wertvoll war dabei das Archiv von Jürgen Kumlehn, dem auf diesem Wege noch einmal besonders gedankt werden soll.

Neben vielen interessierten Besuchern entwickelte sich der Vormittag zu einer Art „Familientreffen“. Wolfenbütteler GRÜNE der ersten Stunde wie Kreistagsmitglied Hilmar Nagel kamen vorbei, erkannten sich auf den Bildern und Zeitungsausschnitten und erzählten die Geschichten zu den Bildern und zu den Aktionen. Häufig waren Lachen und ein vertrautes „Weißt du noch..?“ zu hören.

Auch wenn die GRÜNEN heute (meistens) seriöser auftreten, die Frisuren und die Bärte nicht mehr so wild sind, scheint doch immer wieder der alte Kampfesgeist durch, vor allem, wenn es um ökologische oder soziale Fragen geht.

Der Wolfenbütteler Teil der Ausstellung wird zukünftig dauerhaft in Form einer „Geschichtswand“ im GRÜNEN Büro zu sehen sein.

GRÜNE Wolfenbüttel bekennen sich zum Volksbegehren Artenvielfalt

Seit Mitte Juni werden in Wolfenbüttel wie überall in Niedersachsen Unterschriften gesammelt. Rund 50 Aktionsgruppen in ganz Niedersachsen und viele Einzelpersonen sammeln vor Ort Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt. „Das Volksbegehren ist darauf gerichtet, ein von den Bürgern gefordertes, Gesetz zu erlassen. In diesem Fall betrifft der größte Teil der mit dem Volksbegehren angestrebten Änderungen das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz. Das bedeutet, wir möchten das Niedersächsische Naturschutzrecht zum Wohl der Artenvielfalt ändern. Zusätzlich streben wir einige Änderungen des Niedersächsischen Wassergesetzes und des Niedersächsischen Waldgesetzes an“, erklärt Angelika Uminski-Schmidt. „Die Sammlung der Unterschriften geht gut voran und zeigt, wie wichtig den Menschen ein besserer Naturschutz in Niedersachsen ist“, sagt Ulrike Siemens. „Den Menschen ist der Tier- und Pflanzenschutz wichtig und sie wollen etwas tun. Sie sehen die ausgeräumten Landschaften mit immer weniger Hecken und blühenden Wiesen und sind besorgt über die Gefahren des hohen Pestizideinsatzes einer immer intensiveren Landwirtschaft für Insekten, Vögel und viele weitere Tier- und auch Pflanzenarten. Aktuelle Berichte wie zuletzt der der Bundesregierung zur Lage der Natur machen deutlich: Wenn wir nicht schnellstmöglich gegensteuern, gehen Arten unwiederbringlich verloren, mit noch unabsehbaren Folgen für ganze Ökosysteme“, so Siemens.

Ein Teil der Landwirte kritisieren allerdings den Volksentscheid mit dem Verweis auf den „Niedersächsischen Weg“, eine von Landwirtschaft und Umweltverbänden erarbeitete Absichtserklärung für einen besseren Artenschutz. „Der Niedersächsische Weg greift viele Aspekte unseres Volksbegehrens auf und deshalb ist es richtig, dass die Umweltverbände diese Absichtserklärung unterschrieben haben und gleichzeitig das Volksbegehren Artenvielfalt vorantreiben, denn ohne das Volksbegehren ist und bleibt der von der Landesregierung propagierte Niedersächsische Weg eine Sackgasse“, meint Hilmar Nagel, der selbst seit vielen Jahren als Biolandwirt arbeitet. Nagel erinnert an die niedersächsische Tradition, sich im Naturschutz weitgehend auf Ankündigungen zu beschränken: „Das kennen wir vom Moorschutz, wo seit über 30 Jahren nichts passiert, das kennen wir bei der Umsetzung europäischer Naturschutzvorgaben, wo Niedersachsen nur durch Androhung hoher Strafzahlungen langsam reagiert und das befürchten wir auch beim Niedersächsischen Weg. Solange der Landtag kein wirksames Gesetz beschlossen hat, werden wir weiter Unterschriften für das Volksbegehren sammeln.“ Das Verhalten von Teilen der Landwirtschaft, die derzeit versuchen, die Bevölkerung mit Unwahrheiten zu verunsichern und dadurch das Volksbegehren zu verunglimpfen, kann Nagel nicht nachvollziehen: „Nicht der Naturschutz ist für die Probleme der Landwirte verantwortlich. Die zunehmende Massenproduktion in großen Betrieben mit immer intensiverer Landnutzung und das Höfesterben sind zwei Seiten einer Medaille: nämlich einer verfehlten Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Das muss sich ändern und das ist auch das Ziel des Volksbegehrens!“

Der GRÜNE Tag der Cremlinger GRÜNEN

Schwerpunkt Kommunalwahl

Die Cremlinger GRÜNEN nahmen sich am letzten Samstag einen ganzen Tag Zeit, um im DGH in Abbenrode ausführlich und in der gebotenen Tiefe wichtige politische Themen zu besprechen. Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Kommunalwahl im kommenden Jahr und die Frage: Was haben wir von dem, was wir uns für die laufende Wahlperiode vorgenommen haben, erreicht?
„Die Bilanz kann sich durchaus sehen lassen“, zog Diethelm Krause-Hotopp, grüner Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Cremlingen ein erstes Fazit.

Allgemein positiv bewertet wurde die Entwicklung im Bildungsbereich, der die Schulen und die Kitas umfasst. Die Schulstandorte konnten alle erhalten werden, die Qualität in den Cremlinger Kitas ist überdurchschnittlich....   Mehr »

Gemeinde Cremlingen unterstützt den Wendehals

Die Herzogsberge bei Cremlingen haben eine wichtige Bedeutung für Naturschutz und Naherholung. Die Grünlandbereiche haben sich zu einer Landschaft mit nährstoffarmen Böden und besonderen Lebensbedingungen für seltene und bestandsbedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt.
2006 konnte Martin Steinmann hier das erste Wendehalsbrutpaar nachweisen. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz gehört der Wendehals zu den streng geschützten Arten.

Aus dem Vogelkundlichen Bericht Niedersachsens 2012 wird deutlich, welche Besonderheit wir in den Herzogsbergen noch haben. Auch in diesem Jahr haben wieder Wendehälse hier gebrütet.

Als Höhlenbrüter, der sich selbst keine Höhle baut, ist er auf das Vorhandensein von natürlichen Baumhöhlen, die sich besonders in Altbäumen befinden, angewiesen.

Da es an natürlichen Bruthöhlen mangelt und den Cremlinger Grünen das Naturschutzgebiet Herzogsberge besonders am Herzen liegt, spendeten sie bereits zwei zusätzliche Nisthöhlen. Auf der jüngsten Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Energieausschusses regte Bernhard Brockmann (grüner Ortsbürgermeister in Abbenrode) an, weitere fünf Nisthöhlen für den Wendehals anzuschaffen. Ina Weber-Schönian (Verwaltung Cremlingen) sagte die Beschaffung der Nisthöhlen zu.

„Auch mit kleinen Initiativen können wir einiges für unsere Umwelt tun“, freute sich Bernhard Brockmann über die Zusage.

Klimaschutz auch in Corona-Zeiten

Durch die Corona-Pandemie scheint der Klimaschutz teilweise etwas aus dem Blickfeld und den Schlagzeilen geraten zu sein. Dies ändert aber nichts daran, dass ein effektiver Klimaschutz nach wie vor zu den vorrangigen Aufgaben der Politik - auch auf kommunaler Ebene - gehört. Die Gruppe SPD - Bündnis 90/Die Grünen hat deshalb in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Cremlingen einen Antrag eingebracht, mit dem die Ratsgremien der Gemeinde verpflichtet werden sollen, bei sämtlichen Beschlüssen deren Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen und Lösungen zu bevorzugen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken.

Der Vorsitzende der Gruppe Dr. Peter Abramowski brachte bei der Einbringung des Antrags zum Ausdruck, dass bei der Erstellung der Beschlussvorlagen zukünftig verpflichtend nicht nur die finanziellen Auswirkungen des Beschlusses, sondern auch die Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt dargestellt und bedacht werden sollen. In einem Jahr sollen im Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss des Gemeinderats Nutzen und Aufwand dieser Vorgehensweise evaluiert werden.

„Die Gemeinde sollte bei ihren Entscheidungen mit positivem Beispiel vorangehen, um so zu zeigen, dass wir uns auch weiterhin ‚Klimakommune‘ nennen können“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende der Grünen Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

„Respekt! – Kein Platz für Rassismus“

Gruppe SPD-Grüne bringt Antrag ein

Cremlingen. In der jüngsten Ratssitzung brachte die Gruppe SPD-Bündnis 90/Die GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen ihren bereits im März beschlossenen Antrag „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ ein. Bereits 2006 wurde „Respekt! – Kein Platz für Rassismus“ gegründet und wird aktiv von der IG Metall unterstützt.

Im Antrag von SPD-GRÜNE wird die Verwaltung der Gemeinde Cremlingen gebeten zu prüfen, „an welchen Gebäuden in der Gemeinde Cremlingen die Anbringung“ dieses Schildes möglich ist.
„Wir erleben gegenwärtig in unserer Gesellschaft eine Zunahme von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und sollten dagegen ein Zeichen setzen“, so der Gruppensprecher Dr. Peter Abramowski.

In den vergangenen Jahren hat sich der Rechtsruck in unserer Gesellschaft zuge-spitzt und verstärkt. Auf der Straße, im Betrieb, in den Medien und in der Politik begegnen uns rassistische und demokratiefeindliche Aussagen.

„Die Gemeinde Cremlingen steht für ein respektvolles Miteinander in einer offenen und vielfältigen Gesellschaft. Wir müssen unsere freiheitlich-demokratischen Grundwerte verteidigen“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

GRÜNE: Einwohner*innen sollen über Straßenausbaubeiträge entscheiden

Abbenrode. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Cremlinger Grünen wurde wieder einmal über die Straßenausbaubeitragssatzung in der Gemeinde Cremlingen diskutiert. Sollen sich die Grundbesitzer mit einem gewissen Betrag beteiligen oder sollen die Kosten komplett aus dem Gemeindehaushalt finanziert werden? Bundesweit gibt es bei den Parteien dazu unterschiedliche Positionen: mal ist die CDU dafür, mal dagegen, genauso verhält es sich bei der SPD und den Grünen.

Nachdem die CDU die Beitragssatzung vor Jahren in unserer Gemeinde eingeführt hat, will sie diese nun abschaffen, ohne zu sagen, woher die fehlenden Mittel genau kommen sollen – am Anfang wollte sie noch die Grundsteuer zum Ausgleich erhöhen. Die Fraktionen von SPD und Bündnisgrünen im Rat sprachen sich bisher für eine geänderte Satzung aus (die noch erarbeitet werden muss), um Härten zu mildern und den Wünschen der Grundstückbesitzer entgegen zu kommen.

Nun schlagen die Cremlinger Grünen vor, dass im Rahmen der Kommunalwahl im nächsten Jahr die Einwohner*innen befragt werden sollen. „Dies ist die demokratischste Form und entspricht der grünen Grundüberzeugung von Basisdemokratie“, so Andreas Schlechtweg, Mitglied im Cremlinger Ortsrat. Auch der grüne Ortsbürgermeister von Abbenrode, Bernhard Brockmann, sprach sich für dieses Vorgehen aus, weil „es gute Gründe für die Beibehaltung der Satzung gibt, aber durchaus auch Argumente für die Abschaffung. Nun kann aber jeder an der Entscheidung mitwirken – demokratischer geht es nicht!“

Cremlinger Grüne: mehr für Natur und Umwelt tun

Da demnächst die Ausschüsse der Gemeinde Cremlingen wieder tagen, trafen sich die Mitglieder der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, um die weitere Arbeit zu besprechen. Trotz der Debatte über die aktuelle Situation zu Corona darf die Umwelt- und Klimaschutzpolitik nicht vergessen werden. „Wenn wir in der Klimaschutzpolitik auch so handeln würden wie in der Coronakrise, wäre mir um die Zukunft nicht bange“, so Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp

In einem Antrag für die kommende Sitzung des Gemeinderates sprechen sich die Grünen für die naturnahe Umwandlung von Grünflächen, die in der Hand der Gemeinde liegen, aus. „Hier könnten Rasenflächen in Wildkräuterwiesen umgewandelt und insektenfreundliche Stauden und Gehölze gepflanzt werden“ so Christian Rothe-Auschra, Bürgermitglied im Umweltausschuss....   Mehr »

Grüne Cremlingen: Gastronomische Pachtbetriebe der Gemeinde unterstützen

Da demnächst die Ausschüsse der Gemeinde Cremlingen wieder tagen, trafen sich die Mitglieder der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, um die weitere Arbeit zu besprechen. Dabei stand die aktuelle Situation zu Corona im Mittelpunkt der Sitzung.

Ängste und Zweifel schüren und gleichzeitig wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren wird leider im Moment von zahlreichen Demonstranten und AfDlern vorgetragen. Angstpolitik ist im Kern auf Zerstörung angelegt und hat mit kreativen und konstruktiven Suchen nach Lösungen nichts zu tun. Hass, Hetze und Angstpolitik lösen diese Krise nicht!

In Zeiten von Corona machen sich die Grünen Gedanken über die Zukunft der von der Gemeinde verpachteten Gastronomiebetriebe, z.B. Mühlencafé und die DGHs in Weddel und Gardessen. „Diese Betriebe haben für das Dorfleben eine wichtige Bedeutung und sollten unsere Solidarität erfahren“, so Ulrike Siemens. Die Cremlinger Grünen beschlossen daher einen Antrag einzubringen, diesen Betrieben die Pacht um 50% zu erlassen.

Dem zunehmenden Rechtsruck muss mit der Verteidigung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung begegnet werden. Um ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen, beantragen die Grünen die Prüfung, an welchen Gebäuden der Gemeinde die Anbringung des Schildes „Respekt-Kein Platz für Rassismus“ möglich sein könnte.

Grüne spenden erneut Bruthöhle für den Wendehals

Die Herzogsberge bei Cremlingen haben eine wichtige Bedeutung für Naturschutz und Naherholung. Die Grünlandbereiche haben sich in der Vergangenheit als Truppenübungsplatz zu einer Landschaft mit nährstoffarmen Böden und besonderen Lebensbedingungen für seltene und bestandsbedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt.

2006 konnte Martin Steinmann hier das erste Wendehalsbrutpaar nachweisen. Aus dem Vogelkundlichen Bericht Niedersachsens 2012 wird deutlich, welche Besonderheit wir in den Herzogsbergen noch haben. Nach dieser Untersuchung ist der Wendehals in Niedersachsen tatsächlich von ca. 2000-3000 Paaren Anfang der 80er Jahre auf ca. 100-200 heute gesunken. Vor allem Lebensraumzerstörung durch intensivierte Landnutzung, Vernichtung von Streuobstwiesen, Verlust von Trockenrasengebieten, Überdüngung und der verstärkte Einsatz von Bioziden sind wesentliche Faktoren für den Rückgang. Da der Wendehals ein Zugvogel ist und im Winter nach Afrika zieht, kommen Verluste auf dem Zug und im Winterquartier noch hinzu.

Als Höhlenbrüter, der sich selbst keine Höhle baut, ist er auf das Vorhandensein von natürlichen Baumhöhlen, die sich besonders in Altbäumen befinden, angewiesen. Der Wendehals benötigt als Nahrung bestimmte Ameisenarten. In sehr geringem Umfang verzehrt er auch Blattläuse, Schmetterlingsraupen oder Käfer sowie Früchte und Beeren. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz gehört der Wendehals zu den streng geschützten Arten.

„Wenn wir nichts für den Wendehals tun, wird er in absehbarer Zeit bei uns aussterben“, so Martin Steinmann. Inzwischen hat er über 50 Bruthöhlen aufgehängt und konnte in diesem Jahr bereits zwei Brutpaare nachweisen.

Da den Cremlinger Grünen das Naturschutzgebiet Herzogsberge besonders am Herzen liegt, spendeten sie eine zusätzliche Nisthöhle. „Das Nistkastenprogramm ist auf jeden Fall sinnvoll und vielleicht gelingt es uns ja, die Herzogsberge zu einem Wendehalszentrum werden zu lassen“, so Christian Rothe-Auschra vom Vorstand der Cremlinger Grünen.

„Es wäre sehr schön, wenn bei den zukünftigen Pflegemaßahmen in Randbereichen auch die Ansprüche dieser sehr interessanten Vogelart berücksichtigt würden, damit die Nistkästen nicht ganz umsonst aufgehängt wurden“, sagt Martin Steinmann.

Natur im Wohld bewahren und nicht zerstören

Massiv wird von der CDU/FDP-Gruppe im Rat der Gemeinde Cremlingen in Pressemitteilungen gefordert, im Wohld, in der Nähe der Anschlussstelle der A 39 Abfahrt Scheppau, ein Gewerbegebiet zu errichten. Dabei wird auf die Spedition VTL in Cremlingen verwiesen, die, nach CDU Angaben eine Fläche von 50.000 Quadratmetern benötigt. Und diese Fläche soll sie nach den Vorstellungen der CDU in der bisher noch unverbauten Natur im Wohld bekommen.

„In Sonntagsreden spricht die CDU-Cremlingen gern von ‚Schöpfung bewahren‘, hier soll aber massiv Natur zerstört werden. Greenpeace hat mit Recht das „C“ vom Parteihaus der CDU abmontiert“, so Fraktionssprecher Dr. Diethelm Krause-Hotopp. „Die Flächen im Wohld für Parkplätze zu zerstören, wird von uns vehement abgelehnt“, ergänzt Ulrike Siemens, Sprecherin des Ortsverbands. Bernhard Brockmann (Grüne), Ortsbürgermeister von Abbenrode, wies auf den Beschluss des Ortsrates Abbenrode hin, der sich einstimmig (mit den Stimmen der CDU-Vertreter) gegen ein mögliches Gewerbegebiet im Wohld aussprach.

Naturschutzverbände gegen weitere Landschaftszerstörung

Gemeinsam mit den Naturschutzverbänden wird eine Flächenversieglung im Wohld abgelehnt. Für Karl-Friedrich Weber von der Landesbürgerinitiative Umweltschutz (LBU) und dem BUND Helmstedt wird „eine Erholungslandschaft wie der Wohld für den Wohnwert der Bürger Cremlingens von größerer Bedeutung sein als ein Gewerbegebiet".

Dr. Eva Goclik, Vorsitzende der Kreisgruppe Braunschweig des BUND, machte deutlich, dass das geplante Gewerbegebiet nicht sinnvoll an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen werden könne. So sei „vorprogrammiert, dass weiterer motorisierter Individualverkehr erzeugt wird, was angesichts von Erfordernissen des Klimaschutzes nicht vertretbar ist und zusätzlich zur Lärmbelastung der anliegenden Dörfer führt.“ Außerdem zweifelte sie an dem wirtschaftlichen Nutzen angesichts der Konkurrenz durch diverse bereits geplante Gewerbegebiete in der Region.

Diplom Biologin Susanne Kracht erklärte für die BUND-Kreisgruppe Wolfenbüttel, dass offene, weit einsehbare Landschaftsbereiche, die nicht beackert werden, in unserem Landkreis selten seien und eine wichtige Bedeutung für Naturschutz und Naherholung haben. „Durch die Schaffung von Gewerbeflächen auf dem Gebiet der ehemaligen Sendeanlagen Wohld wäre der besondere Charakter der freien Grünlandflächen unwiederbringlich zerstört.“

Peter Velten vom NABU Wolfenbüttel machte an zahlreichen Beispielen deutlich, dass der geplante Raum vor allem Bedeutung als Nahrungs- und Rastgebiet für die reiche Vogelwelt (z.B. Kiebitze, Stare, Greifvögel und Kraniche) der näheren Umgebung habe. Das Grünland böte Brutmöglichkeiten für Wiesenvögel wie Feldlerche und Wiesenpieper. Er befürchtet, dass die Zunahme des Verkehrs, besonders des Schwerlastverkehrs, nicht nur die angrenzenden Dörfer belasten würde, sondern auch das Landschaftsschutzgebiet Wohld, das auf ganzer Länge durchquert werden müsste. „Auf lange Sicht zählt, was erhalten bleibt: die unverbaute Landschaft und nicht ein Großparkplatz für Diesel-LKW“, so Peter Velten.

Blut für Öl im KZ Schandelah

75. Jahrestag der Befreiung

Das Ende des KZ Schandelah-Wohld

Cremlinger Ratsfraktion der Grünen besuchte IGS in Schöppenstedt

Mitglieder der Ratsfraktion der Cremlinger Grünen besuchten gemeinsam mit Julia Hamburg, Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag, die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Schöppenstedt. Seit dem Schuljahr 2017/18 wird die IGS in Schöppenstedt aufgebaut. Geplant waren drei Klassen pro Jahrgang, inzwischen gibt es aber bereits vier Klassen im 6. und 7. Jahr-gang.

Schulleiter Ulf Blanke hob die gute Infrastruktur im direkten Umfeld der Schule hervor: Kita, Grundschule, das Freibad und die Eulenspiegelhalle liegen in unmittelbarer Nähe. „Wir haben hier einen campusähnlichen Charakter und sehr gute Bedingungen für eine IGS“.

Alle Kinder lernen von der 5. bis zur 10. Klasse im Klassenverband, die einen werden gefordert, die anderen zusätzlich gefördert. Statt Noten gibt es für jedes Kind einen individuellen Lernentwicklungsbericht. Soziales Training dient dazu, die Zusammenarbeit zu stärken. Jede Klasse wird von zwei Lehrkräften (Frau/Mann) geleitet, die einen großen Teil des Unterrichts abdecken und die Klasse möglichst während der gesamten Schulzeit begleiten.

„Wir haben hier sehr engagierte junge Lehrkräfte, die mit den modernen Medien gut vertraut sind“, erläutert der Schulleiter die Vorzüge seiner Schule. So ist die IGS Schöppenstedt die erste Tabletschule im Landkreis, jede Schülerin/ jeder Schüler hat sein eigenes iPad zum individuellen Lernen.

Nachhaltigkeit im Schulalltag ist der Schule besonders wichtig. Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Verantwortungsbewusstsein für sich, andere und ihre Umwelt entwickeln und handlungs- und reflexionsfähig werden. „Auch aus dem Bereich der Gemeinde Cremlingen können Kinder zur IGS nach Schöppenstedt kommen. Diese kleine Schule für alle Kinder im Aufbau bietet viele Vorteile“, hebt Ulf Blanke am Schluss noch einmal hervor.

Grüne stimmen dem Haushalt 2020 zu

Gemeinde Cremlingen investiert in die Zukunft

Cremlingen. Einstimmig verabschiedete der Rat der Gemeinde Cremlingen die Haushaltssatzung 2020. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte in der Vorbereitung zahlreiche Gespräche mit dem Kämmerer der Gemeinde, Stefan Thiele, um von ihm über den aktuellen Stand der Haushaltssituation informiert zu werden.

„Wir investieren in die Zukunft“ war das Motto der Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden der Grünen. Dr. Diethelm Krause-Hotopp wies zu Beginn darauf hin, dass die Hebesätze der Gemeinde Cremlingen seit vielen Jahren konstant gehalten werden konnten und weit unter dem Landesdurchschnitt liegen.

Fake-News der CDU

Aus dieser positiven Feststellung machte die CDU nun...   Mehr »

Grüne in der NS-Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel

„Scharfrichter, walten Sie Ihres Amtes!“

Cremlingen. Die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und die gegenwärtigen Tendenzen völkisch-nationalistischen Denkens in der AfD sind bei Cremlinger Grünen regelmäßige Themen. Nun hatten sie einen Besuch in der NS-Gedenkstätte der JVA in Wolfenbüttel organisiert und sahen sich auch das neue Dokumentationszentrum an.

Dr. Gustav Partington, Mitarbeiter der Gedenkstätte, erläuterte der Gruppe die Geschichte der Wolfenbütteler Justizvollzugsanstalt. Im Mittelpunkt standen dabei die Jahre zwischen 1937 und 1945. In dieser Zeit war das Gefängnis die zentrale Hinrichtungsstätte in Nordwestdeutschland gewesen. 526 Menschen (Zwangsarbeiter, Zivilisten, Wehrmachtsangehörige, Widerstandskämpfer,...   Mehr »

Grüne stimmen dem Haushalt 2020 zu

Viele Aufgaben werden angepackt

Cremlingen. Erneut traf sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Cremlingen mit dem Kämmerer der Gemeinde, Stefan Thiele, um von ihm über den aktuellen Stand der Haushaltssituation informiert zu werden.
Dabei wurde wieder deutlich, dass gesetzliche Vorgaben des Landes die finanziellen Spielräume der Gemeinde einengen; so wird z.B. jährlich ein sechsstelliger Betrag durch die Gebührenfreiheit im letzten KiTa-Jahr nicht vom Land ausgeglichen, und immer höhere Anforderungen an den Brandschutz haben in der Summe der Jahre inzwischen Millionenbeträge erfordert.
Unverhofft drängt sich aktuell die ebenfalls millionenschwere Sanierung des Trinkwassernetzes der Grundschule und Sporthalle Weddel in den Vordergrund, so dass andere geplante Vorhaben noch einmal verschoben werden müssen.   Mehr »

Stellungnahme der Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen

Dr. Diethelm Krause-Hotopp und Jochen Fuder zu den Herzogsbergen

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für den Natur- und Umweltschutz ein. Mit der Ausweisung der Herzogsberge zum Naturschutzgebiet durch den Landkreis Wolfenbüttel am 18. Juli 2019 wurde eine wichtige Forderung der Cremlinger Grünen erfüllt. Ein Naturschutzgebiet wird nur dann beschlossen, wenn es sich um ein Gebiet mit besonderem Artenreichtum handelt und dieser wertvolle Lebensraum auch für die Zukunft gesichert werden soll. Bis vor 15 Jahren galt für die Herzogsberge ein Betretungsverbot, weil dort die Bundeswehr übte. Inzwischen gehört es der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die, wie auch die zuständige Untere Naturschutzbehörde, erlaubt, das Gebiet zu betreten, weil die Herzogsberge auch große Bedeutung für die Naherholung im Cremlinger und Braunschweiger Raum haben. Dabei sind natürlich Regeln einzuhalten, um Flora und Fauna zu schützen....   Mehr »

Fraktion der Grünen besuchte Polizeistation Cremlingen

Polizeistation Cremlingen zeigt mehr Präsenz

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen führte mit der Leiterin der Polizeistation Cremlingen, Sabine Bosse, ein Informationsgespräch zur aktuellen Lage. Die Grünen nutzten das Gespräch, um über gegenwärtige Probleme in der Gemeinde Cremlingen zu sprechen. „Durch die Neubesetzung von drei Stellen können wir nun viel präsenter in den Ortschaften sein. Es weht ein frischer Wind in Cremlingen“, so Sabine Bosse. Dies konnte Ortsbürgermeister Bernhard Brockmann bestätigen, der auch häufiger Polizeiautos durch die Orte fahren sieht. „Die Menschen in den Ortschaften müssen das Gefühl haben, dass sie hier sicher leben können“, so Fraktionsvorsitzender Jochen Fuder. Dazu trägt auch die gute Abstimmung mit den Polizeistationen in Schöppenstedt und Sickte bei.

Auf Wohnungseinbrüche angesprochen,...   Mehr »

Keine Landschaftszerstörung im Wohld

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat beschloss auf ihrer jüngsten Sitzung, den CDU/FDP-Antrag auf Errichtung eines Gewerbegebietes in der freien Landschaft im Wohld abzulehnen. Wenn es nach der CDU/FDP-Gruppe geht, soll an der Anschlussstelle Scheppau der A 39, im Bereich der ehemaligen Sendemasten, ein großes Gewerbegebiet entstehen.

„Die freie Landschaftsfläche im Wohld muss als Freifläche für Natur und Umwelt unverbaut erhalten bleiben“, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Diethelm Krause-Hotopp.

Durch die Schaffung von Gewerbeflächen auf diesem Gebiet wäre der besondere Charakter der freien Grünlandflächen unwiederbringlich zerstört.

Und Jochen Fuder, Vorsitzender des Umwelt- und Planungsausschusses, ergänzt: „Der Wohld ist eine der wenigen weit einsehbaren Flächen im Landkreis Wolfenbüttel, die bisher weder beackert...   Mehr »

Gruppe SPD-GRÜNE stellt Resolutionen im Cremlinger Gemeinderat zur Abstimmung

Cremlingen: Auf Initiative der Cremlinger Grünen wird die Gruppe SPD-GRÜNE zwei Resolutionen in die nächste Sitzung des Cremlinger Gemeinderates einbringen. Angesichts der dramatischen Vorgänge im Mittelmeer sollte die Gemeinde Cremlingen nach Ansicht der Gruppe ein positives Zeichen setzen und sich als „Sicherer Hafen“ deklarieren. Damit will die Gemeinde Cremlingen ihre Solidarität mit Geflüchteten zeigen, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. Die Gemeinde Cremlingen sollte im Rahmen ihrer Möglichkeiten aus Seenot Gerettete aufnehmen, wird in der Resolution gefordert.

In der zweiten Resolution soll die Aktion von Aktivisten aus der Landwirtschaft vor dem Privathaus eines Mitglieds des Cremlinger Gemeinderates verurteilt werden. „Der Gemeinderat sieht in der Demonstration vor ihrem Privathaus eine schwere Verletzung der Privatsphäre“ und „verurteilt diese Aktion aufs Schärfste“, heißt es in der Resolution.

Mit gemischten Gefühlen blickt Ulrike Siemens, die Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Gemeindeverband Cremlingen, auf den vergangenen Sonntag zurück. Morgens um kurz nach 9 standen plötzlich ca. 20 Personen unangekündigt vor ihrer Tür, allesamt Landwirte mit ihren Familien aus Salzgitter. Mitgebracht hatten sie eine Schubkarre voller Pferdeäpfel, weil sie mit einer Pressemitteilung der Cremlinger GRÜNEN nicht einverstanden waren, die sich kritisch mit den grünen Kreuzen und Mahnfeuern auseinandersetzte.

„Erst im Nachhinein ist mir die Übergriffigkeit der Aktion so richtig klar geworden“, so Ulrike Siemens, die sich der Diskussion mit den Landwirten stellte. Die Landwirte seien zwar mit Kaffee, aber auch mit Fahnen und einem Megaphon, das allerdings nicht zum Einsatz kam, angerückt.

„Wir sind und waren auf unseren bisherigen Veranstaltungen jederzeit zum Dialog mit den hiesigen Landwirten bereit, aber bitte nicht in Form einer solchen Aktion bei den Privatadressen von ehrenamtlichen Kommunalplitiker*innen“, macht Diethelm Krause-Hotopp von den Cremlinger GRÜNEN klar. Es könnte der Eindruck entstehen, dass gezielt Personen eingeschüchtert werden sollen, um unliebsame Kritik zu unterdrücken.

Unklar ist, wieso sich Landwirte aus Salzgitter Sonntagmorgens auf den Weg in den Nordosten des Landkreises Wolfenbüttel machen, um dort an einer Privatadresse eine Aktion zu starten zu einer Pressemitteilung, die in keinem Medium in der Stadt Salzgitter erschienen ist.

Die Cremlinger GRÜNEN werden demnächst zu einer Landwirtschaftsveranstaltung einladen mit grünen Politiker*innen und Landwirtschaftsexpert*innen auf dem Podium. Natürlich wird diese Einladung auch an die Landwirte aus Salzgitter gehen, um sie in den Dialog miteinzubeziehen.

Anzeige der Cremlinger GRÜNEN

Cremlinger Grüne erfreut: Bus fährt wieder bis zum Braunschweiger Bahnhof

 „Das ist mal eine gute Nachricht von der Braunschweiger Verkehrs-GmbH(BSVG),“ so Christian Rothe-Auschra, Bürgermitglied der Grünen im Cremlinger Umweltausschuss. Ab 3. Oktober fährt der Bus der ehemaligen Linie 452, jetzt neu Linie 430, wieder bis zum Bahnhof, wie es früher üblich war. Damit ist eine wichtige Forderung der Cremlinger Grünen endlich verwirklicht worden.

Die Fraktion der Grünen im Cremlinger Gemeinderat wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Busfahren attraktiver und billiger werden muss. „Wenn die Klimakatastrophe verhindert werden soll, muss dazu auch der Öffentliche Nahverkehr einen wichtigen Beitrag leisten“, so Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp.

So müsste nach Ansicht der Grünen die Preisstruktur auch eine Vernetzung zwischen den Ortschaften der Gemeinde Cremlingen geschaffen werden, z.B. durch Anrufsammeltaxis. Für den bevorstehenden Winter fordern die Grünen, dass beim Umsteigen in BS-Helmstedter Str. die Bahn/der Bus zum Einsteigen vor Beginn der Abfahrt geöffnet werden sollten. Ebenfalls sollte es eine Busverbindung bis Königslutter geben. Dringend wären auch die Situation am Bahnhof Schandelah und Weddel zu verbessern.

Mit Nachdruck wird Kreisel gefordert

Kreuzung Schulenrode – B1 soll sicherer werden

Cremlingen. Auf Initiative von Bündnis 90/DIE GRÜNEN brachte die Gruppe SPD/Grüne einen Antrag in den Cremlinger Gemeinderat ein, in dem der „Maßnahmenkatalog“ des Ortsrates Schulenrode vom 8. Mai 2019 zur Verkehrssituation Kreuzung B1 Abzweig Schulenrode unterstützt wird. Nach zahlreichen Unfällen forderten die Grünen bereits in den 80er Jahren einen Kreisel für diese Kreuzung. Zu mehr als einem Stoppschild konnte sich damals die Straßenbehörde des Landes aber nicht durchringen.

Da sich in letzter Zeit wieder mehrere Verkehrsunfälle u.a. mit Todesfolge ereigneten, beschloss der Ortsrat Schulenrode einen Maßnahmenkatalog, in dem u.a. ein Kreisel gefordert wird. Dadurch könnten derzeitige Probleme mit hohen Geschwindigkeiten, Überholen von Abbiegern sowie das Überqueren der B1 von Fußgängern und Radfahrern gelöst werden....   Mehr »

„Mehr für Schmetterlinge tun! Lasst Brennnesseln stehen!“

Auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon: „Mehr für Schmetterlinge tun! Lasst Brennnesseln stehen!“

Destedt. Die Cremlinger Grünen hatten zu einer Schmetterlingsexkursion mit dem Biologen Tobias Münchenberg, der auch Bürgermitglied im Cremlinger Umweltausschuss ist, nach Destedt eingeladen. Vom Parkplatz an der Destedter Elmstraße ging es ins Tal bis zur ehemaligen Trafostation. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen nicht nur heimische Schmetterlinge, sondern bekamen auch noch zahlreiche Informationen über das Leben dieser wunderschönen Insekten. Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Landkärtchen, Kohlweißling, Admiral, C-Falter, braunkolbiger Dickkopffalter, Diestelfalter, Ochsenauge, Kleiner Eisvogel und sogar der seltene Große Schillerfalter konnten beobachtet werden. Wie für viele Insekten haben sich auch Schmetterlinge die Lebensräume in den letzten Jahren verschlechtert. Hauptgrund hierfür ist meist die intensive landwirtschaftliche Nutzung. Die regelmäßig abgemähten Wegränder von Feldwegen stehen hier besonders im Fokus, sind sie doch meist die einzig verbliebenen Orte in der Landschaft, wo Falter noch Blüten zur Nahrungsaufnahme finden und sich ihre Larven entwickeln können. Was kann der Einzelne zur Verbesserung tun? Ein schmetterlingsfreundlicher Garten ist ein vielfältiger, bunter Garten. Die verschiedenen Lebensstadien einer Schmetterlingsart sind oft auf unterschiedliche Pflanzen und Standorte angewiesen. Ein Wildblumenbeet wäre ein guter Anfang, auch in Kübeln oder Blumentöpfen ist das möglich. Heimische Stauden werden auch gern angenommen. Beliebt sind auch die Küchenkräuter wie z.B. Oregano. Die nektarreichen Blüten duften wunderbar und sind gute Futterspender für Schmetterlinge. An Möhren, Dill oder Petersilie entwickeln sich die Raupen des Schwalbenschwanzes. Je vielfältiger die Pflanzenwelt, desto mehr Schmetterlinge finden Nahrung. „Lasst Brennnesseln im Garten stehen“, fordert Tobias Münchenberg, denn die Raupen von Tagpfauenauge, Landkärtchen, Kleinem Fuchs, C-Falter und Admiral leben daran. An Wilden Möhren, Dill oder Petersilie entwickeln sich die Raupen des Schwalbenschwanzes. Am weitaus wichtigsten für die Erhaltung unserer Schmetterlinge sind magere, extensiv bewirtschaftete Wiesen! Auch wer seinen Rasen nur in Teilen mäht, tut Schmetterlingen Gutes! Fotos (Diethelm Krause-Hotopp): Im Rahmen der Schmetterlingsexkursion zeigt Tobias Münchenberg (Bildmitte) den Teilnehmern den Kleinen Eisvogel.

Tempo 30 in Destedt Stellungnahme

Destedt, den 13.07.2019

Stellungnahme der Destedter Grünen zu den WZ-Artikeln „Bürger beklagen Raserei in den Ortsteilen“ vom 13.7. und „Auf Ortsdurchfahrt wird Tempo gemacht“ vom 17.7. Sehr geehrte Damen und Herren, zu obigem Beitrag bitten wir um Veröffentlichung unserer Stellungnahme. Mit freundlichen Grüßen Dr. Sabine Auschra Dem Inhalt der WZ-Artikel „Bürger beklagen Raserei in den Ortsteilen“ vom 13.07. und „Auf Ortsdurchfahrt wird Tempo gemacht“ vom 17.7. können wir Destedter Grüne nur beipflichten. Auch bei uns im Ort wird viel gerast. Wir haben schon seit Jahren eine Begrenzung auf Tempo-30 für die Durchgangsstraße auf der B1 nach Hemkenrode gefordert. Ein entsprechender Ortsratsbeschluss erfolgte 2015. Trotzdem hat die Wolfenbütteler Straßenbehörde nach einer Verkehrsschau eine Tempo-30-Begrenzung abgelehnt, obwohl aus unserer Sicht die Schul- und Kindergartenkinder, die die Straße täglich überqueren, stark gefährdet sind. An der zentralen Kreuzung im Ort, am Haus der Vereine, ist es in den letzten Jahren mehrfach zu Unfällen gekommen. Ähnlich wie der Atzumer Bürgermeister wünschen wir uns hier einen Kreisel – der aber bisher aus Kostengründen abgelehnt wurde. Auch die Verschwenkung der Ortsdurchfahrt in Destedt sorgt nur für eine geringe Verlangsamung des Verkehrs, viele Autofahrer geben danach wieder Gas. Es gibt noch mehr Argumente für eine Einführung des „Tempo 30“: So hat sich in Graz dadurch der Stickoxidausstoß um ein Viertel reduziert, und nach einer schwedischen Studie sank durch ein entsprechendes Tempolimit das Verletzungsrisiko um 65, das Todesfallrisiko um 85 Prozent! Sabine Auschra und Diethelm Krause-Hotopp, Destedt

20. Vogelstimmenwanderung am Destedter Elmrand

Destedt, den 05.05.2019

 

„Lasst wilde Ecken in den Gärten!“ Destedt. Zur 20. Vogelstimmenwanderung in Destedt konnten die Destedter Grünen erstmals Anne Denecke von der DRAUSSEN Wildnisschule aus Braunschweig als sachkundige Exper-tin gewinnen. Die zweistündige Wanderung führte entlang des Elmrandes. Beim anschließenden Frühstück wurde weiter gefachsimpelt. Während der Wanderung wurden die verschiedenen Gesänge erhöht und zugeordnet. Zur Zeit befinden sich etliche Vögel noch in der Paarungszeit. So konnten die Revierkämpfe von Buch-finken und Amseln beobachtet werden. Für die Anfänger waren die Rufe von Zilpzalp, Amsel, Kohlmeise, Feldlerche, Zaunkönig, Girlitz und Goldammer gut zu erhören. Die Fortgeschritten versuchten sich in der Erkennung von Warnrufen. In diesem Jahr konnten nur 23 Vogelarten gesehen bzw. gehört werden, drei weniger als im letzten Jahr, so wenig wie noch nie. Die Feldlerche ist der Vogel des Jahres 2019. Er ist ein typischer Agrarvogel und war schon 1998 einmal Vogel des Jahres. Seitdem ist mehr als jede vierte Lerche in Deutschland ver-schwunden. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend und anklagend für die katastro-phale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen. Der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden. Unter der industriellen Landwirtschaft, weniger Wiesen und Weiden, der zunehmenden Betonierung von Grundstücken (Schottergärten) und dem fehlenden Nisthöhlen-angebot leide die Vogelwelt in besonderem Maße. Durch bewusst unaufgeräumte Ecken, Laubholz und Hecken können Gartenbesitzer Lebens-räume für Vögel verbessern. Außerdem sollten sie auf chemische Pflanzenschutz- und Schäd-lingsbekämpfungsmittel verzichten; „Lasst wilde Ecken in den Gärten!“ empfehlen die Grünen. Foto: Anne Denecke (4.v.links mit Mütze) führte die Vogelstimmenwanderung am Elmrand.

Die Straßenausbaubeitragssatzung der Gemeinde Cremlingen soll reformiert werden

Pressemitteilung vom 23.07.2019

Der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen hat mit den Stimmen der Gruppe SPD/Grüne in seiner Sitzung am 02.07.2019 mehrheitlich beschlossen, dass die Straßenausbaubeitragssatzung (STRABS) aus dem Jahr 1976 grundsätzlich beibehalten, aber reformiert werden soll. Die Gruppe SPD/Grüne hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht und ist erst nach langen Diskussionen und Abwägen aller Argumente zu dem Ergebnis gelangt, dass dies der beste und gerechteste Weg für alle Bürger der Gemeinde Cremlingen ist. Ausgangspunkt der Überlegungen war dabei, dass der gute Zustand der Gemeindestraßen auch zukünftig gewährleistet sein soll und dass dies zwangsläufig Geld kostet. Die entscheidende Frage war daher, welche Form der Finanzierung der Straßensanierungen die sinnvollste und die gerechteste ist. Als denkbare Finanzierungsmodelle stehen sich dabei vor allem die Finanzierung über eine Erhöhung der Grundsteuer für alle Grundstückseigentümer der Gemeinde oder die bisherige Finanzierung teilweise aus Steuermitteln und teilweise aus Beiträgen der direkten Straßenanlieger gegenüber. Dabei haben die letzten 43 Jahre gezeigt, dass sich die teilweise Finanzierung über Straßenausbaubeiträge der Anlieger grundsätzlich bewährt hat. Aus den von der Gemeindeverwaltung vorgelegten Zahlen ergibt sich, dass der Durchschnitt der Anliegerbeiträge in den letzten 11 Jahren bei ca. 1.500 € pro betroffenen Anlieger gelegen hat. Von 272 Beitragsbescheiden seit 2013 haben 73,90 % der Anlieger (201 Bescheide) unter 2.500 € und weitere 17,65 % (48 Bescheide) zwischen 2.500 und 5.000 € Beitrag zahlen müssen. Die Beiträge über 10.000 € (4,41 %) sind zudem fast ausschließlich für landwirtschaftliche Betriebe mit sehr großen Grundstücken und Gewerbebetriebe angefallen. Gibt es überzeugende Gründe von dieser langjährig bewährten Form der Finanzierung abzuweichen? Nach langer Diskussion meinen SPD und Grüne: nein. Eine von den Gegnern der STRABS immer wieder heraufbeschworene Existenzgefährdung der betroffenen Anlieger dürfte schon im Hinblick auf die vorstehend genannten Zahlen in der Mehrzahl der Fälle nicht gegeben sein. Diese ließe sich aber auf jeden Fall mit einer Reform der STRABS (Ratenzahlung über bis zu 20 Jahre bei einer Verzinsung bis max. 3 %) vermeiden. Auch das Problem, dass gerade ältere Anwohner von den Banken unter Umständen nur schwer einen Kredit zur Finanzierung ihres Anliegerbeitrags erhalten würden, wäre mit dieser Reform vom Tisch. Bleibt die Frage nach der Gerechtigkeit der Beteiligung der Anlieger an den Straßenausbaukosten. Hier ist aus Sicht der SPD/Grünen-Gruppe zu berücksichtigen, dass auch die bisherige STRABS bereits mehrere Kategorien unterscheidet. In einem reinen Wohngebiet zum Beispiel, in dem fast ausschließlich Anwohner-, Besucher- und Versorgungsverkehr stattfindet, erscheint eine Anwohnerbeteiligung von 75 % durchaus angemessen. In den anderen beiden Kategorien mit unterschiedlichen Stärken von Durchgangsverkehr liegen die Beteiligungen der Anlieger noch einmal deutlich niedriger. Außerdem können die Straßenausbaubeiträge anders als die gegebenenfalls zu erhöhende Grundsteuer nicht auf die Mieten umgelegt werden. Da es aus Sicht von SPD und Grünen eines der vorrangigen Zeile auch der Kommunalpolitik sein sollte, der Bevölkerung bezahlbaren (Miet-)Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wäre eine solche indirekte Erhöhung der Mieten der falsche Weg. Schließlich hat sich in der Vergangenheit auch gezeigt, dass die frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den geplanten Sanierungsmaßnahmen dazu geführt hat, dass die Sanierungsmaßnahmen in einer sinnvollen und von den Anwohnern akzeptieren Form (Beton oder Granit?) durchgeführt wurden. Ob dies bei einer reinen Steuerfinanzierung immer der Fall wäre, muss bezweifelt werden. Trotzdem kann es in Einzelfällen bei der Erhebung der Straßenausbaubeiträge zu Ungerechtigkeiten oder besonderen Belastungen für einzelne Anlieger kommen. Deshalb wurde beschlossen, die bestehende STRABS zu reformieren und dabei die von der Landesregierung geplanten neuen Regelungen im Nds. Kommunalabgabengesetz zu nutzen. So soll bei finanziellen Härten die Möglichkeit der Ratenzahlung über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren verbunden mit einer Verzinsung von bis zu max. 3 % eröffnet werden. Außerdem soll eine Entlastung insbesondere für die Eigentümer von Eckgrundstücken und durch eine Tiefenbegrenzung erfolgen und generell wird die Höhe der prozentualen Beteiligung der Anlieger in allen Fallgestaltungen noch einmal zu prüfen sein. Wenn demgegenüber von der CDU/FDP-Gruppe ohne konkreten Vorschlag einer Gegenfinanzierung pauschal die Abschaffung der STRABS gefordert wurde, konnten SPD und Grüne dem nicht zustimmen. Dieser Vorschlag wäre nur dann ernsthaft zu erwägen gewesen, wenn die daraus resultierenden Einnahmeverluste realistisch gegenfinanziert wären. Hierzu hat die CDU/FDP-Gruppe zunächst in der Begründung ihres Antrages auf eine mögliche Erhöhung der Grundsteuern hingewiesen, dies aber in der Ratssitzung nicht mehr weiterverfolgt. In dieser Sitzung wurde vielmehr nur pauschal mit einer nicht bezifferten Einsparung von Verwaltungskosten durch die Abschaffung der STRABS, behauptete Mehreinnahmen durch den möglichen Zuzug von Neubürgern in die Gemeinde Cremlingen und eine Kürzung des Bürgerhaushaltes argumentiert. Mit dem einzigen konkreten und für sich genommen ohnehin nicht ausreichenden Vorschlag, der anteiligen Kürzung des Bürgerhaushalts um 50.000 €, können sich SPD und Grüne aber keinesfalls einverstanden erklären. Dieser Bürgerhaushalt, aus dem sehr unterschiedliche Dinge finanziert werden, die den Bürgerinnen und Bürgern der einzelnen Ortschaften wichtig sind, wie z.B. neue Bestuhlung und Beamer für Dorfgemeinschaftshäuser, Sitzbänke an Gehwegen, Hundekotstationen, Defibrilatoren oder Spielplatzausstattungen finanziert wurde, ist gerade erst vor ca. drei Jahren als Möglichkeit der unmittelbaren Beteiligung der Bürger an der politischen Willensbildung auf kommunaler Ebene eingeführt worden und sollte gerade in Zeiten wachsender Politikverdrossenheit beibehalten bleiben. (Dr. Peter Abramowski/Sprecher der Gruppe SPD/Bündnis 90-Die Grünen im Cremlinger Gemeinderat)

Cremlinger Rundschau Gedenkfeier am ehemaligen Konzentrationslager

WZ Landrätin: Empathie zeichnet gute Gesellschaft aus

Wolfenbüttler Zeitung Schüler arbeiten Geschichte auf

Mehr für die Umwelt und Jugend tun – Skateanlage für Cremlingen Cremlingen

Pressemitteilung Destedt, den 06. Juni 2019 Mehr für die Umwelt und Jugend tun – Skateanlage für Cremlingen Cremlingen.

Auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung diskutierte die Ratsfraktion der Cremlinger Grünen mit Mitgliedern des Vereins Kickflip aus Cremlingen. Vor 10 Jahren wurde dieser Verein mit dem Ziel gegründet, auch in Cremlingen eine Skatebahn für Kinder und Jugendliche zu bauen. Trotz dieser langen Zeit ohne Erfolg gibt der Verein seine Idee eines sozialen Projektes für Kinder und Jugendliche nicht auf. Für Sigrun und David Windisch sowie Patrizia Brecht dauert die Entscheidung der Gemeinde aber zu lange. „Auf dem Platz sollte nicht nur skaten, auch BMX- oder Scooter fahren sollte möglich sein, auch ein Basketballfeld und eine Schutzhütte seien wünschenswert“, so der Jugendliche David Windisch. In seiner Ratssitzung vom 27. Februar 2018 war Bürgermeister Kaatz per Beschluss aufgefordert worden, „die notwenigen Schritte für die Beantragung von Fördermitteln für … den Skatepark durchzuführen“. Einigkeit herrscht in der Politik inzwischen über den Standort: ein Skatepark soll Im Moorbusche entstehen. Die Grünen versprachen, in den Gremien das Thema weiterhin auf der Tagesordnung zu halten, um einen baldigen Baubeginn zu erreichen. Weiterhin beschloss die Fraktion, auf den Bau weiterer Photovoltaik-Anlagen zu drängen. „Auf der Destedter Sporthalle hätte längst gebaut werden können“, so Christian Rothe-Auschra. Auch auf der Turnhalle in Hordorf sollte in diesem Jahr endlich gebaut werden. „Wir werden einen Prüfantrag einbringen, wo auf gemeindeeigenen Dächern weitere Anlagen gebaut werden können“, so Fraktionsvorsitzender Jochen Fuder. Weiterhin beschlossen die Grünen, dass die Gemeinde Cremlingen sich an der Kampagne „FairTrade Towns“ beteiligen und den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ anstreben solle. Auch die tragischen Unfälle an der Kreuzung B1 –Schulenrode waren Thema. „Seit 1985 fordern Grüne dort einen Kreisel, aber die Straßenbehörde hält dies nicht für nötig. Ein Stoppschild und das wars“, kritisierte Fraktionssprecher Diethelm Krause-Hotopp die Straßenbehörde. Die Grünen werden einen entsprechenden Antrag einbringen. Foto (Ulrike Siemens): Die Cremlinger Ratsfraktion der Grünen im Gespräch mit Mitgliedern des Verein Kickflip, v.l.: David Windisch, Patrizia Brecht, Horst Gilarski, Sigrun Windisch, Bernhard Brockmann, Jochen Fuder, Christian Rothe-Auschra und Diethelm Krause-Hotopp.

Exkursion der Grünen in den Herzogsbergen

Pressemiteiliung vom 04.07.2019 Exkursion der Grünen in den Herzogsbergen

Mehr für den Wendehals tun! Cremlingen. Nach einem Beschluss des Wolfenbütteler Kreistages werden große Teile der Herzogsberge demnächst unter Naturschutz gestellt. Seit März 2004 ist der ehemalige Standortübungsplatz der Bundeswehr Landschaftsschutzgebiet und gehört zusätzlich in das europäische Schutznetz „Natura 2000“. Die Cremlinger Grünen haben diesen Prozess immer wohlwollend begleitet. Für die Cremlinger Grünen sind die Herzogsberge von besonderer ökologischer Bedeutung, dies gilt sowohl für den Wald als auch für die Wiesen, Weiden und Kleingewässer. „In unserem Kommunalwahlprogramm haben wir uns für die Umwandlung des Landschaftsschutzgebietes in ein Naturschutzgebiet ausgesprochen“, so Christian Rothe-Auschra von den Cremlinger Grünen. Bei einer Exkursion der Cremlinger Grünen mit Martin Steinmann, Vogelexperte des Naturschutzbundes Deutschlands (Nabu), in die Herzogsberge zeigte sich nun, dass es nicht immer leicht ist, Pflegemaßnahmen für eine breite Artenvielfalt richtig zu gestalten. Die Feldvögel des Offenlandes benötigen locker bewachsene Grasflächen und meiden Büsche und Bäume. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl seltener und für den Truppenübungsplatz typischer Vogelarten, die eher einen Lebensraum bevorzugen, bei dem sich solitäre Bäume und Sträucher mit freien Grasflächen abwechseln. Hier sind insbesondere die Arten Baumpieper, Neuntöter und Schwarzkehlchen zu nennen. Dieser Lebensraum wird aber auch vom Wendehals bevorzugt, eine Art, die in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat und in Niedersachsen auf der Roten Liste der vom Aussterben gefährdeten Vogelarten mit nur noch 120 Brutpaaren geführt wird. Diese Art hat es Herr Steinmann besonders angetan, da sie nur noch in sehr wenigen Gebieten in Niedersachsen vorkommt und neben dem richtigen Lebensraum von mageren Wiesen mit einzelnen Gehölzen auch noch Nisthöhlen benötigt. Nach der Entdeckung eines einzelnen Brutpaares im Jahr 2008 wurden zur Förderung des seltenen Vogels mittlerweile 62 Nisthöhlen aufgehängt. Dadurch haben sich 4 regelmäßige Brutpaare in den Herzogsbergen eingefunden. Leider fehlen dem Wendehals an vielen Stellen noch günstige Lebensbedingungen, um auch jedes Jahr erfolgreich brüten zu können. Denn diese Vögel brauchen niedrige Bäume/Sträucher, ein Stück vom Waldrand entfernt, um von dort aus auf kargem Boden, z.B. auf Wegen, nach den als Nahrung bevorzugten Ameisen zu jagen. Gerade der Wendehals als Kulturfolger ist die Nähe des Menschen gewohnt und würde sich an Spaziergängern kaum stören. „Es wäre sehr schön, wenn bei den zukünftigen Pflegemaßahmen in Randbereichen auch die Ansprüche dieser sehr interessanten Vogelart berücksichtigt würden, damit die Nistkästen nicht ganz umsonst aufgehängt wurden“, sagt Martin Steinmann. Foto (Martin Steinmann): Junger Wendehals wird beringt.

Längere Öffnungszeiten für Waldkindergarten

Datum 14.03.2019

Pressemitteilung

Im Rahmen ihrer Fraktionssitzung konnten die Cremlinger Grünen die Leiterin des Waldkindergartens in den Cremlinger Herzogsbergen, Patrizia Brecht, begrüßen. Seit fast 11 Jahren gibt es diesen Waldkindergarten, den gegenwärtig 15 Kinder von 8.00 bis 13.00 Uhr in den Herzogsbergen besuchen. Der Waldkindergarten ist eine Alternative zum allgemeinen Kindergarten. Frische Waldluft stärkt nachweislich die körperliche und seelische Gesundheit und besonders das Immunsystem. Das natürliche Spielmaterial des Waldes fördert die Phantasie und die Kreativität sowie die Grob- und Feinmotorik der Kinder. Aber auch der Wissensbereich kommt nicht zu kurz, Gedächtnis, Wahrnehmung und Sprache werden trainiert „Leider können wir gar nicht alle Kinder aufnehmen, da unsere Plätze begrenzt sind“, berichtete Patrizia Brecht. Gern würde sie längere Öffnungszeiten mit einem Mittagessen anbieten. Leider ist dies aufgrund der Rahmenbedingungen des Landes nicht möglich. „Die gesellschaftlichen Bedingungen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Mehrheit der Kinder besucht Krippen, die längere Öffnungszeiten haben als wir. Nur wenige der Eltern möchten dann einen „Rückschritt“ machen, so Patrizia Brecht. Um in Zukunft in der Kitalandschaft attraktiv zu bleiben, müssen sich die Rahmenbedingungen sinnvoll anpassen. In vielen anderen Bundesländern haben Waldkindergärten längere Öffnungszeiten, teilweise bis 15 Uhr. Bisher sträubt sich die niedersächsische Landespolitik, eine Verbesserung herbeizuführen. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Öffnungszeiten auch in Niedersachsen den Bedürfnissen angepasst werden“, versprach Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp.

Cremlinger Grüne diskutieren kontrovers zur geplanten Residenz am Gutspark

Datum 14.02.2019

Pressemitteilung

Geplante Residenz und Hotel am Gutspark 

Abbenrode: Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung diskutierten die Cremlinger GRÜNEN über die Pläne, am Rande Destedts eine Seniorenresidenz mit Tagungs- und Wellnesshotel zu errichten. Jan-Christoph Friedrich, Mitbegründer der BI "Pro-Destedt", stellte den GRÜNEN aus seiner Sicht den geplanten Gebäudekomplex und mögliche Alternativen vor. Das bisher vom Investor favorisierte Baugebiet grenzt direkt an den Gutspark. Die Gebäude selbst, verbunden durch eine Tiefgarage (unterstes Stockwerk), hätten eine Fläche von etwa 105 x 120 Metern und eine Höhe von 15 Metern. Besonders bedenklich erschienen den Grünen mögliche ökologische Folgen: Würde sich ein über einhundert Meter breiter Betonriegel (Tiefgarage) auf den Wasserhaushalt des Schlossparks und seiner teils Jahrhunderte alten Bäume auswirken? Die Frage müsste durch Gutachten geklärt werden. Grundsätzlich sehen die Grünen weitere Bodenversiegelung kritisch. In der anschließenden Diskussion wurden diesen Bedenken auch positive Aspekte, z.B. mögliche Auswirkungen auf die Infrastruktur Destedts (Gaststätte, Laden) und zusätzliche Möglichkeiten, im Alter im Ort zu bleiben, gegenübergestellt. Die Diskussion innerhalb der Grünen ist noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen der Bürgerversammlung am 20. Februar, 17 Uhr, in der Destedter Kirche erhoffen sie sich Antworten auf noch offene Fragen.

 

Datum 14.06.2018

Pressemitteilung

Cremlinger GRÜNE zu Schulbezirken Ein Thema auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Cremlinger GRÜNEN war die im Kreis zur Debatte stehende Änderung der Schulbezirke für Haupt- und Realschulen. Da die ehemalige Haupt- und Realschule in Sickte zum Schuljahr 2018/19 Oberschule wird, muss für die Sickter und Cremlinger Kinder, die dann im fünften Schuljahr eine Haupt- oder Realschule anwählen, eine andere Schule gesucht werden. Der Kreis plant nun eine Schulbezirkssatzung, nach der diese SchülerInnen Schulen in Wolfenbüttel besuchen müssten. Die Cremlinger GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass es diesen SchülerInnenn, ähnlich wie den GymnasialschülerInnenn, ermöglicht wird, auf Schulen in Braunschweig zu wechseln, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich besser und schneller zu erreichen sind. „Im Vordergrund sollte immer das Wohl der SchülerInnen stehen“, so Dr. Diethelm Krause-Hotopp. Generell wünschen sich die Cremlinger GRÜNEN eine deutlich mehr regional orientierte Schulpolitik, die nicht an Landkreisgrenzen endet, sondern den SchülerInnen in den jeweiligen Grenzregionen der Kreise und Städte größere Wahlmöglichkeiten einräumt. Als konkretes Ergebnis der Mitgliederversammlung ergab sich somit die Forderung an die Landrätin Christiana Steinbrügge, das Gespräch mit den Verantwortlichen in der Stadt Braunschweig zu suchen, um die Schulen gegenseitig für die Kinder aus dem Landkreis Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig zu öffnen.

Mehr Sicherheit für Radfahrende auf Cremlingens Straßen

Datum 18.06.2018

Pressemitteilung

Mehr Sicherheit für Radfahrende auf Cremlingens Straßen Viele Radfahrende fühlen sich auf den Durchgangsstraßen unserer Orte im gemischten Verkehr mit Kraftfahrzeugen unsicher oder bedrängt und weichen auf die Fußwege aus. Dies ist zum Teil nicht erlaubt und zudem keinesfalls sicher, wie eine Meldung der Wolfenbütteler Zeitung vom 25.05.18 einmal mehr belegt. Demnach wurde in Cremlingen ein Radfahrer von einem Autofahrer, der von seinem Grundstück auf die Straße fuhr, erfasst. Gemäß ADFC-Fahrradklimatest ist das „Fahren im Mischverkehr mit Kraftfahrzeugen“ eine der am meisten genannten Schwächen in Cremlingen. Der bundesweite Fahrradklimatest nennt dies ebenfalls als einen der häufigsten Missstände. Die Cremlinger GRÜNEN setzen sich deshalb für Maßnahmen zur Verkehrssicherheit für Radfahrende ein und regen an, mit nichtamtlichen Verkehrszeichen an den Durchgangsstraßen auf den erforderlichen Abstand zwischen Pkw und Fahrrad hinzuweisen.

weitere Beiträge unter Themen